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Die Zofe V (fm:Sonstige, 7271 Wörter) [5/5] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Oct 27 2026 Gesehen / Gelesen: 471 / 370 [79%] Bewertung Teil: 9.78 (9 Stimmen)
Gabi möchte sich komplett fallen lassen – und dabei wieder zum Baby werden.

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und etwas sagt. Er richtet Lydia die Tüte.

„Das macht fünfundzwanzig Euro vierzig. Der McRib dauert noch. Würden Sie da vorne bitte warten. Danke.“

Sie zahlt und zieht in die Haltebucht.

„Woher weißt du, dass ich McRib liebe?“

„Das wusste ich nicht. Aber der kleckert so schön.“

Eine sehr junge Frau kommt zum Wagen, auf meine Seite, Beutel in der Hand. Meine Gummihand sucht den Knopf. Die Scheibe gleitet runter.

Sie beugt sich, steckt fast den Kopf ins Auto. Wir merken deutlich, wie sie versucht zu riechen.

„Entschuldigen Sie bitte, dass es länger gedauert hat.“ Sie reicht mir den Burger. Dann, leiser: „Ich liebe auch Latex. Ihr Anzug ist der Hammer. Besonders…“ Sie überlegt, ob sie das sagen darf. „Besonders Ihre fetten Titten. Hammer.“

Sie dreht sich schnell um. Ich rufe ihr noch ein Danke hinterher.

Lydia fährt auf den Parkplatz. Rechts und links sitzen Leute in den Autos und verspeisen ihre Burger, die bald Nebensache sind. Sie glotzen unverhohlen rüber.

Ich beiße in den McRib, halte ihn extra nicht waagerecht. Das Unvermeidliche geschieht. Soße tropft auf die weit ausladenden, blauen Gummititten. Läuft über die Warzen.

„Du kleines Ferkel. Dein ganzes Latex ist versaut.“

Sie beugt sich rüber und leckt lasziv die Soße ab. Zunge auf Gummi. Zunge auf Warze.

Neben uns grölen zwei halbstarke Typen etwas von scharfen GILFs. Lydia hebt nicht mal den Blick.

Nach den Burgern fahren wir weiter. An der Villa schließt sie auf. Ich springe schon von Bein zu Bein. Muss dringend.

Direkt ins Bad – und erst dort wird mir bewusst: Ohne Hilfe geht nichts, Schloss, Reißverschluss und die Maske.

Also wieder raus.

Lydia steht da und lacht.

„Hilf mir hier raus.“

„Wie heißt das?“

„Herrin Lydia, würden Sie mir bitte helfen.“

Sie kommt auf mich zu. Statt zu helfen, geht die Hand zwischen meine Beine.

„Los. Lass laufen.“

Ich höre. Lasse es einfach laufen.

Die Pisse drückt sich aus der Öffnung, warm, und läuft langsam die Gummibeine hinunter, sammelt sich in den Heels.

„Oh. Ich spüre, wie du pisst. So schön warm.“

Sie reibt. Die Noppen im Anzug tun, wofür sie da sind: sie schaben über den Kitzler. Das Rubbeln und das Laufenlassen – ich komme, stehend, im Flur, gelb und glänzend.

Sie lässt mich einfach stehen.

Auf dem Weg zum Wohnzimmer zieht sie sich aus, setzt sich nackt in den Sessel, Füße auf die Lehnen. Völlig offen.

Ich gehe zu ihr. Bei jedem Schritt plätschert es.

Knie mich hin. Beginne sie zu lecken. Den Geschmack von vorhin, von jetzt, von Garten und Auto. Ihre Lust steigt. Ich drücke die Beine hoch, lecke über das Arschloch, die Zungenspitze versucht sich reinzubohren. Wieder zur Fotze. Zum Kitzler. Als ich anfange zu fingern, bricht es aus ihr raus.

„Oh… jaaa… mmmh… jeeeeetzt.“

Sie kommt gegen meinen gummiüberzogenen Mund.

Ich sitze vor ihr, den Kopf in ihrem Schoß. Sie streichelt über die Maske und spielt mit dem Zopf, der hinten aus der Öffnung fällt.

„Sollen wir duschen?“

„Bitte noch nicht. Ich möchte dieses Gefühl noch behalten.“

Wir bereiten das Abendessen vor. Irgendwann habe ich die Highheels ausgezogen. Trotzdem schmatzt es bei jedem Schritt. Die Füße schwimmen in meinem Saft.

Erst danach hilft Susanne mir unter der Dusche, den Catsuit abzustreifen. Schloss auf. Reißverschluss. Die Schalen lassen die Titten frei, schwer, blau gezeichnet, kribbelnd. Pisse läuft in die Wanne, bildet eine gelbe Pfütze, in der wir beide stehen.

Als ich nackt bin, nimmt sie mich in den Arm. Wir küssen uns. Lieb. Innig.

„Danke, Susanne. Ich hätte nie gedacht, dass ich so auf etwas abfahre. Ich würde sagen: Latex ist mein Fetisch.“

„Das freut mich. Denn es ist auch meiner.“

Eine Pause.

„Und jetzt möchte ich dich probieren.“

Sie geht vor mir runter.

Ich weiß, was sie will. Versuche mich zu entspannen. Hemmungen bleiben. Einfach zu pissen, während sie den Mund aufhält – das ist noch einmal ein Schritt.

Es tröpfelt zuerst. Sie ist gierig. Es reicht ihr nicht. Sie will mehr.

Ich öffne die Schleuse. Es schießt so viel raus, dass der Mund nicht reicht. Ein Teil landet im Gesicht. Sie muss die Augen schließen.

Trotzdem gelingt es ihr zu trinken.

Sie schaut mich von unten fast schon devot an. Das Gesicht nass. Tropfen in den Haaren. An der Nase.

Ich ziehe sie hoch und küsse sie.

Ich schmecke mich. Warm. Streng. Und sie. Und uns.

**24**

Am Sonntag gammeln wir im Garten. Nackt. Sonne auf Haut, die nach der Nacht noch empfindlich ist. Irgendwann der Pool. Kaltes Wasser um die Titten, zwischen den Beinen, Lachen, ein Kuss am Beckenrand, der nach Chlor und Kaffee schmeckt.

Am Nachmittag Cam-Sex mit Thomas. Sein Hotelzimmer irgendwo in Spanien, unser Wohnzimmer hier. Er wichst, wir bearbeiten uns mit jeweils einem Dildo, halten das Handy so, dass er alles sieht. Zum Schluss liegen wir in der 69, lecken uns, während er stöhnt und uns sagt, wie sehr er uns vermisst. Als er kommt, küssen wir uns über das Display und legen auf.

Danach Kaffee. Ein Stück Kuchen. Ganz normal, bis Susanne mich ansieht.

