Der erste Schlag auf Porzellanhaut (fm:Dominanter Mann, 2652 Wörter) | ||
| Autor: Lustbringer | ||
| Veröffentlicht: Sep 10 2026 | Gesehen / Gelesen: 272 / 198 [73%] | Bewertung Geschichte: 9.10 (10 Stimmen) |
| Thomas hat Mara gefunden – eine Kunstgaleristin, die seine Anzeige beantwortet hat. Ihr erstes Treffen im Spielzimmer beginnt mit einem Ritual aus Leder und Hingabe. Als er ihre Hand hebt, weiß sie: Der erste Schlag wird alles entscheiden. | ||
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„Also“, sage ich, nachdem der Kellner gegangen ist, „glaubst du, wir könnten auf einer Wellenlänge liegen?“ Sie nimmt einen Schluck, legt die Tasse dann mit einer präzisen Bewegung ab. „Ich glaube, wir bewegen uns im selben Ozean. Die Frage ist nur, wer das Steuer übernimmt, wenn die Wellen höher schlagen.“ Ein Schauer läuft mir über den Rücken. Ihre Direktheit ist erfrischend. „Ich schlage vor“, sage ich leise, „wir finden es heraus. Mein Haus. Freitagabend. 20 Uhr. Keine Erwartungen, außer den einen, die wir besprochen haben. Nur Spanking. Nichts weiter.“ Sie sieht mir in die Augen. In ihrem Blick funkelt es. Eine Mischung aus Herausforderung und Vorfreude. „Ich bin dabei“, sagt sie. Ein Lächeln umspielt zum ersten Mal meine Lippen. „Sonst wäre es ja keinen Mühe wert.“
Die Woche danach ist eine Folter. Eine wunderschöne, aufreibende Folter. Wir schreiben uns jeden Tag. Kurze Nachrichten. Ein Zitat, das sie an mich schickt. Eine Frage, die ich stelle. Es ist ein langsames, virtuelles Vorspiel. Jede Nachricht erhöht die Spannung. Am Donnerstagabend schreibt sie: „Ich habe heute nach einem passenden Dessous-Set gesucht. Schwarz. Seide. Spitze.“ Mein Atem stockt. Ich stelle mir sofort vor, wie diese Stoffe auf ihrer Haut liegen werden. Ich antworte: „Ich habe den Raum vorbereitet. Die Lederriemen sind poliert. Das Spielzeug liegt bereit.“ Die Antwort kommt sofort: „Ich zähle die Stunden.“
Freitag. 19:55 Uhr. Ich stehe in meinem Wohnzimmer. Das Licht ist gedimmt, eine Flasche Rotwein steht für uns bereit. Ich trage eine schwarze Hose und ein dunkelgrünes Hemd, die Ärmel bis zum Ellbogen aufgerollt. Ich bin ruhig. Fokussiert. Aber unter der Oberfläche pocht meine Pulsader am Hals. Ich bin neugierig. Auf die Frau, die hinter diesen Worten steckt. Auf die Reaktion ihres Körpers. Auf die Energie, die zwischen uns entstehen wird.
Punkt 20 Uhr klingelt es.
