Businessmeeting in Barcelona -Teil 3 (fm:Romantisch, 1466 Wörter) [3/3] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Mr. M. | ||
| Veröffentlicht: Sep 16 2026 | Gesehen / Gelesen: 416 / 345 [83%] | Bewertung Teil: 9.31 (16 Stimmen) |
| Tanzen, ein Taxi, dann ein Hotelzimmer: Aus ausgelassener Clubnacht wird eine lange, sinnliche Nacht voller Nähe – zärtlich und wild zugleich, bis beide gemeinsam über den Rand kippen. | ||
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# Tanz der Sinne
Die Bar, in die Lucia mich führte, lag nur ein paar Straßen vom Restaurant entfernt, aber schon von draußen spürte man den Bass durch die Fassade dröhnen. Ein Türsteher nickte ihr zu, als hätte er sie schon hundertmal durchgewunken, und drinnen war die Luft warm, klebrig süß nach Mojito und Schweiß, dazu dieser typische spanische Sommerlärm aus Reggaeton, Lachen und Gläserklirren. Hier und da passierten wir eine süßlich duftende Wolke. Der Barkeeper, ein drahtiger Typ mit Undercut und Tattoos bis zum Kragen, rief ihr etwas auf Katalanisch zu, das ich nicht verstand, grinste dabei aber so breit, dass ich ahnte, es ging um mich. Er schob uns zwei Shots über den Tresen, bevor wir überhaupt bestellt hatten. „Auf wen trinken wir?", fragte ich. „Auf deinen gelungenen Geschäftsabschluss", sagte Lucia und kippte ihren Shot, ohne mit der Wimper zu zucken.
Zwei ihrer Freundinnen tauchten kurz darauf aus dem Gewühl auf, umarmten sie stürmisch, musterten mich dann ausgiebig von oben bis unten, tuschelten miteinander und brachen in Gelächter aus. „Was haben sie gesagt?", fragte ich. „Dass du besser aussiehst, als ich am Telefon behauptet habe", übersetzte Lucia grinsend und zog mich an der Hand auf die Tanzfläche, bevor ich reagieren konnte.
Wir tanzten. Erst mit ein wenig Abstand, so wie man eben tanzt, wenn man sich noch beäugt, dann immer enger, bis ihr Rücken an meiner Brust lag und meine Hände auf ihren Hüften ruhten, während sie sich im Takt der Bässe an mir rieb. Ihre Freundinnen tanzten ein Stück weiter, warfen uns hin und wieder Blicke zu und grinsten sich dabei gegenseitig an. Lucia drehte den Kopf zu mir, ihre Lippen streiften mein Ohr. „Meine Freundin hat gefragt, ob du gut bist", brüllte sie über die Musik. „Und was hast du geantwortet?", brüllte ich zurück. „Dass ich das heute noch nicht herausgefunden habe", schob sie sich näher an mein Ohr, „aber das, was es bisher gab, ist sehr vielversprechend!" Schon wiegte sie sich vor mir im Rhythmus der Musik, ihre Hüfte drückte sich fester gegen mich, und ich spürte, wie sinnlos jeder Gedanke an Zurückhaltung inzwischen war.
Ein, zwei Lieder später tanzten wir eng ineinander verflochten. Sie legte die Arme um meinen Nacken und sah mir dabei direkt in die Augen, während um uns herum Leute tanzten, als wären wir unsichtbar. „Ich will dich jetzt spüren", sagte sie, diesmal ohne jeden Spaß in der Stimme, „nicht erst in einer Stunde." Sie biss sich kurz auf die Unterlippe, ließ ihre Hand einmal kurz über meine Hose gleiten, dann winkte sie ihren Freundinnen zu, rief ihnen etwas auf Spanisch zu, das ein lautes, johlendes Gelächter zur Folge hatte, und zog mich Richtung Ausgang.
Ein Stück die Straße hinunter hielten wir ein Taxi an. Kaum saßen wir hinten drin, rutschte ihre Hand auf meinen Oberschenkel, wanderte höher, während sie mir mit den Lippen den Hals entlangfuhr. „Was würdest du jetzt am liebsten mit mir machen?", flüsterte sie mir ins Ohr, und ohne auf eine Antwort zu warten, fing sie selbst an, es mir zu erzählen – leise, detailliert, während der Fahrer im Rückspiegel höflich wegsah und ich krampfhaft versuchte, meine Reaktion unter Kontrolle zu behalten. Die Fahrt war kurz, viel zu kurz für das, was sie in mir angerichtet hatte, und als wir ausstiegen, zog ich sie fast im Laufschritt durch die Lobby zum Aufzug.
Kaum war die Zimmertür hinter uns ins Schloss gefallen, fielen wir übereinander her. Ihr Kleid landete irgendwo zwischen Tür und Bett, mein Hemd flog in die andere Richtung, und ich schob sie rückwärts, bis ihre Kniekehlen gegen die Matratze stießen und sie sich rücklings aufs Bett fallen ließ, mich mit einem hungrigen Blick zu sich herunterziehend.
Ich küsste mich langsam ihren Körper hinunter, über ihren Hals, ihre Brüste, die ich aus dem BH schälte, über ihren flachen Bauch, während sie sich unter mir wand und ihre Finger durch mein Haar fuhren. Als ich schließlich zwischen ihren Schenkeln ankam, öffnete sie sie mir bereitwillig, und ich vergrub mein Gesicht in ihr. Sie schloss die Beine, und ich streifte ihr den knappen String über ihren Hintern, ihre Beine hinauf und warf ihn achtlos hinter mich.
Ich blickte ihr noch einmal tief in die Augen, als wolle ich fragen: Willst du das wirklich? Aber ihr Blick sprach Bände, sie zog die Unterlippe ein und drückte meinen Kopf sanft, aber bestimmt in ihr
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