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Drei zu eins (fm:Voyeurismus, 3540 Wörter)

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Veröffentlicht: Oct 03 2026 Gesehen / Gelesen: 1500 / 1312 [87%] Bewertung Geschichte: 9.29 (21 Stimmen)
Nach dem Fußballabend bleiben drei Männer und Svenja übrig. Die Jungs führen Männergespräche, die Themen werden schlüpfriger, die Luft heißer. Thomas prahlt. Svenja fordert ihn heraus. Eine Wette. Ein Preis. Doch sie hat eigene Pläne.

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© Svenja Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

Endspiel: Drei zu eins

Kapitel 1: Nach dem Abpfiff

Die Party war vorbei. Endgültig.

Draußen fiel eine Autotür ins Schloss, Schritte verhallten, irgendwo lachte jemand leise. Im Garten glimmte noch die Lichterkette, die niemand ausgeschaltet hatte. Drinnen roch es nach Wein, Grillkohle, Schweiß und einer Spur Parfüm, die in der lauen Sommerluft hing.

Eigentlich war es ein Fußballabend gewesen. Thomas hatte den Beamer im Garten aufgebaut, zwanzig Leute hatten mitgefiebert und gegrölt, bis der Schlusspfiff kam. Drei zu eins. Danach hatte Berni den Grill angeworfen, irgendwann waren die ersten gegangen, dann die nächsten. Übrig geblieben waren wir vier.

Ich saß auf der Couch, die Beine untergeschlagen, ein halbvolles Glas in der Hand. Mein dunkelblaues Sommerkleid klebte mir an den Schenkeln. Es war zu warm für den Stoff, zu warm für die Uhrzeit.

Micha saß mir gegenüber. Er lehnte in einem alten Ledersessel, das Hemd offen, die Ärmel hochgekrempelt. Dorthin hatte er sich zurückgezogen, als das Gespräch zum dritten Mal beim Elfmeter aus der zweiten Halbzeit gelandet war. Fußball war nie sein Ding gewesen. Sein Haar war zerzaust, sein Blick durch den Wein leicht getrübt, aber wach. Er sah mich an. Nur ein kurzer Blick, ein Zucken seiner Mundwinkel, ein halbes Lächeln, das für keinen anderen bestimmt war.

Ich erwiderte es nicht. Noch nicht.

Thomas und Berni hatten sich an der Bar gemütlich gemacht, die Ellbogen auf dem Tresen. Thomas redete zu viel. Wie immer, wenn er betrunken war. Irgendwann war den beiden der Fußball ausgegangen, und die Themen waren schlüpfriger geworden. Die derbe Sprache der Männer war mir nicht unbekannt, auch wir Frauen reden so, wenn wir unter uns sind. Die Männer prahlten mit vergangenen Abenteuern, gutem Sex und so weiter. Mich ließen das Zuhören und die Blicke der drei nicht kalt.

Ich blickte auf mein Smartphone. Fast halb drei Uhr nachts. Ich fragte mich, wann wir endlich heimfahren würden. Die Männer lachten laut, und Thomas fragte, als es wieder stiller wurde: „Sag mal, Micha?“ Er rülpste. „Wie ist das bei dir? Wenn du kommst. Wie weit fliegt das?“

Micha hob eine Augenbraue. „Wie weit was fliegt?“

„Na, dein Sperma.“ Thomas grinste breit. „Ich hab mal gehört, dass manche Männer meterweit spritzen. Ich hab das noch nie gemessen. Aber ich wette, ich komm weiter als du.“

Berni lachte leise und schluckte es sofort herunter, als Thomas ihn musterte. „Was ist das denn für ein Scheißvergleich?“

„Ist doch wahr“, sagte Thomas. „Zeichen von Potenz. Je weiter, desto besser.“

Ich schüttelte den Kopf und trank einen Schluck. „Ihr habt Sorgen.“

„Komm schon, Svenja, sei ehrlich.“ Thomas wandte sich mir zu. „Du hast bestimmt schon ein paar Schwänze gesehen. Ich wette, dir gefällt es auch, wenn ein Mann hoch und weit abspritzt, wenn …“ Er stockte kurz und kniff die Augen zusammen. „… wenn du es ihm mit der Hand rausholst.“

Ich ließ mir Zeit mit der Antwort. „Da hast du wohl recht, Thomas. Mir macht es in der Tat unheimlich Spaß zu sehen, wenn es eine richtige Fontäne ist.“

Thomas lachte dröhnend. „Wusste ich doch.“

Berni lachte mit. „Du bist so ein Angeber.“

„Ist doch wahr!“

Micha schwieg. Aber ich sah, wie seine Mundwinkel zuckten. Er wusste,

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