Das Wochenende (3) (fm:Partnertausch, 4639 Wörter) [3/3] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Brentano | ||
| Veröffentlicht: Oct 18 2026 | Gesehen / Gelesen: 0 / 0 [0%] | Bewertung Teil: 0.00 (0 Stimmen) |
| Nach dem ganzen "Vorgeplänkel" nun der eigentliche Höhepunkt der Geschichte. | ||
Ersties, authentischer amateur Sex
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„Das wollte ich übrigens schon länger wissen“, sagte sie. - „Was?“ - „Wie du küsst.“ Er lächelte. „Und?“ - „Nicht schlecht.“ - „Nicht schlecht?“ - „Du kannst dich ja noch verbessern.“ Er lachte und zog sie wieder an sich.
Nicole schloss die Augen. Für einen Moment dachte sie an Daniel. Daran, dass er jetzt wahrscheinlich mit Nina im Schlafzimmer stand. Der Gedanke tat ein wenig weh. Aber als Leon sie erneut küsste, schob sie ihn beiseite. Sie hatte sich entschieden, hierherzukommen. Und wenigstens für diese Nacht wollte sie nicht ständig an die anderen denken.
„Alles okay?“, fragte Leon. Nicole nickte. „Ja.“ Sie nahm seine Hand und führte ihn zum Bett. „Aber jetzt hör endlich auf, so viel nachzudenken.“ Leon lächelte und küsste sie noch einmal. Draußen auf dem Flur fiel irgendwo eine Tür ins Schloss. Nicole hörte es kaum noch.
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Nina trat auf Daniel zu, legte beide Hände an seinen Nacken und zog ihn fest an sich. Ihre Lippen trafen seine. Seine Arme legten sich um sie, eine Hand auf ihren Rücken, die andere an ihrer Hüfte, und er zog sie näher, bis nichts mehr zwischen ihnen lag als Stoff und Wärme. Nina schmeckte nach Wein und etwas anderem, etwas, das er nicht benennen konnte, das ihn aber an etwas erinnerte, das er lange vergessen geglaubt hatte – dieses Gefühl von neuem Anfang, von Risiko.
Ihre Finger wanderten zu seinem Hemd, begannen, die Knöpfe zu öffnen – der erste, dann der zweite. Sie arbeitete langsam, konzentriert, als wollte sie jeden Moment bewusst wahrnehmen. Daniel spürte ihre Fingerspitzen auf seiner Haut, die leichte Berührung, jedes Mal, wenn ein Knopf aufging. „Das ist verrückt“, sagte Daniel, seine Stimme ein wenig rau. „Verrückt gut“, entgegnete Nina, und ihr Lächeln war ehrlich, frei von Provokation. Sie öffnete den nächsten Knopf, dann den vierten, bis das Hemd offen war und seine Brust frei lag.
Daniel hielt inne, legte eine Hand an ihre Wange und sah ihr in die Augen. „Möchtest du das wirklich?“, fragte er, und seine Stimme war leise, ernst. „Nicht als Test. Nicht als Beweis. Sondern weil du es willst.“ Nina legte ihre Hand über seine, drückte sie sanft an ihre Wange. „Ja“, sagte sie, und es gab kein Zögern in ihrer Stimme. „Ich will das. Jetzt. Mit dir.“ Sie atmete durch, und für einen Moment flackerte etwas Verletzliches über ihr Gesicht. „Ich will nicht an Leon denken. Oder an Nicole. Ich will nur hier sein. Bei dir.“
Sie gingen zum Bett, ein langsamer, fast wiegender Gang, während ihre Lippen sich fanden und wieder lösten, ihre Hände über fremde und doch vertraute Körper strichen. Nina schob das Hemd von seinen Schultern, ließ es zu Boden gleiten. Daniel zog ihr die Bluse über den Kopf, langsam, ohne Eile.
