Allure - Hure der Sinne - Teil 5 (fm:Dominante Frau, 6386 Wörter) [5/5] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Sabrina | ||
| Veröffentlicht: Nov 04 2026 | Gesehen / Gelesen: 1046 / 925 [88%] | Bewertung Teil: 9.38 (16 Stimmen) |
| Nach Wochen der Erpressung schlägt Sabrina zurück: Während eines Wellnessurlaubs betäubt sie ihre Peiniger, vernichtet alle heimlichen Videos und stellt sie mit eigenen kompromittierenden Beweisen matt. | ||
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Er schmunzelte und meinte: „Das ist doch noch gar nichts. Aber ja, ich liebe es zu führen und ich taste mich da mit dir immer weiter vor.“ „Aber was war der Auslöser, Pornos?“ „Ja genau, aber nicht irgendwelche…“, fuhr er geheimnisvoll fort. „So SM-Filme, oder?“ „Fast. Okay, das war letztes Jahr, ich war 19 und bei Tante Yvonne zu Urlaub auf dem Bauernhof. Es regnete, aber die beiden mussten trotzdem noch was in den Weinbergen erledigen, also saß ich allein zuhause und stöberte irgendwann im Wohnzimmer nach Filmen. Da hab ich ein paar selbstgebrannte DVDs entdeckt. Eine hieß ‚Yve +5, 13.03.2016‘.“ „Aha, also ein kleiner Gangbang mit deiner Tante?“ „Fast“, grinste er. „Ja, sie wurde in dem Film von vier Männern gefickt, aber das war nicht alles.“ „Jetzt erzähl schon!“ „Sei nicht so neugierig, das ist meine Tante!“ „Phil und ich bin die Mutter deines besten Kumpels, also bitte!“ „Stiefmutter!“, konterte er wieder. „Ja.“
„Ok, ja, also: es war im Stall, ich erkannte es. Yvonnes Hände waren gefesselt undsie war daran an die Decke im Stall hochgezogen, so, dass sie gerade noch stehen konnte. Sie hatte wohl irgendeinen Mist gemacht, das verstand ich damals noch nicht.“ „Was denn?“ „Dirk sagte damals in dem Film: ‚Zu was habe ich dich erzogen?‘ ‚Zur Sklavin.‘ ‚Und was noch?‘ Er schlug sie mit der Reitgerte, immer auf den Arsch, so drei, vier Mal, egal wie sie sich drehte und wand, sie bekam die Peitsche zu spüren.“ „Oh fuck!“, entfuhr es mir. „Oh ja, das war heftig. Dirk fragte sie noch einmal: ‚Zu was noch?‘ ‚Hure, zu deiner Hure‘, jammerte sie unter den Schlägen, die er ihr noch immer verpasste.“ „Nicht dein Ernst?“ „Doch und dann stellte er klar, dass sie für seine Freunde aus dem ‚Zirkel‘ immer, überall und ohne Wenn und Aber zur Verfügung zu stehen hätte. Was sie auch, noch immer unter den Schlägen der Peitsche, bejahte.“
Ich rutschte unruhig auf der Bank hin und her. „Meinst du, das war ernst oder nur ein Spiel?“ „Nun, ich denke schon, dass das ernst war. Die Striemen, die sie hatte, kamen nicht von Malstiften.“ Ich schluckte. „Machte es dir nicht Angst?“ „Nein, im Gegenteil. Denn obwohl ich wusste, dass es Tante Yve war, machte mich die Vorstellung, eine Frau so zu behandeln, geil und ich wichste mir stundenlang den Schwanz.“ „Was war dann noch geschehen?“ „Naja, er stellte noch einmal klar, dass sie von jedem benutzt werden kann und dass sie auch für jeden die Beine breit zu machen hat, den er ihr zukommen ließ. Und genau das war hier der Punkt, oder ihr Vergehen.“ Mir wurde bewusst, wie sehr mich diese Antwort interessierte, mehr, als sie sollte. „Wieso?