Fasching mit Jessica und Roger Rabbit (fm:Cuckold, 3426 Wörter) | ||
| Autor: Ehemann Mike | ||
| Veröffentlicht: Jun 21 2026 | Gesehen / Gelesen: 1504 / 1262 [84%] | Bewertung Geschichte: 9.44 (25 Stimmen) |
| An einer Fachingsparty hat Sarah Sex mit zwei fremden Männern während Mike zuschaut. | ||
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Die Faschingsfeier bei unserem Kumpel Lars ist in vollem Gange. Der Saal ist ein einziges Chaos aus Konfetti, Luftschlangen und absurden Kostümen. Piraten, Krankenschwestern, ein Typ als aufblasbarer T-Rex – der übliche Wahnsinn. Ich stecke in meinem Roger-Rabbit-Kostüm, gelbe Handschuhe, rote Latzhose, die absurden Hasenohren auf dem Kopf. Lächerlich, aber das war der Deal.
Denn Sarah – meine Sarah – ist Jessica Rabbit.
Und sie hat es nicht halbherzig gemacht. Das Kleid ist hauteng, trägerloses Glitzerrot, das sich wie eine zweite Haut um ihre Figur schmiegt und bei jeder Bewegung gefährlich über ihren Oberschenkeln verrutscht. Der seitliche Schlitz reicht bis fast zur Hüfte, gibt bei jedem Schritt den Blick auf ihr gesamtes Bein frei. Ein Push-Up, den sie sonst nie tragen würde, presst ihre Brüste in ein Dekolleté, das eigentlich illegal sein müsste. Darüber die langen violetten Handschuhe bis über die Ellbogen, die rote Perücke, sorgfältig zu den ikonischen Wellen gelegt, und ein Make-up, das sie in stundenlanger Arbeit nach YouTube-Tutorials aufgetragen hat – schwere Lidschatten, dramatisch geschwungene Brauen, die vollen Lippen kirschrot bemalt.
Sie sieht aus wie eine lebende Fantasie. Und ich bin der bescheuerte Hase daneben.
Seit einigen Monaten haben wir angefangen, Grenzen zu verschieben. Wir fingen an, kleine Rollenspiele auszuprobieren. Sarah als devotes Zimmermädchen, das zur Strafe den Rock heben muss. Als Sekretärin, die unter dem Schreibtisch kniet, um ihre Beförderung zu verdienen. Als unartige Schülerin, die sich über mein Knie legen und ihre Strafe empfangen muss. Sie spielt diese Rollen mit einer Hingabe, die mich jedes Mal aufs Neue überrascht – als hätte sie jahrelang darauf gewartet, dass jemand ihr die Erlaubnis gibt, diese Seite an sich auszuleben. Und jedes Mal, wenn ich danach in ihren Augen dieses verträumte Glitzern sehe, weiß ich, dass wir noch lange nicht am Ende unserer Reise sind. Ich hoffe, dass heute Nacht ein neues Kapitel aufgeschlagen wird. Die Verruchte, enthemmte, angetrunkene Jessica Rabbit im Hotelzimmer, das ich für uns gebucht habe.
Sarah reagiert ziemlich schnell auf Alkohol. Sie wird lockerer, offener, selbstbewusster, lauter, körperlicher und spitzer. Der Fasching und die Anonymität der Kostüme tun heute Abend ihr Übriges – alle sind enthemmter, die Grenzen verschwimmen. Und Sarah in diesem Kostüm zieht Blicke an wie ein Magnet. Und sie genießt es ganz offensichtlich.
Gegen zehn stehen sie bei ihr. Zwei Typen, beide als Mafiosi verkleidet – Nadelstreifen, Hosenträger, Hüte. Der eine groß und schlank mit markantem Kiefer, der andere stämmig, breit, mit einem dreisten Grinsen unter dem schief sitzenden Fedora. Sie haben sich nacheinander an die Bar manövriert, links und rechts neben meine Frau, und flirten offen mit ihr. Ich stehe etwas abseits aber in Sichtweite mit einem alten, ziemlich angetrunken Kumpel an einem Stehtisch, nuckle an einem Pils und tausche halbherzig alte Erinnerungen mit ihm aus.
Sarah strahlt. Sie spielt ihre Rolle – wirft die rote Perücke zurück, lacht mit halb geschlossenen Augen, lässt den Blick zwischen den beiden wandern. Ihre behandschuhten Finger gleiten am Sektglas auf und ab. Ab und an sucht sie meinen Blick durch den Raum, und ich sehe die Frage darin: *Siehst du das? Ist das okay? Macht es dich vielleicht sogar ein wenig an?*
Ich proste ihr zu, die Hasenohren schief auf dem Kopf.
Im Laufe der nächsten Stunde beobachte ich, wie sie näher zusammenrücken. Wie der Schlanke seinen Arm um ihre Taille legt. Wie der Stämmige beim Reden immer wieder an den Schlitz ihres Kleides gerät, seine Finger über ihr nacktes Bein streichen. Sarah weicht nicht zurück. Im Gegenteil – sie lehnt sich in die Berührungen hinein, als wäre es die natürlichste Sache der Welt.
Fasching. Masken und Kostüme. Jeder kann jemand anderes sein. Sarah ist heute nicht die kontrollierte Frau, die im Büro Projekte managt und abends ordentlich die Küche aufräumt. Heute ist sie Jessica Rabbit. Die fleischgewordene Verführung. Und sie lebt es.
Gegen Mitternacht verliere ich sie plötzlich aus den Augen. Eben noch
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