Rauch und Spiegel (fm:Dominante Frau, 4279 Wörter) | ||
| Autor: Misttueck | ||
| Veröffentlicht: Oct 01 2026 | Gesehen / Gelesen: 637 / 476 [75%] | Bewertung Geschichte: 9.00 (12 Stimmen) |
| Mareike beobachtet Claire beim Rauchen, bis die Spannung zwischen ihnen greifbar wird. Als Frau Weber im Nachbarhaus zusieht, fordert Claire Mareike auf, sich zu entblößen – ein Spiel aus Schaulust und Begehren beginnt, das in einer intimen Begegnung am.. | ||
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Claire lässt mein Kinn los und dreht sich um. Sie geht zum Fenster, und ich beobachte ihren Rücken, die Art, wie der Bademantel sich um ihre Taille legt, wie die Muskeln in ihren Waden sich anspannen, wenn sie auf die Dielen tritt. Sie stellt sich vor das Fenster und schaut hinaus.
„Komm her", sagt sie.
Ich stehe auf. Meine Beine sind etwas unsicher, und ich muss mich am Sofa festhalten. Ich gehe zu ihr, stelle mich neben sie und schaue hinaus. Die Dünen sind dunkel jetzt, und das Meer rauscht irgendwo in der Ferne. Die Luft draußen ist kühl und salzig, und ich kann sie durch das angelehnte Fenster riechen.
„Siehst du das Haus da drüben?", fragt Claire und zeigt mit der Zigarette in Richtung eines der anderen Ferienhäuser.
Ich nicke. Es ist eines der Häuser, die am Rand der Dünenreihe stehen, etwas höher gelegen als Claires Haus. Das Licht im Erdgeschoss brennt, und ich kann die Umrisse von Möbeln erkennen.
„Da wohnt jemand", sagt Claire. „Eine Frau. Sie ist die Nachbarin deiner Eltern, glaube ich."
Ich blinzle und versuche, das Haus genauer zu betrachten. „Frau Weber?"
„Vielleicht." Claire zieht an der Zigarette. „Sie war heute Nachmittag hier. Hat nach dem Rechten gesehen."
„Hier? In deinem Haus?"
„In der Nachbarschaft." Claire dreht sich zu mir um, und ich sehe, wie ihr Blick über mein Gesicht wandert. „Sie scheint die Art zu sein, die alles beobachtet."
Ich nicke langsam. Frau Weber kenne ich aus den Geschichten meiner Eltern. Eine Nachbarin, die zusammen mit ihrem Mann gelegentlich nach dem Rechten sah. Ich habe sie ein paar Mal gesehen, wenn sie mit ihrer Sonnenbrille auf dem Kopf und ihrem Blumenprintkleid über den Dünenpfad spazierte. Sie hatte immer etwas Beobachtendes an sich, eine Art, die Dinge zu betrachten, die über das Normale hinausging.
Claire stubt die Zigarette auf der Fensterbank aus und dreht sich ganz zu mir um. Sie legt ihre Hände auf meine Schultern, und ich spüre die Wärme ihrer Handflächen durch den Stoff meines Tops. „Du bist angespannt", sagt sie.
„Ich bin es nicht."
„Doch." Ihre Hände gleiten von meinen Schultern zu meinem Nacken, und ich spüre, wie ihre Finger die Spannung dort finden. „Hier. Und hier." Sie drückt auf einen Punkt unter meinem Ohrläppchen, und ich zucke zusammen.
„Das tut weh."
„Das ist die Spannung." Sie massiert den Punkt, und ich spüre, wie etwas in meinem Nacken nachgibt. „Du musst lernen, loszulassen."
Ich schließe die Augen und lasse den Kopf nach vorne fallen. Claires Finger arbeiten an meinem Nacken, und ich spüre, wie die Anspannung langsam abfließt. Ihr Atem ist nah, und ich rieche den Rauch auf ihrer Haut, den Kaffee auf ihren Lippen.
„Besser?", fragt sie.
„Mhm."
