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Das Wochenende (1) (fm:Partnertausch, 2840 Wörter)

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Veröffentlicht: Sep 10 2026 Gesehen / Gelesen: 555 / 464 [84%] Bewertung Geschichte: 7.71 (7 Stimmen)
Daniel und Nicole verbringen wie jedes Jahr ein kinderfreies Wochenende mit ihren Freunden. Es entsteht langsam ein gefährliches Spiel aus Eifersucht, Neugier und unausgesprochenen Fantasien.

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© Brentano Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

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Nicole schon.

Unbewusst zog sie ihren hellen weichen Strickpullover etwas weiter nach unten. Daniel bemerkte es. „Was machst du?“ - „Nichts.“ - „Du ziehst schon wieder an deinem Pulli herum.“ - „Der ist einfach zu kurz. Er sitzt nicht richtig und lässt mich wie eine Presswurst aussehen.“ - „Der ist völlig normal und du siehst umwerfend darin aus.“ - Nicole lächelte gequält. Daniel legte sein Kinn auf ihre Schulter. - „Du weißt schon, dass du wunderschön bist?“ Nicole verzog den Mund. „Du musst das sagen. Das ist im Paket mit enthalten.“ Sie hält ihm die Hand mit dem Ringfinger vors Gesicht. - „Muss ich gar nicht. Ich sage es, weil es die absolute Wahrheit ist.“ Er küsste sie auf die Wange. Nicole konnte nicht anders; ein kleines, glückliches Lächeln stahl sich auf ihre Lippen. Sie lehnte ihren Kopf zurück gegen seine Schulter und schloss für einen Moment die Augen, während sie sich in seiner Umarmung sicher und begehrt fühlte.

Samstagmorgen

Am Samstagmorgen saßen sie kurz nach neun gemeinsam beim Frühstück. Daniel hatte sich gerade seinen zweiten Kaffee eingeschenkt, als Nina eine zusammengefaltete Wanderkarte aus ihrer Tasche zog und mitten zwischen Brotkorb und Marmelade auf den Tisch legte. Daniel sah erst die Karte und dann Nina an. „Nein.“ Nina hob eine Augenbraue. „Was heißt nein?“

„Wir sind gerade erst wach“, erklärte Daniel und nahm einen Schluck Kaffee. „Niemand möchte beim Frühstück eine topografische Karte sehen.“ Nina schien ihn ignorieren zu wollen, faltete die Karte auf und strich sie glatt. „Ich habe eine schöne Runde rausgesucht. 22 Kilometer, fast nur Wald. Und ungefähr hier“ – sie tippte mit dem Finger auf einen Punkt – „gibt es eine Gaststätte.“

Leon lehnte sich zurück. „Ich möchte zu meiner Verteidigung sagen, dass ich versucht habe, sie davon abzuhalten.“ Nina drehte den Kopf zu ihm. „Hast du nicht.“ - „Innerlich schon.“ Nicole musste lachen. Dann setzte sie wieder ein ernstes Gesicht auf und betrachtete die Karte. „22 Kilometer…“, sagte sie mehr zu sich selbst und schüttelte nachdenklich den Kopf. Nina nickte. „Ganz entspannt.“

Daniel schnaubte. „Wenn Nina ‚ganz entspannt‘ sagt, sollte man grundsätzlich Proviant für drei Tage einpacken.“ - „Du übertreibst“, entgegnete Nina. - „Letztes Jahr waren deine 14 Kilometer am Ende fast 20.“ - „Das lag an dem Umweg und den fehlenden Wegweisern.“ - „Mir wolltest du ja nicht glauben, obwohl ich uns mit Google habe führen wollen…“

Während Daniel und Nina weiter darüber stritten, ob Wanderwege korrekt ausgeschildert seien, nahm Nicole einen Schluck Kaffee. Sie hatte ihre langen Haare zu einem lockeren Zopf gebunden und trug schwarze Funktionskleidung. Der Stoff schmiegte sich an sie und betonte ihre weiblichen Kurven. Nina bemerkte, dass Leon sie ansah. Nicht lange. Vielleicht zwei Sekunden.

Nicole beugte sich gerade vor, um nach der Marmelade zu greifen. Leon folgte der Bewegung mit den Augen und wandte den Blick erst wieder ab, als Daniel etwas zu ihm sagte. „Was meinst du?“, fragte Daniel. Leon sah ihn an. „Wozu?“ Daniel grinste. „Du hörst ja richtig aufmerksam zu. Nina behauptet, 22 Kilometer seien eine entspannte Runde.“ - „Ach so.“ Leon blickte auf die Karte. „Klar. 22 gehen.“ Nina sah ihren Partner einen Moment lang an. Sie kannte Leon lange genug, um zu wissen, wann er einfach nur gedankenverloren aus dem Fenster schaute. Und wann nicht.