Sie setzten sich auf die Bettkante, und Nina lehnte sich zurück, zog ihn mit sich. Ihre Haut war warm, weich, und Daniel spürte die Sommersprossen unter seinen Fingerspitzen wie winzige Punkte einer Landkarte, die er erst jetzt zu lesen lernte. ---- -- Nicole schloss die Tür hinter sich und Leon, und für einen Moment standen sie sich einfach gegenüber. Das Zimmer war spärlich beleuchtet, nur eine Nachttischlampe warf warmes Licht auf die Bettdecke. Nicole spürte ihren Herzschlag bis in die Fingerspitzen. Leon trat langsam auf sie zu. Seine Hand hob sich, strich eine Strähne aus ihrem Gesicht. „Du musst nichts tun, was du nicht möchtest", sagte er leise. Nicole nickte, aber sie wich seinem Blick nicht aus. „Ich weiß."
Dann küsste er sie. Sanft zuerst, nur ein Hauchen von Berührung. Nicole spürte den Unterschied sofort – nicht Daniels vertraute Art, sondern etwas Neues, etwas, das sie gleichzeitig erschreckte und faszinierte. Leons Hände legten sich auf ihre Taille, glitten vorsichtig ihren Rücken hinauf, über ihre Schultern, als würde er sie zum ersten Mal entdecken. Sie erwiderte den Kuss und spürte, wie Leons Zurückhaltung nachgab. Seine Finger wanderten zu ihrem Nacken, strichen über ihre Haut, und Nicole schloss die Augen. War das wirklich sie? War das wirklich Nicole, die hier stand, die sich von einem anderen Mann berühren ließ?
Als sie sich lösten, atmete Nicole tief durch. „Ich muss mich... frisch machen", sagte sie, und ihre Stimme war leiser, als sie beabsichtigt hatte. Leon nickte, trat einen Schritt zurück, gab ihr Raum.
Nicole ging ins Badezimmer, aber sie schloss die Tür nicht ganz. Ein Spalt blieb offen, vielleicht fünf Zentimeter, gerade genug, um das Licht von draußen hereinfallen zu lassen. Sie drehte den Wasserhahn auf, wartete, bis die Dusche warm wurde.
Im Schlafzimmer stand Leon noch immer am selben Fleck. Dann, fast wie von selbst, trat er näher. Durch den Spalt sah er Nicole, wie sie sich vor dem Spiegel wandte, ihre Hände an ihren Hüften, wie sie ihre Bluse öffnete, Knopf für Knopf. Sie bewegte sich langsam, ohne Eile, und Leon fragte sich, ob sie wusste, dass er zusah.
Nicole ließ die Bluse zu Boden gleiten, dann den Rock. Sie stand in Unterwäsche vor dem Spiegel, und für einen Moment hielt sie inne. Ihre Hände strichen über ihren Bauch, über die leichten Streifen, die die Schwangerschaften hinterlassen hatten. Sie atmete tief durch, dann löste sie den Verschluss ihres BHs und ließ auch ihn fallen.
Leon hielt den Atem an. Nicole war wunderschön, auf eine leise, natürliche Art. Ihre Brüste waren nicht voll wie Ninas, aber weich und sanft, mit hellen Brustwarzen, die sich im kühlen Luftzug leicht verhärteten. Sie drehte sich zur Seite, und er sah die Kurve ihres Rückens, die weiche Wölbung ihrer Hüften.
Nicole stieg unter die Dusche, und das warme Wasser umhüllte sie. Sie schloss die Augen, ließ es über ihren Körper laufen, über ihre Schultern, ihren Nacken, hinab über ihren Rücken.
Leon trat näher, bis er im Türrahmen stand. Nicole sah ihn, ihre Augen öffneten sich einen Spalt, aber sie sagte nichts. Sie drehte sich langsam, sodass das Wasser über ihre Brüste lief, über ihren Bauch, und Leon sah, wie sie sich bewegte – nicht verdeckt, nicht eilig, sondern bewusst.
