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Nachtisch mit Nebenwirkungen (fm:1 auf 1, 3585 Wörter) [2/2] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Sep 29 2026 Gesehen / Gelesen: 324 / 267 [82%] Bewertung Teil: 9.83 (6 Stimmen)
Mark plant einen perfekten Abend mit Dessous und Kochen. Doch Svenja schickt ein Bild ihrer Beine in Strümpfen und Heels. Die Verführung explodiert in hemmungslosem Sex auf dem Tisch – er kommt auf sie, fickt weiter – und endet mit einem dritten Orgasmus

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© Jenssvenja Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

Ein paar Tage waren vergangen. Der Mittwoch hatte die Mittagszeit bereits hinter sich gelassen.

Laura saß in ihrem Büro im dritten Stock. Die Glasfront gab den Blick auf die belebte Innenstadt frei, doch ihre Augen blieben immer wieder an denselben Zahlen auf dem Bildschirm hängen, ohne sie wirklich zu erfassen. Sie trug eine taillierte dunkelblaue Bluse, deren oberste Knöpfe geöffnet waren, darunter ein feiner goldener Anhänger, der bei jeder Bewegung leicht auf ihrem Brustbein ruhte. Die eng geschnittene anthrazitfarbene Bleistiftrobe betonte ihre Taille und den Schwung ihrer Hüften. Die dunkelblonden Haare hatte sie zu einem tiefen, etwas lockeren Dutt gebunden, aus dem sich im Laufe des Vormittags einzelne Strähnen gelöst hatten. An den Füßen trug sie mattschwarze Pumps. Unter dem Schreibtisch hatte sie die Beine übereinandergeschlagen.

Seit jener Nacht und dem Besuch in der Therme ließ sie der Gedanke an Mark nicht mehr los. An den „neuen“ Mark. An die Art, wie er sie festgehalten, wie er gesprochen, wie er sie genommen hatte. Besonders die Erinnerung an seinen Schwanz ließ eine vertraute Wärme zwischen ihren Schenkeln aufsteigen. Er war länger und fülliger, als sie es über die Jahre in dieser Direktheit gespürt hatte. Wenn er vollständig in ihr versunken war, reichte die Spitze so tief, dass es sie jedes Mal kurz die Luft anhalten ließ. In ihrer Vorstellung spürte sie wieder dieses Dehnen, dieses langsame, unnachgiebige Eindringen, das Gefühl, komplett ausgefüllt zu sein. Sie presste die Schenkel fester zusammen, atmete einmal tief aus und zwang den Blick zurück auf die Projektübersicht. Noch ein paar Stunden.

Zur gleichen Zeit saß Mark zwei Stadtteile weiter in seinem Großraumbüro. Das hellblaue Hemd hatte er an den Unterarmen hochgekrempelt, die dunkle Chino saß ordentlich, die Jacke hing über der Lehne. Um ihn herum tippten Kollegen, irgendwo klingelte ein Telefon. Auf seinem Bildschirm war der aktuelle Forecast geöffnet, aber die Zahlen verschwammen vor seinen Augen.

Immer wieder glitt sein Blick zum Handy neben der Tastatur. Keine neue Nachricht. Keine Antwort von der unbekannten Nummer. Drei Tage inzwischen.

Hatte er zu weit ausgeholt?

Zu direkt geschrieben?

Hatte er Svenja verschreckt?

Oder schlimmer: Hatte sie Jens gezeigt, was er ihr geschickt hatte?

Die Ungewissheit saß wie ein dumpfer Druck hinter seiner Stirn. Gleichzeitig reichte allein die Erinnerung an ihre kurze Frage, um seinen Puls nach oben zu treiben. Er schob das Handy bewusst ein Stück weiter weg und starrte wieder auf die Tabelle.

Gegen halb vier hielt er es nicht mehr aus. Er öffnete in einem privaten Browserfenster die Seite eines Lingerie-Shops, den er schon zwei Abende zuvor entdeckt hatte. Er filterte, verglich, vergrößerte Abbildungen. Schließlich entschied er sich für ein Set in tiefem Schwarz: eine Büstenhebe aus feinem, halbtransparentem Tüll mit festen Cups, die die Brüste von unten angehoben und nach vorn präsentierten, während die Nippel und der größte Teil der Oberseite vollständig frei blieben. Dazu ein extrem knapper String aus demselben Material, der vorn kaum mehr als ein schmales Dreieck bot und hinten nur aus zwei dünnen Bändern bestand. Ein Strapsgürtel mit verstellbaren Clips und ein Paar mattschwarze Feinstrümpfe mit breiter Spitzenborte. Er wählte ihre Größe, legte alles in den Warenkorb und bezahlte über einen externen Dienst, damit nichts auf dem gemeinsamen Konto auftauchte. Als Lieferadresse gab er die Packstation in der Nähe seiner Arbeit an. Danach löschte er den Verlauf und lehnte sich zurück. Der Plan nahm Form an.

Er tippte Laura eine Nachricht: „Ich koche heute. Komm einfach nach Hause. Ich habe eine kleine Überraschung für dich.“

Ihre Antwort kam nach wenigen Minuten: „Jetzt bin ich aber neugierig. Bis später.“

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