Nicole hatte offenbar nichts bemerkt. Sie strich sich eine lose Haarsträhne hinters Ohr und fragte Nina: „Wie viel Steigung?“ - „Kaum der Rede wert.“ Daniel legte sein Messer hin. „Das bedeutet also, wir sterben.“ Nicole lachte. Nina faltete demonstrativ die Karte zusammen. „Um zehn geht es los.“ - „Jawohl, MEIN REISEFÜHRER“, sagte Daniel und versuchte sich einem schlechten Hitlerimitat. Es gelang ihm nicht und schon war es ihm peinlich.

Die Wanderung

Gut zwei Stunden später war Daniel überzeugt, dass Nina auch bei Entfernungsangaben grundsätzlich log. Der Waldweg führte seit einer gefühlten Ewigkeit bergauf. Feuchtes Laub klebte unter ihren Schuhen, und zwischen den Bäumen hing noch ein leichter Morgennebel. Daniel und Leon gingen einige Meter voraus. Nicole und Nina folgten langsamer.

Vor ihnen beschleunigte Daniel plötzlich. Leon bemerkte es sofort und zog ebenfalls das Tempo an. Nicole schüttelte den Kopf. „Jetzt machen sie wieder ein Rennen daraus.“ Nina sah den beiden Männern nach. „Männer.“ Nicole grinste. „Sehr differenzierte Analyse.“ - „Ich habe jahrelang geforscht.“

Ein Stück weiter oben blieb Daniel stehen und rief zurück: „Kommt ihr noch?“ Nicole blieb ebenfalls stehen. „Nein! Wir übernachten hier!“ Leon lachte. Daniel stemmte die Hände in die Hüften. „Ich wollte nur fragen.“ - „Natürlich“, rief Nicole. Sie zog ihre Jacke aus und band sie sich um die Hüften. Nina ging neben ihr weiter und musterte sie unauffällig.

Nicole machte sich wegen ihrer Figur viel zu viele Gedanken. Nina wusste das. Sie hatte oft genug erlebt, wie Nicole an Oberteilen zog, Kleider wieder auszog oder auf Fotos automatisch versuchte, sich etwas hinter den anderen zu verstecken. Nina verstand es nicht. Natürlich war Nicole keine Zwanzig mehr. Ihre Hüften waren weicher geworden, ihr Bauch ebenfalls. Aber das machte sie nicht unattraktiv. Im Gegenteil. Und offenbar war Nina nicht die Einzige, die das so sah.

Als sie Daniel und Leon erreichten, nahm Nicole ihren Rucksack ab. „Ich brauche Wasser.“ Sie begann darin zu suchen. Leon sah sie dabei an. Wieder nur kurz. Doch diesmal bemerkte Nina sehr genau, wie sein Blick über Nicole glitt, bevor er sich wieder ihrem Gesicht zuwandte. Nicole fand ihre Flasche und schraubte sie auf. „Noch weit?“, fragte sie. Daniel zeigte auf Nina. „Frag die Frau, die behauptet hat, hier sei kaum Steigung.“ Nina verschränkte die Arme. „Ihr seid alle verweichlicht.“ - „Wir haben Kinder“, erwiderte Nicole. „Wir sind erschöpft, bevor der Tag überhaupt anfängt.“ Leon lachte. „Das zählt als Trainingsvorsprung.“

Nicole sah ihn an. „Du hast leicht reden.“ - „Warum?“ - „Weil du aussiehst, als würdest du so etwas freiwillig machen.“ - „Tue ich auch.“ Nicole verzog das Gesicht. „Unheimlich.“ Leon grinste.

Nina beobachtete beide. Es war nichts. Ein völlig normales Gespräch. Und doch störte sie etwas daran. Vielleicht aber auch nur, weil sie inzwischen darauf achtete.

Die Berghütte

Gegen Mittag erreichten sie die Hütte. Die Sonne war inzwischen herausgekommen, und auf der kleinen Terrasse war nur noch ein Tisch frei. Daniel ließ sich sofort auf einen Stuhl fallen. „Wenn jetzt jemand sagt, dass wir erst die Hälfte geschafft haben, fahre ich mit dem Taxi zurück.“ - „Hier fährt kein Taxi hoch“, sagte Leon. Daniel sah ihn ernst an. „Dann rufe ich einen Hubschrauber.“ Nicole setzte sich ihm gegenüber. „Dramaqueen!“

Nina nahm neben Leon Platz und griff nach der Getränkekarte. „Bier?“ Daniel nickte sofort. „Endlich sagt sie mal etwas Vernünftiges.“ Nicole schüttelte den Kopf. „Für mich eine Apfelschorle.“ Nina sah sie empört an. „Nicole, es ist Wochenende.“ - „Es ist halb eins.“ - „Genau.“ Nicole lachte. „Das ist kein Argument.“

Leon wandte sich an Nicole. „Lass dich nicht beeinflussen. Für Nina beginnt Urlaub, sobald Alkohol gesellschaftlich gerade noch vertretbar ist.“ Nina legte eine Hand auf seinen Arm. „Und deshalb bist du mit mir zusammen.“ Leon sah sie an und lächelte. „Unter anderem.“ Nina beugte sich zu ihm und küsste ihn kurz.