Ihre Hände gleiten von meinem Nacken zu meinen Schulterblättern, und ich spüre, wie sie näher kommt. Der Bademantel streift meinen Arm, und ich spüre die Wärme ihres Körpers.
Dann passiert etwas. Ich weiß nicht, wer zuerst merkt, dass etwas anders ist, aber Claire erstarrt. Ihre Hände stoppen auf meinen Schulterblättern, und ich spüre, wie sich ihr Körper verändert. Sie wird starr, und ich öffne die Augen.
„Was ist?", frage ich.
Claire sagt nichts. Sie schaut über meine Schulter hinaus, zum Fenster, und ich drehe mich um. Da – eine Bewegung im Haus gegenüber. Ein Schatten, der hinter dem Vorhang verschwindet. Das Licht, das flackert, als ob jemand daran vorbeigeht.
„Jemand da drüben", sage ich.
Claire nickt langsam. „Sie beobachtet uns."
Ich spüre, wie mein Herz schneller schlägt. „Wer?"
„Die Frau. Deine Nachbarin." Claire tritt einen Schritt zurück, und ich vermisse sofort die Wärme ihres Körpers. „Frau Weber, hast du gesagt?"
Ich nicke und schaue wieder zum Fenster hinaus. Der Vorhang im Haus gegenüber bewegt sich nicht mehr, aber ich bin mir sicher, dass jemand da ist. Jemand, der zuschaut.
Claire nimmt eine neue Zigarette aus der Schachtel und zündet sie an. Sie zieht tief ein, und das Glühen der Spitze spiegelt sich im Fenster. Sie steht neben mir, und ich spüre, wie sich etwas verändert. Die Luft zwischen uns wird dichter, schwerer.
„Lass sie zuschauen", sagt Claire.
Ich drehe mich zu ihr um. „Was?"
Claire bläst den Rauch langsam aus, und er wölkt sich zwischen uns wie ein Schleier. „Du hast gehört, was ich gesagt habe."
„Aber –"
„Du starrst mich an den ganzen Abend", sagt Claire. „Du denkst, ich bemerke es nicht, aber ich bemerke alles." Sie nimmt einen Zug von der Zigarette, und das Glühen illuminert ihr Gesicht. „Wie ich bemerke, dass jemand da drüben steht und uns beobachtet."
Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Meine Hände zittern, und ich verberge sie in den Taschen meines Rocks. Claires Augen sind dunkel und ruhig, und ich sehe etwas darin, das ich nicht benennen kann. Eine Bestimmtheit, die mich gleichzeitig anzieht und abstößt.
„Komm", sagt sie und nimmt mich bei der Hand.
Ich folge ihr zum Fenster. Sie stellt mich vor sich, mit dem Gesicht zum Glas, und ich kann mein Spiegelbild sehen – blass, mit großen Augen und den Sommersprossen auf der Nase. Hinter meinem Spiegelbild sehe ich Claire, die hinter mir steht, die Zigarette in der einen Hand, die andere auf meiner Hüfte.
„Siehst du sie?", fragt Claire.
Ich blinzle und schaue zum Haus gegenüber. Da – eine Bewegung hinter dem Vorhang. Ein Gesicht, das für einen Moment sichtbar wird und dann wieder verschwindet. Frau Weber. Ich erkenne die Sonnenbrille auf dem Kopf, das kurze dunkle Haar.
„Ja", sage ich, und meine Stimme ist kaum mehr als ein Flüstern.
„Gut." Claire drückt auf meine Hüfte, und ich trete näher an das Fenster. „Dann weiß sie auch, dass wir sie sehen."
Ich spüre, wie mein Puls in meinen Schläfen pocht. Die Situation ist absurd, und ich weiß, dass ich etwas sagen sollte, dass ich weggehen sollte, aber ich tue es nicht. Claires Hand auf meiner Hüfte ist warm und schwer, und ich spüre, wie sich mein Körper unter ihrer Berührung entspannt, auch wenn mein Verstand sich anspannt.