“ „Die anderen Männer im Film kannte ich nicht. Aber wie sich jetzt herausstellte, waren zwei davon wohl Handwerker, die den Vollernter repariert hatten. Und sie hätte ihnen wohl als Lohn zur Verfügung stehen sollen.“ „Echt jetzt?“ „Ja, man. Er hatte Tante Yve ihnen wohl als Bezahlung gestellt, krass, oder?“ „Voll, das ist doch krank!“ „Einer der anderen war wohl einer aus dem ominösen Zirkel, den sie nicht zu seiner Zufriedenheit bedient hatte. Und die anderen beiden? Das war ein Alter mit Bauch und ein Jüngerer, Mitte zwanzig vielleicht. Ich denke, das waren Vater und Sohn...“ „Scheiße, was war bei denen?“ „Das war das Heftigste, das waren wohl Erntehelfer und auch da war sie wohl nicht so willig, wie er sich das vorgestellt hatte.“
Meine Handflächen wurden feucht, während ich auf seine Antwort wartete. „Ohmmm und das machte dich an?“ „Naja, sie war seine Schlampe, sein Fickstück, er bestrafte sie und ließ sie ficken, sie war seine Sklavin. Klar, davon träumt doch irgendwie jeder Mann.“ „Aber das ist doch auch deine Tante.“ „Ja und?“ „Oh man, Philipp!“, ich schüttelte den Kopf. „Und dann haben sie sie gefickt?“ „Nein, noch lange nicht. Dirk zählte für jedes Vergehen die Peitschenschläge auf. Vierzig Hiebe mit der Peitsche!“ Ich presste unwillkürlich die Schenkel zusammen. „Mit einer richtigen Peitsche?“ „Ja, so eine richtige Peitsche. Sie stellten einen Heuballen zwischen Yvonnes Beine, direkt auf ihre Fußfesseln und zogen sie noch etwas höher. Einer der Männer, es war der aus dem Zirkel, nahm einen Massagestab und drückte ihr ihn an die Möse. Dann vollführte Dirk die Strafe. Ich musste das erste Mal abspritzen, so geil war das. Yve musste laut mitzählen und bedankte sich bei jedem Schlag dafür.“
„Das ist echt krank.“ „Ja, aber sie ertrug es, ohne zu schreien. Danach wurde sie auf einen, wie ich heute weiß, Strafbock gefesselt und bekam den Rücken und Po eingecremt. Und dann wurde sie gefickt und zwar von allen.“ „Die Arme“, jammerte ich mitleidig. „Ich glaube nicht, dass sie so arm war. Sie schrie vor Lust und Geilheit und bekam, wie du, einen Orgasmus nach dem anderen. Aber das Heftigste kommt noch!“ „Was denn, sag schon...“ „Sie haben sie so lange gefickt, bis sie bewusstlos war.“ „Ach du Scheiße, echt?“ „Ja, erst ein Eimer Wasser holte sie zurück.“ „Himmel.“ „Ne, eher Hölle, sie haben sie dann einfach weitergefickt!“ „Solche Schweine!“ „Am Ende des Films stand Yve vor der Kamera, sie sah total fertig aus. Hatte Sperma im Gesicht und Haar und einige rote Flecken von der Tortur im Gesicht. Ihre Brüste waren rot, fast blau und ihr Rücken mit Spuren übersät. Aber sie lächelte, bedankte sich und versprach, in Zukunft wieder eine geile Eheschlampe zu sein.“ „Hast du sie je darauf angesprochen?“ „Ne, das hab ich mir nie getraut, aber seither reizt es mich, eine Frau wie eine Hure zu behandeln.“ „Das hab ich schon bemerkt“, lachte ich.
Kapitel 3: Der Preis der Neugier
Plötzlich kehrte Schweigen ein. Ich wusste in dem Moment nicht recht, was ich machen sollte. Sonst fickten wir und ich ging danach. Aber jetzt saßen wir hier und er hatte mir das erzählt. Irgendwie machte mich die Geschichte an. Zugleich empfand ich das Erzählte so abstoßend und krank, dass ich es nicht verstehen konnte, wie man sich so aufgeben konnte.