„Möchtest du jetzt mal das Babyzimmer ausprobieren?“

„Wie soll das aussehen? Was soll ich machen?“

„Ganz einfach. Du bist ein Baby. Ich bin deine Mama.“

Ich stelle es mir schön vor. Alles abgeben. Nicht denken. Nicht Zofe sein, nicht Stute, nicht Ehefrau.

„Ja. Ich möchte es mal versuchen.“

Nackt gehen wir in den Keller. Susanne gibt mir das Paket von gestern.

„Hier. Du darfst es jetzt auspacken.“

Leicht zittrige Hände. Die Schleife. Der Deckel. Alles in Seidenpapier.

Das größte Teil zuerst. Vom Gewicht her kein Stoff. Latex. Zartrosa. Ein Babystrampler in Erwachsenengröße, weiße Rüschen, an den Ärmelenden Fäustlinge. Vorderverschluss. So herrlich weich, dass ich nicht widerstehen kann, mir damit übers Gesicht zu streicheln.

Dazu eine Mütze in derselben Farbe, ebenfalls mit Rüschen. Und ein weißes Windelhöschen.

„Dankeschön. Ich bin so gespannt, wie es ist, wieder Baby zu sein. Einfach alles ablegen. An nichts denken.“

„Kletter bitte auf die Wickelkommode.“

Ich klettere. Die Teile müssen alle handgemacht sein. Was für ein Bild: eine nackte Frau im fortgeschrittenen Alter auf einer Babywickelauflage.

„Bei einem Baby würden wir einfach die Beine packen und den Hintern hochheben. Dein Po ist aber etwas schwerer.“

Mit einem Klettverschluss befestigt sie meine Beine an einem Seil. Der Po wird angehoben. Die Seile ziehen die Beine auseinander. Ich liege offen da.

„Oh. Deine Fotze ist so schön. Möchtest du noch vorher kommen?“

„Ja. Bitte. Lass mich kommen.“

Ihre Zunge konzentriert sich nur auf den Kitzler. Kein Spiel. Keine Eile. Eine Woge rollt langsam auf mich zu. Dann zwei Finger in mich. Danach noch einer in den Arsch. Das reicht. Ich komme, weich, mit hochgezogenen Beinen, auf einer Wickelauflage.

Susanne küsst die Oberschenkel und beginnt, mein nasses Geschlecht mit Babypuder zu bestäuben. Weiß. Fein. Dann eine große Dose Penatencreme. Als sie mich unten dick eincremt und der Geruch in die Nase steigt, bin ich wieder klein. Ich vergesse das Jetzt.

Sie legt eine Windel unter den Hintern. Schlagartig wird klar, wie weit dieses Rollenspiel geht. Rascheln. Kurz darauf schiebt sie mir etwas in den Po.

„Damit du kein Fieber bekommst.“

Ich beruhige mich mit der Vorstellung, dass es ein Placebo ist.

Die Windel klappt sie über den Bauch und verklebt sie. Lässt den Po wieder runter. Dann die weiße Windelhose, mit meiner Hilfe.

Jetzt der Gummistrampler. Aber nicht, bevor sie mich mit Silikonöl einsprüht.

Da ist es wieder: Gummi auf nackter Haut. Das Kribbeln.

Zum Schluss die Babymütze. Rüschen am Gesicht. Die Welt wird weicher.

Sie lässt das Schutzgitter vom Bett runter. Ich steige hinein. Laken, Kissen, Oberbett – alles mit Gummi bezogen. Es knistert, wenn ich mich bewege.

Lydia nimmt von der Kommode ein LederGeschirr.

Stimmt. Man fixiert damit leicht Kinder. Also Erwachsene, die Kinder sein wollen.

Sie schnallt mich fest. Maximal hinsetzen. Mehr nicht.

„Möchte mein Baby noch etwas trinken?“

Eine Flasche mit Nuckel. Ich beginne zu saugen. Die Öffnung ist relativ groß. Ich bin schnell satt.

Dann der Schnuller. Hinten im Nacken verschlossen. Ich kann nicht mehr reden. Dabei wollte ich noch fragen, wie lange unser Spiel geht.

„Keine Angst. Ich habe eine Kamera mit Tonübertragung montiert. Also schlaf, mein Baby.“

Weg ist sie.

Das Licht geht aus. Nur ein ganz kleines Notlicht.

Gummi unter mir. Gummi über mir. Die dicke Windel warm. Der Schnuller. Irgendwo tickt etwas, oder ich bilde es mir ein.

Zum ersten Mal seit Kroatien denke ich an nichts. Nicht an Thomas in Spanien. Nicht an Volker. Nicht an den Catsuit.

Nur: Mama kommt wieder.

Und bis dahin liege ich still.

Jetzt liege ich hier.

Leise eine Spieluhr. Irgendwo über dem Bett, metallisch, kindisch, viel zu zart für diesen Keller. Jede Umdrehung ein kleiner Stich in der Brust. Als sie aufhört, ist es still. So still, dass ich das Blut in den Ohren rauschen höre. Kein Kühlschrank. Kein Thomas. Kein Handy. Nur Gummi, das knistert, wenn ich atme.

Ich fange an zu schwitzen. Unter dem Strampler. Unter der Mütze. Trotzdem versuche ich zu schlafen. Der Schnuller im Mund. Ich nuckel wie ein Baby und muss feststellen: Es beruhigt ungemein. Saugen. Schlucken. Nichts sagen müssen. Der Kopf wird weich, die Gedanken kürzer.

Als ich mich ein wenig bewege, spüre ich die Windel. Dick. Warm von meinem Körper. Das Rascheln. Die Enge um die Hüften. Die Creme. Der Puder. Plötzlich ist die Frage nicht mehr theoretisch.

Wie weit soll ich gehen?

Soll ich wirklich reinpullern?

Ich weiß nicht, was danach passiert. Die Vorstellung, dass Susanne mich trockenlegt – eine erwachsene Frau, fünfundfünfzig, Beine hoch, voller Windel – ist so peinlich, dass mir heiß wird. Und genau diese Peinlichkeit macht etwas mit mir, das ich nicht mochte und trotzdem nicht wegschieben kann.

Aber kennt ihr das? Wenn man nicht die Möglichkeit hat zu pinkeln, muss man erst recht.

Genau so. Die Blase meldet sich. Der Kaffee will raus. Neben der Blase rumort der Darm. Ich schenke ihm keine Beachtung. Nur der Blase. Nur dem Druck, der von innen gegen die Windel drückt, als wollte er eine Entscheidung.

Ich habe keinerlei Zeitgefühl. Die Kamera irgendwo in der Ecke. Tonübertragung. Sie hört mich. Sie sieht mich. Mama kommt, hat sie gesagt. Wann?