Claire zieht an der Zigarette und beugt sich zu meinem Ohr. „Zieh dein Top aus", sagt sie.
Ich drehe mich zu ihr um. „Was?"
„Du hast gehört, was ich gesagt habe." Ihre Stimme ist leise und gleichmäßig, ohne Spur von Zweifel. „Zieh dein Top aus. Lass sie sehen."
Ich schaue wieder zum Haus gegenüber. Der Vorhang bewegt sich nicht, aber ich weiß, dass Frau Weber dort steht. Dass sie zuschaut. Dass sie wartet.
Meine Hände heben sich, und ich greife nach dem Saum meines hellblauen Tops. Der Baumwollstoff ist kühl unter meinen Fingern, und ich spüre, wie meine Hände zittern. Ich ziehe das Top langsam hoch, über meinen Bauch, über mein Christina-Piercing, das im Licht glitzert, über meinen BH. Ich ziehe es über den Kopf und lasse es auf die Dielen fallen.
Claire atmet hinter mir aus, und ich spüre, wie der Rauch über meine Schulter streicht. „Weiter", sagt sie.
Meine Finger finden den Verschluss meines BHs, und ich öffne ihn mit einer Hand, eine Bewegung, die ich tausendmal gemacht habe, aber nie so. Die Träger gleiten über meine Schultern, und der BH fällt. Meine Brüste sind frei, und ich spüre, wie die kühle Luft meine Brustwarzen trifft. Sie werden hart, und ich sehe sie im Spiegelbild des Fensters – klein, dunkel, aufgerichtet.
Ich schaue zum Haus gegenüber, und ich sehe, wie der Vorhang zur Seite gezogen wird. Frau Weber steht jetzt offen im Fenster, und ich kann ihr Gesicht sehen. Sie trägt die Sonnenbrille nicht mehr, und ihre Augen sind auf mich gerichtet. Ihr Mund ist leicht geöffnet, und ich sehe, wie ihre Hand an ihrem Hals liegt.
„Sie sieht dich", sagt Claire hinter mir. „Sie sieht alles."
Ich nicke. Ich weiß es. Ich spüre es.
Claires Hände legen sich auf meine Taille, und ich spüre, wie sie mich sanft nach hinten zieht, bis mein Rücken an ihrer Brust liegt. Der Bademantel ist weich gegen meine Haut, und darunter spüre ich die Festigkeit ihres Körpers. Ihre Hände gleiten von meiner Taille zu meinem Bauch, und ich spüre, wie ihre Finger das Christina-Piercing berühren.
„Schön", sagt sie, und ihre Stimme ist ein Murmeln in meinem Ohr. „Hast du das für dich machen lassen?"
„Ja."
„Wann?"
„Vor einem Jahr."
Claire dreht das Piercing zwischen ihren Fingern, und ich spüre einen Zug, der tiefer geht als die Haut. „Gefällt mir", sagt sie. Sie nimmt einen Zug von der Zigarette und beugt sich über meine Schulter. Der Rauch strömt aus ihrem Mund und wölkt sich vor mir, und ich atme ihn ein – bitter und süß zugleich.
Ihre Hände gleiten höher, über meine Rippen, und ich spüre, wie ihre Fingerspitzen die Unterseite meiner Brüste berühren. Ich halte die Luft an, und mein Körper wird starr. Nicht vor Angst – vor etwas anderem. Etwas, das wie Hunger ist, aber tiefer.
„Du bist schön", sagt Claire, und ihre Stimme ist so ruhig wie das Meer draußen. „Lass sie sehen, wie schön du bist."
Ihre Hände schließen sich um meine Brüste, und ich spüre, wie ihre Handflächen meine Brustwarzen bedecken. Die Wärme ihrer Hände durchströmt mich, und ich spüre, wie sich mein Atem beschleunigt. Ich schaue zum Fenster hinaus, und ich sehe Frau Weber, die jetzt näher am Fenster steht. Eine ihrer Hände liegt auf der Fensterbank, die andere – ich kann es nicht genau sehen, aber ihre Schulter bewegt sich.