Phil sah mich an. „Was ist, Sabrina?“ „Ich weiß es nicht. Ich denke, ich sollte gehen.“ „Sicher?“, fragte er, legte seine Hand auf meinen Schenkel und zog mich mit dem anderen Arm an sich. „Sei ehrlich, du bist geil und stellst dir vor, wie es wäre, wenn du gefesselt vor mehreren Männern stehst.“ Ich schüttelte den Kopf. „Nein.“ „Wenn deine Augen verbunden wären, dich jeder anfassen könnte, sie ihre Finger in dich schieben, deine Brüste kneten, deine Brustwarzen zupfen...“ „Nein, Phil, hör auf.“ Ich zog meine Unterlippe ein und biss darauf. „Dich leicht schlagen?“, sagte er leise. „Ohhh, nein!“, seufzte ich, während er bereits seine Hand unter meinen Rock geschoben hatte und meine Schamlippen auf und ab streichelte. „Hör auf, lass das jetzt bitte!“, jammerte ich. „Ich wette, dich macht der Gedanke verrückt und deine Möse ist schon wieder klatschnass, zumindest glüht sie.“
Damit hatte er sicherlich teilweise recht. Meine Möse kribbelte und der Gedanke erregte mich schon. Phil,eits war es natürlich nur die Vorstellung. Ich war mir sicher, mich erregte die Tatsache, wie Phil mir das in diesem Moment gesagt hatte und seine Finger an und in mir, viel mehr als seine abartige Fantasie. Ich stöhnte auf, als er mir seine Finger immer wieder in meine Möse gleiten ließ und das erste Mal, seitdem das alles begonnen hatte, kam mir der Gedanke: Ich wollte jetzt gefickt werden. Aber nein, das ging nicht, das durfte nicht sein. Die beiden erpressten mich, wie konnte ich da erregt sein und einen davon bitten, mich zu ficken? Mein Kopf begann zu pochen, es war, als hätte ich plötzlich Kopfschmerzen, ohne dass das Schmerzgefühl da war.
„Phil…“, winselte ich. „Ich weiß, du willst gehen... geh doch!“ „Ahhhh, nein... bitte!“ „Ahhhrrrgh, Phil, bitte fick mich!“, schoss es aus mir und ich hätte mich selbst dafür ohrfeigen können. Aber ich streckte ihm mein Becken entgegen, ich wollte es und ich wollte es jetzt. Phil zog seine Finger aus meiner nassen und schmatzenden Möse, steckte sie mir in den Mund und flüsterte mir ins Ohr: „Heute nicht mehr, meine geile Schlampe! Aber wenn du übermorgen Zeit hast, dann gerne wieder hier.“ „Boh, das kannst du doch jetzt nicht bringen!“, zischte ich wütend. Ich erniedrigte mich, darum zu bitten, von meinem Peiniger gefickt zu werden und ausgerechnet er ließ mich eiskalt sitzen.
Erst im Nachhinein begriff ich, was da gerade passiert war. Bisher hatten die beiden mich einfach genommen, mich erpresst, mich benutzt, das war schlimm genug, aber es war wenigstens eindeutig. Phil hatte gerade etwas anderes getan. Er hatte mich nicht gezwungen, er hatte mich nur so lange aufgeladen, bis ich selbst darum bettelte und dann hatte er mir genau das verweigert. Er brauchte gar keine Gewalt mehr, er musste nur noch wissen, wie sehr ich es wollte und mir dann zeigen, dass das seine Entscheidung war, nicht meine.
Kapitel 4: Zwischen Wut und Sehnsucht
Ich war wütend, richtig wütend. Stand auf und ging vor mich hin schimpfend in Richtung Auto. Ich hoffte irgendwie, er würde mich aufhalten, anhalten oder zumindest mit Worten mich zurückrufen. Aber Phil sagte kein Wort.
Meine Wut auf mich selbst wuchs. Wie konnte ich so dumm sein und auch noch darum bitten? Warum tat ich das, warum nur erniedrigte ich mich selbst? „DU BIST KEINE NUTTE!“, entfuhr es mir, als ich im Auto saß und vor Wut auf das Lenkrad schlug. Ich fuhr heim und hoffte nur, dass Phil Ben nichts von dem Vorfall erzählt hatte. Auf das blöde Grinsen konnte ich heute in jeder Hinsicht verzichten.