Der Druck wird stärker. Ich versuche mich abzulenken, konzentriere mich nur aufs Gummigefühl. Glatt am Hals. Glatt an den Armen. Die Fäustlinge, in denen die Hände nichts halten können. Der Gurt, der mich nicht aufstehen lässt.

Stärker.

Wieder dieses Rumoren im Darm. Tiefer. Ernsthafter.

Ein paar Tropfen. Warm. Unfreiwillig. Wären die Hände nicht fixiert, hätte ich sie zwischen die Beine geklemmt und das Unvermeidliche verhindert. So kann ich nur die Oberschenkel zusammenpressen, und selbst das geht kaum.

Ich gebe mich geschlagen.

Entscheide mich, es zu genießen, wie es gleich rausläuft. Nicht weil ich mutig bin. Weil der Körper schon weiter ist als der Stolz.

Ich lass kurz laufen.

Es läuft an die Fotze runter, wird aber schnell von der Windel aufgesaugt. Wärme breitet sich aus. Ein Kreis. Ein Geständnis aus Stoff.

„Auuu… ohhhhh.“

Dann das andere.

Das Gefühl, als ginge der Darm auf. Weich. Dringend. Kein sanftes Muss mehr. Ein Alarm.

Durchfall. Die Panik ist sofort da, klarer als jede Lust.

Ich versuche, auf mich aufmerksam zu machen. Brummen am Schnuller. Hüfte gegen das Gitter. Ein ersticktes, kindisches Geräusch, das mir selbst fremd vorkommt.

Nichts passiert.

Nur in mir rumort es.

Mit aller Gewalt stemme ich mich dagegen. Die Schmerzen werden größer. Der Bauch hart. Die Stirn nass. Ich will Mama. Ich will das Licht. Ich will den Schnuller raus und sagen: Schluss. Rasenmäher. Ich bin Gaby. Ich muss aufs Klo.

Der Gurt hält. Der Schnuller hält. Die Windel wartet.

„Aus— NEIN!!“

Das Wort zerreißt sich am Nuckel, wird zu einem nassen Laut im Dunkeln.

Und irgendwo in der Stille, hinter der Kamera, atmet jemand. Oder ich bilde es mir nur ein, weil ich in diesem Moment so sehr hoffe, dass Mama schon unterwegs ist.

**25**

Ich fühle mich unwohl. Ja, ich schäme mich. Warum eigentlich?

Lydia schlägt ihr Frühstücksei auf. Der Löffel knackt. Ich habe keinen Appetit. Das Gelbe läuft über den Rand, ganz normal, und in mir ist nichts mehr normal.

Es war so extrem.

Nicht nur die Windel. Nicht nur das Warmwerden. Das andere. Das, wobei ich „Nein“ geschrien habe und trotzdem nicht rechtzeitig war. Die Hände fest. Der Schnuller. Mama, die kam und mich gewaschen hat, als wäre ich fünf und nicht fünfundfünfzig.

Susanne schaut mich mitleidig an.

„Es muss dir nicht peinlich sein.“

„Es ist es aber“. Ich werde wieder rot.

„Wenn ich mich wenigstens selber hätte reinigen können. So aber… war’s mehr als peinlich.“

Sie streichelt über meine Hand. Warm. Fest.

„Mein Baby. Für dich hab ich das gern gemacht. Außerdem war es von mir geplant.“ Eine Pause. „Erinnerst du dich noch ans Zäpfchen? Es war ein Abführmittel. Das anscheinend sehr gut funktioniert hat.“

Sie fängt an zu lachen.

Ich höre wohl nicht recht. Geplant. Dann… dann war ich nicht einfach schwach. Dann hat sie mich dahin gebracht.

Einen Herzschlag lang Wut. Dann diese merkwürdige Erleichterung: Wenn sie es wollte, muss ich mich nicht in Stücke schämen.

Ich fange auch an zu lachen. Zuerst unsicher. Dann echt. Das Brot schmeckt wieder.

„Was hältst du davon“, sagt Susanne, „ich hab morgen nur einen Sklaven. Ich würd ihn absagen. Wir fahren morgen deinen Mann abholen. Er hatte doch einen Wunsch.“

„Ja. Das wär toll. Dein Auto hat doch hinten die getönten Scheiben. Ich würd sehr gern beim Abholen meinen neuen Catsuit tragen.“

„Oder deinen Strampler?“

Sie lächelt amüsiert. Mir wird heiß. Nicht vor Lust. Vor dem Gedanken, dass Thomas das sehen könnte.

„Bitte, Susanne. Lass das unser tiefstes Geheimnis sein. Bitte.“

„Natürlich. Ich behalt das für mich. Ich schwör dir, ich werde es für immer bewahren.“

Ihr Blick wird weicher, dann wieder hell.

„Aber ich freu mich schon, meine Gummizofe durch die Stadt zu fahren.“

„Der Mitarbeiter vom Flughafen bestimmt auch.“

Wir fangen früh an, uns in Schale zu werfen. Je mehr Haut unter Gummi verschwindet, desto erregter werde ich. Das kenne ich jetzt. Dieses Umschließen. Dieses Weniger-werden und Mehr-fühlen.

Ich stecke komplett im Anzug. Im Spiegel hängen beide Kondome noch außen. Braun. Rot. Wie Zungen.

Lydia sieht meinen Blick.

„Ich hab eine Idee. Leg dich mal aufs Bett.“

Sie drückt die Beine auseinander. Schiebt mit zwei Fingern die Hülle in die Fotze. Ihr Mund nähert sich, legt die Lippen auf meine – auf die Öffnung im Gummi – und pustet das Kondom in mich.

„Oh… mmmh. Das fühlt sich gut an.“

Die Hülle bläht sich. Ein fremder Ballon in mir.

Dasselbe im Arsch. Druck. Luft. Fülle.

„Wow. Du überraschst mich immer wieder. Schade, dass du nicht die ganze Zeit blasen kannst.“

„Warte mal.“

Sie kommt mit zwei Teilen zurück, Schläuche daran.

„Aufblasbare Analplugs.“ Sprüht Silikonoel und führt sie in beide Löcher.

„Haaah… grr.“

Sie pumpt.

„Mmmh. Mehr.“

„Denk dran: Die bleiben drin.“

„Bisschen noch. Bitte.“

Zwei Stöße extra. Ich bin voll. Versiegelt. Die Noppen am Kitzler. Die Schläuche hängen raus wie Beweise.

Lydia, bis eben nackt, steht vorm Schrank, überlegt, zieht Latexteile raus.

„Komm, Gummizofe. Öl mich ein.“

Ich sprühe ihren Körper. Kann nicht widerstehen, an den durchstochenen Warzen zu nuckeln. Sie verliert die Contenance, stöhnt auf.