Nicole beobachtete die beiden mit einem kleinen Lächeln. Sie mochte ihre Art miteinander. Nina und Leon wirkten oft leichter als Daniel und sie. Spontaner. Spielerischer. Vielleicht täuschte dieser Eindruck auch. Daniel und sie waren seit vierzehn Jahren verheiratet. Zwei Kinder, Arbeit, Schule, Termine. So viel Alltag ließ sich nicht einfach abschütteln.

„Woran denkst du?“, fragte Daniel plötzlich. Nicole sah zu ihm. „An nichts.“ Daniel grinste. „Das stimmt nie.“ - „Dann an die Tatsache, dass ich morgen Muskelkater haben werde.“ - „Ich massiere dich.“ Nina lachte. „Daniel, das klang gerade deutlich weniger selbstlos, als du vermutlich beabsichtigt hast.“ Daniel hob sein Bierglas. „Ich habe nie behauptet, selbstlos zu sein.“ Nicole schüttelte lächelnd den Kopf.

Als sie kurz darauf aufsah, begegnete sie Leons Blick. Diesmal direkt. Er lächelte. Nicole lächelte automatisch zurück. Nur eine Sekunde. Dann wandte sie sich wieder Daniel zu.

Für Nicole war es eine völlig belanglose Begegnung. Nina hatte sie jedoch genau gesehen. Sie nahm einen Schluck von ihrem Bier. Es ärgerte sie, dass sie überhaupt darauf achtete. Noch mehr ärgerte sie, dass sie inzwischen fast darauf wartete.

Der Rückweg

Am Nachmittag wurde der Weg schmaler. An einer Stelle kreuzte ein kleiner Bach den Wanderpfad. Einige größere Steine bildeten einen improvisierten Übergang. Daniel sprang zuerst auf die andere Seite. Dann drehte er sich um und streckte Nicole die Hand entgegen. „Komm.“ Nicole sah auf seine Hand.„Ich kann das alleine.“ Daniel ließ sie ausgestreckt. „Das weiß ich.“ - „Dann lass mich.“ - „Wie meine Frau wünscht.“

Nicole setzte einen Fuß auf den ersten Stein. „Vorsicht, der zweite ist nass“, warnte Leon hinter ihr. - „Ich sehe es.“ Nicole trat hinüber. Ihr Schuh rutschte leicht weg. Sie verlor für einen Augenblick das Gleichgewicht. Leon reagierte sofort. Seine Hand schloss sich um ihren Oberarm. „Hab dich.“ Nicole fing sich.

Daniel griff nun ebenfalls nach ihrer Hand und zog sie auf seine Seite. „Alles okay?“, fragte er. Nicole nickte. „Ja. Nur erschrocken.“ Sie drehte sich kurz zu Leon um. „Danke.“ Leon ließ ihren Arm los. „Gern.“

Nun trat Leon über den Bach. Nina folgte ihm als Letzte. Als sie auf der anderen Seite ankam, gingen Daniel und Nicole bereits einige Schritte voraus. Nina blieb kurz neben Leon. „Schnelle Reaktion“, sagte sie. Leon sah sie fragend an. „Was?“ - „Gerade eben.“ - „Ach so.“ Er zuckte mit den Schultern. „Sie wäre sonst ins Wasser gefallen.“ - „Wahrscheinlich.“ Leon blickte kurz zu Nicole, die vor ihnen neben Daniel ging. Nina bemerkte es. Schon wieder. Sie sagte nichts mehr.

Zurück im Hotel

Als sie am frühen Abend endlich wieder das Hotel erreichten, zeigte Daniels Handy knapp 25 Kilometer an. Er hielt Nina das Display entgegen. „Was steht da?“ Nina sah kurz darauf. „Keine Ahnung.“ - „Fünfzehn.“ - „GPS ist ungenau.“ Daniel starrte sie an. - „Drei Kilometer ungenau?“ - „Berge.“ - „Was ist mit Bergen?“ Nina drückte den Fahrstuhlknopf. „Die verzerren Entfernungen.“

Leon lachte. Daniel schüttelte den Kopf. „Das ist physikalisch völliger Unsinn.“ Nicole lehnte müde an der Wand. „Könnt ihr das bitte morgen ausdiskutieren? Ich möchte nur noch duschen.“ Daniel legte ihr einen Arm um die Schultern.„Meine arme Frau.“ Nicole schob ihn weg. „Fass mich nicht an. Ich bin komplett verschwitzt.“ - „Stört mich nicht.“ - „Mich schon.“

Der Fahrstuhl kam. Oben angekommen blieben sie vor ihren beiden Zimmern stehen. Nina zog ihre Schlüsselkarte heraus. „Eine Stunde Pause? Dann Abendessen?“ Daniel nickte. „Perfekt.“ Nicole öffnete bereits ihre Zimmertür.„Und danach keinen Marathon mehr.“ - „Versprochen“, sagte Nina. Nicole verschwand im Zimmer. Daniel folgte ihr.