Ich weiß nicht, woran es lag, aber auch Peter wollte von mir an diesem Abend nichts wissen, zumindest sexuell nicht. Ob das mein Glück oder mein Pech war, ich wusste es nicht. Am nächsten Tag erwartete ich irgendwie eine Nachricht von Phil, aber da kam nichts. Er hatte doch gesagt: „Aber wenn du übermorgen Zeit hast...“
Aber warum war ich eigentlich wütend? Der Gedanke kam mir, als ich nach der Mittagspause alleine eine Runde um den Block lief. Die beiden hatten mich die ganze Zeit zum Sex mit ihnen erpresst. Ich wollte es nicht, ich habe es nur aus Verzweiflung gemacht, um meine Ehe zu retten. Und jetzt? Jetzt bat ich darum, gefickt zu werden und er machte es nicht. Eigentlich sollte es mir ja recht sein. Es war ja genau das, was ich wollte: meine Ruhe von den beiden. Phil wollte mich nicht und auch Ben hatte in den letzten zwei Tagen keine Anspielungen gemacht. Ich redete mir ein, dass das gut war, wie es ist und versuchte mich zu beruhigen.
Dies gelang mir aber nur schwer. Irgendwie war ich wuschig und sehnte mich danach, nach Hause zu kommen. Ich freute mich auf Peter. Wenn heute nichts von den Jungs kam, dann, ja, dann könnte ich ihn fragen, ob wir vielleicht noch etwas trinken gehen könnten. Vielleicht, so stellte ich mir vor, könnte ich mit ihm Sex im Outdoor haben, ihn verführen.
Kapitel 5: Der Entschluss
Ich schlief in dieser Nacht schlecht und am Morgen darauf wusste ich, warum.
Es war nicht die Erpressung. Die Erpressung war schlimm, aber sie war sauber. Sie hatten etwas gegen mich in der Hand, ich hatte keine Wahl und solange das so war, konnte ich mir wenigstens erzählen, dass ich nichts davon gewollt hatte. Dieser Satz hatte mich seit der Hochzeit über Wasser gehalten. Ich habe es nicht gewollt.
Auf der Bank hatte ich ihn verloren.
Phil hatte mich nicht gezwungen. Er hatte nichts gefordert, mit nichts gedroht, kein Video erwähnt. Er hatte mich nur so lange angefasst, bis ich selbst darum bat und dann war er aufgestanden und gegangen. Und ich hatte dagesessen, mit nassen Schenkeln und ihm hinterhergeschaut wie ein Hund, den man an der Tür stehen lässt.
Das war es, was ich ihm nicht verzieh. Nicht, was er mir angetan hatte. Sondern dass er mir bewiesen hatte, dass er es gar nicht mehr musste.
Ich stand am Abend darauf unter der Dusche und ließ das Wasser laufen, bis es kalt wurde. Irgendwann hörte ich mich selbst sagen: „So nicht.“ Laut, in eine leere Dusche hinein. Ich erschrak über meine eigene Stimme.
Von da an dachte ich anders. Nicht in Gefühlen, sondern in Schritten.
Der erste Schritt war die Einsicht, dass ich nichts gegen die beiden in der Hand hatte, solange die Videos existierten. Also mussten die Videos weg, alle, auf allen Geräten, in allen Konten, zur selben Zeit. Das ging nur, wenn beide zugleich nicht bei Bewusstsein waren und es ging nur mit ihren eigenen Fingern, weil beide Handys per Fingerabdruck entsperrt wurden. Ich hatte es hundertmal gesehen, wenn Ben am Küchentisch saß und sein Display antippte.
Der zweite Schritt war, dass sie hinterher nichts erzählen konnten, ohne sich selbst zu belasten. Dafür brauchte ich einen Ort, an dem sie niemanden kannten und ich brauchte etwas gegen sie, das genauso wehtat wie das, was sie gegen mich hatten.
Der dritte Schritt war die Gelegenheit. Und die kam zwei Tage später, als Peter beim Frühstück beiläufig erwähnte, er müsse Anfang nächster Woche für drei Tage nach Frankfurt.
Ich sagte nichts dazu. Ich schenkte ihm Kaffee nach und spürte, wie mein Puls ging.
An diesem Nachmittag fuhr ich nach der Arbeit in eine Apotheke zwei Orte weiter, in der mich niemand kannte und kaufte ein rezeptfreies Schlafmittel. Die junge Frau hinter der Theke sagte, es wirke rasch und man solle danach auf keinen Fall mehr fahren. Ich bedankte mich freundlich. Auf dem Heimweg legte ich die Packung in das Seitenfach meiner Handtasche, unter die Feuchttücher und dort blieb sie neun Tage liegen.
Neun Tage, in denen ich weiter gehorchte. In denen ich mich hinkniete, wenn der Schal auf dem Tisch lag und mich über die Arbeitsplatte beugte, wenn Ben hinter mich trat. Ich funktionierte wie immer.