Ich öffne die Tür. Und da steht sie. Sie trägt eine schwarze Lederjacke über einem einfachen, grauen T-Shirt und Jeans. Ihr Haar ist zu einem strengen Pferdeschwanz gebunden. Sie sieht aus wie eine Frau, die auf dem Weg zu einem ganz normalen Freitagabend ist. Niemand, der sie sähe, würde auch nur im Entferntesten ahnen, was sie in wenigen Minuten tun wird. Diese Diskrepanz, dieses Geheimnis, ist unglaublich erregend. „Mara“, sage ich und meine Stimme ist ruhiger, als ich fühle. „Komm rein.“ Sie tritt ein, ihre Augen prüfen kurz die Umgebung, aber nicht neugierig, eher abschätzend. Sie zieht ihre Schuhe aus und stellt sie ordentlich neben die Tür. „Schönes Haus“, sagt sie neutral. „Danke“, antworte ich. „Möchtest du einen Wein? Zur Einstimmung.“ Sie nickt. „Gerne.“
Ich führe sie ins Wohnzimmer. Ich schenke zwei Gläser ein und reiche ihr eins. Unsere Finger berühren sich für einen winzigen Moment. Ihre Haut ist kühl. Wir setzen uns auf die Couch, mit einem respektvollen Abstand zwischen uns. Wir reden über die Woche, über Banalitäten. Es ist seltsam. Wir sitzen hier, wissen beide genau, warum wir hier sind, aber wir tun so, als wäre es ein normales Date. Die Spannung ist greifbar, ein elektrisches Knistern in der Luft. Ich sehe, wie sie mit ihrem Daumen über den Stiel ihres Glases fährt. Eine kleine, unbewusste Geste der Anspannung. „Du bist nervös“, sage ich leise, es ist keine Frage. Sie blickt auf, ihre Augen verbergen nichts. „Ein wenig. Und du?“ „Ich bin neugierig“, antworte ich ehrlich. „Sehr neugierig.“ Ein Lächeln huscht über ihr Gesicht, so schnell, dass ich es fast verpasst hätte.
Nach etwa zehn Minuten stelle ich mein Glas ab. „Ich denke, es ist Zeit“, sage ich. Sie nickt und stellt ihr Glas ebenfalls ab. „Wo soll ich mich umziehen?“ „Badezimmer, erste Tür rechts“, sage ich. Sie erhebt sich, ihre Bewegungen sind geschmeidig und selbstsicher. „Und du?“ „Ich warte hier. Und hole dich ab, wenn du bereit bist.“ Sie dreht sich um und geht den Flur entlang. Ich beobachte ihren Gang. Die Haltung, die Selbstverständlichkeit. Ich atme tief durch und zähle bis zehn. Mein Herz hämmert gegen meine Rippen.
Ich warte etwa fünf Minuten. Lange genug, damit sie sich in Ruhe umziehen kann, kurz genug, um die Spannung nicht abklingen zu lassen. Dann stehe ich auf und gehe zum Badezimmer. Ich klopfe einmal kurz an die Tür. „Ja?“, ihre Stimme ist von innen zu hören, leicht gedämpft. „Bist du bereit?“ Die Tür öffnet sich einen Spalt breit, dann weiter. Und mein Atem stockt ein weiteres Mal. Sie steht da, und der Anblick ist besser, als ich es mir je hätte vorstellen können. Ein schwarzes Korsage aus Spitze und Seide schnürt ihre Taille ein und stützt ihre Brust perfekt. Darunter ein String aus feinster schwarzer Spitze, die kaum etwas verhüllt. Dazu halterlose Strümpfe, die an den Oberschenkeln von schmalen Satinbändern gehalten werden. Und dazu schwarze Pumps mit einem hohen, dünnen Absatz. Ihre Haut wirkt im gedimmten Licht des Flures wie Porzellan. Ihre langen Haare fallen ihr offen über die Schultern. Sie sieht mich an, ihr Blick ist direkt, ohne Scham, aber auch ohne Anbiederung. Sie stellt sich mir dar. Ein Meisterwerk. „Du siehst… unglaublich aus“, sage ich und meine Stimme ist rau vor Erregung. Ein leises, triumphierendes Lächeln umspielt ihre Lippen. „Das war die Absicht.“
Ich halte ihr meinen Arm. Sie legt ihre Hand in meine Ellenbeuge. Die Berührung ihres nackten Oberarms sendet einen Strom direkt in meine Leiste. Ich führe sie langsam den Flur entlang. Jeder Schritt ihrer Pumps auf dem Holzboden ist ein leises, rhythmisches Klicken. Wir kommen vor eine Tür am Ende des Flurs. „Das ist mein Spielzimmer“, sage ich leise. „Bist du bereit?“ Sie nickt, ihr Blick ist fest auf die Tür gerichtet. „Ja.“