Claire massiert meine Brüste, langsam, kreisend, und ich spüre, wie ihre Daumen über meine Brustwarzen streichen. Ein Geräusch entkommt meinem Mund – kein Wort, eher ein Seufzen, das aus meiner Brust kommt.
„Lauter", sagt Claire.
Ich beiße mir auf die Lippe. „Ich –"
„Lass es raus." Sie kneift meine Brustwarzen, und ich zucke zusammen. Ein Schmerz, der sofort zu etwas anderem wird – heiß und fließend, wie Wachs, das schmilzt. Ich keuche, und das Geräusch ist laut in der Stille des Raumes.
Claire nimmt die Zigarette aus dem Mund und hält sie neben mein Gesicht. Ich sehe den Rauch aufsteigen, und ich sehe das Glühen der Spitze aus dem Augenwinkel. „Rauch eine", sagt sie.
„Ich rauche nicht."
„Ich weiß." Sie hält mir die Zigarette an die Lippen. „Aber heute rauchst du."
Ich öffne den Mund, und Claire schiebt die Zigarette zwischen meine Lippen. Ich schließe sie, und der Filter ist warm und feucht von ihrem Speichel. Ich ziehe, und der Rauch füllt meinen Mund – heiß, kratzig, fremd. Ich huste, und Claire nimmt die Zigarette weg.
„Nochmal", sagt sie.
Ich schüttle den Kopf, aber Claire hält mir die Zigarette wieder an die Lippen. „Zieh. Langsam."
Ich ziehe, und diesmal komme ich tiefer in die Lunge, und der Rauch brennt, aber es ist ein gutes Brennen, wie der Schmerz in meinen Brustwarzen. Claire nimmt die Zigarette und bläst den Rauch über meine Brust. Ich spüre, wie er über meine Haut streicht, warm und gespenstisch.
„Gut", sagt sie. „So lernst du, loszulassen."
Ihre Hände gleiten von meinen Brüsten zu meinem Rock, und ich spüre, wie ihre Finger den Bund finden. Sie öffnet den Knopf, und der Rock fällt auf die Dielen. Ich stehe jetzt im Fenster, nur noch im Slip, und ich weiß, dass Frau Weber alles sehen kann.
Ich schaue hinüber, und ich sehe, dass Frau Weber sich verändert hat. Ihr Blumenprintkleid ist geöffnet, und ich kann eine Spange von weißer Haut sehen. Ihre Hand bewegt sich – sie berührt sich. Ich sehe, wie ihr Arm sich bewegt, wie ihre Schulter sich hebt und senkt, und ich weiß, was sie tut.
„Sie berührt sich", sage ich.
„Ich weiß." Claire klingt nicht überrascht. „Sie hat angefangen, als du dein Top ausgezogen hast."
Ich spüre, wie etwas in mir pocht – nicht Scham, nicht Angst, sondern etwas Heißes und Drängendes. Claires Hand gleitet über meinen Bauch, über das Piercing, und ihre Finger finden den Bund meines Slips.
„Halt dich am Fenster fest", sagt sie.
Ich lege meine Hände auf die Fensterbank, und das Holz ist kühl und glatt unter meinen Handflächen. Claire zieht meinen Slip herunter, und ich spüre, wie die kühle Luft meine Haut trifft – meinen Unterleib, meine Schenkel, alles, was bisher bedeckt war. Ich stehe jetzt nackt am Fenster, und das Licht im Raum lässt alles sehen.
Frau Weber steht noch immer im Fenster gegenüber, und ich sehe, wie ihre Hand sich schneller bewegt. Ihr Mund ist offen, und ich kann sehen, wie ihre Brust sich hebt und senkt. Ihr Blumenprintkleid hängt offen, und ich sehe ihren BH – weiß und funktional – und ihre Hand darunter, die sich bewegt.
Claires Hand gleitet zwischen meine Beine, und ich spüre ihre Finger auf meiner Haut. Ich bin nass – ich weiß es, bevor sie es berührt, und ich spüre, wie sich mein Gesicht erwärmt. Claire streicht über mich, langsam, und ich spüre, wie ihre Finger durch die Feuchtigkeit gleiten.