Nur war es jetzt etwas anderes. Ich wartete.
Kapitel 6: Drei Tage
Peter musste für drei Tage auf Geschäftsreise, zwei Nächte, in denen niemand zuhause auf mich wartete. Ben wusste das natürlich als Erster. Kaum war sein Vater aus der Tür, kam er zu mir in die Küche und grinste. „Sabrina, wir haben jetzt drei Tage, zwei Nächte, ganz für uns, du, ich und Phil.“ Ich überlegte nicht lange. „Dann lasst uns das Beste draus machen“, sagte ich. „Ich hätte Lust, wegzufahren. Auf ein Wellnesshotel.“ Die beiden waren sofort Feuer und Flamme.
Ich buchte alles selbst, eine Nacht, auf Phils Namen, er checkte mit seinem eigenen Ausweis ein, ohne zu ahnen, wozu das gut sein würde. Während der Fahrt hielt ich mich bewusst vage, welche Richtung wir nahmen, welche Ausfahrt, welcher Ort, keiner der beiden hätte im Nachhinein sagen können, wo wir eigentlich gelandet waren. Was danach kam, blieb ohnehin wie ein Traum aus Wellnessbereich und Luxus, in dem sich die beiden wie Könige fühlten, mit ihrer gutaussehenden MILF an ihrer Seite. Nur in der Öffentlichkeit hielten sie sich zurück, das war ihre einzige Sorge in diesen zwei Tagen.
Kapitel 7: Vier Anläufe
Im leeren Salzbecken kam es gleich zu Beginn zu einer regelrechten Kuschel- und Knutschszene. Ich massierte die Schwänze der beiden unter Wasser, während Phil mich küsste und Ben mir gleichzeitig die Brüste knetete und mit den Fingern in mich eindrang. Ich hätte in dem Moment alles dafür gegeben, wenn die beiden mich einfach im Stehen im Wasser genommen hätten, aber auch das blieb, wie so vieles an diesem Nachmittag, nur ein Gedanke.
Im Dampfbad waren wir kurz darauf für ein paar Minuten allein. Ich spürte, wie sich die beiden links und rechts neben mich rückten, noch bevor einer von ihnen ein Wort sagte, wusste ich, was sie wollten. Während Ben mich fingerte, nahm ich Phil in den Mund, der Dampf war so dicht, dass man die Tür kaum sah und genau deshalb bemerkten wir den Schatten davor erst, als es fast zu spät war. Wir rückten sofort wieder auseinander, als hätten wir die ganze Zeit nur schweigend nebeneinandergesessen und geschwitzt.
Im Whirlpool saß ich später zwischen ihnen, beide fingerten mich unter Wasser, während ihre Hände gleichzeitig meine Brüste umschlossen. Die Luftblasen der Düsen vibrierten dabei gegen meinen Hintern, das machte es mir nicht gerade leichter, mich zusammenzureißen, ich stand so kurz vor einem Orgasmus, dass ich die Zähne zusammenbiss. Aber dann hörte das Blubbern der Düsen einfach auf und mit ihm auch meine Chance.
Drei Anläufe, drei Unterbrechungen und noch immer keine Erlösung.
Kapitel 8: Nach dem Essen
Als der Hunger schließlich größer wurde als die Anspannung, zogen wir uns Bademäntel über und aßen im spa-eigenen Restaurant zu Abend, so wie es dort üblich war, kein Umziehen, kein Zimmerbesuch, der uns nur wieder in Versuchung geführt hätte.
Erst danach, in der leeren Erdsauna am anderen Ende der Parklandschaft, versuchten wir es noch einmal. Diesmal war es Ben, der mich aufforderte, ihn zu blasen. Phil sah erst nur zu und wichste sich dabei selbst einen, ehe er hinter mich trat und in mich eindrang. Verdammt, war das heiß. Aber auch hier blieben wir nicht lange ungestört. Als wir Stimmen hörten, hatten die beiden ein Problem, zwei hart erigierte Schwänze in einer Sauna, mit einer Frau dazwischen, da half auch ein Handtuch nicht wirklich. Noch ehe die drei neuen Saunagäste die Tür aufzogen, waren Ben und Phil schon aufgesprungen und huschten, die Handtücher notdürftig vor die steifen Schwänze gepresst, an den verdutzten Gästen vorbei direkt in die Dusche.
