Kontrollverlust nebenan (3) - Die unsichtbare Leine (fm:Dominanter Mann, 3008 Wörter) [3/3] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Chronist | ||
| Veröffentlicht: Jun 22 2026 | Gesehen / Gelesen: 1525 / 1385 [91%] | Bewertung Teil: 9.20 (41 Stimmen) |
| Als erfolgreiche Spitzenmanagerin kontrolliert Dr. Valentina Weber jeden Aspekt ihres perfekten Lebens – bis ihr reifer Nachbar die Fassade der verheirateten Karrierefrau mit ruhiger, unbändiger Autorität zum Einsturz bringt | ||
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Es war Samstagnachmittag, kurz vor vier. Ich hatte meine Wohnungstür absichtlich einen Spalt breit offengelassen, als ich das Auto ihres Mannes in der Einfahrt hörte. Ich wartete, bis das dumpfe Schlagen der Autotüren und das darauffolgende Klacken von Valentinas Absätzen im Flur widerhallten. Sie kamen vom Wochenendeinkauf zurück. Ich schnappte mir meinen Müllbeutel als Vorwand, öffnete die Tür ganz und trat hinaus in den Hausflur, genau in dem Moment, als sie die ersten Stufen der Treppe erreichten.
„Ah, hallo Herr Brandner!“, rief ihr Mann mir gut gelaunt entgegen. Er war vollgepackt mit zwei schweren Papiertüten eines Edel-Supermarkts, ein typischer, erfolgreicher Mann Ende dreißig im teuren Freizeit-Outfit. Sympathisch, aber in meinen Augen eben noch ein Junge, dem die Härte des Lebens fehlte.
„Hallo“, antwortete ich ruhig, blieb auf dem Treppenabsatz stehen und blockierte damit subtil den Weg, sodass sie beide langsamer werden mussten. Meine Stimme war tief und gelassen.
Valentina ging eine Stufe hinter ihrem Mann. Sie trug ein elegantes, figurbetontes Strickkleid, das jede ihrer Kurven nachzeichnete, und einen leichten Sommermantel. In dem Moment, als sie meine Stimme hörte und zu mir aufsah, fror ihre gesamte Mimik ein. Ich sah den exakten Sekundenbruchteil, in dem die taffe Dr. Weber in Panik geriet. Ihre Augen weiteten sich hinter ihrer dezenten Schminke, und ihre Finger klammerten sich so fest um den Griff ihrer kleinen Designertasche, dass ihre Knöchel weiß anliefen. Eine verräterische Röte stieg von ihrem Ausschnitt langsam den Hals hinauf.
„Schweres Gepäck“, bemerkte ich mit einem angedeuteten, ruhigen Lächeln zu ihrem Mann und trat einen Schritt zur Seite, um sie durchzulassen – allerdings nicht weit genug. Ich machte mich absichtlich breit.
„Oh ja, das ganze Wochenende volles Programm“, lachte ihr Mann, völlig ahnungslos, und schob sich mit seinen Tüten an mir vorbei die Stufen hoch. „Schönes Wochenende noch, Herr Brandner!“
„Ebenso“, sagte ich.
Nun war Valentina an der Reihe. Um an mir vorbeizukommen, musste sie die Stufe hochtreten, auf der ich stand. Unser Abstand schrumpfte auf wenige Zentimeter. Ich konnte das teure Parfüm riechen, das sie trug – und darunter die subtile, heiße Note ihrer eigenen Nervosität. Ihr Mann war bereits ein halbes Stockwerk über uns, seine Schritte polterten auf den Fliesen. Er sah nicht zurück.
Ich wich keinen Millimeter zurück. Ich zwang sie, so nah an mir vorbeizugehen, dass ihr Arm meinen Oberarm streifte. Ich spürte das feine Zittern, das durch ihren Körper ging. In dem Moment, als sie auf meiner Höhe war, senkte ich meinen Blick. Ich sah sie nicht nur an; ich nahm sie mit meinen Augen in Besitz. Ich ließ meinen Blick langsam an dem engen Strickstoff hinunterwandern, zeichnete die Rundung ihrer Brüste nach, die sich viel zu schnell hoben und senkten, bis zu ihren Beinen, und sah sie dann wieder fest an.
Valentina hielt mitten in der Bewegung inne. Ihr Atem stockte hörbar. Sie stand direkt vor mir, hilflos gefangen zwischen der Stimme ihres Mannes, der von oben rief: „Schatz, hast du den Torschlüssel?“, und meiner absoluten, erdrückenden Präsenz. Das leise Rascheln der Papiertüten von oben war der einzige Ton zwischen uns. Ihre Unterlippe zitterte ganz leicht, während die Röte auf ihrem Dekolleté dunkler wurde.
In ihren Augen schwamm eine Mischung aus nackter Angst vor Entdeckung und dieses tiefen, wehrlosen Gehorsams, den ich ihr eingepflanzt hatte. Sie stand vor mir wie eine Ertappte, unfähig, sich zu bewegen, bis ich ihr die Erlaubnis gab.
„Gehen Sie ruhig vor, Frau Weber“, sagte ich laut genug, damit ihr Mann es oben hören konnte, hielt aber ihre Augen mit meinem Blick fixiert. Mein Tonfall war die perfekte Maske nach außen, aber meine Augen sagten ihr etwas ganz anderes: Du funktionierst perfekt für mich.
„D-danke... Herr Brandner“, brachte sie mühsam hervor. Ihre Stimme war viel zu leise, viel zu brüchig für die sonst so kühle Managerin. Sie
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