Zuerst die schwarze Latexkorsage. Schnallen. Träger. Strapse. Dann die roten Gummistrümpfe, über die Beine, festgeklippt. Bei jedem Bändchen küsse ich ihren Kitzler. Sie streicht über meine Maske, fasst den Zopf, zieht mich weg.

„Genug jetzt. Mehr später.“

Ich ziehe ihr noch den schwarzen Gummislip an. Darüber einen modernen Hosenanzug. Von ihrer Sünde darunter ist nichts zu sehen.

Aber ich weiß es. Und es macht mich heiß.

Unsere Highheels kleckern laut in der Garage. Ich will hinten einsteigen. Getönte Scheiben. Schutz.

„Und wer streichelt meine Gummibeine?“

Ich muss schlucken. Keine Tönung vorn. Ich der Welt preisgegeben.

Ich steige vorne ein. Die Plugs drücken sich tiefer.

„Ohhh… oh.“

Von Lydia brauche ich kein Mitleid zu erwarten.

An jeder Ampel ist es wie im Zoo. Alle schauen von außen die wilden Tiere an. Hier im Auto bin ich das Tier. Ich muss mir eingestehen: Es macht mich geil. Ich pumpe die Plugs mal größer, lass die Luft wieder raus. Ein geheimes Spiel hinter der Windschutzscheibe.

Am Flughafen steht Thomas schon da und winkt.

Lydia hält direkt vor ihm. Er steigt hinten ein.

„Hallo, meine lieben geilen Prachtweiber. Gaby. Mein Gott, siehst du geil aus. Der Anzug sollte verboten werden. Scharf ist der.“

„Warum gehst du nicht zu deinem Mann nach hinten?“

Keine Frage. Ein Befehl.

Mein Blick nach draußen. Der Vorplatz voll. Menschen aus aller Welt. Koffer. Schilder. Ganz normales Leben.

„Gute Idee. Dann krieg ich wenigstens meinen Willkommenskuss.“

Mit einem Ruck die Tür auf. Die ersten Blicke haschen mich. Bewunderung. Verachtung. Vor allem Neugier.

Ein Mann nickt. „Wow.“

Ich steige zu Thomas. Er küsst mich. Ich vergesse die Menschen. Vergesse, dass Lydia noch nicht losgefahren ist. Seine Zunge gierig, der Kuss nass. Früher mochte ich das nicht. Jetzt sabbere ich mit, und alles tropft auf die prallen Gummititten.

Er greift zu.

„Die sind ja nicht aufgeblasen. Das ist ja alles deins.“

Lydia fährt los.

„Sag mal… was hängen da für Schläuche aus deiner Fotze?“

„Zieh mal dran“, sagt Lydia.

Scheiße. Kurz vorm Flughafen hab ich sie aufgepumpt. Was ich jetzt bereue.

„Mein Gott. Der sitzt fest.“

„Die sind aus Gummi. Zieh mal richtig.“

„Wie – die?“

„Einer steckt in ihrem Arsch.“

Er zieht. Das Loch wird stark gedehnt. Ich rutsche mit dem Arsch nach vorn, damit er es leichter hat.

„Ohh… nein… zieh fester… gleich… ahhh… ja—“

Plopp. Das Teil rutscht raus. Die Leere ist fast schlimmer als der Zug.

„Ist das Ding dick. Ich hätt nie gedacht, dass du so dehnbar bist.“

„Nicht nur das“, sagt Lydia beiläufig. „Sie musste letztens einen Riesenschwanz ficken. Das Loch hat ihn komplett aufgenommen.“

Wenigstens sagt sie: musste.

„Ein Riesen-Dildo?“

„Nein. Der Riesenschwanz von einem schmierigen Kerl. Derselbe, der diesen göttlichen Catsuit entworfen hat. Aber greif mal in ihre Fotze.“

„Mmmh. Geil. Mit eingearbeitetem Kondom.“

„Er hat nicht sie gefickt. Sondern eine Gummipuppe. Aber die Gummipuppe ist steil gegangen.“

„Oh, das hätt ich so gern gesehen. Ihre Lust in den Augen.“

„Kann ich arrangieren. Vielleicht schon gleich.“

„Oh ja. Das wär geil. So ein Riesenschwanz, der in sie eindringt.“

Die beiden reden über mich, als wäre ich nicht da.

Scheiße, ich werde richtig geil.

Draußen rauscht die Autobahn. Innen hängen die Schläuche. Auf meiner Zunge noch sein Kuss.

**26**

Die beiden reden über mich, als wäre ich nicht da. Scheiße. Ich werde geil. Und irgendwo darunter sitzt schon der Stachel: Ich bin das Thema. Nicht die Frau auf der Rückbank.

Lydia tippt, dann das Handy am Ohr.

„Hallo, Hubertus. Ja, ich weiß, der letzte Teil dauert noch, deshalb ruf ich nicht extra an. Der Mann meiner Zofe würde gern sehen, wie Sie Ihren Hammer in ihre Fotze schieben.“

Eine Pause.

„Könnten Sie kurzfristig bei mir vorbeikommen? Oder sollen wir zu Ihnen?“

Stille. Kein Nuscheln. Nichts.

„Ach. Sie können nicht. Schade. Schönen Tag noch.“

Das Handy wandert zurück in die Tasche.

„Thomas, tut mir leid. Er hat heute schon was vor. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.“

Was hat er vor? Für Volker gibt es nur die Werkstatt. Bestimmt wegen Thomas. Plötzlich fühlt sich die Absage an wie eine Schonung – und wie eine Demütigung zugleich.

„Dann muss ich dich wohl allein stopfen. Los. Beine breit.“

Er drückt sie auseinander. Führt die Plugs wieder in die Löcher. Immer noch eigenartig mit dem Gummi dazwischen. Aber ich genieße es. Die Fülle. Das Kontrollierte.

Er fängt an zu pumpen.

„Oooohhh… mmmh… grr… ja. Nein. Bitte. Genug.“

Er pumpt weiter.

„Ahhhh. Nein. Bitte.“

„Du stehst doch drauf, gefüllt zu werden.“

Kurz Pause. Etwas Luft ab. Dann noch mehr.

„Na? Fühlt sich das jetzt so an wie bei Herrn Hubertus’ Schwanz, du geiles Luder?“

Ich stehe kurz vorm Höhepunkt. Der süße Schmerz hilft. Der Anzug hält mich zusammen, während innen alles zu weit wird.

„Ooooh ja—“

Zisch. Luft entweicht. Wieder nur leer, obwohl beide Löcher gestopft sind. Enttäuschung. Kein Orgasmus. Und noch schlimmer: Volker kommt nicht. Irgendwo in mir hakte der Gedanke fest, dass ich ihn gebraucht hätte, um das hier abzuschließen. Dass Thomas das nicht reicht.

Lydia biegt auf ihr Grundstück.

Thomas pumpt wieder.