Sie hob eine Hand, strich sich die nassen Haare aus dem Gesicht, und ihre Brust hob und senkte sich gleichmäßig. Das Wasser lief in Bächen über ihre Haut, und Nicole genoss die Berührung, die Wärme.
Leon löste sein Hemd, ließ es fallen. Dann trat er zu ihr unter die Dusche.
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Das warme Licht der Nachttischlampe tauchte Ninas Haut in einen sanften Schimmer, während Daniels Hand über ihren Rücken strich, den Stoff ihres BHs berührte. Sie lächelte, ein leises, zufriedenes Lächeln, das ihre Augen erreichte. Daniel erwiderte es, ohne ein Wort zu sagen. Er beugte sich zu ihr hinüber und küsste die Stelle, die er gerade berührt hatte. Nina schloss die Augen, atmete tief durch, während Daniels Lippen ihren Hals hinunterwanderten, sanft und forschend.
Seine Hände fanden den Verschluss ihres BHs. Er zögerte nur kurz, dann öffnete er ihn mit einer ruhigen Bewegung. Nina ließ den Stoff von ihren Schultern gleiten, und Daniel hielt den Atem an, als ihre Brüste zum Vorschein kamen – voll, natürlich, mit Sommersprossen, die sich auch hier zeigten.
Er beugte sich vor, nahm eine Brust in seine Hand, spürte ihre Wärme und Weichheit. Sein Daumen strich über ihre Brustwarze, die sich unter seiner Berührung verhärtete. Daniel senkte den Kopf, küsste ihre Haut, nahm sie liebevoll in Besitz. Nina bog sich ihm entgegen, ihre Finger vergruben sich in seinen Haaren.
Er küsste ihre andere Brust, genoss es, sie zu entdecken. Nina seufzte leise, zog ihn näher. Ihre Hände wanderten über seinen Rücken, spürten die Muskeln unter seiner Haut.
Sie lagen wieder eng beieinander, ihre Körper suchten einander. Daniel spürte ihre nackten Brüste gegen seinen Brustkorb, die Wärme ihrer Haut. Nina öffnete seinen Gürtel, dann den Hosenbund, und Daniel half ihr, die Hose abzustreifen.
Jetzt war er an der Reihe. Seine Hände glitten an ihren Hüften entlang, zogen ihr Höschen langsam hinunter. Nina hob das Becken, um es ihm zu erleichtern. Daniel betrachtete sie – vollständig nackt, entspannt, mit einem Lächeln auf den Lippen.
Er beugte sich zu ihr hinunter, küsste ihren Bauch, während seine Hände ihre Schenkel erkundeten. Nina zog ihn zu sich herauf, ihre Körper berührten sich nun vollständig, Haut an Haut, ohne Barrieren.
Daniel spürte jede Kurve, jede weiche Stelle, jeden Atemzug. Nina schlang ein Bein um seines, zog ihn näher, während sie sich küssten. ---- --- Leon öffnete die Kabine und trat zu ihr. Sein Blick war fest auf sie gerichtet. Er sagte nichts. Kein Wort. Er trat einfach ein und schloss die Glastür hinter sich. Der enge Raum wurde noch enger, der Dampf hüllte sie beide ein. Nicole wich einen Schritt zurück, ihre Schultern trafen die kühlen Fliesen. Leon kam näher, das Wasser lief nun über sie beide, vermischte sich auf ihrer Haut.
Seine Hände fanden ihre Hüften. Der Griff war fest, sicher. Nicole spürte, wie sich ihr Körper gegen seinen drückte, wie das Wasser zwischen ihnen hindurchlief. Sie öffnete den Mund, doch kein Wort kam heraus. Leon senkte den Kopf, seine Lippen trafen ihren Hals. Nicole schloss die Augen, ihre Hände glitten instinktiv an seinen Brustkorb, spürten die feste Kontur seiner Muskeln unter dem nassen Haut. Seine Hände wanderten höher, über ihre Taille, entlang ihres Rückens, während er sie näher zog.