Ich öffne die Tür und lasse sie eintreten. Das Zimmer ist nur spärlich beleuchtet, eine einzelne Lampe an der Wand taucht alles in ein warmes, bernsteinfarbenes Licht. Der Geruch von Leder und poliertem Holz liegt in der Luft. In der Mitte des Raumes steht der Bock. Er ist massiv, aus dunklem Eichenholz, mit dicken, schwarzen Lederpolstern an den Auflageflächen. Er ist ein Instrument. Ein Versprechen. Daneben, an einer langen Kommode, liegt die Auswahl, die wir abgesprochen haben: verschiedene Paddles aus Holz und Leder, eine Reitgerte, eine flexible Peitsche. Alles sorgfältig arrangiert, wie die Werkzeuge eines Chirurgen. Mara bleibt einen Moment stehen und lässt den Blick durch den Raum schweifen. Sie nimmt alles auf, ohne etwas zu bewerten. Dann wendet sie sich mir zu. „Es ist… genau, wie ich es mir vorgestellt habe“, sagt sie leise. Ich gehe zu ihr, bleibe aber noch mit einem kleinen Abstand. „Ich habe mir auch etwas vorgestellt“, sage ich und streiche ihr eine Haarsträhne aus der Stirn. „Und die Realität übertrifft alles.“ Meine Hand schwebt einen Moment in der Luft, dann berühre ich sie. Sanft. Meine Finger legen sich auf ihren nackten Rücken, direkt über der Wirbelsäule. Ihre Haut ist glatt, warm. Ich spüre, wie sie bei meiner Berührung kurz den Atem anhält, aber sie zieht sich nicht zurück. Ich lasse meine Hand langsam nach unten gleiten, über die schmale Taille, bis zur Spitze ihres Hösschens. Ich berühre sie nicht an den intimen Stellen, nicht an ihrem Po, nicht an ihren Brüsten. Diese Berührungen sind für später. Jetzt geht es um die Ankündigung. Um das Feststellen der Präsenz. „Du bist wunderschön, Mara“, sage ich und meine Stimme ist kaum mehr als ein Flüstern. „Absolut wunderschön.“ Sie schließt für einen Moment die Augen. „Danke, Thomas.“
Ich nehme meine Hand zurück und zeige auf den Bock. „Ich möchte, dass du dich darauf kniest.“ Sie nickt ohne zu zögern. Sie geht auf den Bock zu, ihre Hüften wippen in den hohen Absätzen. Sie legt sich mit einer fließenden Bewegung über die Polsterung. Ihr Oberkörper ruht auf der oberen Auflage, ihr Kopf hängt leicht nach unten, ihre langen schwarzen Haare fallen nach unten. Ihre Hände greifen nach vorne, um die Stangen zu fassen. Ihre Beine sind gestreckt, die Füße nebeneinander auf dem Boden. Der Anblick ist himmlisch. Die perfekte Kurve ihres Rückens, die Spannung in ihren Oberschenkeln, die durch die Strümpfe noch betont wird. Die schwarze Spitze ihres Strings passt perfekt mit ihrer hellen Haut. Ich stehe einen Moment einfach nur da und schaue zu. Dies ist der Moment. Die Stille vor dem Sturm.
Jetzt geht es ans Werk. Langsam. Bedächtig. Ich gehe zur Kommode und nehme die vier Ledermanschetten. Das Leder ist weich und geschmeidig. Ich knie mich vor sie. Zuerst ihr linkes Handgelenk. Ich schließe die Manschette darum, der Klick des Verschlusses hallt leise durch den Raum. Sie zuckt nicht. Ich mache dasselbe mit ihrem rechten Handgelenk. Ihre Hände sind jetzt an den Bock fixiert, unfähig, sich zu bewegen oder zu wehren. Ein erster, kleiner Schritt in die totale Hingabe. Dann ihre Knöchel. Ich knie mich nieder, die Nähe zu ihr ist überwältigend. Ich kann den Duft ihrer Haut riechen, eine Mischung aus teurem Parfüm und ihrem eigenen, unverkennbaren Geruch. Ich schließe die Manschetten um ihre Knöchel und befestige sie an den unteren Stangen des Bocks. Ihre Beine sind jetzt gespreizt und fixiert. Sie liegt komplett offen und wehrlos vor mir.
