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Das Wunder der sterne , Teil 11 (fm:Sonstige, 20501 Wörter) [11/11] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Jun 18 2026 Gesehen / Gelesen: 0 / 0 [0%] Bewertung Teil: 0.00 (0 Stimmen)
Wie versprochen, aber auf dieser Seite mein vorerst letzter Beitrag. Euch viel Spaß beim Lesen

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Das Wunder der Sterne

Teil 11

Nach all dem Trubel, den Andreas und seine Leute inzwischen erlebt hatten, waren sie mit der Galaxy Hawk gerade auf dem Weg zur Keppler Station, wo der Admiral nun seinen Orden der Koalition entgegennehmen sollte. Gott, was ging ihm dieses Theater auf die Nerven. Inzwischen hatte er seinen zweiten Stern als Admiral. In Ausgehuniform hatte er oft den Drang verspürt, mal laut zu schreien. Wie sollte man noch Haltung bewahren, wenn einen diese blöden Orden ständig vorne runterzogen? Für was waren die Dinger eigentlich gut?

Natürlich war auch Andreas stolz auf Anerkennung. All der Trubel um seine Person war ihm jedoch bestenfalls peinlich. Viel mehr hätte er Anerkennung für seine Crew erwartet. Auf seine Leute war er so stolz, dass er es nicht schaffte auszudrücken. Er kommandierte das einzige Schiff, in allen bekannten Welten, dass derart viele und unterschiedliche Spezies in einer Truppe vereinte. Spezies, die selbst ihre eigenen Welten und deren Führer weit unter die Gemeinschaft auf diesem Schiff stellten. Spezies, die zusammenhielten, wie ein Mann. Das hätte mal anerkannt gehört. Das war anerkennenswert und das galt es mal in die Welt zu brüllen. Hier dienten sogar Spezies, die nicht mal in die Koalition, in die Allianz der freien Welten gehörten.

„He Leute… Wir leben und wir leben zusammen, wie ein Mann!“

Egal, wer wir sind und woher wir kommen…

Hätte mal einer daran gedacht, all seinen Leuten die ganzen Orden zu verteilen, dann hätte auch Andreas gejubelt, zumal nur wegen seinem Team die ganzen Leistungen erst möglich waren. So, wie es hier gehandhabt wurde, war ihm das nur peinlich und das sagte er auch den Führern all der Welten.

Wie auch immer die Welt dort draußen tickte, so tickte die Welt in diesem Schiff auf seine ganz eigene Weise. Aktuell sah Andreas beispielsweise zu, wie das Kindermädchen und Schiffsmami Maggie hinter all den Kurzen her wütete und die Monster versuchte an den Unterricht zu bringen. Eva war mitten drin, aber nicht mal die Schlimmste. Sie hatte ein Team mit Clyde, dem Caecusen gebildet und einen Hinterhalt aufgebaut. Sie hatten eine Konstruktion errichtet, die direkt hinter einer Türe zum Unterrichtsraum aufgestellt wurde. Als hier schließlich Min hindurchging, gab es einen triefend nassen und stinke sauren Ninja, der im nächsten Moment schon hinter diesen feindlichen Bestien her hechtete.

Junge, was war die sauer. Kaum um eine Ecke herum verlor sie aber das Gleichgewicht, weil Kelia und Galat eine flauschige Decke auf dem Boden ausgelegt hatten. Das war ja sicher nett gemeint, oder? Aber sicher doch… Jedoch rannte Min eben auf diese Decke, die wie auf Glatteis auf dem Boden verrutschte. Damit rutschte auch die komplette Ninja Mieze und nur Augenblicke später lag die Motzbürste auf ihrem Rücken und wurde von einer ganzen Meute Kurzen ergriffen. Eine weitere Decke, die um die Wütende Kampfmaus geschlungen wurde, insgesamt fünf kurze Angreifer, die die Kampfmaus ergriffen und das aller erste Mal in ihrem Leben sagte Min die Worte, die sie nie auszusprechen gedachte. All die Jahre hätte sie sich eher die Zunge abgebissen:

„Ich ergebe mich!“

Selbst Maggie und viele andere hatten ähnliches Leid ertragen und so hatten die Kurzen in kürzester Zeit das komplette Schiff geentert und übernommen. Alles, während Luna, Andreas und Tedeschi mit verschränkten Armen an Wänden und Konsolen lehnten und fassungslos die Kriegshandlungen verfolgten. Livia kauerte in einem Wäschecontainer, versuchte verzweifelt, dort wieder heraus zu kommen und die feindlichen Streitkräfte jubelten und forderten die Kapitulation und Aufhebung der aktuellen Schulpflicht.

Ja… Andreas war hier in seiner Welt. Er sah zu, wie die Gefangenen medizinisch versorgt und aus ihren misslichen Lagen befreit wurden, konnte seine Fassungslosigkeit nicht verbergen und Luna sagte leise in die Runde:

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