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An Sandras Seite (Teil 16): Berührungen (fm:Cuckold, 1113 Wörter) [16/16] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Jul 06 2026 Gesehen / Gelesen: 0 / 0 [0%] Bewertung Teil: 0.00 (0 Stimmen)
Nur ein kurzes Zwischenspiel.


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Dies ist die Fortsetzung der Geschichte: „An Sandras Seite (Teil 15): Reflexion“

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Berührungen

Die folgenden Tage glitten wieder ineinander wie früher. Morgens standen wir zur gleichen Zeit auf, tranken Kaffee in der Küche, tauschten ein paar Sätze über Termine, Wetter, belanglose Dinge. Sandra wirkte ruhig und ausgeglichen. Als hätte sie etwas abgeschlossen, das nichts mit mir zu tun hatte – und doch alles.

Ich begann, sie öfter zu beobachten, ohne genau zu wissen, warum. Es war nichts Konkretes. Kein einzelnes Detail, an dem ich hätte festmachen können, was sich verändert hatte. Eher eine Summe aus Kleinigkeiten, die mir erst im Nachhinein auffielen.

An einem Dienstagmorgen stand sie länger als sonst vor dem Spiegel im Flur. Ich saß am Küchentisch, die Jacke über dem Stuhl, die Tasche gepackt. Sie trug einen schlichten Rock, nichts Auffälliges, aber ihre Haltung wirkte irgendwie - selbstbewusst. Als sie sich vorbeugte, um ihre Schuhe zu schließen, blieb mein Blick an ihren Beinen hängen. Sie merkte es nicht – oder tat so. Sie richtete sich auf, strich den Stoff glatt, sah ihr Spiegelbild einen Moment länger an als sonst, ruhig, beinahe gefällig.

„Ich bin heute etwas später zu Hause“, sagte sie, ohne mich anzusehen.

Ich nickte. Mehr war nicht nötig.

Als sie ging, küsste sie mich. Der Kuss war kurz, aber fest. Kein hastiges Berühren. Ihre Hand lag einen Augenblick länger an meinem Nacken als gewöhnlich, dann löste sie sich und schloss die Tür hinter sich. Ich blieb sitzen, hörte ihre Schritte auf dem Gehweg, und fragte mich, warum mir dieser Abschied länger im Körper blieb als sonst.

Abends saßen wir wie üblich zusammen auf dem Sofa. Sandra zog manchmal die Beine an, lehnte sich zurück, ließ den Saum ihres Shirts ein wenig hochrutschen, ohne es zu korrigieren. Es war kein eindeutiges Zeichen, kein Angebot. Eher eine beiläufige Offenheit, die mir bewusst machte, dass sie sich mir zeigte und ich hinsah.

Einmal stand sie auf, um sich ein Glas Wasser zu holen. Als sie an mir vorbeiging, strich ihre Hand über meine Schulter. Ein kurzer Kontakt, der nichts ankündigte und nichts versprach. Und doch spürte ich, wie mein Körper darauf reagierte, noch bevor ich darüber nachdenken konnte.

Wir kuschelten im Bett miteinander. Nicht häufiger, nicht seltener. Aber anders. Irgendwie – erotischer. Manchmal hielt sie meine Hände fest platzierte sie auf ihrem Körper, wo sie sie haben wollte, manchmal schob sie sie beiseite, wenn sie ihr im Weg waren.

Mir war es recht, ich genoss unsere Zärtlichkeiten, wusste aber nicht, wie ich sie zu mehr verführen konnte.

An einem Donnerstag saß ich abends am Schreibtisch, noch über ein paar Zahlen gebeugt, als ich sie im Bad hörte. Die Tür stand offen. Das Licht fiel in den Flur. Ich sah sie im Spiegel, wie sie sich die Haare zusammenband, wieder löste, mit den Fingern durchstrich. Sie trug nur Unterwäsche. Keine schüchterne Reaktion, kein Verbergen. Sie bewegte sich ruhig, selbstverständlich.

Ich fragte mich, ob sie wusste, dass ich hinsah. Ein Teil von mir hoffte es. Ein anderer fürchtete es.

Sie drehte sich nicht um. Aber als sie an mir vorbeiging, blieb sie kurz stehen, beugte sich zu mir, legte ihre Hand auf meinen Oberschenkel. Der Druck war leicht, aber eindeutig. Dann ging sie weiter, ohne ein Wort.

Diese Gesten häuften sich. Kleine Berührungen, die nicht auf eine

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