Leon betrachtete kurz wie das Wasser über ihre schönen kleinen festen Brüste lief. Seine Hände folgten konnten nicht widerstehen. Seine Handflächen umfassten sie sanft, und Nicole atmete scharf ein.
Sie presste ihre Lippen aufeinander, um keine Laute von sich zu geben, während Leons Berührungen fordernder wurden. Seine Daumen strichen über ihre Brustwarzen, und ein Zittern lief durch ihren Körper. Ihre Hände wanderten tiefer, über seinen Bauch, blieben aber noch kurz unterhalb des Bauchnabels zum stehen.
Leon drückte sie fester gegen die Fliesen, sein Mund fand ihren, und der Kuss war fordernd, voller zurückgehaltener Begierde. Nicole erwiderte ihn, ihre Zunge traf seine. Leons Erregung drückte gegen Nicoles Bauch, und sie spürte, wie etwas in ihr reagierte – eine Mischung aus Angst und Verlangen, die sie nie zuvor bei einem anderen Mann als Daniel gespürt hatte.
Seine Hände glitten an ihren Oberschenkeln entlang, hoben sie an, und Nicole schlang ihre Beine um seine Hüften. Der weiche Duschstrahl traf sie beide, während Leon sie gegen die Wand drückte, seine Lippen ihren Hals hinabwanderten, über ihr Schlüsselbein, bis sie ihre Brust erreichten.
Nicole bog den Rücken durch, ihre Finger vergruben sich in seinen nassen Haaren, während seine Zunge ihre Brustwarze umkreiste. Das Wasser prasselte weiter auf sie nieder, mischte sich mit ihrem Schweiß, während Leons Hände ihre Hüften fest hielten. ---- --- Daniel spürte Ninas Wärme, die Weichheit ihrer Haut, die Art, wie sich ihr Körper an seinen schmiegte. Seine Hand glitt über ihren Rücken hinab, über die Kurve ihrer Taille, bis zu ihrem Hintern. Nina stöhnte leise in seinen Kuss, drückte sich fester gegen ihn.
„Ich will dich", flüsterte sie gegen seine Lippen. Ihre Hand wanderte zwischen ihre Körper, umschloss ihn wieder, diesmal fester. „Jetzt."
Daniel rollte sie auf den Rücken, positioning sich über ihr. Nina spreizte ihre Beine, zog ihn zu sich heran. Er spürte ihre Feuchtigkeit, die Bereitschaft ihres Körpers.
Er stieß langsam in sie ein. Nina keuchte, ihre Finger krallten sich in seine Schultern. Sie war enger, als er erwartet hatte, und für einen Moment hielt er inne, ließ sie sich anpassen.
„Beweg dich", forderte sie, ihre Hüften hoben sich ihm entgegen.
Daniel begann zu stoßen, zuerst langsam, dann schneller. Ninas Atem ging stoßweise, ihre Beine schlangen sich um seine Hüften. Sie küssten sich wieder, hungrig und fordernd.
„Härter", keuchte Nina.
Daniel gehorchte. Er grätschte ihre Beine weiter, stieß tiefer. Nina bog den Rücken durch, ihre Brüste drückten gegen seine Brust. Das Bettgestell knarrte leise unter ihren Bewegungen.
Daniel spürte, wie die Spannung in ihm wieder wuchs. Nina spürte es auch – ihre inneren Muskeln zogen sich zusammen, forderten ihn.
„Nicht noch nicht", keuchte sie. „Warte auf mich."
Er verlangsamte sein Tempo, während seine Hand zwischen ihre Körper glitt, um sie zu berühren. Nina stöhnte laut auf, ihre Hüften bewegten sich gegen seine Hand.
„Ja", flüsterte sie. „Genau da."