„Damit du ein bisschen Spaß hast beim Gehen.“

„Oooooh ja. Ooooh… mmmh… reicht. Reicht. Nein— oh.“

Ich habe das Gefühl, gleich zu platzen.

„Sei still. Du stehst doch drauf.“

Seine Art beängstigt mich. Dominant ja – das kenne ich, das will ich. Aber da schwingt etwas anderes mit. Etwas, das nicht nach Spiel klingt. Das kann ich noch nicht benennen.

Im Keller schickt er mich an den Pranger. Lydia ist nicht im Blickfeld.

Er zieht die Plugs raus, ohne die Luft abzulassen.

Schmerz, weiß, reißend. Ich denke, mein Arsch zerreißt. Ich bin noch nicht mal in der Lage, das Safeword zu formen. Tränen laufen über die Maske, bleiben am Gummi hängen.

Mein Blick sucht Lydia. Sie ist nicht im Raum.

Dann sein Schwanz. Halbsteif. Mit Gewalt. Fast brutal. Gott sei Dank sind die Kondome noch schmierig von den Plugs – sonst wäre es noch schlimmer.

„Ich spür nichts. Du Fotze bist total ausgeleiert.“

Das Wort trifft tiefer als der Stoß.

„Rasenmäher.“

Er macht weiter.

Zieht raus. Stößt in die Rosette. Ich war nicht vorbereitet. Es schmerzt. Ich schreie.

Wieder: „Rasenmäher.“

Dann Lydias Stimme.

„Was machst du?“

Sie zieht ihn von mir weg.

„Ihr dreckigen Fotzen.“

Und er rennt.

Lydia bindet mich sofort los, zieht die Maske aus. Luft. Gesicht. Sie nimmt mich in den Arm, wischt die Tränen.

„Ich versteh das nicht. Er wollte es doch auch.“

„Nur wenige Männer kommen wirklich damit klar. Sie wollen es – und wenn es soweit ist, müssen sie erkennen, dass doch Eifersucht da ist. Aber so extrem wie bei deinem Mann hab ich’s noch nie gesehen.“

Sie hält mich die ganze Zeit. Fest. Nicht herrisch. Menschlich.

„Wenn du möchtest, kannst du gern hier übernachten.“

„Nein. Ich fahr nach Hause und red mit ihm.“

Sie hilft mir aus dem geliebten Catsuit. Der Schweiß klebt. Die Haut ist weich und fremd darunter. Ich steige verschwitzt in Straßenkleidung. Der Anzug liegt vor uns. Man sieht deutlich meinen Schweiß darauf. Eine Landkarte von dem, was wir waren, bevor er kippte.

„Fahr du nach Hause. Ich kümmer mich um den Anzug. Nachdem ich deinen Geruch genossen habe.“

„Danke. Ich… ich muss jetzt los.“

Zuhause ist er immer noch geladen. Das Wohnzimmer zu klein. Die Luft zu scharf.

„Du wirst diese Hure nicht wiedersehen.“

„Lass uns in Ruhe reden.“

„Da gibt’s nichts zu reden. Du wirst sie nie wiedersehen.“

Ich will Kontra geben. Entschließe mich erst zur Ruhe. Der Körper zittert noch vom Pranger.

„Thomas. Du wolltest doch als Erster, dass wir unseren Sex erweitern. Mit einem zweiten Mann.“

„Das hier ist was anderes. Du fickst mit einem Ekeltypen mit Riesenschwanz und gehst dabei ab? Du bist eine Schlampe. Und genauso eine Hure wie Lydia.“

„Jetzt mach mal halblang. Erstens: Ich hab dir gesagt, sie ist keine Hure.“

„Du wirst sie nie wiedersehen. Haben wir uns verstanden?“

„Wen ich treffe, entscheide immer noch ich.“

Der Finger. Erhoben. Die Drohung darin, bevor die Hand folgt.

„Weißt du was? Ich schlaf heute Nacht nicht hier. Damit du dich beruhigen kannst. Morgen reden wir in aller Ruhe.“

Die Halsadern treten hervor.

„Du Schlampe wirst nicht zu ihr gehen.“

Er holt aus.

Rums.

Er liegt vor der Heizung, der Rücken dagegen geschlagen. Nicht ich. Er.

Er hat tatsächlich vergessen, dass ich Jiu-Jitsu in der Bundesliga gekämpft habe. Dass mein Körper nicht nur zum Gehorchen da ist.

Er stöhnt vor Schmerzen.

„Das hättest du nicht tun sollen. Versuchen, mich nie zu schlagen.“

Beim Rausgehen drehe ich mich noch einmal um. Die Stimme ist ruhiger, als ich mich fühle.

„Morgen möchte ich eine Entschuldigung hören. Auch bei Lydia.“

Er stöhnt nur.

Bei Lydia werde ich mit offenen Armen empfangen. Es tut so gut, dass sie da ist und mich einfach hält. Kein Verlies. Kein Befehl. Nur Arme. Wir schlafen relativ schnell ein, erschöpft, ineinander, als hätte der Tag uns leer getrunken.

Ich werde durch ein angenehmes Gefühl zwischen den Beinen wach.

Orientierung: Susannes Bett. Ihr Mund. Die Zunge zärtlich am Kitzler. Kein Strafspiel. Kein Pranger. Nur Wärme.

Meine Hände spielen in ihren Haaren. Zwischendurch leckt sie durch die geschwollene Fotze, langsam, als würde sie nachzählen, ob ich noch ganz bin.

Am liebsten würde ich das stundenlang genießen. Ich versuche sogar, nicht zu kommen. Denke an gestern. An die ausholende Hand. Kurz hilft es. Dann nicht mehr.

„Ja… ja… ja… jetzt… ohhhhh… jaaaaaaaaaa.“

Ich drücke ihren Kopf an mich.

Sie kriecht nach oben. Rund um den Mund mein Geilsaft. Ich küsse sie und schmecke uns beide.

Meine Küsse wandern nach unten. Eine Weile knabbere ich an den Nippeln, die knüppelhart im Mund wachsen. Versuche, sie ganz zu nehmen. Gelingt nicht. Ihre Größe. Ihre Wärme.

Zwischen ihren Beinen steigt mir der Geruch in die Nase. Pure Lust, gepaart mit dem Duft der Nacht. Die Zunge taucht in sie. Nass, aber anders. Cremiger. Ich bekomme nicht genug.

Ich vernachlässige den Kitzler und lecke sie aus. Als die Zunge wieder nach oben wandert, kommt sie. Ein wilder Ritt. Ich hör nicht auf. Am Ende ergibt sie sich mehr oder weniger und kommt erneut.

„Wow. Danke. So bin ich noch nie gekommen.“ Die Stimme bricht. „Ich liebe dich.“

Ich sehe das rote, entspannte Gesicht. Tränen. Die Harte ist so verletzlich.

