Physio - Teil 1 (fm:Sex bei der Arbeit, 2062 Wörter) | ||
| Autor: Wife89 | ||
| Veröffentlicht: Oct 14 2026 | Gesehen / Gelesen: 0 / 0 [0%] | Bewertung Geschichte: 0.00 (0 Stimmen) |
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Desiree stand barfuß in der kleinen Küche des Souterrains, die Hände um eine Tasse Kaffee gelegt, die längst kalt geworden war. Draußen tropfte der Regen von den Blättern der Hecke, die den kleinen Garten vom Gehweg trennte, und das leise Plätschern mischte sich mit dem Summen des Kühlschranks. Es war kurz vor neun, die Kinder waren schon seit einer Stunde in der Schule, und ihr Mann Markus hatte das Haus noch früher verlassen, irgendwann zwischen dem zweiten und dritten Weckerklingeln. Er hatte ihr einen Kuss auf die Stirn gedrückt, kurz, fast automatisch, und war gegangen. Sie hatte nicht einmal richtig die Augen geöffnet.
Dreizehn Jahre machte sie das jetzt schon. Physiotherapie. Zuerst in einer großen Praxis am anderen Ende der Stadt, dann, vor ein paar Jahren, hier unten, in den Räumen, die sie selbst eingerichtet hatte. Behandlungsraum, kleiner Wartebereich, ein winziges Büro, eine Toilette, neben der Praxis einen Saunabereich mit Dusche, die die Kunden nutzen konnten wenn die wollten.
Alles sauber, hell, professionell. Die Patienten mochten es, weil sie nicht in irgendeinem sterilen Zentrum sitzen mussten, sondern hier, im Haus einer Frau, die ihre Nachbarin sein könnte. Und Desiree mochte es, weil sie ihre Zeit selbst einteilen konnte. Zwischen den Terminen konnte sie Wäsche falten, die Kinder abholen, manchmal sogar eine Stunde einfach nur sitzen und nichts tun. Heute war Dienstag. Phil kam um neun.
Sie stellte die Tasse ab und ging ins Bad. Der Spiegel zeigte ihr, was er immer zeigte: eine Frau, die aussah wie eine Frau Ende dreißig. Nicht schlecht, nicht besonders. Die blonden Haare hatte sie gestern Abend noch gewaschen, sie fielen ihr jetzt etwas zerzaust über die Schultern. Sie band sie zurück, dann löste sie sie wieder. Dann band sie sie doch. Es war egal. Es sollte egal sein.
Im Behandlungsraum zog sie die frische Liege ab und bezog sie neu. Die Bewegungen waren routiniert, fast meditativ. Kissen, Laken, der kleine Hocker, auf dem sie saß, wenn sie an den Nacken arbeitete. Alles an seinem Platz. Sie öffnete das Fenster einen Spalt, ließ die kühle Luft herein, schloss es wieder. Draußen fuhr ein Auto vorbei. Dann Stille.
Phil war seit sechs Wochen ihr Patient. Rezept vom Orthopäden, Nacken und Schultern, verspannt bis in die Brustwirbelsäule. Die ersten drei Sitzungen waren völlig unauffällig gewesen. Er kam pünktlich, sagte nicht viel, zog sich im kleinen Umkleidebereich hinter dem Paravent aus, legte sich hin, und sie arbeitete. Er hatte gute Muskeln, das merkte man sofort. Nicht der typische Bürotyp, der nur aus Spannung und schlechter Haltung bestand. Phil trainierte, das sah man an den Schultern, an den Armen, an der Art, wie sein Rücken sich anfühlte, wenn sie mit den Handballen darüber glitt. Er war höflich, antwortete knapp, wenn sie nach Schmerzen fragte, und stand am Ende auf, dankte ihr und ging. Keine Flirts, keine anzüglichen Blicke, nichts. Das hatte sie registriert und dann vergessen.
Bis zur vierten Sitzung.
Sie erinnerte sich noch genau an den Moment. Er lag auf dem Bauch, den Kopf in der Aussparung der Liege, die Arme neben dem Körper. Sie hatte gerade die obere Brustwirbelsäule gelockert, die Daumen in die Muskulatur gedrückt, und war dann an der Seite entlang nach unten gegangen, um die Schulterblätter freizuarbeiten. Dabei war ihr Blick unweigerlich über seinen Körper gewandert. Die Shorts, die er trug, saßen eng. Und dort, wo sie zwischen seinen Beinen endeten, war etwas deutlich zu sehen. Nicht nur angedeutet. Klar umrissen, hart, gegen den Stoff gedrückt. Er hatte sich nicht bewegt. Hatte nicht versucht, sich zu verstecken oder die Beine zusammenzupressen. Lag einfach da, als wäre es ihm egal oder als hätte er es nicht bemerkt. Aber er musste es bemerkt haben. So etwas bemerkt man.
Desiree hatte die Hände nicht weggezogen. Hatte weitergearbeitet, genau wie immer, mit dem gleichen Druck, den gleichen Bewegungen. Nur ihr Puls war schneller geworden. Sie hatte gespürt, wie Wärme in ihr Gesicht stieg, und hatte sich gezwungen, auf die Muskeln zu schauen, auf die Wirbelsäule, auf irgendetwas anderes als auf diese deutliche Beule unter dem Stoff. Als sie fertig war und ihm sagte, er könne sich anziehen, hatte sie sich abgewandt, so getan, als würde sie etwas am Waschbecken richten. Sie hatte nicht gesehen, ob er sich beeilt hatte oder nicht. Hatte nicht gesehen, wie er aufgestanden war. Als sie sich
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