Kapitel 9: Das Zimmer
Kaum hatten wir die Erdsauna verlassen, drängten die beiden schon darauf, endlich aufs Zimmer zu gehen. Ihnen brannte es regelrecht in den Eiern und ehrlich gesagt hatte auch ich mir insgeheim ausgerechnet, irgendwann im Laufe des Tages endlich zu meinem eigenen Höhepunkt zu kommen. Aber nichts da, vier Anläufe, vier Unterbrechungen, jetzt war es Zeit, das nachzuholen.
Oben angekommen zog Ben als Erstes den Seidenschal aus seiner Tasche. Er hatte ihn eingepackt. Der Gedanke, dass er beim Kofferpacken an den Schal gedacht hatte, war auf eine komische Art rührend und widerlich zugleich. Er hielt ihn mir hin, wortlos, wie immer.
Ich nahm ihn nicht.
Beide sahen mich an. „Was ist?“, fragte Ben. „Heute nicht“, sagte ich. Meine Stimme klang fremder, als ich erwartet hatte. Phil lachte kurz auf. „Ohhh. Sieh mal einer an.“
Ich weiß bis heute nicht genau, warum ich das tat. Vielleicht, weil ich seit der Bank etwas beweisen wollte. Vielleicht, weil der ganze Tag aus vier abgebrochenen Anläufen bestanden hatte und ich diesen Abend nicht auch noch hinter einem Stück Stoff verbringen wollte. Wahrscheinlich aber, weil ich wusste, dass ich heute alles beenden würde und es vorher noch einmal sehen wollte.
Der Schal blieb auf dem Sessel liegen. Und damit fing es an.
Ich ließ den Bademantel über meine Schultern gleiten und stand nackt vor ihnen. Genau so, wie ich in den letzten Wochen so oft vor ihnen gestanden arbeite an der merge datei weiter, die validity ist nicht angepasst, . Nur sah ich diesmal ihre Gesichter. Ben, der auf der Bettkante saß und mich ansah, wie man etwas ansieht, das man lange gewollt und jetzt bekommen hat. Phil, der sich gegen den Schrank lehnte, die Arme verschränkt und wartete.
Ben stand auf und kam zu mir und zum ersten Mal küsste er mich. Nicht auf den Mund, auf den Hals, unter das Ohr und seine Hände legten sich auf meine Brüste und drückten zu, kräftig, wie ich es mag. Ich schloss die Augen und öffnete sie sofort wieder, weil das Schließen ein Betrug gewesen wäre.
Phil blieb, wo er war. „Auf die Knie“, sagte er von dort.
Ich ging vor Ben auf die Knie, öffnete seine Hose und nahm ihn in den Mund. Er war längst hart, natürlich war er das, der ganze Tag war ein einziges Vorspiel gewesen. Ich blies ihn langsam, mit der Hand am Schaft und sah zu ihm hoch, weil er darauf stand. Er strich mir durchs Haar und atmete schwer.
Dann hörte ich hinter mir das Klirren einer Gürtelschnalle.
Mein Rücken wurde steif. Ich ließ seinen Schwanz nicht los, aber ich rührte mich nicht mehr.
„Ganz ruhig“, sagte Phil. Er trat neben mich, den Gürtel doppelt gelegt in der Hand und ließ ihn einmal gegen seine eigene Handfläche klatschen. Das Geräusch ging mir durch den Bauch. „Hände auf den Rücken.“
„Phil“, sagte ich. „Hände auf den Rücken“, wiederholte er, ohne die Stimme zu heben.
Ich nahm Bens Schwanz aus dem Mund, richtete mich auf den Knien auf und legte die Hände hinter mich, Ellenbogen an Ellenbogen. Phil trat hinter mich und schlug mir mit dem flachen Leder auf die Pobacke. Nicht hart. Härter, als ich erwartet hatte.
„Eins“, sagte er.
Und da wusste ich es.
Vierzig Hiebe. Yve musste laut mitzählen und bedankte sich bei jedem Schlag dafür. Ich hatte das vor drei Wochen auf einer Parkbank gehört, aus seinem Mund, während er neben mir saß und grinste und ich hatte gesagt, das sei krank. Jetzt kniete ich nackt in einem Hotelzimmer und er baute mir nach, was er mit neunzehn auf einer selbstgebrannten DVD gesehen hatte.
