Elkes riskantes Rollenspiel – Ehe in Flammen (Teil 2) (fm:Ehebruch, 25604 Wörter) [2/2] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Vienna-Love | ||
| Veröffentlicht: Jun 07 2026 | Gesehen / Gelesen: 328 / 263 [80%] | Bewertung Teil: 10.00 (4 Stimmen) |
| Das lange Warten hat ein Ende! Endlich die heiß ersehnte Fortsetzung des Überraschungserfolgs, der dem ersten Akt in nichts nachsteht. Elke hat Lunte gerochen und erhöht den Einsatz drastisch auf ein neues, ungeahnt gefährliches Niveau. | ||
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Vorbemerkung
Der vorliegende zweite Abschnitt meiner als Trilogie angelegten Erzählung setzt die Schilderung exakt an jener Stelle fort, an der sie nach 10 Kapiteln so stark geendet hat: dem Morgen nach dem fulminanten Rollenspiel der Grubers auf dem Floridsdorfer Straßenstrich, der für Elke mit einem gehörigen Kater startet. Um das Sequel voll genießen zu können, ist es ratsam, als Leser/-in die Charaktere und Handlungsstränge, die im ersten Teil mit so viel akribischer Liebe zum realistischen Detail gezeichnet wurden, präsent zu haben.
Das gegenständliche Werk war meine mit Abstand erfolgreichste Veröffentlichung als Autor auf dieser Plattform und hat, was Akzeptanz und Resonanz betrifft, für die ich meiner Leserschaft unendlich dankbar bin, alle meine Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern sogar in kühner Weise übertroffen. Meine Geschichte soll in ihrer Fortführung diesen hohen Ansprüchen weiterhin gerecht werden. Es ist mir in monatelanger Kleinarbeit gelungen, sexuelle Intensität und erotische Spannung der Handlung weiter voranzutreiben und gegenüber dem Original nochmals zu steigern. Ich wage, nicht ohne Stolz zu behaupten, dass sich das Ergebnis sehen lassen kann.
Überzeugt euch selbst – viel Vergnügen!
Kapitel 11: Der neue Drang
Als ich am nächsten Morgen die Augen öffnete, konnte ich kaum glauben, dass es – wie mich ein kurzer Blick auf den gegenüberliegenden Radiowecker überzeugte – bereits 10:39 Uhr war, ungewohnt spät für meine Verhältnisse, wo mein Mann und ich doch für gewöhnlich Frühaufsteher waren. Ich hatte nach den mehr oder weniger schlaflosen Nächten und den intensiven Vorbereitungen der vergangenen Woche diese Erholung einfach dringend gebraucht.
Die andere Betthälfte neben mir war bereits verlassen und kalt. Thomas musste schon zur Arbeit sein, bemüht leise, um mich nicht zu wecken. Ich erinnerte mich dunkel, dass er vor dem Einschlafen erwähnt hatte, dass er – obwohl der Samstag für ihn an sich schon zum freien Wochenende gehörte – diesmal ausnahmsweise ins Büro musste, da für die kommende Woche eine Betriebsprüfung angekündigt war und er in einem außerordentlichen Führungskräftemeeting der Buchhaltung sowie der Geschäftsführung mit seiner juristischen Expertise zur internen Vorbereitung zur Verfügung stand. Dies könnte sich erfahrungsgemäß bis in die frühen Abendstunden hinziehen, hatte er wehmütig geklagt.
Ich streckte mich unter der Tuchent, blickte auf die Zimmerdecke und spürte noch immer das ferne Zittern in meinen Gliedern und einen leicht teerigen Belag auf meinen Zähnen. Ein neuer Tag war angebrochen, doch ich war noch vollkommen im Bann der rauschhaften Erlebnisse der letzten Nacht gefangen. Es war ohne Zweifel der beste und leidenschaftlichste Sex meines ganzen Lebens gewesen, den ich als Prostituierte Nina mit Thomas vor aller Öffentlichkeit auf diesem verruchten Parkplatz auf der kühlen Motorhaube unserer Limousine zelebriert hatte – eine Offenbarung, die alles Bisherige verblassen ließ. Zugleich beschlich mich ein beklemmender Gedanke: War’s das dann? Sollte das wirklich schon alles gewesen sein?
Für ein paar Sekunden fragte ich mich sogar, ob das, was gestern passierte, wirklich wahr war oder nur ein wunderschöner, aber flüchtiger Traum, der bloß in meiner Einbildung existierte und sich nun im Tageslicht auflöste. Kaum war dieser beunruhigende Gedanke zu Ende gedacht, meldete sich mein Körper mit einer Vehemenz, die keinen Zweifel an der Realität des Geschehenen zuließ. Ein flaues, fast schon gieriges Ziehen in meiner Lunge und ein vertrautes Kratzen im Hals ließen mich augenblicklich nach meiner Bestätigung verlangen. Es war dieser neue, unbändige Drang, nicht nach Kaffee, nicht nach Frühstück oder dem Toilettengang, sondern einfach eine zu rauchen, der mich mit voller Wucht traf und wie eine Welle überrollte. In diesem Moment war das starke Bedürfnis nach Nikotin für mich das sicherste Zeichen dafür, dass ich mich nicht in einer Halluzination verloren hatte. Wäre alles nur ein Traum gewesen, würde ich jetzt nicht nach diesem herben, beglückenden Geschmack lechzen, der mir mittlerweile so teuer geworden war. Ich atmete tief und erleichtert auf; die Gewissheit meiner neuen Wirklichkeit fühlte sich zutiefst befriedigend an.
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