Untreue - ein Remake zur Geschichte „Affaire“ von Marina572 (fm:Ehebruch, 1350 Wörter) [3/3] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Lamda74 | ||
| Veröffentlicht: Aug 19 2026 | Gesehen / Gelesen: 675 / 522 [77%] | Bewertung Teil: 9.42 (19 Stimmen) |
| Teil 3 | ||
Ersties, authentischer amateur Sex
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Sie drehte sich zu Sven um, erforschte sein Gesicht. Sven stand da, er hatte sein Pokergesicht aufgesetzt, es strahlte komplette Gleichgültigkeit aus – keinerlei Gefühlsregungen. „Schatz komm doch näher, schau dir diesen Schwanz an, der wird mich gleich benutzen“, kam leise, fast flüsternd, irgendwie hoffnungslos über ihre Lippen. Sven, der die Untertöne in ihrer Aufforderung bemerkt und gedeutet hatte, war auf einmal unsicher: Mache ich hier gerade einen schweren Fehler? Sein Pokergesicht bekam Risse. Das konnte Marina aber nicht mehr realisieren. Plötzlich fiel sie mit einem langgezogenen, hoffnungslosen „Neeein… ich kann nicht mehr“, nach vorne und fing an zu weinen. Sie zitterte am ganzen Körper und rollte sich zur Seite. Sie sah aus wie ein Häufchen Elend. Sven war sofort bei ihr, nahm sie sachte wiegend in den Arm und flüsterte sanft: „Es ist vorbei, es ist vorbei.“ Marina kam langsam zur Ruhe. Bob war zunächst überrascht, begriff aber sofort: Er ist überflüssig. Er zog sich schnell an und ging.
Marina und Sven bemerkten das nicht, sie waren mit sich beschäftigt. Sven hatte seine Marina zugedeckt, behielt sie aber fest in seinen Armen. Sie beruhigte sich immer mehr schaut ihn dann unsicher an und fragte leise: „Und jetzt?“ Sven küsste vorsichtig ihre Stirn und antwortete: „Jetzt müssen wir aufarbeiten. Das muss ehrlich und offen geschehen, kein „Versteckspielen“ mehr! Alles muss auf den Tisch.“ „So sehe ich das auch“, stimmte Marina leise zu. „Jetzt ziehe ich mich erst einmal an“, sie hatte sich wieder einiger Maßen im Griff. Nachdem sie wieder alles an hatte, beschlossen sie: Wir fahren nach Hause und beginnen die Aufarbeitung in vertrauter Umgebung. Beide waren mit ihrem PKW gekommen und so konnten beide, jeder für sich, auf der 45-minütigen Heimfahrt das Geschehene analysieren. Beiden war klar: Es ist noch nicht beendet und alles scheint noch möglich.
Sven
Ihm war klar: Er hatte noch keinen Freispruch. Allerdings war das, dass viel kleinere Problem. Das Bob-Abenteuer, der gesamte Fremdbumsen-Versuch waren das viel größere Problem. Was hat er übersehen? Das Gespräch mit ihr wird nicht einfach. Was absolut fest steht: Er liebt Marina, er will sie behalten. Dafür wird er fast alles tun.
Marina
Sie ist ausgebrannt und vor allem sie glaubt in einer ausweglosen Situation zu sein. Sie die taffe Anwältin ist ratlos und tief verunsichert. Und ihr Sven ist schuld! Erst geht er fremd, was sie bis tief ins Innere verletzt hat. Und dann der Versuch sie zu Sex mit einem fremden Mann zu animieren. Diesen Sex hat sie nie gewollt. Aber sein manipulierendes Wollen, trieb sie immer tiefer in diese Falle. Sie ist sich nicht sicher, wie es weiter gehen kann. Ob sie ihm wieder vertrauen kann. Sie liebt ihn zwar noch, aber reicht das? Liebt sie ihn genug um einen neuen Versuch zu starten? DAS muss sie heraus finden.
Da sie hintereinander her fuhren (Sven hinter Marina wegen ihren Zustand) kamen sie auch gleichzeitig an. Schnell die Autos geparkt, dann gingen sie zum Haus. Dabei stellte Sven fest, Marina hielt wieder Abstand. Das beunruhigte ihn etwas und bestätigte seine Vermutung, dass noch „eine Schuld“ im Raum stand. Zusätzlich alarmierte ihn ihr Zustand: Beim Blickkontakt fehlte ihrem Blick Stabilität. Sie wirkte ausgelaugt und zerbrechlich. Als sich die Haustür hinter ihnen schloss, lehne sie sich an eine Wand und schloss gequält die Augen. So hatte er sie nur sehr selten erlebt. Marina schaute ihn traurig an und sagte: „Gibst du für die Aussprache etwas Zeit, ich muss erst mein inneres Gleichgewicht stabilisieren.“ Als er besorgt auf sie zugehen wollte hob sie leicht abwehrend eine Hand und sagte: „Bitte ich möchte mich auf meinem Entspannungsstuhl ein wenig ausruhen.“ Seine Frage nach weiteren Wünschen verneinte sie. „Gib mir zwei Stunden, dann können wir beginnen“, mit diesen Worten verschwand sie in ihrem Arbeitszimmer. Sven bereitet ein paar Schnittchen vor, kochte Kaffee und deckte den Tisch. Dann hatte er Zeit sich eine Strategie zu überlegen. Allerdings kam er nicht weit, sein Hauptproblem, Marina nicht zu verlieren überschattete sein gesamtes Denken – für Strategien war da kein Platz mehr. Kurz vor Ende der zwei Stunden ging Marina ins Bad und machte sich etwas frisch. Heraus kam dann die „alte Marina“. Elastischer Gang, funkelnde Augen und entspannter Gesichtsausdruck. „So ich bin wieder fitt, wir können beginnen“, sagte sie lächelnd.
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