Nur eine Affäre (fm:Ehebruch, 11081 Wörter) [3/3] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Ipsy | ||
| Veröffentlicht: Jun 19 2026 | Gesehen / Gelesen: 1082 / 903 [83%] | Bewertung Teil: 9.45 (33 Stimmen) |
| Ich hatte gerade die Schranke verlassen als mein Handy klingelte. Sofort fuhr ich rechts ran und griff zum Handy. Das erste was ich vernahm war seine aufgebrachte Stimme. " Was machst du eigentlich da.? | ||
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Markise , die ich erst gestern angebracht hatte , heraus. Mia sah mich mit großen Augen an. „ Hey toll. Hast du gut gemacht .“
Ich grinste übers ganze Gesicht.
Mia hatte Kuchen mitgebracht und so saßen wir gemütlich bei einer Tasse Kaffee und dem Stück Kuchen als Leontine und Tally lachend vorbei kamen.
Tally ließ es sich nicht nehmen als noch etwas zu sagen. „ Ich hoffe es war schön .“
Ich nickte und lachte und Mia sah mich fragend an.
Zwei Wochen später fuhr ich zum ersten Mal nach vielen Monaten zu meinem Arbeitsplatz. Dort wurde ich mit einem Hallo und den Worten,-“ Es freut uns das du wieder hier bist.----Wird aber auch Zeit , du hast Dich genug ausgeruht.“
Und noch einige Sprüche mehr aber ich wußte das sie alle froh waren mich wieder zu sehen.
Ich ging jetzt ins Büro , wurde von der Sekretärin mit einer Umarmung begrüßt.
Als ich dann beim Chef saß konnte ich sehen das er sich freute mich zu sehen.
Wir führten ein längeres Gespräch und einigten uns darauf das ich von Montag bis Freitag von 8 :00 bis 15:00 Uhr arbeiten würde.
Lieber etwas weniger arbeiten und weniger verdienen als wieder krank werden.
Es war an meinem dritten Arbeitstag als der Chef mich zu sich rief.
In seinem Büro saß ein Mann vom Sozialamt.
Er erzählte mir von meiner Frau und das sie jetzt in der Klinik sei und auch wie es dazu gekommen ist. Egal was sie gemacht hatte aber sie tat mir leid und ich erklärte mich bereit zu helfen.
Ich erwähnte , das wir getrennt wären und ich keinen Schlüssel zu ihrer Wohnung hätte.
„ Das wäre kein Problem . Wir werden uns mit dem Eigentümer in Verbindungsetzen. Aber da gibt es noch ein Problem. Da wir nicht wissen wie lange sie in der Klinik bleiben muß wird sie Probleme mit der Mietzahlung bekommen.“
Ich schüttelte den Kopf. „ Da gibt es doch bestimmt die Möglichkeit das , das Sozialamt die Kosten vorübergehend übernimmt.“
Wir verabredeten uns auf zwei Tage später.
Am späten Nachmittag rief ich Mia an und informierte sie über das neuste Geschehen.
Als ich zwei Tage später die Wohnung von Gabi sah wich ich im ersten Moment zurück. Nach dem ersten Schock betrat ich Wohnung und stellte aber schnell fest das es viel schlimmer aus sah als es in Wirklichkeit war.
Ein Stuhl lag zerbrochen in der Ecke. Der Aschenbecher und jede Menge Geschirr lag auf dem Fußboden. Unter dem Fenster lagen zerstreut einige kaputte Bilderrahmen.
Der Tisch hatte auch etwas abbekommen .
Im Laufe der Zeit , ersetzte ich alles was kaputt war.
Einige Tage später fragte Mia mich mit einer besorgten Stimme : "Warum machst du das ? Willst du wieder zu ihr zurück?"
Ich nahm sie in die Arme. " Was redest du da ? Ich helfe ihr weil sie mir leid tut. Ich habe so etwas ähnliches selber erlebt. Und sie hat mir damals die Wäsche gemacht trotzdem sie sich damals schon von mir getrennt hatte.“
Mia sah mich an : „ Entschuldige , aber ich hatte Angst um unsere Beziehung.“
„ Dummerchen.“
Die Beziehung zwischen Mia und mir vertiefte sich und so langsam entstand eine tiefe Verbindung. Wir mochten uns und ich hoffte das sehr das mehr daraus werden würde.
Es war an einem Samstagnachmittag und wre saßen mit unseren Freundinnen und Freunden auf dem Innenhof und grillten. Es war das erste mal das wir hier Gäste hatten. Mia gab die perfekte Gastgeberin und man konnte sehen das sie richtig aufblühte.
Wir plauderten und lachten.
Irgendwie kam das Gespräch aufs Heiraten . Eine Freundin von ihr sah Mia und mich an. " Ihr seid ein tolles Paar. Wann wollt ihr Heiraten ?"
Wir sahen uns beide an . Ich sagte nichts und Mia sagte leise : „ Es ist noch zu früh.“
Spät am Abend als wir im Bett lagen sprach Mia das Thema noch einmal an.
„ Könntest du dir ein Leben mit mir vorstellen ?“
Ich drehte mich zu ihr und sah ihr ins Gesicht.
„ Ja, ich könnte mir sehr gut ein Leben mit dir vorstellen aber......ich machte eine kleine Pause........ich weiß nicht ob ich noch einmal heiraten kann. Ich bin noch nicht geschieden und habe Angst noch einmal so enttäuscht zu werden.
Mia schluckte . Sie drehte sich um . Mehrmals versuchte ich mit ihr zureden doch sie antwortete nicht. Lange Zeit konnte ich nicht einschlafen.
Als ich am Morgen gegen 10:00 Uhr wach wurde fiel es mir auf wie still es war.
Es war kein Geräusch zu hören.
Ruckartig sprang ich auf und mußte feststellen das Mia nicht da war.
Zuerst dachte ich sie wäre spazieren gegangen doch dann sah ich , das ihr Auto nicht da war. Und dann fand ich ihn....einen Zettel der auf dem Tisch lag.
Verzeih mir aber ich muß Nachdenken .
Mia
Als Winni sagte das eine Heirat für ihn nicht in Frage käme merkte ich das mir, vor Enttäuschung, die Tränen kamen. Ich drehte mich um . Lange Zeit konnte ich nicht einschlafen. Am frühen Morgen stand ich auf um zur Toilette zu gehen. Auf dem Weg Richtung Schlafzimmer blieb ich stehen. Nein , sagte ich mir. Ich kann ihn heute nicht sehen. Es hat mich sehr getroffen als er eine Heirat mit mir ablehnte. Es wahr immer mein größter Traum ihn zu heiraten. Leise zog ich mich an ,nahm meine Handtasche und hinterließ ihm eine Nachricht. Langsam fuhr ich vom Chalet weg .
Gegen halb Acht war ich zu Hause. Dort sprang ich erst einmal unter die Dusche und dann machte ich mir ein kleines Frühstück..So bei einer Tasse Kaffee hing ich meinen Gedanken nach. In meinen Ohren halten immer noch seine Worte......
„ Ich weiß nicht ob ich noch einmal heiraten kann. Ich bin noch nicht geschieden und habe Angst noch einmal so enttäuscht zu werden.“
Er wollte mich nicht heiraten und diese Erkenntnis traf mich hart.
Dabei reden ich ja nicht von jetzt.
Was bin ich eigentlich für ihn ? Nur ein Betthäschen ?
Ich merkte das meine Gedanken gerade in eine gefährlich Richtung abdrifteten.
Und bevor es schlimmer wurde stand ich auf und fing an meine Wohnung zu putzen. Ich musste etwas tun.
Nach ca einer Stunde klingelte das Handy. Ich dachte schon das es Winni wäre aber es war mein Chef. Er erklärte mir gerade das ich Heute und Morgen zusätzlich arbeiten müsste da eine Kollegin krank geworden sei.
Tja , das wars dann wohl mit den freien Tagen.
Am Nachmittag kam Elke vorbei, eine Kollegin die gestern auch bei uns gewesen war.
„ Warum bist du hier und nicht bei Winni ? Ich habe vorhin dort angerufen und Winni sagte nur das du weg bist.“
Als ich ihr alles erzählte schüttelte sie verständnislos den Kopf.
„ Was hast du erwartet ? Er ist ein gebranntes Kind . Also macht er einen großen Bogen um die Ehe.“
„ Weißt du , mein größter Traum war es immer das wir heiraten würden und eine wunderschöne Hochzeitsreise machen würden.. Er hat mir diesen Traum zerstört.“
„ Okay, er hat deinen Traum zerstört . Aber jetzt sei doch einmal ehrlich.
Du liebst Ihn und anscheinend er dich auch. Du wohnst bei Ihm und soviel ich mich erinnern kann kannst du dein ganzes Geld behalten.
Eigentlich müsstest du doch glücklich sein. Es gibt so viele Paare die glücklich miteinander sind....auch ohne Trauschein.. Denke mal darüber nach. „
Wir plauderten noch eine ganze Weile auch darüber das ich für Petra einspringen muss .