Leon sah ihnen kurz nach, bevor er seine eigene Tür öffnete. Nina stand unmittelbar hinter ihm. Diesmal hatte sie seinen Blick ganz eindeutig gesehen.„Was?“, fragte Leon, als er bemerkte, dass sie ihn ansah. „Nichts.“ - „Du guckst aber so.“ Nina lächelte dünn. „Ich bin nur müde.“ Sie ging an ihm vorbei ins Zimmer. Leon blieb einen Moment im Türrahmen stehen. Dann folgte er ihr.

Der Abend

Nach dem Essen verzichteten sie auf die Hotelbar. Nina und Leon hatten dieses Mal eine kleine Suite bekommen. Neben dem Schlafzimmer gab es einen Wohnbereich mit einem großen Sofa, zwei Sesseln und einem niedrigen Tisch. Daniel hatte auf dem Rückweg vom Restaurant zwei Flaschen Rotwein an der Rezeption gekauft.

„Das Hotel wird noch an uns reich“, sagte Nicole, als er die Flasche auf den Tisch stellte. Daniel sah sie an. „Wir unterstützen die regionale Wirtschaft.“ Leon holte vier Gläser. „Sehr sozial von dir.“

Nina ließ sich in einen der Sessel fallen. Nicole setzte sich in die Ecke des Sofas und zog die Beine unter sich. Nach dem Duschen hatte sie ihre Haare offen gelassen. Sie waren noch leicht feucht und fielen dunkel über ihre Schultern. Daniel setzte sich neben sie. Leon schenkte den Wein ein und reichte zuerst Nicole ein Glas. „Danke“, sagte sie. - „Bitte.“ Nina sah zu ihm. Wieder nichts Besonderes. Trotzdem registrierte sie inzwischen jede kleine Bewegung zwischen den beiden.

Leon setzte sich schließlich in den zweiten Sessel. Daniel hob sein Glas. „Auf das traditionelle kinderfreie Wochenende.“ Nicole stieß mit ihm an. „Auf zwei Nächte, in denen niemand um sechs Uhr morgens fragt, wo sein Ladekabel ist.“ Nina hob ebenfalls ihr Glas. „Oder ob jemand Frühstück macht.“ Leon ergänzte: „Oder beides gleichzeitig.“ Sie stießen an.

Nicole nahm einen Schluck und lehnte den Kopf gegen Daniels Schulter. „Meine Beine tun weh.“ Daniel sah demonstrativ zu Nina. „22 Kilometer…“ Nina griff nach einem Sofakissen und warf es nach ihm. Daniel fing es. „Gewalt ist auch keine Lösung.“ - „Manchmal schon“, erwiderte Nina.

Nicole lachte. Leon sah zu ihr. Und wieder blieb sein Blick einen Moment länger hängen. Diesmal war es Nina endgültig unmöglich, sich einzureden, sie würde sich alles nur vorstellen. Leon fand Nicole attraktiv. Vielleicht war es nur das. Vielleicht bedeutete es gar nichts. Menschen fanden andere Menschen attraktiv. Auch in Beziehungen. Nina wusste das. Sie hatte immer behauptet, damit überhaupt kein Problem zu haben. Jetzt saß Nicole neben Daniel auf dem Sofa, die Beine untergeschlagen, das Weinglas locker in der Hand, und wusste von alldem offenbar nichts. Daniel wusste ebenfalls nichts. Nur Nina sah es. Sie nahm einen größeren Schluck Wein.

„Also“, sagte Daniel und ließ sich tiefer ins Sofa sinken. „Was machen wir jetzt mit dem angebrochenen Abend?“ Nina hob ihre Flasche. „Die Antwort steht hier.“ Nicole lachte. „Das hast du beim Mittagessen auch schon behauptet.“ - „Und? Der Tag war doch gut.“ Leon schüttelte amüsiert den Kopf.

Draußen war es inzwischen vollständig dunkel. Im großen Fenster spiegelte sich nur noch der Raum. Vier Erwachsene. Zwei Paare. Zwei Flaschen Wein. Ein Wochenende wie jedes Jahr. Noch zumindest...



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