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Blinde Augen, offene Geheimnisse (fm:Verführung, 1471 Wörter) [7/7] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Sep 19 2026 Gesehen / Gelesen: 383 / 275 [72%] Bewertung Teil: 9.20 (5 Stimmen)
Morgens erleben Jens und Svenja ihre Gier heimlich und getrennt. Mark setzt seine Voyeur-Fantasie mit seiner Frau um und schickt eine deutliche Nachricht. Am Sonntag übernimmt Jens komplett die Kontrolle – langsam, blind, intensiv. Und, Svenja wird mutig…


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Das erste Licht fiel durch den halb geöffneten Vorhang und legte einen schmalen, goldenen Streifen über das Bett. Jens wachte zuerst auf. Für einen langen Moment lag er still und hörte nur Svenjas gleichmäßigen Atem neben sich. Ihr Rücken war ihm zugewandt, eine dunkle Haarsträhne lag über ihrer nackten Schulter. Die Bilder vom Video kamen sofort: Svenja vor dem Spiegel, das selbststoßende Spielzeug tief in ihr, ihre Finger an den Nippeln, der heftige Orgasmus. Er wurde hart.

Er musste früher los. Mit einem leisen Kuss in ihren Nacken und einem Streicheln über ihre Hüfte stand er auf. Als die Wohnungstür ins Schloss fiel, war Svenja allein.

Die Erinnerung ließ sie nicht los. Das Ziehen zwischen ihren Beinen wurde stärker. Sie versuchte, es wegzuschieben, aber die Gier gewann. Nackt ging sie ins Bad, schloss ab und holte das Spielzeug. Der Saugfuß klebte auf den Fliesen. Sie verteilte Gleitgel, ließ sich langsam darauf hinunter und schaltete es ein. Die Stöße waren tief und gleichmäßig. Im Spiegel sah sie alles – den glänzenden Schaft, der in sie glitt, ihre spannenden Schamlippen, die harten Nippel, die sie sich selbst kniff. Sie erhöhte die Stufe. Das nasse Schmatzen füllte den Raum. „Ja… fuck… füll mich… stöß mich richtig…“ Sie kam heftig, zuckend, mit offenem Mund, während klare Flüssigkeit an dem Spielzeug herunterlief. Erst als es zu viel wurde, schaltete sie ab und duschte lange.

Jens saß im Auto auf dem Firmenparkplatz, öffnete das Video und wichste schnell und fest, die Augen auf Svenjas stöhnendem Gesicht. Er kam mit unterdrücktem Laut, putzte sich ab und ging ins Büro. Der Tag begann mit einem schwierigen Kunden-Call. Der Großkunde war unzufrieden mit den Lieferzeiten, die Zahlen passten nicht, und Jens musste zwischen den Fronten vermitteln. Danach eine interne Runde, in der zwei Abteilungen sich gegenseitig die Schuld zuschoben. Er blieb äußerlich ruhig, während in seinem Kopf immer wieder Svenjas Stimme nachhallte.

Svenja hatte es kaum besser. Der Vormittag bestand aus einem zähen Abstimmungscall mit der Agentur, die wieder einmal alles anders haben wollte, und einer Kollegin, die sich über fehlende Freigaben beschwerte. Bei jedem Schritt spürte sie noch die Empfindlichkeit zwischen den Beinen. Einmal schloss sie die Bürotür und atmete tief durch.

Am Mittwochabend hatten sie sich in ihrem Lieblingsitalienier verabredet. Ein kleines Lokal mit warmem Licht, Holztischen und dem Geruch von frischem Basilikum und geröstetem Knoblauch. Jens war direkt von der Arbeit gekommen, Svenja ebenfalls. Sie bestellten Antipasti und eine Flasche Primitivo.

„Wir müssen den Urlaub endlich festmachen“, sagte Jens, während er sich Brot abbrach. „Die Preise steigen, und die guten Unterkünfte sind schnell weg.“

Svenja nickte. „Ibiza. Ich will wirklich Ibiza. Nicht so ein riesiges Hotel, sondern etwas kleineres im Norden. Mit Meerzugang und einer Terrasse, auf der man morgens nackt Kaffee trinken kann.“

Jens grinste. „Nackt Kaffee trinken. Ich sehe schon, wohin die Reise geht.“

„Du bist schuld“, konterte sie und stieß mit dem Fuß unter dem Tisch gegen sein Bein. „Nach den letzten Wochen… ich will einfach nur weg. Dich. Meer. Keine Termine.“

Sie redeten über Flugzeiten, mögliche Wochen, ob sie einen Mietwagen brauchten. Zwischendurch hielt Jens ihre Hand über dem Tisch. Es war leicht und vertraut. Irgendwann kam das Gespräch auf das Schützenfest, das in drei Wochen anstand.

„Ralf hat schon wieder geschrieben“, sagte Jens. „Ob wir dieses Jahr wieder mitmachen. Zelt, Bier, die übliche Truppe.“

Svenja lachte. „Erinnerst du dich an letztes Jahr? Als Mark dachte, er könnte die Schießbude gewinnen und dann drei Mal hintereinander nur den Rand getroffen hat?“

„Und Tina hat ihn danach den ganzen Abend ‚Scharfschütze‘ genannt.“

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