Als Elke gegangen war schwirrte mir der Satz....Denke mal darüber nach ...immer noch in meinem Kopf herum
Es war mittlerweile 15 :00 Uhr vorbei als Winni mich anrief. Ich ließ es eine Zeit klingeln denn ich wusste auf einmal nicht was ich hätte sagen sollen.
Gabi
Mia sagte mir das Winni hier alles geregelt hätte . Ich schämte mich für das was ich ihm angetan hatte . Ihn , den ich belogen und betrogen hatte was war ich für eine dumme Kuh gewesen. Ich habe alles nur für den Sex mit Udo gemacht. Ich hatte alles zerstört. Und jetzt? Jetzt hatte ich nichts mehr. Mia ist mir geblieben aber unsere Freundschaft ist nicht mehr wie früher. In den folgenden Wochen fand ich mich wieder in mein Leben zurück. Meine Tage waren ausgefüllt mit Arbeit aber die Abende waren einsam . Die Freundschaft zu Mia war nicht die selbe wie früher. Wir trafen uns ab und zu aber selten. Auch waren die Gespräche lange nicht mehr so locker. Es fühlte sich so an, als läge der Geist von Winni zwischen uns.
Ich wußte immer noch nicht wo Winni wohnte aber ich getraute mich immer noch nicht Mia danach zu fragen.
An einem Freitag kam eine Kollegin auf die Idee wir könnten doch mal gemeinsam ausgehen . So was wie ein Mädelsabend .
Ich sagte nicht nein und so kam es das wir vier uns bei Renaldo in der Pizaria trafen.
Wir aßen ,tranken und unterhielten uns. Wir hatten viel Spaß miteinander.
Gegen22:30 Uhr war ich wieder zu Hause und mußte erkennen das es mir schon lange nicht mehr so gut ergangen ist.
Von da an ging ich öfter mit den Mädels raus. Sabine , eine von den Mädels hatte von dem Fitnessclub erzählt wo sie zweimal in der Woche hinging.
Am Anfang tat ich mich schwer weil ich total steif und ungelenkig war.
Einige Männer waren bereit mich zu unterstützen und zeigten mir wie ich es besser machen konnte.
Mit der Zeit machte es mir immer mehr Spaß und ich ging gerne dort hin. Ab und zu ging ich ins Kino.
Meine Abende wurden ausgefüllter. Eines Tages bei einem Mädelsabend meinte Beate das es mit mir aufwärts gehe. „ Weißt du , wir hatten richtig Angst um dich aber jetzt sind wir froh das wir sehen ,das es dir besser geht.“
„ Mädels ich danke euch das ihr mich wieder ins Leben geholt habt..“ Bei diesen Worten merkte ich das meine Augen feucht wurden.
Ich gab einen aus und wir tranken auf unsere Freundschaft.
Manchmal wenn ich alleine vor dem Fernseher saß kamen plötzlich und total unerwartet Gedanken an Winni.
Wo er jetzt ist ? Was er jetzt macht ? Und in solchen Momenten vermisste ich Ihn.
Winni
Ich mußte diesen Zettel noch einmal lesen. Im ersten Moment griff ich reflaxartig zum Handy doch dann ließ ich das Handy sinken.
Nein, ich werde jetzt nicht anrufen.
Ich saß beim Frühstück als Leontine zu mir kam.
„ Hey, hast du Streß mit deiner Freundin?“
„ Naja, sagen wir es mal so. Ein paar Probleme .“
Nach einiger Zeit erzählte ich ihr was vorgefallen war.
Als ich fertig war sah sie mich etwas länger an.
„ Das ist dumm gelaufen. Kann es sein , das du dich etwas ungeschickt ausgedrückt hast?“
Jede Frau möchte geheiratet werden. Ich kann mich daran erinnern das du mal gesagt hast , das Mia dich schon immer geliebt hat und jetzt fühlt sie sich auf dem richtigen Weg. Und dann zerstörst du ihren Traum.
Meine Berufszeit lief Prima und das Wohnen auf dem Campingplatz war für mich sehr entspannend.. Auch die Vermietung des Wohnwagens lief gut.
Dann kam eines Tages ein Anruf des Psychologen der mich darum bat meine Nochfrau zu besuchen. Es ging um ein abschließendes Gespräch welches für sie sehr wichtig sei.
Ich überlegte ob ich dahin gehen sollte. Der Psychologe meinte das sie kurz vor der Entlassung stehen würde.
Also fuhr ich eines Tages in die Klinik.
Nach anfänglichen Problemen kam dann doch noch ein Gespräch zustande.
Ich erzählte ihr wie und wann ich mit Mia zusammen gekommen war.
Zum Abschied drückte ich sie vorsichtig und wünschte ihr viel Glück.
Sechs Wochen später wurde sie entlassen.
Winni
Ich bin früher fertig geworden und konnte mich am Freitagnachmittag schon auf den Weg nach Hause machen. Als ich um 21:45 Uhr auf meinen Platz vor dem Chalet parkte sah ich Mia mit einer Frau auf dem Balkon sitzen. Als ich näher kam sah ich das es Gabi war. Ich holte tief Luft um nicht gleich zu platzen. Was macht sie denn hier? Vor allen Dingen, wie kommt sie hier her?
Als ich den Innenraum betrat sah Gabi mich mit großen Augen an .
Mia sah beschämt beiseite . Sie konnte mir nicht in die Augen sehen.
„ Oh , du bist schon hier. Ich dachte du kommst erst Morgen?“
„ Ich bin früher fertig geworden. Aber wenn ich gewußt hätte das du Besuch hast wäre ich morgen gekommen.“
In mir brodelte es und am liebsten hätte ich Mia an ihre Schultern gepackt und sie richtig durchgeschüttelt. Am liebsten hätte ich sie gefragt , was das hier soll?
Doch ich tat nichts der gleichen. Ich nahm meine Reisetasche drehte mich um und ging. „ Wo gehst du hin ?“
„ Zum Wohnwagen. Mir ist eingefallen das er leer steht und die neuen Gäste erst morgen Nachmittag kommen. Also kann ich da übernachten. Wie du weißt
haben wir hier kein Gästezimmer.
Ich wünsche Euch noch einen schönen Abend.“
„ Zum Wohnwagen. Mir ist eingefallen das er leer steht und die neuen Gäste erst morgen Nachmittag kommen. Also kann ich da übernachten. Wie du weißt haben wir hier kein Gästezimmer. Ich wünsche Euch noch einen schönen Abend.“
Mia kam mir noch hinterher und hielt mich am Arm fest. Ich schüttelte sie ab und sah sie an. " Ich akzeptiere das sie deine Freundin ist. Aber du weißt das ich sie nicht mehr in meinem Leben haben will. Wir sind seit einigen Wochen geschieden. Ich will keinen Kontakt zu ihr. Und über alles andere müssen wir noch reden." Ich sah ihr ins Gesicht. " Am besten wird es sein wenn du sie morgen früh nach Hause bringst und du auch gleich dort bleibst."
Erschrocken sah sie mich an und als sie etwas sagen wollte stoppte ich sie. " Am besten ist ,du sagst jetzt gar nichts denn , dann könnte es passieren das ich etwas sage was ich später vielleicht bereuen könnte."
Dann ließ ich sie stehen. Ich ging zum Wohnwagen musste aber feststellen das ich dort ja nichts hatte . Kein Kaffee und gegessen hatte ich auch nichts. Also ging ich nach vorne denn dort bekam ich noch etwas zu essen. Als ich das Lokal betrat sah ich in der Ecke die Zwillinge sitzen. Sie winkten mich zu sich an den Tisch .
Nachdem ich gegessen hatte und meine Tasse Kaffee ,dampfend vor mir stehen hatte lehnte ich mich zufrieden zurück.
Wir unterhielten und lachten bis die Frittenbude um 23:00 Uhr zu Nächte. Leontine lud mich noch ein zu ihnen zu kommen doch das lehnte ich dankend ab.
Mia
Als das Auto vor dem Wohnwagen einparkte zuckte ich zusammen. Scheiße ...dachte ich. Das ist Winni. Der sollte doch erst Morgenmittag kommen.
Er grüßte freundlich aber er umarmte mich nicht. Seine Sätze klangen präzise und dann drehte er sich um und ging. Ich wollte ihn noch zurückhalten doch er blockierte mich. Sein Satz …. bringst und du auch gleich dort bleibst..traf mich wie ein Schlag in die Magengrube.
Mit weichen Knien ging ich zurück zu Gabi die mich erwartungsvoll ansah. Ich schüttelte den Kopf. Wir blieben nicht mehr lange auf und im Bett unterhielten wir uns noch eine Weile. Als wir das Licht löschten und ich unter der Bettdecke lag, dachte ich an Winni und mir fröstelte .