Ich hätte aufstehen können. Ich schreibe das so deutlich, weil es wahr ist. Es lag kein Video mehr auf einem Tisch, niemand hatte etwas gefordert, ich hätte aufstehen, mein Kleid nehmen und gehen können und keiner von beiden hätte mich gehalten.
„Eins“, sagte ich.
Es kam der zweite Schlag, auf die andere Seite. „Zwei“, sagte ich. Beim dritten begriff ich, dass etwas fehlte und beim vierten sagte ich: „Vier. Danke.“
Phil hielt inne. Ich hörte es an seinem Atem. Er hatte nicht damit gerechnet, dass ich es weiß und ich hatte nicht damit gerechnet, dass ich es sage. Wir hatten beide etwas zugegeben, in derselben Sekunde, ohne ein weiteres Wort.
Dann schlug er weiter.
Es waren keine vierzig. Ich habe sie nicht gezählt, obwohl ich laut zählte und irgendwo im zweiten Dutzend verlor ich den Faden und fing wieder bei einer kleineren Zahl an, was keinen von beiden störte. Ben stand die ganze Zeit vor mir, sein Schwanz auf Höhe meines Gesichts und sah zu. Zwischen den Schlägen zog er mich an den Haaren zu sich und ich nahm ihn wieder in den Mund und dann kam der nächste und ich verlor ihn wieder.
Meine Möse lief. Ich spürte es an der Innenseite der Schenkel und ich schämte mich dafür heftiger als für alles andere in diesen Wochen, weil es diesmal niemand erzwungen hatte.
Irgendwann warf Phil den Gürtel auf den Boden, hob mich unter den Achseln hoch und schob mich mit dem Oberkörper über das Fußende des Bettes. Er drang ohne jede Vorbereitung in mich ein, bis zum Anschlag und ich schrie in die Tagesdecke. Ben kniete sich vor mich aufs Bett und hielt mir seinen Schwanz hin und ich nahm ihn, weil ich ihn wollte.
So fickten sie mich eine ganze Weile und irgendwann wechselten sie, ohne dass jemand etwas sagte. Ben hinter mir war anders als Phil, unruhiger, weniger sicher im Takt, dafür tiefer. Und ich sah ihn nicht, aber ich wusste es diesmal. Ich musste es nicht raten und ich konnte es nicht ausblenden. Das war der Unterschied zu allen Malen davor und der Unterschied war alles.
Der erste Orgasmus traf mich, während Phil in meinem Mund war und ich zu ihm hochsah. Er sah mich dabei an. Ich schloss die Augen nicht.
Danach ging es schnell. Sie legten mich quer über das Bett und Ben zog mich auf sich, während Phil sich von hinten über mich kniete, wir fanden unsere Anordnung zu dritt, die wir inzwischen alle drei im Schlaf beherrschten. Ben unter mir, Phil hinter mir, ich dazwischen, festgehalten an Hüfte und Schulter. Nur lag diesmal kein Schal auf meinen Augen und ich sah über Bens Gesicht hinweg an die Zimmerdecke und dann sah ich sein Gesicht an.
Es war das Gesicht des Jungen, dem ich mit neun Jahren die Schnürsenkel gebunden hatte.
Ich kam trotzdem. Ich kam heftiger als je zuvor in diesen Wochen und ich kam noch einmal und beim dritten Mal hörte ich mich Dinge sagen, die von meiner völligen Enthemmung zeugten. Wenn ich sage, ich liebe es inzwischen im Sandwich genommen zu werden, so wäre das untertrieben.
Ben war der erste der kam und mir seinen Samen in meine Muschi pumpte, ich explodierte, biss mich in seiner Schulter fest. Er hatte noch nicht fertig gepumpt, mein Körper zitterte noch, da kam Phil. Er packte mich an meinem verschwitzen Haarschopf, riss meinen Kopf zurück und entlud sich mit einem animalischen schrei in meinem Hintern. verschwitzt und verklebt lagen wir alle drei noch eine Weile ineinander verkeilt und atmeten. Niemand sagte etwas. Ben strich mir mit dem Daumen über die Schläfe, fast zärtlich und genau in diesem Moment wusste ich mit einer Klarheit, die mir selbst unangenehm war, dass ich es zwei Tage später trotzdem tun würde.