Daniel spürte, wie sie sich verkrampfte, wie ihr Körper erzitterte. Sie kam mit einem Schrei, der im Raum zu verweilen schien.
Er hielt sie fest, während sie nach Atem rang. Dann nahm er seinen Rhythmus wieder auf. Nina zog ihn tiefer, ihre Beine fest um ihn geschlungen.
Daniel kam mit einem tiefen Stöhnen. Er fiel auf sie, ihre Körper verschwitzten und verschmolzen.
Minuten vergingen, in denen nur ihre Atemzüge den Raum füllten.
„Das war...", begann Daniel schließlich.
„Anders", vollendete Nina. Sie strich ihm durch das Haar. „Gut anders."
---- - Leon drückte Nicole gegen die feuchten Kacheln der Duschkabine, sein Mund suchte gierig den ihren. Das warme Wasser rauschte über ihre Körper, verdrehte ihre Haut zu einem glänzenden Glanz. Nicole keuchte in den Kuss, ihre Hände zitternd, als sie über Leons breite Schultern glitten.
„Ich wollte dich schon so lange berühren", murmelte Leon gegen ihre Lippen. Seine Stimme klang heiser, belegt von Verlangen.
Nicole antwortete nicht mit Worten. Stattdessen zog sie ihn näher, ihre Finger gruben sich in seinen muskulösen Rücken. Sie spürte, wie seine Haut unter ihren Berührungen spann, wie jeder Muskel unter seinen Bewegungen auf ihre Reaktion reagierte. Das Wasser lief in Bächen über seinen Körper, vereinigte sich dort, wo sie sich berührten.
Leons Hände glitten von ihren Hüften aufwärts, erforschten jede Kurve, jede Stelle, die sie so oft kritisch im Spiegel betrachtet hatte. Doch in seinen Augen lag kein Urteil – nur rohes, ungeschminktes Verlangen. Er beugte sich vor, seine Lippen fanden ihren Hals, dann wanderten sie tiefer.
„Leon...", keuchte Nicole, als sein Mund ihre Brust erreichte. Seine Zunge kreiste um ihre Brustwarze, während seine Hand die andere Brust umschloss. Nicole bog den Rücken durch, drückte sich ihm entgegen. Das Wasser lief über ihr Gesicht, vermischte sich mit ihren leisen Stöhnen.
Leon saugte an ihrer Brustwarze, ließ sie dann los, um zur anderen zu wechseln. Nicole krallte sich in seinen Schultern fest, ihre Beine wurden weich unter der doppelten Berührung des heißen Wassers und seiner fordernden Lippen.
„Du bist wunderschön", flüsterte er, während er aufblickte. Seine Augen waren dunkel vor Lust. „Jedes Stück an dir."
Nicole spürte, wie sich ihre Unsicherheit auflöste. Sie zog seinen Kopf wieder zu sich heran, küsste ihn tief und fordernd. Ihre Zungen trafen sich, während das Wasser über ihre verschmolzenen Körper strömte.
Leon hob sie an, und Nicole schlang ihre Beine um seine Hüften. Sie spürte seine Härte gegen ihren Unterleib drücken, spürte, wie ihr Körper sich auf ihn vorbereitete. Das Wasser machte ihre Körper gleitfähig, jede Berührung intensiver.
„Bitte", flüsterte sie gegen seinen Mund. „Ich will dich spüren."
Leon positionierte sich, sein Blick suchte den ihren. Dann stieß er langsam in sie ein. Nicole keuchte auf, ihr Kopf fiel gegen die Kacheln, während sie sich an ihn anpasste. Er war größer als Daniel, anders, und für einen Moment überkam sie ein Gefühl von Schuld, das jedoch sofort verflog, als Leon sich zu bewegen begann.
Das Wasser schlug gegen ihre Körper, während Leon sie nahm. Nicole klammerte sich an ihn, ihre Hände in seinen nassen Haaren, ihre Beine fest um seine Hüften. Jeder Stoß sandte eine Welle durch ihren Körper, die sich mit dem warmen Wasser vereinte.