Die Nacht zog sich denn ich konnte nicht richtig schlafen . Gegen 7:00 Uhr stand ich auf ging duschen und machte uns das Frühstück. Ich überlegte noch ob ich Winni zum Frühstück rüber zu holen denn ich wußte ja das im Campingwagen nichts ist. Doch dann ließ ich es sein. Nachdem Frühstück räumte ich noch auf . Bevor ich fuhr hinterließ ich noch eine Nachricht.
Schatz sei nicht böse. Laß uns nachher in Ruhe darüber reden. Ich gehe vorher noch einkaufen und dann komme ich zurück.
Wir fuhren los und die Fahrt war Still. Wir wussten beide nichts zu sagen. Nachdem ich Gabi zu Hause abgeliefert hatte fuhr ich zum Supermarkt als das Handy brummte.
Winni
Gegen 7:20 Uhr stand ich auf wusch mich kurz. Duschen wollte ich später.
Da ich hier im Bett geschlafen hatte bezog ich das Bett neu denn heute Mittag kamen die Gäste.
Da ich hier nicht Frühstücken konnte ging ich nach vorne naar het friethuis
( ins Frittenhaus) denn dort konnte man auch Frühstücken.
Nach dem Frühstück ging zu meinem Wohnwagen denn das erste was ich vorhatte war , das ich das Bett frisch beziehen wollte. Als ich den Wagen betrat fand ich alles sehr sauber vor. Auf dem Tisch lag ein Zettel und als ich ihn gelesen hatte spürte ich wie mir so langsam die Hutschnur hoch ging.. Ich packte mir mein Handy und schrieb ihr. Was hast du an meinen Worten von gestern Abend nicht verstanden ? Ich möchte jetzt nicht mit dir darüber reden.. Du weißt wie ich zu deiner Freundin stehe. Also ist es am besten du bleibst vorerst zu Hause."
Sofort ging mein Handy doch ich hatte keine Lust mit ihr jetzt zu sprechen. Ich war einfach nur sauer. Dann erhielt ich eine Textnachricht doch diese löschte ich ungelesen. Darauf folgte eine Sprachnachricht. Auch diese löschte ich ohne das ich sie mir anhörte. Ich wollte gerade das Handy auf stumm stellen als ich einen Anruf von Beate erhielt. Sie klang ganz verzweifelt und heulte nur so das ich kaum ein Wort verstand.. Sie war mit den Nerven fertig und sie wüsste nicht wie es weitergehen soll. Die Arbeit , der Stress und sie hätte Angst das sie das Ganze nicht schaffen würde. Sie weiss nicht wie sie da wieder rauskommen soll.
Ich fragte sie ob ich ihr und vor allen Dingen wie ich ihr helfen könnte. " Kannst du vorbei kommen ? Ich könnte deine Hilfe gebrauchen." Mir fiel ein was wir uns einmal versprochen hatten. Uns zu helfen und zu unterstützen wenn einer von uns in Schwierigkeiten ist. " Ich mache mich sofort auf den Weg." Zwanzig Minuten später befand ich mich auf der Autobahn Richtung Nijmwegen.
Sie hatte mir ihre Adresse angegeben .
Bremervörde und ungefähr 4 Stunden fahrt lagen vor mir..
Zwischendurch rief ich sie an.
Mia
Ich erschrak als ich seine Nachricht las. Ich versuchte mehrmals ihn zu erreichen aber er ging nicht an sein Handy. Ich ging trotzdem einkaufen und fuhr anschließend zu ihm. Ich mußte mit ihm reden.
Als ich ca. 2 Stunden später dort ankam musste ich feststellen das sein Wagen nicht da wahr. Naja dann wird er wohl etwas einkaufen sein , dachte ich mir. Doch als er zwei Stunden später immer noch da wahr wurde ich doch etwas unruhig. Also rief ich ihn an. Doch es tat sich nichts. Als er am späten Nachmittag immer noch nicht da wahr und ich immer noch nichts von ihm gehört hatte stieg ich ins Auto und fuhr nach Hause.
Ich hatte gerade die Schranke verlassen als mein Handy klingelte. Sofort fuhr ich rechts ran und griff zum Handy. Das erste was ich vernahm war seine aufgebrachte Stimme. " Was machst du eigentlich da.?
" Ich wollte mit dir reden. Ich wollt dir erklären wie das alles gekommen war."
" Was willst du mir erklären. Du hast heimlich ,hinter meinem Rücken Gabi in mein Haus geholt. Trotzdem du wusstest das ich keinen Kontakt zu ihr will. Ich will und kann dir den Kontakt zu deiner Freundin nicht verbieten. Aber ich möchte sie weder sehen noch in meiner Umgebung haben." Was ist denn daran nicht zu verstehen ?"
Ich musste schlucken und mir stiegen die Tränen in die Augen. " Winni ,es tut mir leid. Ich habe mir nichts dabei gedacht. Gabi fragte mich so oft wo du wohnst. Sie sagte , das sie sich bei dir entschuldigen wolle. Sie sagte auch , das sie des öfteren versucht hätte dich zu erreichen aber du hättest sie am Ende blockiert. "
" Ja habe ich und das hätte dir doch alles sagen müssen. "
" Winni wo bist du ? Komm nach Hause damit wir in Ruhe über alles noch einmal reden können." " Tut mir Leid aber ich bin gerade unterwegs nach Bremervörde."
Ungläubig blickte ich aufs Handy.
" Wo bist du ? Was machst du da ? Wo ist das ?"
" Beate hatte angerufen . Ihr geht es nicht gut." Im ersten Moment zuckte ich bei dem Namen zusammen. Wer war Beate ,fragte ich mich. Ich war so durcheinander das mir nicht einfiel wer diese Beate war.
" Wer ist Beate?" " Ich kenne sie von der Reha und wir haben uns damals geschworen das wir uns gegenseitig helfen wenn wir in Not sind " " Ach ,und sie ist jetzt in Not ? Was für ein Zufall?" " Mia mach dich nicht lächerlich. Wenn du einmal in dieser Sitution gesteckt hättest dann wüsstest du wovon ich rede "
" Und was passiert mit uns ? Wie geht es jetzt weiter ?" " Mia ,das kann ich dir nicht so einfach sagen . Ich bin von deinem Verhalten sehr enttäuscht. Ich muss mich auf dich verlassen können. Hier geht es nicht um dich sondern um mich. Du wusstest das ich Gabi nicht bei mir haben will. Gabi ist deine Freundin und das ist für mich kein Problem. Du kannst sie zu jeder Zeit treffen wenn du bei dir zu Hause bist aber hier möchte ich sie nicht sehen. "
Dann machte er eine kleine Pause. " Mia , ich fühle mich von dir nicht ernst genommen und von Dir hintergangen. Wie soll ich dir da Vertrauen?"
Die letzten Sätze schockten mich " Entschuldige bitte aber ich hatte es so nicht gesehen. Ich verspreche Dir , das wird nie wieder vorkommen. Darf ich dich fragen wann du wieder kommst ?" " Ich denke das ich spätesten Morgen Abend zurück bin."
" Ich werde hier auf dich warten." Ich gab ihm noch einen Kuss durchs Handy. Dann drehte ich meinen Wagen um und fuhr zurück zum Wohnwagen. Ich weiß auch nicht warum aber ich hatte das Gefühl das es mir etwas besser gehen würde.
Gabi
Als ich sah wo und wie Winni wohnte war ich sehr erstaunt. Er hatte sich ein schönes zu Hause geschaffen und ich? Ich gehörte nicht mehr in sein Leben.
Mir kamen die Tränen und ich bereute zu tiefst was ich getan habe. Ich hatte meine Ehe zerstört.
Und dann kam der Moment in dem Winni kam. Ich hatte ihn schon länger nicht gesehen und das was ich sah haute mich um.
Mensch , was sah er gut aus. Er versprühte eine Energie wie früher. Ihm schien das Leben hier sehr gut zu bekommen.
Leider sprach er mit mir kein Wort. Er sprach mit Mia und verschwand in einen Campingwagen.
Mia kam zurück und ich wußte das sie gerade in Schwierigkeiten steckte.
Wir unterhielten uns noch eine Weile und dann fragte ich : „ Wie kann er so einfach in einen Campingwagen gehen?“
Mia lachte. „ Der Wagen gehört ihm .“
„ Wie ? Er hat noch einen Wagen ?“
„ Ja und den vermietet er.Das bringt zusätzliches Geld .“
Ich schüttelte den Kopf. „ Wie kommt er denn zu dem Wagen ?“
Mia erzählte mir alles . Und ich konnte nur staunen.. War das mein Winni ?
Ich konnte es gar nicht glauben.
Am nächsten Tag , nach dem Frühstück räumten wir auf und dann fuhren wir los.
Als sie vor meiner Wohnung anhielt umarmte ich sie. „ Ich möchte mich bei dir Bedanken das du mich mitgenommen hast.
Es tut mir leid das du wegen mir Ärger hast . Das wollte ich nicht.“
In meinem Zimmer angekommen warf ich mich aufs Bett und fing bitterlich an zu weinen.
