Daniel - Der Pornostar (fm:Sex bei der Arbeit, 2291 Wörter) [10/10] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Brentano | ||
| Veröffentlicht: Sep 29 2026 | Gesehen / Gelesen: 628 / 556 [89%] | Bewertung Teil: 8.93 (14 Stimmen) |
| Das Casting hat Daniel zum Pornostar gemacht. Doch dem Höhenflug folgt der Absturz | ||

Ersties, authentischer amateur Sex
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Die 10.000 Euro wurden überwiesen, bevor er überhaupt gedreht hatte. Ein Vorschuss, der seine Miete deckte und ihm Luft verschaffte. Tina und Alex feierten mit ihm – eine Nacht, die er kaum in Erinnerung behielt, weil der Alkohol und die Aufregung alles überdeckten.
Die Produktionsfirma lud nach Mallorca ein. Es war das erste Mal, dass er überhaupt am Mittelmeer war. Er genoss das gesponserte Hotel und den Strand. Voller Vorfreude sah er dem Beginn der Dreharbeiten entgegen. Er konnte es nicht erwarten, Gina wiederzusehen.
Am dritten Morgen seines Aufenthalts wurde er in aller Herrgottsfrühe von einem Fahrer abgeholt. Der Pornodreh fand in einer Villa außerhalb von Palma statt. Weiße Wände, blauer Pool, Kameras überall.
Daniel erwartete Gina. Stattdessen traf er auf Mira – Ende zwanzig, blond, professionell, mit einem Lächeln, das nie ihre Augen erreichte. Es gab vier andere Männer am Set. Alle älter, erfahrener, gelangweilt. Gina war im oberen Stockwerk mit ihrem eigenen Team beschäftigt. Daniel sah sie zweimal – einmal am Buffet, einmal im Flur. Beide Male nickte sie ihm zu. Mehr nicht.
Der Sex mit Mira war angenehm. Sie wusste, wie sie sich bewegte, wie sie für die Kamera stöhnte, wie sie seine Hände führte, wenn er unsicher war. Aber es war Arbeit. Kalt. Effizient. Er kam, weil er kommen musste. Sie täuschte ihren Orgasmus vor, weil das Drehbuch es verlangte. Danach rauchten sie zusammen auf der Terrasse und sprachen über nichts. Am Tag darauf reiste er wieder ab.
Die nächsten sechs Monate waren ein Wirbelsturm. Der Film mit ihm erschien und verkaufte sich gut. King-Studios boten ihm einen Dreimonatsvertrag an. Plötzlich war er Daniel der Neue – der frische Gesichtsausdruck in einer Branche, die immer neue Körper brauchte.
Er drehte in Berlin, Hamburg, einmal in Prag. Die Frauen wurden gewechselt wie Requisiten. Manche waren nett, andere distanziert, wieder andere so abgebrüht, dass ihn ihre Berührungen kalt ließen.
Die Gagen begannen zu sinken – von 3.000 pro Film auf 2.000, dann auf 1.500. Aber es war genug. Er kaufte sich ein Auto, ein neues Handy, Kleidung, die ihn wie einen Star aussehen ließ.
Tina und Alex sah er zwischen den Drehs. Kurze Treffen zum Austausch. Sie warteten auf ihn, wenn er von Sets zurückkehrte, aber er war zu erschöpft, um wirklich da zu sein.
Die Angebote von King-Studios hörten auf. Kleinere Produktionsfirmen übernahmen – mit geringeren Budgets, billigeren Sets, weniger professionellen Teams.
Die Frauen veränderten sich. Statt der gepflegten Darstellerinnen der großen Studios waren es nun Amateurinnen – Studentinnen, die Geld brauchten, Mütter, die sich etwas dazuverdienen wollten, Frauen, die nicht mehr ganz oben im Geschäft mithalten konnten.
Daniel merkte, wie er härter arbeiten musste, um die gleiche Leistung zu bringen. Seine Erektionen waren nicht mehr so zuverlässig. Die Regisseure wurden ungeduldig. Er begann, vor Drehs zu trinken. Nur ein bisschen. Nur um locker zu bleiben.
Irgendwann war Daniel nur noch ein Schatten seiner selbst. Der permanente Druck der Branche machte ihm mehr und mehr zu schaffen. Spaß machte ihm das Ficken vor der Kamera schon lange nicht mehr. Es war zu seinem Broterwerb geworden. Doch das gelang ihm immer schlechter.
Eines Tages stieg Daniel aus der U-Bahn-Station Hermannplatz und lief durch den Regen. In seiner Jackentasche: ein Zettel mit einer Adresse. - 600 Euro. Das hatte man ihm am Telefon geboten. Sechshundert. Für einen Drehtag mit "Off-Action-Label", wie der Mann es genannt hatte. Daniel hatte am anderen Ende der Leitung gelacht – bis ihm klar wurde, dass der Mann es ernst meinte.
Vor achtzehn Monaten hatte er in Mallorca vor Postkartenkulissen gedreht. Zehntausend Euro Gage. Ein Kamerateam von zwölf Leuten. Eine Darstellerin, die nach dem Dreh Champagner mit ihm getrunken hatte.
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