„Du bist nass", sagt sie, und ihre Stimme ist neutral, als würde sie eine Tatsache feststellen. „Seit wann?"
„Ich weiß nicht."
„Ich glaube, seit du mich angesehen hast." Sie drückt mit einem Finger gegen mich, und ich spüre, wie er zwischen meine Schamlippen gleitet. „Seit du mich beim Rauchen beobachtet hast."
Ich schließe die Augen und beuge den Kopf. Claires Finger bewegt sich langsam, kreisend, und ich spüre, wie sich mein Körper unter ihrer Berührung öffnet. Ich höre mein eigenes Atmen – schnell, flach, keuchend – und ich höre das Geräusch meiner Feuchtigkeit unter ihren Fingern.
„Schau sie an", sagt Claire. „Schau sie an, während ich dich berühre."
Ich öffne die Augen und schaue zum Haus gegenüber. Frau Weber steht jetzt mit beiden Händen unter ihrem Kleid, und ich kann sehen, wie sie sich berührt. Ihr Gesicht ist gerötet, und ihre Lippen feucht, und ich sehe, wie ihre Hüften sich bewegen – langsam, rhythmisch, wie Wellen.
Claire fügt einen zweiten Finger hinzu, und ich spüre, wie sie mich öffnet. Die Dehnung ist sanft aber bestimmt, und ich spüre, wie meine Muskeln sich um ihre Finger schließen. Sie bewegt sie in mir – rein und raus, langsam, und jeder Stoß bringt einen neuen Schwall von Feuchtigkeit.
„Ah –", ich keuche, und das Geräusch ist laut, lauter als ich will.
„Lauter", sagt Claire wieder, und ihre Finger bewegen sich schneller. „Lass sie hören, wie du dich fühlst."
Ich beiße mir auf die Lippe, aber ich kann es nicht zurückhalten. Ein Stöhnen entkommt meinem Mund, und es klingt roh und fremd in meinen eigenen Ohren. Claire grinst – ich sehe es im Spiegelbild des Fensters – und ihre Finger bewegen sich schneller.
„So", sagt sie. „So ist es richtig."
Ich halte mich an der Fensterbank fest, und meine Knöchel werden weiß. Claires Finger stoßen in mich, und ich spüre, wie mein Körper sich um sie schließt, wie ich ziehe, wie ich will. Die Feuchtigkeit läuft über ihre Hand, und ich höre das Geräusch – nass, schmatzend, obszön.
Frau Weber stößt einen Schrei aus, der durch die Nachtluft dringt, und ich sehe, wie sie sich gegen das Fenster lehnt. Ihr Gesicht ist verzerrt, und ich sehe, wie ihre Beine zittern.
Claire zieht ihre Finger aus mir und dreht mich um. Ich stehe jetzt mit dem Rücken zum Fenster, und ich sehe Claires Gesicht – ruhig, kontrolliert, mit einem Glitzern in den Augen. Sie führt ihre Hand zu ihrem Mund und leckt ihre Finger ab, einen nach dem anderen, und ich sehe, wie ihre Zunge über die feuchte Haut gleitet.
„Du schmeckst gut", sagt sie. „Süß. Wie das Meer."
Ich kann nichts sagen. Mein Atem geht strohig und schnell, und ich spüre, wie mein Körper pocht, wie er will, dass sie weitermacht.
Claire dreht mich wieder zum Fenster und stellt sich hinter mich. Ich spüre, wie sie ihre Hände auf meine Hüften legt, und ich spüre, wie sie mich nach vorne drückt, bis ich mit dem Oberkörper auf der Fensterbank liege. Das Holz ist kühl gegen meine Brüste, und ich spüre, wie meine Brustwarzen sich gegen die glatte Oberfläche pressen.
„Bleib so", sagt Claire.