Winni
Nachdem das Gespräch geendet hatte bog ich gerade in die Straße ein in der Beate wohnte.
Als sie meinen Wagen sah kam sie sofort aus dem Haus gestürzt und fiel mir im den Hals. Ihre Augen waren gerötet und auch so erinnerte sie mich wenig an die Person die ich in Erinnerung hatte.
Wir betraten ihre Wohnung und was ich dann sah hätte ich nicht erwartet. Es sah sehr Chaotisch aus. Sie muss seit einigen Tagen nicht mehr geputzt oder aufgeräumt haben. " Bitte , schau dich nicht um. Ich schaffe es zur Zeit einfach nicht. " " Beate ,was ist passiert ? So kenne ich dich nicht."
" Ich schaffe es zur Zeit nicht."
" Weißt du was? Du machst dich Stadtfein und dann lade ich dich zum essen ein."
Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht und dann drehte sie sich um und dann ging sie schnell im Ihr Schlafzimmer.Zwanzig Minuten später betrat sie das Wohnzimmer und sie sah gut aus.
Dann fuhren wir zu einem Lokal welches sie mir empfahl.
Während des Essens erzählte sie mir dann alles.
So lange ich Krank geschrieben war ging es mir gut. Doch dann kamen die Arbeitstage. Meine Kollegen schauten mich schief an und tuschelten hinter meinem Rücken. Dann kam eines Tages mein Chef und verlangte das ich mehr Stunden arbeiten müsse. Das mit der Arbeitsbelastungsphase ging ihm zu langsam.
Ich bekam mehr Aufgaben und mußte mehr arbeiten um das Pensum zu schaffen.
Dann kam der Tag als mir ein Fehler unterlief. Mein Vorgesetzter schrie mich an und ich mußte an einem Samstag Arbeiten um den Fehler zu beheben.
Von da an wurden die Tage länger. Ich schlief schlechter.
Und gestern kam ich spät von der Arbeit und als ich zu Hause war mußte ich aufeinmal weinen und konnte mich nicht beruhigen.
Nach einer Nacht in der ich viel geweint und wenig geschlafen hatte fiels du mir ein. Ich mußte Dich anrufen. Ich brauchte einen Rettungsanker..
" Jetzt bin ich ja da. Und das......" In diesem Moment klingelte mein Handy und ich warf ein Blick aufs Display. Antje
" Sorry aber da muss ich ran gehen." Sie nickte. " Antje , was gibt es ?" " Deine Gäste haben heute Mittag angerufen und abgesagt. Soll ich wieder frei geben ?" Ich überlegte ganz kurz. " Warte ,wir werden Morgen darüber reden." Dann sah ich Beate an. " Was ist los?" fragte sie etwas unsicher. Ich nahm ihre Hände und sprach sehr ruhig " Was hälst du davon wenn ich dich , für ein paar Tage mit zu mir nehme." Sie sah mich mit offenem Mund an. "Wirklich?" " Ja , ich habe da einen Wohnwagen stehen und den kannst du kostenlos benutzen. " " Und du?" Ich lachte. " Ich habe noch einen Wagen und in diesem wohne ich." " Wie
Wie ,du hast zwei Wohnwagen ? Und das stresst dich nicht ?" Ich musste lachen. " Nein. Es macht mich glücklich und entspannt mich. Ich arbeite in der Firma von Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr.
Und wenn ich schon mal Überstunden machen muss , wegen Kundenbetreuung dann mache ich schon am Freitag frei und genieße das verlängerte Wochenende. "
" Was machst du denn mit zwei Wohnwagen ?" Ich lachte . " In dem einen wohne ich und den anderen Vermiete ich." Sie schüttelte den Kopf
Ich bestellte für jeden noch ein Glas Wein und dann erzählte ich ihr alles. Und als ich fertig war sagte sie nur. ," Boh du hast es geschafft
" Beste , das kannst du auch. Und weißt du was der Therapeut noch gesagt hat?“
Sie schüttelte den Kopf.
“Zur Not muss man etwas anderes tun. Alles ist besser als das man wieder Krank wird."
Wir fuhren wieder zu ihrer Wohnung. Als wir dort ankamen fragte ich sie so es hier in der Nähe ein Hotel gäbe.
„ Du kannst auch bei mir übernachten .“ Dabei sah sie mich an.
„ Meinst du das ernst ? Hast du überhaupt eine Schlafmöglichkeit für mich ?“
Sie grinste mich an. „ Beate , ich habe eine Freundin und ich habe nicht vor sie zu betrügen.“
„ Oh, damals hattest du noch keine Freundin. Erzähle mir alles. Du kannst auf dem Sofa schlafen und ich verspreche dir , ich tue dir nichts.“
„ Wir saßen noch lange zusammen und ich erzählte ihr von meinem Leben.“ Weit nach Mitternacht legten wir uns zum schlafen hin.
Irgendwann am frühen Morgen wurde ich durch Kaffeeduft geweckt.Ich öffnete langsam meine Augen und da sah ich sie , wie sie in einem kurzen Morgenmantel vorbei huschte. Es schien so als wäre sie darunter nackt.
Nachdem ich geduscht hatte setzte ich mich an den gedeckten Tisch.Nach einiger Zeit fragte Beate plötzlich. „ Meintest du das ernst mit dem Urlaub bei Dir.“
„ Natürlich. Ich kann dich mitnehmen aber es ist besser du fährst mir hinter. Dann bist du unabhängig.“
Sie nickte und ging zum Telefon um mit ihrem Chef zu telefonieren.
Ich schaute auf mein Handy und musste feststellten das Mia mehrmals angerufen hatte. Auch hatte sie einige Nachrichten geschickt.
Ich rief sie an. Nach dem dritten Klingelton ging sie ran.
„ Warum meldest du dich nicht ?" fauchte sie mich an.
„ Sorry , tut mir Leid . Aber es gab soviel zu reden.“
„ Ach und das war wichtiger als mir mal eben eine kurze Nachricht zu schicken.“ Ich merkte an ihrer Tonlage das sie sauer war.
Mia
Da das Wetter schön war machte ich es mir auf dem Innenhof gemütlich. Liegestuhl, Sonnenschirm, einen Becher Kaffee und dann meine CD. Ich hatte mir extra ein Buch mit der CD niederländisch lernen .......leicht gemacht gekauft. Doch darüber hinaus muss ich wohl eingeschlafen sein denn ich wurde erst wach als Leontine auftauchte .Ein Blick auf die Uhr sagte mir das ich schon zwei Stunden hier lag.
Leontine sah das Buch liegen und sah mich an. Oh ...Ik kann dir helpen sagte sie zu mir.
„ Bedankt „..sagte ich zu ihr. Sie strahlte mich an. „Prima. Goed gedaan„
Da mittlerweile Wolken aufgezogen waren und etwas Wind aufgekommen war räumte ich alles weg und ging in den Wagen. Eine Stunde später regnete es.
Ich rief Winni an.
Mailbox .
Dann schrieb ich ihm. Doch er las es nicht. Ich versuchte noch einige Male ihn zu erreichen. Doch nichts.
Als ich im Bett lag konnte ich keinen Schlaf finden und dann hatte ich auf einmal einige Fragen.
Wer war diese Beate ? War da mehr als nur eine Freundschaft aus der Reha?
Lag er etwa mit ihr im Bett ? Nun war ich hellwach. Jetzt stellte ich mir vor wie die beiden ficken würden. Ganz aufgeregt griff ich zu Handy um dann festzustellen das er es immer noch nicht gelesen Hatte.
Voller Wut schrieb ich-----Fickst du sie jetzt...diese Schlampe ?
Doch dann löschte ich es wieder.
Es dauerte einige Zeit bis ich vor Erschöpfung eingeschlafen bin.
Aber gegen 7:00 Uhr , nach nur ein paar Stunden , wurde ich wach. Ich fühlte mich wie gerädert und wankte durch den Wagen. Erst nachdem ich meine Tasse Kaffee getrunken hatte wurde ich wach. Dann nahm ich das Handy in die Hand und mußte feststellen das Winni sich immer noch nicht gemeldet hatte.
Dann endlich , einige Zeit später rief er an.
Ich fauchte ihn an. Als er das alles abtat wurde ich wütend und dann entlud sich meine aufgestaute Wut.
„ Ist sie wenigsten besser im Bett als ich ?“
„ Mia , was redest du da? Wie kommst du auf so was ?“
„ Ach komm . Du fährst doch nicht vier Stunden nur um zu quatschen.
Und dann sagte ich einen Satz den ich eigentlich gar nicht sagen wollte aber er wurde nun mal gesagt.
„ Du kannst zu ihr gehen. Ich werde den Schlüssel unter die Matte legen und gehen. Winni ich bin sehr enttäuscht von dir. Machs gut. Dann legte ich auf und ließ meinen Tränen den freien lauf. Es tat weh aber es war besser so. Die Erkenntnis , das ich mich so in Winni getäuscht hatte tat weh.
