Wie der Vater, so der Sohn - Das Kennzeichen meines Gebieters 6 (fm:Dominanter Mann, 2729 Wörter) [6/6] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Helene O. | ||
| Veröffentlicht: Aug 24 2026 | Gesehen / Gelesen: 674 / 560 [83%] | Bewertung Teil: 9.14 (7 Stimmen) |
| Diese ist die Fortsetzung des ersten Teils meiner Geschichte. Interessiert dich, wie es so weit kam? Dann lies nach bei „Das Halsband meines Gebieters“. Meine Schwester hat eine ungewöhnliche Bitte. Und mein Mann eine ebenso ungewöhnliche Antwort. | ||
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Wie der Vater, so der Sohn
Ich mochte meine Schwiegereltern. Sie waren ein glückliches Paar, unterstützten uns, wenn es notwendig war und achteten darauf, sich nicht zu sehr in unser Leben einzumischen. Und nicht nur das, wenn wir uns trafen, konnte man sich gut mit ihnen unterhalten. Schwiegervater war seit kurzem Rentner, spielte Golf und hatte altersgerechte Ansichten zu Politik und jungen Leuten. Meine Schwiegermutter hatte mehr Pep. Sie war eine elegante Frau. Natürlich nicht mehr jung, ihr silbergraues Haar zeugte davon, aber sie hielt sich durch Sport in Form und pflegte sich sorgfältig. Ich mochte es, wie sie sich anzog, wie sie sich hielt und wollte ebenso sein wie sie, wenn ich in ihrem Alter war. Und sie hatte einen trockenen Humor, den sie erbarmungslos einsetzte.
Nachdem wir aus dem Urlaub, den sie uns großzügigerweise geschenkt hatten, zurückgekehrt waren, hatten wir als kleines Dankeschön zum Essen eingeladen. Wir saßen in einem Restaurant am Rande der Stadt, malerisch an einem See gelegen. Wir waren beim Dessert, sprachen über Politik und Urlaub, als meine Schwiegermutter ihr Besteck herunterlegte und mich ansah: „Wir haben dir etwas mitzuteilen!“
Ich hob neugierig eine Augenbraue und lächelte sie an. „Ich bin gespannt.“
„Völlig zu Recht,“ antwortete sie trocken und sah ihren Mann an. „Dass wir euch den Urlaub geschenkt haben, war nicht ohne Hintergedanken. Wir wollten damit unsere Freude über eine Entscheidung ausdrücken, die ihr getroffen habt.“
Ich verstand nichts und legte neugierig meinen Kopf schräg.
„Spann sie nicht auf die Folter, Liebes. Zeig es ihr“, sagte mein Schwiegervater zu ihr, griff an ihren Rücken und zog am Reißverschluss ihres Kleids. Sie ließ es am Rücken ein Stück heruntergleiten und drehte ihre Schulter zu mir.
„Wie Ihr es befiehlt, Herr,“ sagte sie leise zu ihrem Mann.
Unterhalb ihres Schulterblatts sah ich ein Tattoo. Ich verstand nicht, worum es ging. Dann beugte ich meinen Kopf, um es mir genauer anzusehen.
Mir fiel mein Besteck aus der Hand. Es war die Markierung einer Sklavin. Ich schaute mit offenem Mund auf das Tattoo, dann auf meinen Herrn. Meine Gedanken überschlugen sich. Das konnte nicht sein. Hat er es gewusst? Aber natürlich hat er es gewusst. Hatte ich die Zeichen übersehen? Schlagartig verstand ich, warum er damals auf meine dumme Frage so eingestiegen war.
Meine Schwiegermutter rückte ihr Kleid wieder zurück und verdeckte ihre Sklaven-Markierung. Ihr Mann zog den Reißverschluss des Kleides wieder hoch. Sie bedankte sich bei ihm und lächelte mich an, als wäre nichts geschehen.
„Seit wann weißt du es?“ fragte ich meinen Mann fassungslos.
„Ich war noch im Grundstudium, als ich es erfuhr. Ich wollte etwas aus dem Haus meiner Eltern holen. Im Schlafzimmer fand ich meine Mutter gefesselt auf einen Strafbock liegen, rote Streifen auf dem Hintern und den Schwanz meines Vaters im Mund,“ sagte er trocken, als würden wir über Fußball-Ergebnisse reden.
„Das war für uns alle kein schöner Augenblick,“ warf sein Vater ein. „Ich schämte mich, dass er uns so sah. Und dabei waren meine Frau und ich mitten in einer richtigen lustvollen Nummer. Die Stimmung war natürlich dahin.“ Er seufzte: „Letztlich hatten wir keine andere Möglichkeit, als ihm gegenüber mit offenen Karten zu spielen. Er hatte es damals nicht gut aufgenommen und wir machten uns große Sorgen darüber, was er von uns denkt, wollten das Thema aber nicht ansprechen. Das stand seit Jahren unausgesprochen zwischen uns.“
„Und dann verkündete er uns plötzlich, dass er dich als Sklavin annehmen würde.“ Das Gesicht seiner Mutter leuchtete auf: „Das war eine gute Nachricht, er hat unseren Lebensstil nicht verurteilt, das hat mich sehr erleichtert.“
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