„Schneller", keuchte sie, überrascht von ihrer eigenen Frechheit.
Leon gehorchte. Er drang tiefer in sie ein, seine Hände fest unter ihren Oberschenkeln. Nicole stöhnte laut, ihr Körper zog sich zusammen, als sie dem Höhepunkt näher kam.
„Komm für mich", murmelte Leon an ihrem Ohr. „Lass mich dich fühlen."
Nicole kam mit einem Schrei, der vom Wasser verschluckt wurde. Ihr Körper erzitterte, ihre inneren Muskeln zogen sich zusammen. Leon stieß noch dreimal tief, dann kam auch er mit einem tiefen, dumpfen Stöhnen.
Sie standen unter dem Wasser, das über ihre erschöpften Körper lief. Nicole spürte, wie ihr Herz gegen seins schlug, wie ihre Beine zitterten.
---- - Daniel erwachte, als Nina sich neben ihm bewegte. Durch einen Spalt zwischen den Vorhängen fiel bereits Sonnenlicht ins Zimmer. Einen Moment brauchte er, um sich zu orientieren. Dann sah er Nina, die auf der Seite lag und ihn anschaute. Sie lächelte. Er lächelte zurück.
Es war ein merkwürdiges Gefühl, neben ihr aufzuwachen. Sie kannten sich seit Jahren, hatten unzählige Abende zusammen verbracht und waren mehrmals gemeinsam verreist. Trotzdem hatte er sie bis gestern Abend nie als mögliche Partnerin betrachtet. Nun kannte er sie auf eine Weise, die er sich noch vor wenigen Stunden nicht hätte vorstellen können.
Nina rückte näher. Daniel legte den Arm um sie. Eine Weile blieben sie so liegen. Die Nacht war anders gewesen, als er erwartet hatte. Er hatte zunächst befürchtet, dass die ganze Sache in einer peinlichen Situation enden würde. Stattdessen hatten sie sich erstaunlich schnell miteinander wohlgefühlt. Nina war lustig, aufmerksam und hatte ihm deutlich gezeigt, dass sie seine Nähe genoss. Irgendwann hatte er sogar vergessen, dass Nicole nur ein paar Zimmer weiter mit Leon zusammen war. Jetzt fiel es ihm wieder ein.
Nina schien ähnliche Gedanken zu haben. Sie blickte zur Uhr, setzte sich schließlich auf und suchte ihre Sachen zusammen. Dabei war sie auffallend unbefangen. Sie machte keine Anstalten, die vergangene Nacht zu bereuen oder sich für irgendetwas zu rechtfertigen. Daniel gefiel das. Gleichzeitig wunderte er sich darüber, wie selbstverständlich sie miteinander umgingen.
Während Nina im Badezimmer verschwand, blieb er noch etwas liegen. Er versuchte sich vorzustellen, wie Nicole die Nacht verbracht hatte. Natürlich wusste er, was wahrscheinlich passiert war. Schließlich war genau das der Plan gewesen. Aber zwischen dem Wissen und der Vorstellung, dass seine Frau tatsächlich mit Leon geschlafen hatte, bestand ein Unterschied.
Er ertappte sich dabei, Einzelheiten wissen zu wollen. Ob Nicole die Initiative ergriffen hatte. Ob Leon zärtlich gewesen war. Ob sie miteinander gelacht hatten, so wie Nina und er. Er verwarf die Gedanken wieder. Er hatte selbst eine schöne Nacht verbracht. Es gab keinen Grund, Nicole etwas anderes zu wünschen.
Als Nina aus dem Badezimmer zurückkam, trug sie bereits ihre Kleidung vom Vorabend. Sie setzte sich noch einmal zu Daniel auf die Bettkante und küsste ihn zum Abschied. Es war ein kurzer, vertrauter Kuss, der ihn beinahe mehr überraschte als alles, was in der Nacht geschehen war. Danach gingen sie gemeinsam ins Wohnzimmer.