Hastig packte ich meine Sachen . Das Handy klingelte in einer Tour aber ich ging nicht dran. Dann kamen einige Nachrichten. Doch ich las sie nicht . Auch die Sprachnachricht ingonierte ich. Als es mir zu bunt wurde stellte das Handy auf stumm. Im meiner großen Enttäuschung und Wut fuhr ich über die Autobahn und achtete nicht auf die Geschwindigkeit. In Holland sind nur 100 erlaubt doch ich fuhr mindestens 130 als ich von der Polizei gestoppt wurde
Als der Polizist mir erklärte das ich mit einer Geldstrafe von ca. 300 € rechnen müsste sah ich ihn ungläubig an. Ich wollte es nicht glauben . Fassungslos fragte ich noch einmal nach denn ich dachte ich hätte mich verhört. Doch die Summe blieb. Geschockt setzte ich die Fahrt Nun fuhr ich nach Vorschrift und jetzt kam ich auch innerlich zur Ruhe. Als mir bewusst wurde was ich alles geschrieben hatte bremste ich kurz ab. Der Hintermann wäre mir fast hinten aufs Auto gefahren. Ich zitterte und fuhr rechts ran . Nachdem ich mich beruhigt hatte fuhr ich weiter . Nach ca. 20 Minuten sah ich einen Rastplatz auf den ich dann drauf fuhr. Ich stellte mich in die äußerste Ecke und dann griff ich zum Handy. Ich las die Mails die ich geschrieben hatte und erschrak über das was ich geschrieben hatte.
Es war doch alles klar. Dann hörte ich mir die Sprachnachricht an. " Also wenn du meinst das du Schluss machen musst ,dann war ich wohl nicht der richtige ."
Winni
Ich rief sie an und bevor ich auch nur ein Wort sagen konnte legte sie los.
Und am Ende des Gesprächs welches nur aus Vorhaltungen und haltlosen Beschuldigen bestand machte sie mit mir Schluß.
Ich starrte auf das Handy in meiner Hand. Ich hielt das alles für ein Aprilscherz und versuchte sie zu erreichen. Nichts. Sie hing nicht ran.
Beate hatte ihr Telefonat beendet und betrat die Küche. " Und jetzt ?" " Tja ,jetzt ....kannst du wenn du willst zwei Wochen Urlaub in meinem Caravan machen. Wenn du willst dann packe deine Sachen und wir fahren los. "
" Ja ich will .Für wie lange ?"
" Wenn du willst dann kannst du 14 Tage bleiben." Sie drehte sich schnell um und ging mit schnellen Schritten ins Schlafzimmer um ihre Sachen zu packen. Zwanzig Minuten später kam sie mit einem Koffer und einer Reisetasche aus dem Schlafzimmer.
Gute vier Stunden später standen wir vor dem Campingwagen . Sie stellte ihren Wagen auf den für sie vorgesehenen Parkplatz. "Bleibe kurz hier stehen ich bin gleich wieder da " dann fuhr ich weiter. Ein paar Minuten später war ich wieder bei ihr. Beate hatte sich das Umfeld angesehen und war begeistert.
" Es ist herrlich hier. Und das gehört dir ?" Ich nickte und dann schloss ich den Wagen auf. " Komm rein und schau dir dein Reich erst einmal an."
Sie war begeistert und fiel mir vor Freude um den Hals. " Und das habe ich für die nächsten vierzehn Tage ?"
" Ja und hier kannst du schalten und walten wie du willst . "
"Und was kostet das ?"
" Nichts Du bist mein Gast.,"
" Das kann ich nicht annehmen "
" Beate ,lass uns nicht streiten. Ich sage mal folgendes . Du lädst mich zum Essen ein ,okay? .
„ Und wo bleibst Du ?“
„ Na dann komm mal mit .“ Ich ging mit ihr die 150 m weiter und dann standen wir vor dem Chalet. „ Wow , was ist denn das .“ Wir betraten den Innenraum und ich zeigte ihr alles. Nach ca. zehn Minuten ging Beate zum Caravan. Ich sagte ihr noch das ich in einer halben Stunde vorbei kommen würde und ihr zeigen würde, wie alles funktioniert. Wir müssen dich noch an der Rezeption anmelden.
Als ich ihr später alles gezeigt hatte gingen wir nach vorne und ich stellte sie der Antje vor.
Ich stellte sie als gute Bekannte vor und Beate.......sprach in Englisch mit Antje.
Schnell kamen die beiden Frauen ins Gespräch. Beate lebte richtig auf.
Wir gingen noch über den Platz Richtung hinteren Ausgang....zur Maas. Wir setzten uns auf eine Bank und sahen dem Treiben auf dem Wasser zu.
„ Du hast es schön hier. Ich kann mir sehr gut vorstellen das es dir hier gefällt.“
Da sie von mir wissen wollte wie ich an die zwei Wagen gekommen bin.
Nun erzählte ich alles und sie hörte aufmerksam zu.
Als ich geendet hatte schaute sie mich an. „ Und das verträgt sich mit deiner Arbeit ?“
„ Kein Problem. Ich arbeite etwas weniger und mache kaum Überstunden und sollte ich mal Überstunden machen nehme ich mir in der nächste Woche frei.
Später lud ich sie noch zum Essen ein.
Gegen 21:30 Uhr begleitete ich Beate zu ihrem Wagen und wir wünschten uns eine gute Nacht.
Als ich später auf der Eckbank lag , der Fernseher lief und ich griff zum Handy.
Mia hatte mehrmals versucht mich zu erreichen doch da ich das Handy auf lautlos gestellt hatte , bekam ich das alles nicht mit.
Ich fragte mich ernsthaft was sie von mir wollte. Irgendwie verstand ich sie nicht.
Ich schrieb ihr : „ Was willst du noch von mir ? So viel ich mich erinnern kann hast du mit mir Schluss gemacht. Auch wenn ich immer noch nicht weiß warum aber ich akzeptiere es.!“
Ich legte mich zu Bett und schlief schnell ein.
Beate
" Als ich den Caravan und das Umfeld sah ,ging mein Herz auf. Es war so schön. Später als ich dann seinen Wagen sah und er mir alles zeigte da war ich richtig begeistert. Beim Spaziergang über den Campingplatz bemerkt ich wie locker er drauf war. Ich hatte ihn ja in der Reha gesehen und dann hier. Hier war er locker, gut gelaunt und was ich toll fand war , das er gut gelaunt war und sehr offen mit den Leuten umging . Ganz toll fand ich das er die Landessprache sprach. Er war ganz anders als in der Reha. Er wirkte zufriedener und ausgeglichener als ich ihn in Erinnerung hatte. Es schien so als hätte er sein Leben gefunden . Am Morgen versuchte ich den Gasbrenner an zu machen aber es klappte nicht. Verdammt, jetz konnte ich mich nicht duschen. Dann stellte ich fest , das ich ja noch nichts für ein Frühstück eingekauft hatte. Also zog ich mich an und ging zu Winni damit er den Brenner starten konnte.
Winni lud mich zum Frühstück ein. Anschließend fuhren wir zum einkaufen in die Stadt . Gegen Mittag hatte er eine besondere Überraschung für mich. Eine Schifffahrt nach Maastricht mit einen Essen in der Stadt und natürlich einem Stadtbummel. Gegen 19:00 Uhr waren wir wieder auf dem Campingplatz. Ich brühte einen Kaffee auf und deckte den kleinen Tisch im Vorzelt. Dann griff ich zum Handy und rief Winni zum Kaffee ein.
Noch keine fünf Minuten später stand er , in einer kurzen Hose und in einem Sporthemd im Vorzelt Jetzt konnte ich ihn richtig betrachten.
Wow. So hatte ich ihn nicht in Erinnerung. Er sah verdammt gut aus. Braun gebrannt und einen muskulösen Oberkörper. Ich versuchte mich an unsere eine Nacht zu erinnern. Doch das Bild verschwamm und ich erinnerte mich daran , wie wir gefickt hatten. Einfach himmlisch. Ich spürte wie meine Muschi feucht wurde. Ich drehte mich schnell um und ging in den Wagen zurück. Als ich vor dem Wasserhahn stand, ließ ich das kalte Wasser über meine Handgelenke laufen um mich etwas ab zu kühlen. Fünf Minuten später betrat ich das Vorzelt mit einer Schüssel Plätzchen in der Hand .
Wir saßen einige Zeit zusammen als zwei Frauen ,die sehr ähnlich aussahen vorbei. Als sie Winni entdeckte kamen sie sofort rüber . Winni stellte mich vor und da ich nicht viel verstand versuchte ich es auf Englisch. Und siehe da es funktionierte aber zum Leidwesen von Winni . Denn jetzt verstand er kein Wort. Ich stand auf, holte eine Flasche Wein und vier Gläser. Und somit läuteten wir einen schönen unterhaltsamen Abend ein.
Es wurde Mitternacht als Leontine und Tully sich verabschiedeten .