„Ich liebe dich auch.“

Wir liegen noch eine Weile Arm in Arm.

„Ich fahr gleich nach Hause und red mit Thomas. Ich sag ihm klipp und klar: Mich gibt’s nur noch mit meiner neuen sexuellen Freiheit. Und du musst verstehen – ich kann ihn nicht einfach ablegen. Nicht nach all den Jahren.“

„Ja. Kann ich verstehen.“ Susanne streicht mir über die Wange. „Aber pass auf dich auf. Ich kenn mich mit Männern aus. Er wird es nicht dulden.“

**27**

Im Haus herrscht Leere.

Nicht die ruhige Leere nach einem langen Tag. Die andere. Die, in der noch jemand hätte sein sollen.

Er ist nicht da. Nicht mal die Alarmanlage ist scharf, auf die er schwor. Nur die Videoüberwachung läuft noch, ein rotes Auge im Flur, das niemanden mehr beschützt.

Auf dem Esstisch ein Brief. Voller Hass. Gespickt mit Beschimpfungen der übelsten Art. Wörter, die er in fünfundzwanzig Jahren nie in den Mund genommen hat – oder nur im Bett, wo sie etwas anderes bedeuteten. Hier bedeuten sie das Ende.

Susanne hat recht. Er kommt mit der Situation überhaupt nicht klar.

Der einzige Satz ohne Schimpfwörter: Ich komme die Tage, um meine Sachen zu holen.

Ich bin neugierig, ob er gestern Abend die Kameras ausgeschaltet hat. Am PC das Video. Sein wutverzerrtes Gesicht. Die ausholende Hand. Und ich, schneller als der Schlag. Die Technik hab ich nicht verlernt. Der Körper hat erinnert, wofür er außer Gehorchen noch da ist.

Kurze Nachricht an Susanne.

Du hattest recht. Er ist weg. Ich hab jetzt eine Menge zu tun. Bleib erst mal hier. Mir geht’s gut. Ich liebe dich.

Schlüsseldienst. Alle Schlösser. Ich traue ihm nicht mehr. Alle Passwörter. Jedes Konto eine kleine Festung.

Nach einer Woche ruft er an. Am Anfang versucht er, normal rüberzukommen. Die Stimme weich, fast wie früher. Dann bröckelt die Fassade. Wieder Hass. Ich lege einfach auf. Die Hand zittert erst, als die Leitung tot ist.

Ich organisiere eine Spedition. Lasse ihm seine Sachen bringen. Kartons, in denen eine Ehe Platz findet, wenn man sie klein genug faltet.

Susanne ist in der Zeit gute Freundin und Sexpartnerin. Beides. Ohne dass eines das andere entschuldigen muss.

Nach wundervollem Sex liegen wir im Bett. Schweiß. Stille. Ihre Finger auf meinem Bauch.

„Bitte sag nicht Lydia zu mir. Lydia ist die Geschäfts-Domina. Bei dir bin ich nur die Susanne.“

„Ja, Herrin Susanne.“

Ich lache.

Die angedeutete Ohrfeige ist kaum mehr als eine Berührung.

„Das mein ich ernst.“

Dann lacht sie auch.

Eine Nachricht von Volker.

Das letzte Teil ist fertig.

Schlagartig Lust auf seinen Schwanz. In Gedanken schon der Ablauf: Tür. Mund. Treppe. Bett. Kein Thomas, der zuschaut und kippt. Kein Safeword, das ins Leere läuft.

Hallo Volker. Geh unter die Dusche und bring mir das Teil sofort vorbei.

Adresse hinterher.

Ja, Herrin. Darf ich meine Lieblings-Gummiwäsche tragen?

Kurzes Überlegen.

Nein. Ich will dich nackt spüren.

Nur ein rotes Herz zurück.

Eine Stunde später öffne ich nackt die Tür. Die Luft von draußen auf der Haut. Er stottert.

„Du… du bist so schön.“

Ich ziehe ihn rein, schließe ab, gehe vor ihm auf die Knie. Die Hose auf. Der Schwanz fast komplett hart, direkt vor dem Mund. Gierig nehme ich ihn auf. Er stöhnt laut, zu laut für dieses Haus, in dem gestern noch Leere war.

Ich lecke. Blase. Nehme die schweren Eier in den Mund. Das Einzige: Er schmeckt nach Seife.

„Nächstes Mal nicht so gründlich waschen. Ich will dich schmecken. Und jetzt gibst du mir deinen Saft zum Schlucken. Danach fickst du mich stundenlang.“

„Jaaaaaa—“

Gerade noch die Eichel im Mund. Er pumpt. Dick. Viel. Es wird mehr, als der Mund halten will. Ich muss schlucken. Der Geschmack entschädigt für die Seife. Herb. Bitter. Verdammt gibbelig. Sogar Ekel steigt auf – und bleibt nicht.

Er steht mit runtergelassener Hose und Paket in der Hand. Ich küsse ihn, Sperma noch auf der Zunge. Es macht ihm nichts aus.

Am Schwanz ziehe ich ihn zur Treppe. Kann nicht warten. Ein Bein auf die Stufe. Nach vorn gebeugt.

„Nimm mich.“

Er setzt an, drückt rein. Fast zu vorsichtig.

„Fick mich. Los.“

Ich stoße mit dem Arsch nach hinten. Dann gibt es kein Halten mehr. Er füllt mich komplett. Wieder dieser süße Schmerz, wenn er an die Gebärmutter stößt. Ich reibe den Kitzler wie wild. Komme laut und nass. Sacke auf die Stufen. Sein Schwanz glänzt. Mein Saft läuft ihm die Beine runter.

Ich muss ihn erneut lutschen. Er schmeckt nach Sex. Nach mehr. Nach diesem Haus, das nicht mehr uns gehört, sondern mir.

Oben das ehemalige Ehebett. Ich lasse mich besteigen. Lasse zu, dass er mich nimmt. In diesem Moment sein Volkers Fickfleisch – nicht weil jemand es befiehlt. Weil ich es hergebe.

Ich lasse mich treiben. Genieße, eine Schlampe zu sein, ohne dass danach ein Brief auf dem Tisch liegt.

Ein Orgasmus nach dem anderen. Am Ende füllt er die Fotze. Warm. Stoßweise. Ich bin erleichtert, als er sich wegrollt. Der Schwanz nass, glitschig, an der Spitze quillt Sperma.

Ich muss es tun.

„Ja… oh man… lutsch ihn sauber. Du bist so ein Schl—“

Er stockt.

„Schöne.“

„Nein. Sag es. Dass ich eine Schlampe bin.“

„Eine verdammt geile Schlampe.“

Unten an der Tür das Paket. Das letzte Teil. Irgendwann machen wir es auf.

Jetzt lecke ich ihn sauber und denke: Das Bett hat überlebt. Ich auch.