Nicole war schon eine Weile wach. Leon lag noch neben ihr und schlief. Sie betrachtete ihn. Ohne die ständige Unterhaltung, die Witze und das gemeinsame Lachen wirkte er anders. Ruhiger. Fast ein wenig fremd. Die Nacht war schön gewesen. Daran bestand für sie kein Zweifel.
Schon die erste gemeinsame Dusche hatte die anfängliche Unsicherheit fast vollständig verschwinden lassen. Danach hatten sie noch lange wach gelegen, sich unterhalten und immer wieder geküsst. Nicole hatte es genossen, von Leon begehrt zu werden. Vor allem aber hatte sie das Gefühl gehabt, für einige Stunden nicht Ehefrau, Mutter oder Teil ihres gewohnten Alltags sein zu müssen.
Es hatte ihr gutgetan. Gerade das machte ihr jetzt etwas Angst. Sie liebte Daniel. Daran hatte sich nichts geändert. Trotzdem musste sie sich eingestehen, dass Leon sie stärker anzog, als sie bislang wahrhaben wollte.
Als er erwachte, lächelte er sie an und zog sie zu sich. Nicole ließ sich gern in seine Arme nehmen. Sie küssten sich noch einmal und blieben eine Weile beieinander. Erst der Blick auf die Uhr erinnerte sie daran, dass sie bald auschecken mussten.
Während Leon duschte, zog Nicole sich an. Im Badezimmer fand sie noch ihren Ohrring, den sie am Abend abgelegt hatte. Sie betrachtete die beiden Handtücher auf dem Boden und erinnerte sich an die gemeinsame Dusche. Unwillkürlich musste sie lächeln. Auf dem Weg zur Tür nahm Leon ihre Hand. Erst unmittelbar davor ließ er sie los.
Die vier trafen sich eine halbe Stunde später beim Frühstück. Es war zunächst ungewohnt, sich wieder als zwei Ehepaare gegenüberzusitzen. Daniel rückte wie selbstverständlich Nicoles Stuhl zurecht. Leon holte Nina einen Kaffee. Jeder nahm seinen gewohnten Platz ein, als hätten sie den gestrigen Abend gemeinsam mit einem Kartenspiel beendet.
Und doch war etwas anders. Nicole fiel auf, wie entspannt Nina wirkte. Sie hatte offensichtlich gut geschlafen und machte keinen Versuch, ihre gute Laune zu verbergen. Einmal berührte sie Daniel beiläufig am Arm, als sie über eine Bemerkung von ihm lachte. Nicole registrierte die Geste sofort.
Daniel wiederum bemerkte, dass Leon seiner Frau wiederholt einen kurzen Blick zuwarf. Es waren genau jene Blicke, die Nina am Vorabend so aufgebracht hatten. Nun wusste Daniel, dass sie tatsächlich etwas bedeuten konnten. Die Unterhaltung verlief erstaunlich normal. Sie sprachen über die Heimfahrt, das Frühstücksbuffet und darüber, dass sie beim nächsten Urlaub lieber ein Hotel mit weniger steilen Wanderwegen buchen sollten. Niemand erwähnte die vergangene Nacht. Das änderte jedoch nichts daran, dass jeder gelegentlich an sie dachte.
Besonders merkwürdig war es für Nina, Leon wieder gegenüberzusitzen. Noch gestern hatte sie ihm eine Szene gemacht, weil er Nicole zu häufig angesehen hatte. Nun hatte sie selbst mit Daniel geschlafen. Ihre Eifersucht war nicht verschwunden, aber sie war weniger heftig. Vielleicht auch deshalb, weil sie nun wusste, dass sie selbst für einen anderen Mann attraktiv war.