Bevor Winni ging fragte er mich ob ich nicht Lust hätte morgen früh gegen 9:00 Uhr mit ihm zu Frühstücken.
Ich nickte. Dann grinste er mich an.
" Oh dann weiß ich wer morgen früh die Brötchen holt !"
" Du Schuft " und dabei schlug ich ihm spielerisch auf die Schulter .
Winni
Wir verbrachten schöne Tage miteinander . Doch auch die schönsten Tage gehen einmal zu Ende . Am Mittwoch fuhr ich wieder zur Arbeit. Als ich Feierabend hatte und zum Auto ging sah ich sie da stehen. Mia. " Können wir reden ?" Ich nickte . " Lass uns ins Kaffee da drüben gehen." Minuten später saßen mit einer Tasse Kaffe auf dem Tisch und sahen uns an. Doch ich spürte das sich bei mir etwas verändert hatte.." Winni, entschuldige bitte . Ich habe überreagiert. Aber als du dich nicht gemeldet hast da bekam ich auf einmal Kopfkino. Ich sah dich auf einmal in den Armen dieser Frau. Ich konnte nicht mehr klar denken .“
„ Mia , so geht das nicht. Wie lange kennen wir uns schon ? Kann es sein das du sehr eifersüchtig bist?
Vor ein paar Wochen da war es Leontine , wobei mich zugeben muß , das sah ja auch so aus. Aber jetzt ?“
Nun liefen ihr ein paar Tränen übers Gesicht. Ich nahm ihre Hand und streichelte sie.
Ich gab ihr ein sauberes Taschentuch damit sie sich die Tränen abtupfen konnte.
„“ Ich weis nicht was mit mir los ist. Ich habe so lange auf dich gewartet und jetzt wo ich dich habe, habe ich Angst dich wieder zu verlieren.“
„ So schnell verliert man mich nicht aber ich habe Probleme mit deiner Art wie du mit mir umgehst.“ Sie sah mich ungläubig an.
„ Ja . Ich kann immer noch nicht begreifen warum du meine Ex hier her gebracht hast. Du wußtest das ich es nicht wollte. Weist du , ich weis nicht was ich von dir halten soll ? Wie soll es mit uns weiter gehen wenn du mich und meine Wünsche nicht akzeptierst ?“
" Habe ich jetzt alles zerstört? " wollte Mia wissen. " Du hast sehr viel kaputt gemacht und ich weiß wirklich nicht wie es mit uns weiter gehen soll.“
Ich konnte sehen das Ihr die Antwort nicht gefiel. Nach ein paar Minuten des Schweigens berührte sie meine Hand. Sie holte tief Luft . " Ich muss die nächsten zwei Tage arbeiten aber dann habe ich drei Tage frei. Darf ich zu dir kommen?"
Ich stutzte für einen Moment denn damit hatte ich ehrlich gesagt ,nicht gerechnet.. " Natürlich darfst du kommen. Aber ich muss dir sagen ,
das Beate auch da ist. "
„Wohnt sie bei Dir ?" fragte sie etwas schärfer .
" Nein , natürlich nicht. Sie wohnt im Caravan."
" Ich denke es ist vermietet?"
„Als ich in Bremervörde war ,rief Antje an und teilte mir mit das die Gäste abgesagt hätten. Und da hatte ich die Idee das ich Beate einladen könnte. Es ging ihr nicht gut und sie musste dort raus."
Ich bemerkte ihren skeptischen Blick aber sie sagte nichts dazu. Nachdem fast zwei Stunden vergangen waren verabschiedeten wir uns mit einen richtig heißen Kuss. Wir streichelten uns ,so gut es für die Öffentlichkeit zulässig war. Sie fuhr zur Arbeit und ich nach Hause. Als ich gegen 19:30 Uhr auf meinen Parkplatz ging es an zu regnen. Ich hatte noch nichts gegessen also machte ich mich frisch und zog mich an. Ich war gerade im Begriff den Wagen zu verlassen als mein Handy summte. Oh ,ich hatte es leise gestellt und somit hatte ich eine Nachricht von Mia nicht mitbekomme. Ich liebe Dich ..mit einem Herz. Ich dich auch schrieb noch schnell zurück. Die zweite Nachricht war von jetzt gerade mit der Frage ob ich Hunger hätte denn sie hätte etwas gekocht.
Erfreut ging ich zu ihr rüber und klopfte an die Türe . " Herein „ hörte ich sie rufen. Langsam betrat ich den Wohnwagen " Gibt es hier etwas zu essen für einen fast verhungerten Mann ,"
Sie sah mich an und lächelte.
„ Setze dich . Ich wärme es noch schnell auf.“
Zehn Minuten später sitzen wir uns gegenüber.Sie erzählt von ihrem Tag. Das sie eine Radtour gemacht habe.Das sie den Tag so richtig genossen hat.
„ Und was hast du gemacht ? Überstunden ?“
„ Nein ,lache ich.“
Dann erzähle ich von Mia und unserem Gespräch.
„ Und was wirst du tun ?“ fragte Beate
Mia
Als Winni mir erzählte das er die Beate mitgebracht hatte verkrampfte sich mein Magen. Auch seine Erklärung machte es für nicht einfacher.
Der leidenschaftliche Kuss und seine Hände die ich spürte beruhigten mich. In seine Nähe fühlte ich mich sicher. Viele Jahre habe ich davon geträumt in deinen Armen zu liegen. Das er mich streicheln , küssen und lieben würde und nicht Gabi. Jetzt war ich endlich am Ziel meiner Träume . Es war für mich schon immer schwer mit anzusehen das Gabi mit Winni zusammen war. Und jetzt kam diese Beate.
Ich hatte große Angst ihn zu verlieren und dadurch hatte ich schon einiges Falsch gemacht. Leider hatte ich wenig Zeit weil doch einige Theaterstücke aufgeführt wurden. Tage später , ich stand extra früh auf damit ich mit ihm zusammen Frühstücken konnte. Ich wäre ja gerne in der Nacht noch zu ihm gefahren doch ich dumme Nuss hatte ja in meiner Wut den Schlüssel abgegeben . Gegen 7:45 h stand ich mit frischen Brötchen vor der Türe.
Da ich ja nicht die ganze Nachbarschaft wecken wollte rief ich ihn an. Nach dem vierten Klingelton hob er verschlafen ab." Schatz ,ich stehe vor der Türe. Lass mich bitte rein. " " Mia ?" hörte ich ihn ungläubig fragen ." Ja . Mach schnell ,es regnet." Innerhalb von Sekunden stand er vor mir und zog mich rein. Schnell zog er mich aus und wir landeten schnell in seinem Bett.
Fünfundvierzig Minuten später standen wir auf und gingen duschen. Und da wir den Luxus hatten zwei Duschen zu haben ,duschte ich im Wohnwagen und er ging zum duschen in die Hütte.
Später saßen wir gemütlich an Tisch und frühstücken als es an der Türe klopfte. " Türe ist offen und herein trat eine hübsche ,schlanke groß gewachsene Frau Beate. " Oh ,du bist nicht alleine. Ich wollte dich zum Frühstück einladen."
" Macht nichts. Komm setze dich und frühstücke mit uns. Darf ich vorstellen , das ist Mia ,meine Freundin und hier ist Beate."
Im ersten Moment war ich nicht gerade begeistert aber im Laufe der Zeit wurde es immer entspannter und wir konnten doch zusammen lachen. Winni lud uns beide zu einer Schiffsreise nach Nijmwegen ein. Wir verbrachten fast den ganzen Tag zusammen und meine Laune wurde immer schlechter.
Am Abend als wir alleine waren machte ich mir Luft. " Sind wir zwei zusammen oder bist du mit ihr zusammen? Warum müssen wie sie den ganzen Tag mitschleppen "? Er sah mich an als wüsste er nicht wovon ich redete.
Winni
Was war denn das schon wieder.
„Kannst du mir mal sagen was das soll? Machst du jetzt Streß nur weil Beate heute dabei war? „
„Findest du es Okay das sie den ganzen Tag mit uns zusammen war ?“
„Und was war so schlimm daran. ? Sie ist doch nur noch ein paar Tage hier.“
„Ach, und das heißt ? Wir verbringen die Tage nur noch mit ihr?“
Ich merkte das sie sich steigerte und das ihre Phantasie mit ihr durchging.
Ich ging auf sie zu und nahm sie in den Arm.
„Entschuldige, so habe ich es nicht gesehen. Wir werden morgen den ganzen Tag alleine verbringen.“
Ich spürte wie sich ihre Anspannung legte und dann küßte sie mich. Ich spürte eine Hand an meinem Schritt.