**28**

Ich habe es gerade noch bis zum Klo geschafft und bin dort, noch mit dem Nachgeschmack von ihm im Mund, einfach eingeschlafen. Volker hat mich später zärtlich auf die Stirn geküsst und ist gegangen, ohne das Haus lauter zu machen, als es schon war.

Am nächsten Morgen, mitten im Frühstück, fiel mir das Paket wieder ein, das immer noch im Flur lag. Als ich den Deckel hob, schlug mir schwerer Ledergeruch entgegen, ernster und männlicher als das Latex, das ich schon liebte. Es war wieder ein Catsuit, und weil ich mir angewöhnt hatte, nackt durch die Wohnung zu laufen, zog ich ihn noch am Frühstückstisch an.

Er machte etwas mit mir. Im Spiegel sah ich eine neue Gaby: streng, unnachgiebig, nicht verspielt wie das glänzende Latexteil. Dieses Leder strahlte Strenge aus. Das Einzige, was blieb, war das Dekolleté in Herzform, ein Schlitz, der weich wirkte und trotzdem Gefahr andeutete. Im Schritt saß ein Reißverschluss, den man kaum sah, sodass ich mein Heiligtum freigeben konnte für den, der es verdiente, es zu sehen oder zu lecken. Zurzeit waren das nur zwei Menschen, nämlich Susanne und mein Hengst Volker.

Ich zog die höchsten Highheels an, nahm den langen Schuhanzieher und schlug mir damit in die linke Hand, als würde ich schon prüfen, wie sich Dominanz anfühlt. Nicht ich hatte mich neu erfunden, der Anzug hatte es getan. So stolziere ich in die Küche und sah vor meinem inneren Auge eine Domina bei der Kaffeepause, deren Sklave unter dem Tisch kniete, während sie die Beine auf seinem Rücken ablegte und er keinen Mucks von sich gab. In mir reifte daraus ein Gedanke, und ich begann zu telefonieren.

Nach einer Woche war Thomas’ altes Büro Geschichte. Weil ich das Haus von meinen Eltern geerbt hatte, gehörte es allein mir, und die Gütertrennung, auf der er bei der Hochzeit bestanden hatte, war nun mein Vorteil. Aus dem Büro wurde mein Spielzimmer, und weil gleich Susanne kommen würde, wollte ich es einweihen. Ich zog den neuen Lederanzug an und wartete.

Es schellte. Auf dem Monitor stand sie vor der Tür, genau so, wie ich es ihr aufgetragen hatte: als Girlie, mit einem Mini, der so kurz war, dass man die Strapse sah, und einer durchsichtigen Bluse, unter der nur ein Hebe-BH ihre Brüste hochhielt. Man erkannte, dass es ihr unangenehm war, so draußen zu stehen, und genau das machte das Bild vollständig. Wie es nicht besser hätte kommen können, hielt in dem Moment der DHL-Wagen. Susanne schaute flehend in die Kamera, während der Bote mit zwei Paketen ausstieg und sie musterte. Von ihren Lippen konnte ich ablesen, dass sie mich umbringen würde.

Ich öffnete die Tür und präsentierte mich beiden.

Beiden fielen die Kinnladen herunter. Der Bote brachte kein vernünftiges Wort heraus und hielt mir nur das Gerät hin. „Einen Moment bitte“, sagte ich und wandte mich an Susanne. „Schlampe, geh in die Küche. Los.“ Erstaunt setzte sie sich in Bewegung, und ich schlug ihr aufmunternd auf den Arsch. An der Beule in seiner Hose war nicht zu übersehen, was der Anblick mit ihm machte. „Hier?“, fragte ich ihn streng. „Äh… äh… ja“, stotterte er. Ich nahm die Pakete, schloss die Tür und ließ ihn draußen stehen.

In der Küche starrte mich Susanne an und wollte gerade etwas sagen, als ich sie küsste und ihr die Finger in die bereits nasse Fotze schob. Es ließ sie nicht kalt. „Hat dich das geil gemacht?“, fragte ich gegen ihren Mund. „Möchtest du dich auch mal fallen lassen?“ „Ja“, sagte sie, und es bedurfte offenbar keiner langen Überlegung. „Mein Safeword ist jetzt auch deins. Weißt du noch, wie es lautet?“ Ihr Blick senkte sich, und genau das zeigte mir, dass sie wirklich dominiert werden wollte. „Ja, Herrin. Rasenmäher.“ „Ich hoffe, dass ich es nie von dir höre. Ich werde wie du beim ersten Mal austesten, was du aushältst. Denk immer daran, dass ich tapfer war und es nicht gebraucht habe. Das verlange ich auch von dir.“ „Ja, Herrin. Ich werde mein Bestes geben.“

Ich nahm das neue Lederhalsband in ihrer Lieblingsfarbe, ebenfalls mit einem Herz, legte es ihr um, hakte eine Hundeine ein und zog sie in mein neues Spielzimmer. Ihre Augen weiteten sich. Im Raum stand ein modernes Himmelbett mit diversen Befestigungen, und am Fußende war es so gebaut, dass man kniend im Bett oder nach vorn gebeugt im Stehen den Pranger nutzen konnte. Dazu kamen Strafbock und das obligatorische Andreaskreuz. „Los, aufs Bett“, sagte ich, und strahlend setzte sie sich in Bewegung.

Ich klappte den Pranger am Fußende auf. „Komm, Kopf und Hände drauf. Ich muss dir doch nicht erklären, wie das geht, oder?“ Sie tat, wie befohlen, und ich klappte den Verschluss herunter und verriegelte ihn. Der Mini gab nun noch mehr von ihrem Arsch frei, während die Strapse sich darüber spannten. Von der Anrichte holte ich eine Ledergerte mit einem verhältnismäßig großen Paddel, stellte mich vor sie, nahm ihr Kinn in die Hand und zwang sie, mir in die Augen zu sehen. „Bist du wirklich bereit, Susanne?“ Ich sprach sie absichtlich mit ihrem Namen an, um ihr noch einen Ausweg zu lassen. „Ja, Gabi. Ich möchte mich in deinen Schoß fallen lassen.“

„Gut.“ Ich ging in die Mitte des Raumes und drehte mich. „Wie gefällt dir mein neues Outfit? Hat Volker nicht wieder etwas Wunderbares erschaffen?“ „Ja, du siehst so schön darin aus.“ Rasch trat ich neben das Bett und schlug zu. „Autsch… oooh.“ „Wie heißt das?“ Ein zweiter Schlag. „Autsch. Sie sehen sehr schön aus.“ „Was bist du doch für eine respektlose Schlampe. Ich glaube, mit Schlägen komme ich bei dir nicht weiter. Volker, komm mal rein.“ „Nein, Herrin, bitte nicht.“ „Ich will keinen Ton mehr hören, sonst bekommst du einen Knebel. Haben wir uns verstanden?“ Sie nickte. „Ja, Herrin Gabi.“

Volker kam in den Raum, bekleidet mit seinem Lieblings-Gummioutfit. Sein Monster stand hart nach vorn, eingerahmt von der Korsage und den Strapsbändern. Ich hatte ihm aufgetragen, morgens zu duschen, damit sie ihn schmecken würde und nicht die Seife. Er trat direkt vor sie, und in ihrem Blick lag echte Verachtung. „Du wirst jetzt seinen Schwanz lutschen.“ Sie schüttelte den Kopf. Wieder ein Schlag. „Au… au… nein, bitte.“ „Ich kann ihm auch sagen, er soll dich vorher in deinen verfickten Arsch ficken, bevor du ihm bläst.“ Daraufhin öffnete sie schnell den Mund.