Leon seinerseits war überrascht, dass er Nina kaum Vorwürfe machte. Er hatte eine schöne Nacht mit Nicole verbracht und wollte sie nicht durch nachträgliche Eifersucht entwerten. Trotzdem beobachtete er aufmerksam, wie Nina und Daniel miteinander umgingen.
Das Frühstück dauerte länger als gewöhnlich. Keiner drängte zum Aufbruch. Vielleicht wollten sie einfach noch etwas Zeit miteinander verbringen, bevor sie wieder in ihre gewohnten Rollen zurückkehren mussten.
Beim Packen waren Daniel und Nicole schließlich zum ersten Mal wieder allein. Nicole räumte ihre Kosmetiksachen in den Koffer, während Daniel die Kleidung vom Vortag zusammenlegte. Beide wussten, dass sie früher oder später darüber sprechen mussten. Trotzdem begann keiner. Schließlich trat Daniel hinter Nicole und legte die Arme um sie. Sie lehnte sich an ihn und drehte den Kopf zu einem Kuss.
„Alles gut zwischen uns?“, fragte er. Nicole nickte. „Ja. Ich glaube schon.“ Sie meinte es ernst. Auf der Heimfahrt sprachen sie dennoch kaum über die vergangene Nacht. Stattdessen hörten sie Musik und unterhielten sich über die kommende Arbeitswoche. Erst kurz vor Dresden fragte Nicole, ob Daniel das Erlebnis bereue. Er verneinte. Nicole war erleichtert. Auch sie bereute nichts. Allerdings verschwieg sie ihm, dass sie sich bereits fragte, wie es wäre, Leon noch einmal so nahe zu sein.
Auch zwischen Nina und Leon verlief die Heimfahrt ruhiger als erwartet. Nina erzählte von ihrer Nacht mit Daniel, ohne ins Detail zu gehen. Sie hatte sich wohlgefühlt und war überrascht gewesen, wie leicht ihr die ungewohnte Nähe gefallen war. Leon hörte zu. Es war seltsam, sie so offen über einen anderen Mann sprechen zu hören. Noch seltsamer war, dass er selbst ähnliche Erfahrungen gemacht hatte. Er erzählte ihr, dass auch er die Nacht mit Nicole genossen hatte. Nina hatte genau das erwartet. Trotzdem spürte sie einen kleinen Stich, als er es aussprach. Sie hätte gern gefragt, ob es ihm mit Nicole besser gefallen hatte als mit ihr. Aber sie ahnte, dass die Antwort nichts Gutes bewirken würde. Also ließ sie es bleiben.
Am Abend saßen Daniel und Nicole wieder zu Hause auf ihrem Sofa. Die Koffer waren ausgepackt, eine Waschmaschine lief, und auf dem Fernseher lief irgendeine Serie, der keiner von beiden richtig folgte. Nicole hatte ihre Beine über Daniels gelegt. Er strich gedankenverloren über ihr Knie. Es war alles wie immer. Zumindest beinahe. Daniel dachte an Nina. An ihre Unbefangenheit am Morgen, ihren Abschiedskuss und daran, wie viel Spaß sie miteinander gehabt hatten. Nicole dachte an Leon. Sie erinnerte sich an seine Umarmung im Hotelzimmer und an seinen Blick, als sie sich verabschiedet hatten. Keiner sprach seine Gedanken aus.
Später, als sie ins Bett gingen, küssten sie sich länger als gewöhnlich. Beide suchten die Nähe des anderen. Und beide waren erleichtert, dass diese Vertrautheit noch immer vorhanden war. Die Nacht im Hotel hatte offenbar nichts zerstört.
Doch als Nicole am nächsten Morgen ihr Handy in die Hand nahm, wartete dort bereits eine Nachricht von Leon. Er hatte sich für das schöne Wochenende bedankt. Es war eine harmlose Nachricht. Nichts, was man nicht auch vor diesem Wochenende hätte schreiben können. Nicole las sie trotzdem zweimal.
Dann begann sie zu antworten…
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