Mein Schwanz wurde schnell hart. Mia ging in die Knie und packte denSchwanz aus. Dann stülpte sie ihren Mund darüber und während ich ihren Kopf festhielt ließ sie sich von mir in den Mund ficken. Langsam stieß ich den Schwanz immer tiefer in ihren Mund. Sie hielt den Schwanz an der Wurzel fest so das es für sie nicht unangenehm wurde. Gleichzeitig hatte ich das, Gefühl als würde sie mir einen wichsen. Die andere Hand kneteten meine Eier . Ich wurde so geil das ich sehr schnell merkte das es mir gleich kommen würde. Laut stöhnte ich auf. " Ich komme gleich .... Ich hatte die Worte noch nicht ganz ausgesprochen da schob sie sich den Pimmel bis es nicht mehr ging in den Mund. Unter lautem Stöhnen spritze ich ihr die ganze Ladung in den Rachen. Sie nahm den ganzen Samen auf. Am Ende saugte sie noch einmal meinen Schwanz und holte den Rest aus mir heraus. Ich bekam richtig weiche Knie.
Sie leckte über meine Eichel und dann den ganzen Schaft. Er reagierte und zuckte leicht. Dann stand sie auf nahm mich an die Hand und zog mich ins Schlafzimmer.
„ Jetzt möchte ich von dir verwöhnt werden.“
„ Dann komm mein Schatz.“
Wir hatten eine heiße Nacht und fickten bis zur totalen Erschöpfung. In den frühen Nachtstunden schliefen wir aneinander gekuschelt ein.
Amspäten Vormittag wurde ich wach weil Mia an meinem Schwanz saugte.Als er stand setzte sie sich auf meinen Schwanz und ließ sichlangsam darauf nieder. Ihr Gesicht bekam einen verklärten Ausdruckund dann fing sie an sich langsam zu bewegen. Erst kreiste sie mitihrem Becken und dann ritt sie mich langsam. Ihre Titten wippten aufund ab. Meine Hände griffen danach und dann beugte sie sich ganztief zu mir herunter und führte sie an meinen Mund.
Mit der Zunge berührte ich ihre Nippel und sie zuckte kurz zusammen dann nahm ich ihre prallen , harten Nippel in den Mund und saugte mich buchstäblich daran fest.
Sie stöhnte leise auf und schloß genüßlich ihre Augen.. Dann entzog sie mir ihre Titten und fing an mich heftiger zu reiten.
Nach dem Frühstück machten wir noch eine Radtour.
Ab Montag ging es wieder den gewohnten Trott. Mia musste ab Mittwoch wieder arbeiten und Beate fuhr am Samstag Vormittag nach Hause. Beim Abschied drückte sie mich. Bevor sie mich losließ drückte sie ihre Lippen auf meinen Mund ich spürte ihre Zunge an meinem Lippen und reflexartig öffnete ich meinen Mund . Es wurde eine wilde knutscherei. Anschließend löste die sich schnell von mir . Mit feucht schimmernden Augen drehte sie sich um , stieg ins Auto und fuhr los. Etwas verdattert schaute ich ihr hinterher.
Am Abend schrieb sie mir.
Lieber Winni.
Ich möchte mich bei dir bedanken , das ich Die Zeit mit dir auf deinem Platz erleben durfte. Es hat mir sehr , sehr gut getan. Auch freut es mich das du für dich den Weg gefunden hast. Die vielen Gespräche mit dir haben mir gut getan und mir such gezeigt das ich etwas in meinem Leben ändern muss..[
PS. Ich habe dich gerne geküsst.
Ich habe mir diesen Satz mehrmals durchgelesen und versucht in mich hinein zu hören. Mein Herz schlug schneller und meine Hände wurden feucht. Auch meine Gedanken waren nicht ganz klar. Aber ich war mit Mia zusammen und deshalb schob ich meine Gedanken und meine Gefühle beiseite. Mia wollte heute Abend gegen Mitternacht kommen sie meinte noch das ich das Bett schon vorwärmen könnte. Sie würde sich dann ganz fest an mich kuscheln. Ich musste innerlich grinsen denn diese Form von kuscheln konnte ich mir gut vorstellen. Um 22:20 Uhr erhielt ich von ihr eine Nachricht .
" Schatz , es könnte etwas später werden. Wenn du schläfst , dann wecke ich dich. Kuss Mia
Da ich die meiste Zeit heute herum gewerkelt hatte war ich doch müde und ging nach dieser Nachricht zu Bett. Es muss so nach halb zwei gewesen sein als ich kurz wach wurde und spürte das Mia sich an mich kuschelte. Sie küsste mich ganz kurz und flüsterte : Entschuldigung , es ist spät geworden.“
Drei Monate später
Mia und ich hatten uns vor einer Woche getrennt. Wir stellten fest das es mit uns nicht klappt. Da war ihre Eifersucht die sich im Laufe der Zeit steigerte. Auch die Telefonate entpuppten sich mehr als Kontrollgespräche. Dann ,vor einer Woche ,sie hatte sich wieder einmal darüber beklagt das sie mich am Abend vorher nicht erreicht und fragte mich wo ich gewesen war und wer bei mir war ?
Ich sah sie lange an. " Mia ich kann es nicht mehr. Ich glaube ja das du mich liebst aber das was du unter Liebe verstehst ....ist Kontrolle. " Fassungslos sah sie mich an und fing an zu weinen. " Winni bitte , ich Liebe dich . Ich habe so lange auf dich gewartet und jetzt habe ich Angst dich wieder zu verlieren."
" Mia , ich kann nicht mehr. Wir haben schon mehrmals darüber gesprochen und jedesmal hast du versprochen das du dich ändern würdest. Leider hielten deine Versprechen nicht lange."
Sie versuchte mich noch umzustimmen doch ich hatte eine endgültige Entscheidung getroffen. Es war aus.
Unter Tränen packte sie ihre Sachen ins Auto. Bevor sie ins Auto stieg sah sie mich an. " Das wars dann ?"
Ich nickte. " Ja , es ist besser so. Meine Liebe zu dir ist nicht mehr die ,die es einmal war."
Zum Abschied umarmten wir uns dann sah ich ihr hinterher. Als der Wagen um die Ecke verschwand ging ich wieder zu meinem Stuhl. Ich setzte mich erst einmal hin und ließ die letzten Stunden Revue passieren. Natürlich fragte ich mich ob das alles richtig war.
Doch irgendwann kam ich zur Erkenntnis das alles richtig war. Natürlich blieb der Auszug von Mia in der Nachbarschaft nicht unbekannt. Am Nachmittag als ich von der Radtour kam und gemütlich Kaffee trank kamen Leontine und Tally zu mir . Natürlich wollten sie beide wissen was passiert sei. Als ich es darlegte sah Tully mich an .
" Es wurde aber auch Zeit. Die andere passt besser zu dir."
Leontine meinte dazu. " Stimmt ." Dabei nickte sie. Und dann lachte sie mich an und anschließend schaute sie ihre Schwester an.
" Oh , jetzt ist er frei für uns ."
" Oh ja ." ! rief Tully laut auf. Dann lachten sie beide laut los.
Da jetzt im Herbst die Reservierung des Caravans weniger wurde. Hatte ich Zeit mich da mal um zu sehen. Eventuelle Reparaturen oder Ausbesserung am Wohnwagen zu tätigen. Am Dienstagnachmittag kam Antje vorbei und erzählte mir das am Samstag der Caravan für eine Woche gemietet wurde. Ich freute mich denn das waren noch einmal ein paar Euro an Einnahmen.
Am Freitag , nach Feierabend machte ich mich an die Arbeit und den Caravan für die Gäste klar.
Beate
Als wir uns verabschiedeten und uns aus der Umarmung lösten küsste ich ihn ganz Spontan. Es war nicht geplant. Auf der Heimfahrt überkam mich eine leichte Traurigkeit. Es waren wunderbare vierzehn Tage der Entspannung und Erholung gewesen. Die Gespräche und die Zeit mit Winni taten mir sehr gut. Während der Fahrt überlegte ich , was ich in Zukunft machen wollte. Denn in einem hatte Winni recht.....mein Beruf fraß mich auf. Ich musste etwas ändern. Nur wusste ich nicht was ich in Zukunft machen wollte. Also hieß es für mich ,das ich als erst einmal ein Gespräch mit einem Arzt suchen müsste.
Doch während der Fahrt gingen meine Gedanken wieder zu Winni und diesem Campingplatz zurück. An sein unbeschwertes Leben.
Ich dachte daran wie wir uns in der Reha kennen gelernt hatten und wie ich ihn jetzt erlebt hatte. Ich hatte ihn ja schon damals gemocht doch jetzt , in den vierzehn Tagen , da hatte ich mich in ihn verliebt.
Doch leider war er vergeben.
Als ich nach über vier Stunden auf die Straße einbog wo ich wohnte , blieb ich vor dem Mietshaus stehen . Ich sah hoch und fühlte eine Enge und den Straßenlärm. Oben in meiner Wohnung setzte ich mich erst einmal an den Küchentisch. Ich verglich das mit der Ruhe auf dem Campingplatz. Ich fragte mich ob ich in der Lage wäre meine Wohnung , 60 qm gegen das wohnen auf dem Campingplatz einzutauschen ? Dort war es freier und lockerer.