Ich höre, wie sie den Bademantel auszieht, und ich höre das Rascheln von Stoff, der auf die Dielen fällt. Dann spüre ich ihre Hände auf meinen Hüften, und ich spüre, wie sie sich an mich presst. Der Badeanzug ist kühl gegen meine nackte Haut, und ich spüre, wie Claire ihre Hüfte gegen meinen Hintern drückt.
„Frau Weber sieht dich", sagt Claire. „Sie sieht, wie du dastehst. Wie du wartest."
Ich nicke und schaue zum Haus gegenüber. Frau Weber hat sich erholt, und sie steht wieder am Fenster. Ihr Kleid ist wieder geschlossen, aber ihre Haare sind zerzaust, und ihr Gesicht ist noch gerötet.
Claire greift nach etwas auf der Anrichte, und ich höre ein Geräusch – das Klicken eines Deckels, das Schmatzen von etwas Flüssigem. Dann spüre ich ihre Finger zwischen meinen Pobacken, kühl und rutschig.
Ich zucke zusammen. „Was –"
„Öl", sagt Claire. „Olivenöl. Das Beste, was ich hier habe."
Ihre Finger gleiten zwischen meine Pobacken, und ich spüre, wie sie das Öl verteilt. Sie ist gründlich, und ich spüre, wie ihre Finger über mein Poloch streichen, wie sie es einmassieren.
„Hier", sagt sie, und ich spüre, wie sie einen Finger gegen mich drückt.
„Ich – ich habe noch nie –"
„Ich weiß." Ihre Stimme ist ruhig. „Aber heute wirst du."
Ihr Finger drückt, und ich spüre, wie sich mein Körper öffnet. Es ist ein seltsames Gefühl – nicht schmerzhaft, aber intensiv, wie ein Dehnen, das tiefer geht als Muskeln. Claire schiebt ihren Finger in mich, und ich spüre, wie er in mir gleitet, wie das Öl ihn leicht macht.
Ich atme schnell und flach, und ich halte mich an der Fensterbank fest. Claire bewegt ihren Finger in mir, langsam, und ich spüre, wie sich mein Körper an die Invasion gewöhnt. Es ist fremd, aber nicht unangenehm, und ich spüre, wie etwas in mir auf das Gefühl reagiert – eine Wärme, die sich von meinem Poloch durch meinen Unterleib ausbreitet.
„Noch einer", sagt Claire, und ich spüre, wie sie einen zweiten Finger hinzufügt.
Ich stöhne, und das Geräusch ist tiefer als das vorherige – es kommt aus meinem Bauch, nicht aus meiner Kehle. Claire bewegt ihre Finger in mir, und ich spüre, wie sie mich öffnet, wie sie mich dehnt. Das Öl macht es leicht, und ich spüre, wie meine Muskeln nachgeben, wie sie sich entspannen.
Frau Weber steht noch immer am Fenster, und ich sehe, wie ihre Hand sich wieder unter ihrem Kleid bewegt. Ihr Mund ist offen, und ich kann hören – oder glaube zu hören – wie sie stöhnt. Ein leises, keuchendes Geräusch, das durch die Nachtluft dringt.
Claire zieht ihre Finger aus mir, und ich spüre eine Leere, die mich frustriert. Dann spüre ich etwas anderes – etwas Größeres, das gegen mich gedrückt wird. Es ist kühl und glatt, und ich erkenne es im Spiegelbild – ein Dildo, den Claire aus einer Schublade genommen hat.
„Bereit?", fragt sie.
Ich nicke. Ich bin nicht sicher, ob ich es bin, aber ich nicke.
Claire drückt, und ich spüre, wie der Dildo in mich gleitet. Es ist langsamer als ihre Finger, und ich spüre jeden Zentimeter, wie er mich öffnet, wie er mich füllt. Ich keuche, und meine Finger krallen sich in die Fensterbank.
„Ah – fuck –", das Wort entkommt meinem Mund, bevor ich es aufhalten kann.
„Gut", sagt Claire. „Lass es raus. Lass alles raus."
