Mein Campingabenteuer - Teil 2 (fm:1 auf 1, 12805 Wörter) [2/2] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Roman Tiker | ||
| Veröffentlicht: Oct 28 2026 | Gesehen / Gelesen: 1202 / 970 [81%] | Bewertung Teil: 9.78 (27 Stimmen) |
| Zusammen mit Christin, meiner neuen Hausärztin, bin ich zu einem Campingabenteuer nach Frankreich aufgebrochen. Wir kannten uns erst seit ein paar Tagen und doch hatte es, angefangen mit unschuldigen Neckereien, bei uns gefunkt. | ||
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Mein Campingabenteuer - Teil 2
Du liegst neben mir, ich spüre es. Ich spüre deine Nähe.
Ich sehe dich nicht, denn es ist dunkel. Stockdunkel.
Ich muss dich nicht sehen, weil ich weiß, dass du da bist.
Und du bist nackt. Ich weiß es, mein siebter Sinn verrät es mir. Ja, ich kann es sogar riechen.
Ich weiß, dass du aufgeregt bist, ich kann es hören.
Dein Atem geht schnell, genau wie meiner.
Ich suche deine Hand, finde sie und lege meine darauf.
Du nimmst sie, schiebst deine Finger zwischen meine.
Ganz sachte berühren sie sich, umspielen sich, greifen zu, etwas fester.
Ich drehe mich zu dir, neige mein Gesicht in deine Richtung.
Du riechst so gut.
Unsere Finger halten sich, zwar nicht mehr so fest, aber sie halten sich.
Mein Daumen streicht über deine Hand und beruhigt dich.
Ich schließe die Augen, kann dich fast schmecken und habe dein Bild genau vor mir.
Dein Brustkorb hebt und senkt sich, du atmest ruhiger.
Ob du weißt, was ich vorhabe?
Ein Finger berührt dich, ganz sachte. Ich spüre deine Haut, kann fühlen, wie du atmest, obwohl es nur die Fingerkuppe ist, die dich betastet.
Sie gleitet darüber, streichelt deine Haut und du lässt es geschehen.
Du zitterst, ich spüre es genau.
Ich bin mutig, nehme einen weiteren Finger dazu.
Dann noch einen.
Du zuckst leicht, ich habe eine empfindliche Stelle gefunden.
Welche ist es?
Mein Finger zeichnet das Bild in meinem Kopf nach, orientiert sich an der Form, an deiner Reaktion, und stoppt.
Es geht nur noch hoch. Deine Haut wird weicher, empfindsamer, bis ich oben bin.
Du liegst wie versteinert, ich muss deine Brust erreicht haben. Die Koordinaten in meinem Kopf sagen mir, dass es deine Brust ist.
Meine Finger gleiten weiter, finden sich zurecht, ertasten weiches Terrain und rutschen wieder herunter. Du seufzt. Ein weiteres Mal zeichne ich die Form deiner Brust nach. Wie weich sie ist.
Ich ändere die Richtung, streiche ganz sanft über deine Haut, bediene jeden einzelnen Sensor darunter und lasse dich aufatmen. Du fühlst dich an wie Seide, wie ein weiches Flies, das spannt.
Die Haut wird fester, unnachgiebiger, es ist dein Becken.
Die Finger umrunden es, ziehen eine Schleife und du erwartest sie.
Du erwartest, dass sie dich erkunden, erforschen, jeden Millimeter. Du
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