Aber konnte ich mich so verändern? Es stimmt. Es war schön dort gewesen zu sein. Aber für immer? Irgendwie bewunderte ich Winni. Er hatte seine Wohnung für ein Chalet getauscht und er schien zufrieden zu sein. Am Montag ging ich erst einmal zum Arzt der mich für eine unbestimmte Zeit krank schrieb. Aber er verordnete eine Therapie. Jetzt ging es wieder los. Drei mal in der Woche Therapietage. Von morgens 9:00 bis 15 : 00 Uhr inklusive eine Stunde Mittagspause. Gemeinsames Essen.
In einer Gesprächsrunde wurden wir gefragt wie wir bisher mit unsere Erkrankung umgegangen wären. Ich erzählte von meiner Rehabekanntschaft und wie er mich spontan zum Campingplatz nach Holland eingeladen hatte. Wie er so glücklich gewesen war und wie mir das Leben dort gefallen hätte.
Alle Teilnehmer lauschten meinen Worten und waren begeistert. Ich musste einige Fragen beantworten . Doch dann stellte mir Sabine eine Frage , die mich umhaut. " Und warum bist du noch hier ?" Ich sah sie an.
„ Weil ich nicht weiß was ich tun soll. Ich habe hier eine Wohnung , meine Freunde und meine Arbeit.“
„ Aber du bist hier nicht mehr Glücklich .“
Ich mußte schlucken. „ Du hast recht . Aber was soll ich machen ?“
Jetzt meldete sich der Psychologe zu Wort.
„ Mia hat Recht . Es ist nicht so einfach solch einen Schritt zu gehen. Aber sie muß sich auch fragen ob sie so weiter machen will .“
Nach einigen Wochen ging ich wieder stundenweise arbeiten. Doch ich hatte die Lust an meiner Arbeit verloren. Dann bemerkte ich das ich das so nicht mehr wollte.
Ich wurde von der Arbeit frei gestellt natürlich mit Lohnabzüge aber das war mir egal. Ich brauchte nicht viel. Nach einiger Zeit hatte ich das Gefühl das mit Decke auf den Kopf fallen würde. Eines Tages beim Frühstück überlegte ich was ich heute anstellen soll als es mir wie Schuppen von den Augen fiel. Was machst du eigentlich hier ,?
Entschlossen packte ich mir das Handy und rief Antje an. Ich wollte den Wohnwagen von Winni für zwei Wochen mieten . Antje lachte laut auf.
" Kommst du ihn jetzt trösten ?"
„ Wie trösten ? Ist etwas passiert ?“
Antja lachte. „ Kann man so sagen. Er hat sich von seiner Freundin getrennt.
Und soviel ich sehen konnte , magst du ihn sehr.“
Was war das ? Ich mußte schlucken.. Mein Herz schlug laut.
Hastig buchte ich die zwei Wochen und danach merkte ich wie meine Knie zitterten und ich mußte mich setzen.
Die nächsten Tage wollten einfach nicht vergehen. Doch dann war es endlich soweit. Am Freitagmorgen gegen 9:00 Uhr fuhr ich los.
Nach viereinhalb Stunden stand ich vor der Rezeption und wurde von Antje mit einer Umarmung empfangen.
Winni
Als ich um 16:00 Uhr vor meinem Wohnwagen einparkte.
Ich ging schnell duschen um mir so die Arbeit vom Körper zu waschen und somit mein Wochenende ein zu läuten. Das war für mich zum Ritual geworden.
Und dann setzte ich mit einer Tasse Kaffee in den Innenhof. Ich schloß die Augen und genoß die Ruhe .
Ich war in Gedanken versunken und dachte darüber nach was ich morgen machen würde. Dann fiel mir ein das heute ja die neuen Gäste angekommen sind. Na dann werde ich sie morgen begrüßen.
In diesem Moment spürte ich ein paar Hände die mir von hinten meine Augen zu hielten.
Erschrocken zuckte ich zusammen. Als ich etwas sagen wollte spürte ich auf ein paar Lippen die mich küssten.
Im ersten Moment hatte ich an Mia gedacht. Doch diese sanften Lippen ,- der zärtliche Kuss...der Duft...das war nicht Mia...das war Beate .
Als ich endlich Luft bekam schaute ich sie ungläubig an. " Was machst du denn hier ?" Sie lachte. " Dich küssen du Dummerchen " Ich zog sie an mich und wollte sie küssen doch sie zog sich zurück. " Ich küsse nicht jeden," neckte sie mich und dabei lachte sie mich an. Gab mir aber noch einen kleinen Kuss. " Später vielleicht mehr ."
Mein Herz tat sich auf als ich sie ansah. Und wie ein Blitz traf mich die Erkenntnis ......hier stand die richtige Frau vor mir. Wir hatten uns schon in der Reha gut verstanden. Es war nicht der Sex , der uns verband denn wir hatten nur einmal miteinander geschlafen. Es waren viele kleine Dinge und natürlich die Dinge die uns miteinander verbanden. Das betrogen werden von unseren Partnern. Die gleiche Erkrankung . Ich nahm sie an die Hand und wir gingen an die Maas.
„ Du , wir müssen noch kurz zum Wohnwagen damit ich die Gäste begrüßen können.“
Sie lachte laut auf.
„Du gehst gerade mit dem Gast spazieren ! „
Ich muß wohl dumm aus der Wäsche geschaut haben , denn Beate lachte sich kaputt.
Am Abend fuhren wir zum Essen in die Stadt .
Wir hatten viel Spaß miteinander und als wir später vor ihrem Caravan standen küßten wir und danach ging jeder in seinen Wagen.
Bevor sie im Wagen verschwand fragte ich : “ Um 9:00 Uhr Frühstück bei mir?“
Sie nickte , gab mir noch einen Luftkuss und verschwand.
Die folgenden Tage waren einfach herrlich. Nach der Arbeit lud mich Beate zum Kaffee und einem Stück Kuchen. Dann fuhren wir mit dem Rad. Am Abend aßen wir gemeinsam bei Ihr.
Am Wochenende kamen Leontine und Tally und begrüßten Beate wie eine Freundin. Am Abend lud ich die drei Frauen zum Grillen ein. Die Frauen verstanden sich prächtig. Da ich kein Englisch verstand gingen die Gespräche an mir vorbei.
Es war ein schöner Abend.
Als sich die Zwillinge verabschiedeten drehte sich Beate zu mir und gab mir einen kleinen Kuss.
Dann flüsterte sie leise . „ Ich möchte mit dir schlafen .“
Ich sagte nichts sondern nahm ihre Hand und führte sie ins Schlafzimmer.
Wir küssten uns zärtlich und verlangend. Langsam zogen wir uns gegenseitig aus.
Dann lagen wir nackt im Bett und küssten uns am ganzen Körper. Unsere Erregung steigerte sich und als wir es nicht mehr aushielten fielen wir übereinander her und liebten uns in dieser Nacht mehr als einmal.
Irgendwann schliefen wir erschöpft und glücklich.ein.
Wir schliefen am folgenden Tag länger . Doch bevor wir aufstanden liebten wir uns noch einmal. Nicht wild sondern sehr zärtlich und sehr viel hingabe.
Ihre Augen strahlten mich an..
Später beim Frühstück erzählte sie mir das Tally ihr gesagt hätte , das sie in ihrer Firma jemanden suchen würden der in der Lage wäre mit deutschen Firmen Kontakt auf zu nehmen und Verhandlungen zu führen.. Sie meinte es wäre etwas anderes als das was sie jetzt machen würde aber es wäre der Neuanfang den ich brauche.
„ Was hälst du davon ?“ und dabei sah sie mich an.
„ Beate , die Frage ist doch. Was würdest verlieren ?“
Ich kann nicht für dich handeln aber ich kann für dich da sein und dich unterstützen. Du kannst gerne bei mir wohnen oder aber, wenn es dir zu schnell geht, kostenlos im Caravan wohnen.
Mit offenem Mund schaute sie mich an. „ Dann hast du nichts dagegen ?"
„ Warum sollte ich? Dann bist du doch bei mir .“
Und wenn es schief geht ?“
„ Dann suchst du dir etwas neues .“
Ich griff über den Tisch nach ihren Händen und drückte diese.
Epilog
Beate hat die Arbeitsstelle in Roermond angenommen und sich auf dem Campingplatz eine großes Chalet ( 65 qm ) gekauft. Wir wohnen zusammen.
Ich habe jetzt zwei Wohnwagen zur Vermietung und das Chalet wird auch im Winter vermietet. Natürlich habe ich das Chalet etwas umbauen müssen. Es steht im kleinen Zimmer wieder ein Bett drin.
Mia lebt ihr Single da sein und hat immer wieder mal Liebschaften mit den Schaustellern.
Gabi hat einige Jahre später einen Mann kennen und lieben gelernt. Sie hat aus ihren Fehlern gelernt.
Winni hatte mit keiner mehr Kontakt .
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