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Das neue Honorar - 02 (fm:Dominanter Mann, 1755 Wörter) [2/2] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Oct 09 2026 Gesehen / Gelesen: 1602 / 1417 [88%] Bewertung Teil: 9.50 (32 Stimmen)
Ich dachte, ich könnte den schüchternen Kollegen mühelos lenken. Doch abends allein im Büro dreht Markus das Machtspiel um. Plötzlich ist er mir viel zu nah. Aus dem netten Markus wird eine maskuline Urgewalt – und mein Körper kapituliert sofort.


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Am nächsten Morgen fiel es mir verdammt schwer, Markus im Flur normal zu grüßen. Mein Herz klopfte wie verrückt, als er im perfekt sitzenden, dunkelblauen Hemd an mir vorbeiging. Keine Spur mehr von den weiten Stoffen, die seine Figur gestern noch kaschiert hatten. Er nickte mir nur kurz und professionell zu, als wäre nichts gewesen. Doch in seinen Augen blitzte für den Bruchteil einer Sekunde diese dunkle Gewissheit auf, die mich augenblicklich wieder an die harte Kante meines Schreibtisches zurückversetzte. Meine Haut unter der Bluse fing augenblicklich wieder an zu glühen.

Um elf Uhr kam der nächste Dämpfer. Unser Abteilungsleiter stand an meinem Platz. „Die Auswertung für das neue Projekt müsste bis morgen Mittag stehen. Schaffen Sie das?“

„Natürlich, kein Problem“, lächelte ich professionell, während mir innerlich das Herz in die Hose rutschte. Ich hatte keine Ahnung von der neuen Software. Bisher hatte ich solche Aufgaben zwar immer glatt entgegengenommen - jedoch nur um sie danach mit einem süßen Augenaufschlag an Markus weiterzureichen. Doch dieses Spiel funktionierte so nicht mehr.

Kaum war der Chef weg, ploppte unten rechts auf meinem Bildschirm das interne Chat-Fenster auf. Eine Nachricht von Markus.

„Ich habe von deinem neuen Auftrag gehört. Brauchst du wieder Hilfe?“

Ich biss mir auf die Unterlippe. Mein Stolz sträubte sich, aber die nackte Panik vor dem morgigen Tag siegte. „Ja. Ich verstehe die Formatierung nicht“, tippte ich zurück.

Die Antwort kam prompt: „Die Datenanalyse steht heute Abend um fünf. Ich lade sie dir auf den Server. Aber du weißt ja… im Leben ist nichts umsonst. Mein Stuhl im Büro ist ziemlich bequem für die nächste Gegenleistung. Komm zu mir und schließ die Tür, wenn die Luft rein ist.“

Ein heißer Schauder lief mir über den Rücken. Er erledigte meine Arbeit – aber die Währung für sein Talent bestimmte ab jetzt er.

Ich starrte auf den Bildschirm. Mein Herz hämmerte so fest gegen meine Rippen, dass ich Angst hatte, meine Tischnachbarin könnte es hören. „Mein Stuhl im Büro ist ziemlich bequem…“ Markus forderte mich heraus, offener denn je.

Mein Stolz unternahm einen letzten, kläglichen Rettungsversuch. Ich ließ ihn absichtlich bis kurz vor fünf zappeln und tippte keine weitere Antwort. Ich wollte ihm das Gefühl geben, dass er mich nicht so leicht manipulieren konnte. Doch je näher die Uhr an die Fünf rückte, desto feuchter wurden meine Handflächen und desto unruhiger pulsierte es zwischen meinen Beinen.

Um Punkt 16:55 Uhr erlöste mich das vertraute Plopp unten rechts auf dem Monitor. Ein Link zum Server. Daneben der kurze Satz: „Die Datenanalyse steht. Perfekt formatiert für deinen Erfolg morgen.“

Er hatte geliefert. Fehlerfrei. Und jetzt war ich an der Reihe.

Zehn Minuten später war die Etage wie leergefegt. Nur von weitem hörte man das ferne, rhythmische Summen eines Staubsaugers vom Reinigungsdienst, und in ein, zwei Büros am Ende des Flurs brannte noch Licht hinter geschlossenen Türen. Diese minimale Kulisse machte die Stille um mich herum nur noch drückender. Ich stand auf, strich meinen engen Bleistiftrock glatt, spürte das feuchte Geständnis meines Körpers bei jedem Schritt und ging mit weichen Knien den Flur hinunter zu seinem Büro.

Ich drückte die Klinke nach unten, schlüpfte hastig hinein und ließ die Tür hinter mir ins Schloss fallen. Das leise Klick des Riegels besiegelte mein Schicksal.

Markus saß entspannt in seinem Bürosessel, die Arme hinter dem Kopf verschränkt. Auf seinem Schreibtisch lag die ausgedruckte Analyse. Er stand nicht auf. Er blieb sitzen, strahlte eine so selbstverständliche, maskuline Autorität aus, dass mir augenblicklich heiß wurde. „Pünktlich“, stellte er leise fest, und sein Blick wanderte langsam an

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