Es war ein wahnsinniger Anblick, wie die riesige Eichel versuchte, sich zwischen ihre knallroten Lippen zu schieben. Sie drehte den Kopf weg. „Herrin, es geht nicht. Er ist zu groß.“ Kühl sagte ich: „Fick sie in den Arsch.“ Jetzt riss sie den Mund auf, und die Eichel verschwand hinter ihren Lippen. Fast liebevoll fickte er ihr nur minimal den Mund. Zwischendurch musste sie würgen, aber sie hielt sich tapfer, und ich sah, wie ihre Fotze auslief.

„Volker, möchtest du die Schlampe ficken?“ „Gabi… äh, Herrin, sehr gerne.“ Er zog sich aus ihrem Mund. Susanne blieb ruhig; vielleicht lag ein kleiner Anflug von Angst in ihrem Gesicht, aber in erster Linie war dort Lust. Volker kniete hinter ihr. „Lass dir von mir helfen.“ Ich nahm seinen Hammer, wichste ihn ein paarmal und setzte ihn an ihre nassen Lippen. Ganz langsam schob er sich in sie. Susanne vergaß zu atmen, und als die Spitze drin war, japste sie nach Luft, was bereits mehr nach einem Stöhnen klang.

Er fickte sie mit sehr viel Gefühl. Bei jedem Stoß wurde sie lauter. Ich hätte nie gedacht, dass er mit diesem Teil so einfühlsam sein konnte, auch wenn mehr als die Hälfte nicht in sie hineinging. Ich ging nach vorn, küsste sie und fragte: „Gefällt es dir?“ „Ja, ja, jaaaaaaaa, ich—“ Ihr Gesicht verzog sich zur Fratze, sie zuckte, schrie und kam, und nicht nur das: Sie spritzte ab, und das nicht wenig. Volker hielt inne und ließ sie den Höhepunkt auskosten.

Als sie mir wieder klar vorkam, sagte ich: „Jetzt bitt ihn, dir in den Mund zu spritzen.“ „Volker, ich will deinen Saft schlucken.“ Er trat vor sie, und seine Pranke begann, den Schwanz zu wichsen. „Ja, schluck du.“ Der erste Spritzer landete in ihrem Gesicht, bevor die Eichel überhaupt ihre Lippen berührte. Ich sah, wie sie schluckte, und zum Schluss saugte sie ihn noch aus. Ich kniete mich vor sie, leckte das Sperma aus ihrem Gesicht und gab ihr den Saft mit einem Kuss zurück.

Noch ganz außer Atem flüsterte sie: „Volker, hätte ich doch vorher gewusst, wie gut du fickst.“

**29**

Mein Leben hat sich um einhundertachtzig Grad gedreht.

Ich lebe allein in meinem Haus. Mit Susanne bin ich zusammen, und wir beide haben Volker als Fickfreund. Jeder mit jedem, oder alle drei. Daran ist nichts Verstecktes mehr. Es ist die Form, die nach Thomas übrig geblieben ist – und die, die ich selbst gewählt habe.

Manchmal schlage ich aus der Reihe. Ab und zu ein One-Night-Stand. Meistens jüngere Männer, Ende zwanzig, Anfang dreißig. Keiner kommt an Volker heran, und damit meine ich nicht nur seine Größe, sondern die Art, wie er mich nimmt, ohne mich zu besitzen. Letztens habe ich drei getroffen, alle noch keine dreißig. Überall Hände, drei Münder, drei Körper, und ich mittendrin, offen, laut, satt. Es war so geil, dass ich nicht ausschließe, sie wiederzusehen. Nur nicht als Ersatz. Als Extra.

Heute liege ich bei Susanne, den Kopf in ihrem Schoß. Sie streicht über mein Haar, langsam, als würde sie den Tag aus den Strähnen kämmen.

Heute war ein bescheidener Tag. Ab heute bin ich geschieden. Es ging vor Gericht.

Thomas und sein Anwalt versuchten, das Blatt zu wenden. Bilder von seinem Rücken, die Behauptung, die Gewalt wäre von mir ausgegangen. Mein Anwalt legte das Video der Überwachungskamera vor: seine ausholende Hand, meine Abwehr, nichts weiter. Danach ging es schnell. Vergleich. Niemand wurde bevorteilt. Auf dem Papier ist eine Ehe zu Ende, die in Wahrheit schon an dem Abend vor der Heizung geendet hatte.

Ich genieße ihre Zärtlichkeit und lasse mich fallen. Keine Herrin. Keine Prüfung. Nur Haut und Atem.

„Mami, dein Baby ist müde.“

„Komm. Ich bring dich ins Bett.“

Wir gehen nach unten, zwei erwachsene Frauen, die ein Spiel kennen, das ihnen beiden guttut. Auf der Wickelkommode liegt schon die Auflage. Unter meinem Po die Windel. Die Creme ist kühl, der Geruch holt mich sofort an einen Ort, an dem ich nicht entscheiden muss. Susanne zeigt mir das Zäpfchen. Ich schüttle den Kopf.

„Nein, Mami. Ich bin schon groß. Das kann ich ohne.“

Sie lächelt warmherzig, ohne zu drängen, und schließt die Windel. Dann der Strampler, weich, rosa, viel zu groß für ein Kind und genau richtig für mich. Der Schnuller. Das Geschirr, das mich nur so weit fixiert, dass ich bleiben darf, wo ich bleiben will.

Sie beugt sich herunter. Ihre Stimme ist leise.

„Schlaf schön, mein Schatz. Ich liebe dich.“

Das Licht geht aus. Nur das kleine Notlicht. Gummi unter mir, Gummi über mir, ihr Kuss noch auf der Stirn.

Ich verliere mich in der Entspannung. Nicht als Kind. Als Gaby, die nach einem Gerichtstag, einem Leben und einer Liebe endlich aufhören darf, stark zu sein.

Ende.



Teil 5 von 5 Teilen.
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