Zum Schluss der breite Ledergurt. Ich lege ihn über ihre Hüfte, direkt über den unteren Rücken und den oberen Teil ihres Pos. Ich ziehe ihn fest an, nicht so fest, dass es schmerzt, aber genug, um sie vollständig zu halten. Sie kann sich nun nicht mehr bewegen. Nicht einmal zucken. Sie ist gefangen. Gefangen in Leder und Holz. Gefangen in diesem Moment. Ich stehe auf und betrachte mein Werk. Sie ist perfekt. Ein Bild der vollkommenen Unterwerfung.
Ich gehe nach vorne, zu ihrem Kopf. Ich knie mich vor sie hin, so dass unsere Gesichter auf gleicher Höhe sind. Ihr Kopf hängt noch immer nach unten, aber sie hebt ihn langsam an und sieht mich an. Ihre Augen sind riesig in diesem gedimmten Licht. In ihnen funkelt es. Es ist kein Angstfunkeln. Es ist pure, unverfälschte Erregung. Ein tiefes, glühendes Verlangen. Ich sehe die Frage darin. Und ich sehe das Vertrauen. „Atme tief durch, Mara“, sage ich sanft. Sie tut, wie ich ihr sage. Ihre Brust hebt sich unter der Spitze und senkt sich wieder. Ich sehe den schnellen Puls an ihrem Hals. „Alles okay?“, frage ich. Sie nickt kaum merklich. „Ja“, flüstert sie. „Mehr als okay.“ Ich strecke meine Hand aus und lasse meine Finger sanft über ihre Wange streichen. Sie schließt die Augen und lehnt sich leicht in meine Berührung. Diese kleine Geste der Zärtlichkeit ist wichtig. Sie ist der Beweis dafür, dass dies nicht nur um Schmerz geht. Es geht um Verbindung. Um das tiefe Verständnis zwischen uns.
Nach einem Moment ziehe ich meine Hand zurück und stehe auf. Ich gehe zur Kommode. Meine Augen wandern über das dort ausgelegte Spielzeug. Das schwere Eichenpaddle. Das biegsame Lederpaddle. Die Reitgerte. Die Peitsche mit ihren vielen, dünnen Lederschnüren. Jedes Teil hat seine eigene Geschichte, seinen eigenen Klang, seine eigene Wirkung. Aber wir werden anders beginnen. Wie es sich gehört. Wie es am ehrlichsten ist. Ich werde meine Hand benutzen. Meine nackte Handfläche. Es ist die direkteste Verbindung. Haut auf Haut. Energie auf Energie.
Ich gehe wieder hinter sie. Ich stelle mich so hin, dass ich eine perfekte Position habe. Meine linke Hand lege ich auf ihren Rücken, um sie zu stabilisieren, um ihr Halt zu geben. Meine rechte Hand hebe ich langsam an. Ich betrachte den weißen, makellosen Hautbereich ihres Pos, der sich mir darbietet. Die Haut glänzt leicht im Licht. Ich sehe die feinen Adern unter der Oberfläche. Ich bin vollkommen konzentriert. Alles um mich herum verschwindet. Nur noch sie und ich und dieser Moment. Die Erwartung liegt in der Luft, so dick, dass man sie schneiden könnte. Ich weiß, dass sie es spürt. Die Spannung in ihrem Körper ist unter meinen Händen zu spüren. Sie wartet. Sie wartet auf den ersten Schlag. Und ich bin bereit, ihn ihr zu geben.
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