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Die Sucht nach Hingabe (fm:Schlampen, 10611 Wörter)

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Veröffentlicht: Jun 07 2026 Gesehen / Gelesen: 322 / 248 [77%] Bewertung Geschichte: 10.00 (2 Stimmen)
Die 24-jährige Anya stillt ihre sexuelle Sucht als Prostituierte. Als ein neuer, dominanter Kunde ihre hemmungslose Gier nach Demütigung und Schmerz komplett ausreizt, findet sie in ihm ihren Meister und eine unerwartete finanzielle Belohnung.


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Sie nennen mich Anya. Ein billiger, leicht zu merkender Name, passend zu der Ware, die ich verkaufe, obwohl mein Geist alles andere als einfach ist. Mein Alter ist 24, was mir das nötige Maß an jugendlicher Zierlichkeit und gleichzeitig eine bereits hart erarbeitete Verzweiflung verleiht. Ich bin schlank und drahtig, fast schon zu dünn, aber das macht meinen Körper schnell und flexibel – ein großer Vorteil. Meine Brüste sind klein, kaum der Rede wert, aber das stört mich wenig. Die richtigen Kunden wissen, dass es bei mir um die ungeschminkte, hemmungslose Gier geht, die aus meinen Augen brennt. Das ist mein eigentliches Kapital, meine Sexsucht, die mich hierhält. Das Geld ist nett, ja, aber die Ablenkung ist alles.

Der Klick, als ich auflegte, war wie ein Schuss in die Leere. Zwei Stunden. Zwei verdammte Stunden Warten auf frisches Fleisch, auf eine neue Hülle, die ich mir überziehen konnte.

Ich ließ das Telefon auf die mit rotem Samt überzogene Kommode fallen und atmete aus. Ein langes, zischendes Geräusch, das mehr mit Erleichterung als mit Anstrengung zu tun hatte. Er war neu, das hatte ich sofort gehört. Die vorsichtige, leicht stockende Stimme, die nach der "Service-Palette" und den "üblichen Sätzen" gefragt hatte. Ich hatte ihm meine Standard-Litanei heruntergebetet: $120 Euro für eine Stunde, $200 für zwei. Alles inklusive, keine Grenzen, außer den legalen, aber wir beide wissen, dass die nur auf dem Papier existieren.

Ich will die zwei Stunden, hatte er gesagt.

Mein ganzer Körper zuckte bei der Erinnerung an die Zahl 17.00 Uhr. Es war kurz nach drei. Das ist eine fucking Ewigkeit. Ich spürte das vertraute, unerbittliche Pochen schon jetzt, tief unten, genau dort, wo es immer anfing, wenn ich wusste, dass bald etwas passieren würde. Es war keine leichte, kribbelnde Erregung. Es war ein tiefes, schmerzhaftes Verlangen, eine Gier, die mich aufzehrte. Meine Sucht.

Ich ging zum bodentiefen Spiegel und betrachtete mich. Nackt, natürlich. In diesem Raum war ich fast immer nackt, es war effizienter und ich hasste Kleidung, die sich zwischen mich und die Befriedigung drängte. Zierlich. Ja, das war das Wort. Schlank, fast drahtig. Meine Brüste waren klein, kaum mehr als eine Handvoll, und manchmal fluchte ich darüber, weil die meisten Idioten sich nach Prallheit sehnten. Aber ich wusste, mein Körper funktionierte besser als jede Trophäe. Klein, also leicht zu heben, zu drehen, zu kontrollieren. Meine Hüften waren schmal, aber beweglich, und das kleine, feste Paket, das ich anbot, war unverschämt gierig.

Gott, bin ich notgeil.

Ich legte eine Hand auf meinen Unterbauch, direkt über den Flaum, und presste leicht. Das Pochen wurde stärker. Die Vorstellung, dass dieser Fremde in zwei Stunden genau hier sein würde, seine Hände auf mir, sein Geruch, seine Forderungen... Es war wie eine Droge, die man schon in den Adern spürte, obwohl man noch nicht gespritzt hatte.

Ich ging widerwillig ins Bad, um die nötigste Kosmetik zu betreiben. Frische mich auf. Das war die Routine. Ich war professionell, weil ich funktionieren musste, um meine Dosis zu bekommen.

Als ich zurückkam, blickte ich auf die Uhr. 15:35 Uhr. Verdammt. Ich hatte kaum fünf Minuten verschwendet und die Zeit kroch wie eine angeschossene Schnecke.

Die Laken. Scheiße. Die waren vom letzten Kunden, einem dicken, schwitzenden Mann, dessen Anstrengung mehr nach Mitleid als nach Lust gerochen hatte. Ich riss sie vom Bett, warf sie in die Wäschetonne und zog neue, strahlend weiße, auf. Reinheit für den nächsten Akt der Unreinheit. Ein amüsanter Gedanke. Ich hasste diese Unterbrechung. Ich wollte das Bett nicht machen, ich wollte es benutzen.

Ich legte mich auf das frisch bezogene Laken, nur um es wieder zu zerknüllen, und starrte an die Decke. Meine Gedanken begannen, sich zu verselbstständigen.

Wird er es hart wollen?

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