Zwischen den Regalen (fm:Sex bei der Arbeit, 36674 Wörter) | ||
| Autor: Womanizer | ||
| Veröffentlicht: Oct 20 2026 | Gesehen / Gelesen: 0 / 0 [0%] | Bewertung Geschichte: 0.00 (0 Stimmen) |
| Im Supermarkt beginnt alles mit einer Cap, die zu tief sitzt. Lina hält Abstand, doch Karl versteht es, ihn Stück für Stück kleiner werden zu lassen. Zwischen den Regalen und hinter verschlossenen Türen entsteht etwas, das keiner so schnell wieder loswird | ||
Ersties, authentischer amateur Sex
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Lina zog die Schürze fest und strich einmal über den Zopf, bevor sie in den ersten Gang trat. Die braunen Haare lagen schwer über ihrer Schulter, auch wenn sie den Zopf schon am Morgen neu gebunden hatte. Später würde sie das noch ein paarmal tun, wenn die paar blonden Strähnen sich lösten und ihr ins Gesicht hingen. Sie war vierundzwanzig, eins einundsechzig groß, und bewegte sich so, als würde sie genau wissen, wohin sie wollte, auch wenn sie sich das manchmal selbst nicht ganz sicher war. Ihre Augen waren braun und wach, manchmal etwas spöttisch, und sie hatte die Angewohnheit, Menschen und Dinge einen Moment länger anzusehen, als es nötig gewesen wäre. Am linken Unterarm saßen ein paar kleine Tattoos, fein und dunkel. Sie wurden nur sichtbar, wenn sie die Ärmel hochschob oder sich bückte, um etwas aus dem unteren Regal zu holen. Die Schultern waren schmal, die Beine fest. Sportlich, ohne dass man es ihr auf den ersten Blick ansah. Und dennoch waren ihre Rundungen ausgeprägt genug, um Männern und Frauen den Kopf zu verdrehen. Der kroatische Teint machte den Rest.
Eigentlich hatte sie nie vorgehabt, lange im Einzelhandel zu bleiben. Nach der Schule war sie ein Jahr unterwegs gewesen. Sie hatte in Bars gejobbt, in Cafés, einmal sogar auf einem Festivalgelände, wo sie abends die Stände abgebaut und morgens wieder aufgebaut hatte, während der Boden noch nach Bier und Staub roch. Irgendwann war das Geld knapp geworden und die Unsicherheit größer als die Freiheit, die sie sich erhofft hatte. Eine abgeschlossene Ausbildung schien der einfachste Weg, irgendwo Fuß zu fassen, ohne sich sofort festlegen zu müssen. Der Supermarkt lag in der Nähe ihrer Wohnung, die Stelle war frei gewesen, und die Konditionen waren in Ordnung. Also hatte sie sich beworben.
Inzwischen kannte sie die Gänge besser als manche, die schon Jahre dort arbeiteten. Sie wusste, wann die Lieferungen kamen, welche Kunden morgens nur Milch und Brot wollten und welche nachmittags nach Dingen fragten, die es seit Wochen nicht mehr gab. Die Arbeit war nicht aufregend. Aber sie war klar. Und klar war ihr in den letzten Monaten lieber gewesen als vieles andere, das sie hinter sich gelassen hatte. Der Geruch von Kartons und Kühltheke, das gleichmäßige Summen der Kühlschränke und die vertraute Schwere der Schürze um ihre Taille gaben ihr einen Rahmen, in dem sie sich bewegen konnte, ohne ständig entscheiden zu müssen, wohin der nächste Schritt führen sollte.
Jetzt schob Lina die Kiste mit den Dosen an den Rand des Gangs und richtete sich langsam auf. Der Rücken knackte leise, ein vertrautes Ziehen nach den ersten Stunden zwischen den Regalen. Der Laden war noch ruhig. Nur das gleichmäßige Summen der Kühltruhen und irgendwo weiter hinten das Quietschen eines Einkaufswagens durchbrachen die Stille. Sie strich sich eine lose Strähne hinters Ohr, obwohl der Zopf eigentlich festsaß, und warf einen Blick auf die Uhr. Noch eine Stunde bis zur Pause. Die Zeit zog sich, wie so oft an diesen Vormittagen.
Sie hörte die Schritte, bevor sie ihn sah. Langsam, fast zu langsam für jemanden, der gerade erst angefangen hatte. Als sie sich umdrehte, musste sie den Kopf heben, weil er so groß war, dass die Cap auf seinem Kopf fast an das untere Regalbrett stieß. Unter dem Arm trug er eine Kiste. Die roten Haare lugten an den Seiten unter der Cap hervor, etwas zerzaust, und der Bart war dicht, aber gepflegt. Seine Augen waren grün-braun und musterten sie einen Moment länger, als nötig gewesen wäre, bevor er den Blick wieder senkte. Das Shirt spannte leicht über den Schultern, die Ärmel waren hochgeschoben, und am rechten Unterarm zeichnete sich der Ansatz eines Tattoos ab. Er bewegte sich bedächtig, als würde er den Gang erst noch ausmessen, und die Hände hielten die Kiste locker. Als er näherkam, roch sie den Rauch, der noch an seiner Kleidung hing, und darunter etwas Warmes, das sie nicht sofort einordnen konnte. Sein Blick blieb an ihr hängen, ruhig und ein bisschen neugierig.
„Brauchst du was?“, fragte sie. Die Stimme kam ruhiger raus, als sie sich anfühlte. Er hob den Blick wieder.
Ein kleines Lächeln zog an einem Mundwinkel. „Eigentlich wollte ich nur wissen, wo die restlichen Tomaten hinsollen. Aber jetzt, wo du schon fragst…“
Lina lehnte sich mit der Hüfte gegen das Regal und verschränkte die Arme. Die Tattoos an ihrem Unterarm schimmerten unter dem Licht der Neonröhren. „Die gehen ins hintere Kühlregal. Linke Seite. Aber wenn du dich verirrst, hol ich dich nicht wieder raus.“
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