Das Wunder der Sterne , Teil 9 (fm:Sonstige, 9810 Wörter) [9/9] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: RalfB | ||
| Veröffentlicht: Jun 03 2026 | Gesehen / Gelesen: 428 / 356 [83%] | Bewertung Teil: 9.86 (35 Stimmen) |
| Mit Humor und sehr viel Spannung geht es weiter im All. Sex.. Ach ihr wisst schon. Viel Spaß! | ||
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Das Wunder der Sterne
Teil 9
Vollkommen entgeistert standen sie da, womit sie ja tatsächlich nicht die Ersten waren, die auf diese Art ihre Fassungslosigkeit verarbeiteten. Sie hatten sich in einer lustigen Reihe an die Hände haltend aufgestellt und betrachteten ungläubig dieses Schauspiel, dass sich hier vor ihnen abspielte.
Genau betrachtet war dies eine Reihe, die so in der bekannten Galaxis, in diesem Universum einzigartig sein musste, denn so viele Spezies, an den Händen verbunden, mit einem gemeinsamen Fokus war bis dahin sicher einzigartig.
Eigentlich konnte man es ihnen nicht verdenken und so sahen sie auch nur hilfesuchend zu den Mamas hinüber, die mindestens genau so blöd guckten. Eva war es dann, die mit Kami an ihrer rechten und Bonnie an ihrer linken fassungslos fragte:
„Luna, du hattest doch erklärt, dass Kinder viel spielen, aber Erwachsene irgendwann mal vernünftiger werden würden. Ist das da normal?“
Hätte ein Android erröten können, dann wäre das sicher ein guter Moment gewesen, denn so antwortete sie unter umfangreichem Gelächter der anwesenden Beobachter nur sichtlich verlegen:
„Naja meine Süße, es gibt anscheinend Ausnahmen!“
Die Ausnahme war, dass man sich mal wieder nach einem anstrengenden Arbeitstag im Gemeinschaftsraum versammelt hatte und nun viele Crewmitglieder ihrem Admiral zugesehen hatten, wie dieser mit Tedeschi sein allabendliches Tischtennis Match austrug. Das war etwas, an dem Tedeschi wirklich noch arbeiten musste und tatsächlich etwas schlechter war, als dieser blöde Admiral.
Heute hatte Tedeschi sich aber auch tatsächlich schon etwas doof angestellt und bekam eigentlich zu Recht ein paar sehr heftige Sprüche ab. Als Andreas ihm aber an den Kopf warf:
„Ha, habt ihr gesehen? Dieser in Lumpen gehüllte Möchtegernkiller ist nicht ohne Grund auch noch vermummt. Bei so einem Katastrophentalent wollte ich auch niemandem mein Gesicht zeigen!“
Dieser Spruch war dann auch nur der Gipfel des Berges, der das Fass zum Überlaufen gebracht hatte und nur Sekunden später hatte Andreas einen wenig süßen, aber sauren Ninja an der Backe. Der warf sich spontan seinem Opfer entgegen und nur einen halben Wimpernschlag später lagen beide am Boden, wo Andreas krampfhaft versuchte, die stinke saure asiatische kampfkundige Tischtenniskatastrophe wieder los zu werden.
Anfangs waren die Kurzen noch geschockt und fassungslos. Als aber dieser Ringkampf am Boden mit sehr vielen Flüchen und Kämpfen von heftigem Gelächter der Anwesenden begleitet wurde, waren auch die Kleinen am Lachen und keiner bekam sich wieder ein.
Alle hörten, ohne es wirklich glauben zu können, als der Admiral fluchte:
„Du nichtsnutziges Schlitzauge, nimm gefälligst deine dumme Strampelhose aus meinem Gesicht!“
Ja. Es hatte sich wieder sehr viel geändert und weiterentwickelt. Es waren zwei ruhige und sehr gute Jahre vergangen, seit dem Andreas nun kein echter Soldat mehr war. Seitdem sie nun in diplomatischer Mission unterwegs waren, wurde Andreas nicht nur wieder lockerer, sondern auch endlich wieder glücklich. Das änderte sich auch nicht, als Elena Cruz auf die beiden Streithähne zukam und sichtlich ungerührt ein Datenpad vor sich hertrug. Sie sagte noch zu diesem Pad:
„Admiral, ich fürchte, sie müssen jetzt sehr stark sein, aber ich gebe sie jetzt weiter, wie sie das gewünscht hatten. Wenn auch ein anderer Moment sicher besser gewesen wäre!“
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