Sie schiebt den Dildo tiefer, und ich spüre, wie er mich dehnt, wie er mich füllt. Es ist überwältigend, und ich spüre, wie meine Beine zittern. Claire hält meine Hüfte fest mit einer Hand, während sie den Dildo mit der anderen führt.
Dann beginnt sie zu bewegen – langsam zuerst, rein und raus, und ich spüre, wie der Dildo in mir gleitet, wie das Öl ihn leicht macht. Jeder Stoß bringt einen neuen Schwall von Gefühl, und ich spüre, wie mein Körper reagiert – wie ich mich um den Dildo schließe, wie ich ihn ziehe, wie ich will.
„Schneller", sage ich, und ich bin überrascht, dass ich es sage.
Claire lacht, und ich spüre, wie sie das Tempo erhöht. Die Stöße werden schneller, härter, und ich spüre, wie meine Hüften sich bewegen, wie ich gegen sie stoße. Das Geräusch ist obszön – nass, schmatzend, und ich höre mein eigenes Stöhnen, das laut und unkontrolliert ist.
„Fuck – ja – ah –", die Worte kommen aus meinem Mund, und ich kann sie nicht aufhalten.
Frau Weber stößt einen Schrei aus, der durch die Nacht dringt, und ich sehe, wie sie sich gegen das Fenster lehnt. Ihr Körper zittert, und ich sehe, wie ihr Mund verzerrt ist. Sie kommt – ich sehe es, und ich höre es, und etwas daran macht mich noch heißeren.
Claire stößt den Dildo tief in mich, und ich spüre, wie etwas in mir explodiert. Es ist wie ein Wellenbruch, der von meinem Unterleib ausgeht und sich durch meinen ganzen Körper ausbreitet. Ich schreie – ich kann es nicht aufhalten – und mein Körper zittert, und ich spüre, wie ich um den Dildo pulsiere, wie ich ihn ziehe, wie ich komme.
Die Feuchtigkeit läuft über meine Schenkel, und ich spüre, wie sie auf die Dielen tropft. Claire hält den Dildo in mir, und ich spüre, wie sie ihn leicht bewegt, wie sie jeden letzten Puls aus mir herauszieht.
Ich liege auf der Fensterbank, und mein Atem geht schnell und flach. Mein Körper ist bedeckt mit Schweiß, und ich spüre, wie meine Beine zittern, wie sie nicht mehr tragen können.
Claire zieht den Dildo aus mir, und ich spüre eine Leere, die groß und warm ist. Sie dreht mich um und hält mich fest, und ich merke, dass ich ohne sie fallen würde.
„Gut", sagt sie, und ihre Stimme ist leise. „Du hast gut gemacht."
Ich nicke, aber ich kann nichts sagen. Ich schaue zum Fenster, und ich sehe, dass Frau Weber nicht mehr dort steht. Das Licht in ihrem Haus ist aus, und das Fenster ist dunkel.
Claire führt mich zum Sofa und setzt mich ab. Ich sinke in die Kissen, und ich spüre, wie mein Körper nachgibt, wie alle Anspannung abfließt. Claire setzt sich neben mich und zündet sich eine neue Zigarette an.
Wir sitzen da, ohne etwas zu sagen, und ich höre das Rauschen des Meeres und das Knistern der Zigarette. Die Nacht ist dunkel, und das Haus gegenüber ist still.
„Sie wird wiederkommen", sagt Claire.
Ich nicke. Ich weiß es.
Claire bläst den Rauch aus, und er steigt auf wie ein Geist, der in der Nacht verschwindet. Ich schließe die Augen und lege meinen Kopf an ihre Schulter. Der Bademantel ist weich, und ich rieche den Rauch und das Öl und das Meer.
Ich weiß nicht, was morgen passiert. Ich weiß nicht, was mit Frau Weber passiert, oder was mit Claire passiert, oder was mit mir passiert. Aber jetzt, in diesem Moment, ist alles still und warm und schwer.
Ich schlafe ein, und der Rauch der Zigarette hängt in der Luft wie ein Versprechen.
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