Ihr Sitzkissen (fm:Dominante Frau, 2730 Wörter) | ||
| Autor: Lustbringer | ||
| Veröffentlicht: Oct 02 2026 | Gesehen / Gelesen: 476 / 366 [77%] | Bewertung Geschichte: 9.00 (4 Stimmen) |
| Facesittingliebhaber darf seiner Neigung nachgehen | ||
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Der Klingelton meines Handys klingt wie der Ruf eines Vogels, schnell, flatternd, nervös. Ich starre auf den Bildschirm. Eine Nachricht von ihr. Von Mara. Das erste Treffen steht in weniger als einer Stunde an, und mein Magen zieht sich zusammen wie ein nasses Handtuch, das jemand fester und fester wringt.
Ich setze mich auf die Bettkante, um meine Finger trocken an der Bettdecke abzuwischen. Der Bildschirm zeigt ihre Nachricht: „Gleiche Adresse wie vereinbart. Dritter Stock. Buzzer namens M. Wagner. Komm pünktlich." Kein Emoji, keine Herzchen. Präzise, kontrolliert, direkt. So hat sie sich in den letzten drei Wochen geschrieben, seit unsere Wege sich in einem dunklen Forum für besondere Vorlieben gekreuzt haben.
Ich stehe auf, gehe zum Waschbecken im Bad und betrachte mein Gesicht im Spiegel. Ich lecke mir über die Lippen, ein automatischer Reflex, und denke daran, wofür dieser Mund heute dienen wird. Der Gedanke sendet einen Schauer über meinen Rücken, nicht unangenehm, aber auch nicht bequem, wie das erste Mal, wenn man ins kalte Wasser springt und noch nicht weiß, ob die Strömung einen mitreißen wird.
Ich dusche mich gründlich, jedes Haar rasiere ich, das auch nur im Weg sein könnte. Die Haut um meinen Schritt spannt noch von der frischen Rasur. Mein Schwanz liegt schlaff und entspannt in meiner Hand, als ich ihn noch einmal wasche, gründlich, mit Seife, die nach Eukalyptus riecht. Ich trockne ihn ab, tupfe vorsichtig, und greife dann nach dem kleinen, schwarzen Etui auf dem Waschbeckenrand.
Der Peniskäfig liegt darin. Schwarzes Silikon, medizinisches Material, mit einem kleinen Messingschloss und einem winzigen Schlüssel, der so leicht ist, dass er auf der Handfläche kaum spürbar ist. Ich bestellte ihn vor zwei Wochen, nachdem Mara und ich unsere ersten Gespräche über Erwartungen und Grenzen geführt haben. Sie schrieb: „Wenn du es wirklich willst, dann zeig es mir." Und das ist mein Versuch, es ihr zu zeigen.
Auf der Straße vor ihrem Haus riecht es nach Linde und nassem Asphalt. Es hat in der Nacht geregnet, und die Bürgersteige glänzen noch. Das Haus ist ein Altbau, vier Stockwerke, hell verputzt, mit einer Klingelanlage, deren Tasten abgeblätterte Buchstaben tragen. Ich drücke den Buzzer mit „M. Wagner" und warte.
Ein Summen, ein Klicken, die Tür öffnet sich. Ich trete in ein Treppenhaus mit Marmorboden und einem Geländer aus Messing, das an den Berührungsstellen blank gescheuert ist. Dritter Stock. Ich nehme die Stufen langsam, zähle sie, fünfzehn pro Etage, und halte vor ihrer Tür an.
Sie öffnet, bevor ich klopfe.
Mara steht in der Tür, barfuß, in einem weiten, dunkelgrünen Shirt, das bis Mitte Oberschenkel reicht. Darunter trägt sie nichts, das sehe ich an der Art, wie der Stoff fällt, an der Weise, wie die Brustwarzen durch den dünnen Stoff drücken. Sie hat dunkle Haare, die in einem nachlässigen Zopf über die Schulter hängen. Die Augen sind braun, fast schwarz, und sie mustert mich mit einem Blick, der nicht abwertend ist, sondern messend, wie jemand, der ein Werkzeug begutachtet, bevor er es benutzt.
„Komm rein", sagt sie. Keine Begrüßung, kein Lächeln. Sie tritt zur Seite und lässt mich durch die Tür.
Die Wohnung ist klein, aber aufgeräumt. Ein Wohnraum mit Couch, Bücherregal, einem niedrigen Couchtisch mit einer Kanne Wasser und zwei Gläsern. Die Vorhänge sind zugezogen, und das Licht kommt von einer Stehlampe mit warmem, bernsteinfarbenem Glühbirnenlicht. Ein Buch liegt aufgeschlagen auf dem Couchtisch, der Titel ist in goldener Schrift auf dem Cover geprägt: „Feuer und Seide – Ein Liebesroman. Ich erkenne es. Ein Erotikroman, einer der Bestseller aus dem Forum, den sie erwähnt hatte.
„Setz dich", sagt sie und deutet auf die Couch. „Wasser?"
„Ja, danke", sage ich, und meine Stimme ist leiser als ich will. Ich setze mich auf die Couch, die weich nachgibt, und nehme das Glas, das
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