Erschöpft und zufrieden gönnten wir uns noch einen letzten Absacker, bevor wir uns aneinander kuschelten. Ich hatte den Gläsern vorher unauffällig etwas beigemischt, ein schnell wirkendes Schlafmittel, das ich mir für genau diesen Moment besorgt hatte. Trotz der Erschöpfung wurden beide noch einmal hart, während wir so nebeneinanderlagen, ich massierte ihre Ständer, während sie mich streichelten und wartete darauf, dass das Mittel seine Wirkung tat. Es dauerte nicht lange. Erst wurden ihre Bewegungen langsamer, dann verstummten sie ganz, binnen weniger Minuten waren beide tief eingeschlafen, nur langsam erschlafften ihre Schwänze in meiner Hand.
Kapitel 10: Mein Werk der Rache
Ich wartete noch einen Moment, bis ich sicher war, dass beide wirklich fest schliefen. Beide lagen auf dem Rücken. Ben hatte ein Arm über die Bettkante hängend. Vorsichtig nahm ich ihre Hände von meiner Brust und legte sie ihnen auf den Bauch. Dann stieg ich langsam und behutsam aus dem Bett.
Auf dem Nachttisch lagen beide Handys nebeneinander. Ich nahm Phils zuerst, weil seines das ältere war und ich vermutete, dass es länger brauchen würde. Ich ging zum Bett, hob seine rechte Hand an, legte den Zeigefinger auf den Sensor und das Display sprang an. Es war unfassbar einfach. Ich hatte die letzten Tage damit verbracht, zu recherchieren was ich machen musste um sie zurück zu setzen.
Bevor ich anfing, kam mir eine Idee.
Ich legte die Handys beiseite, zog die Decke ganz weg und arrangierte die beiden. Bens Arm über Phils Brust, Phils Kopf an Bens Schulter, ein Bein über das andere geschoben, beide nackt, beide entspannt. Es dauerte eine Weile, bis es aussah, wie ich es wollte und zweimal musste ich innehalten, weil einer von ihnen im Schlaf murrte. Dann fotografierte ich sie, mit meinem eigenen Handy, aus drei Winkeln, nah genug, dass man die Gesichter erkannte und weit genug, dass man das Zimmer sah. Auf keinem der Bilder sah man, dass sie schliefen. Man sah zwei Männer, die sehr nah beieinanderlagen.
Ich grinste, zog kurz die Faust durch die Luft, wie ein Footballspieler nach dem Touchdown und schämte mich eine halbe Sekunde lang dafür.
Dann machte ich mich an die eigentliche Arbeit.
Phils Handy zuerst. Galerie, alle Videos vom Juli, einzeln durchgesehen, damit ich nichts übersah, dann gelöscht. Album „Zuletzt gelöscht“ geleert. Cloud-App geöffnet, Papierkorb geleert, dort noch zwei Aufnahmen gefunden, die auf dem Gerät nicht mehr lagen. Auch die weg. Dann die Kontoeinstellungen, Konto löschen, Passwort bestätigen. Das Passwort lag im Schlüsselbund, den sein Finger öffnete. Bestätigungscode per SMS und die SMS kam auf dasselbe Gerät. Es war, als hätte jemand das alles für mich eingerichtet.
Bei Ben dasselbe, nur dass er ordentlicher war. Er hatte einen eigenen Ordner, benannt nach dem Datum der Hochzeit und darin lag alles sauber sortiert, auch die drei Videos, von denen Phil im Juli behauptet hatte, er habe sie vor meinen Augen gelöscht. Ich sah mir keines davon an. Ich hatte mir das vorgenommen und ich hielt mich daran.
Sein Backup war das Einzige, was mich wirklich Zeit kostete. Zwei Faktoren, eine Bestätigungsmail an ein Konto, das ich erst auf dem Gerät suchen musste. Zwanzig Minuten. Dann war auch das weg.
Zum Schluss beide Handys auf Werkseinstellungen zurückgesetzt und nebeneinander auf den Nachttisch gelegt. Zwei glatte schwarze Rechtecke ohne Inhalt.
Blieb die Frage, ob irgendwo noch etwas lag. Auf einem Rechner zuhause, auf einem Stick in einer Schublade. Ich konnte es nicht wissen und es gab keinen Weg, es herauszufinden. Aber ich hatte jetzt zwei Fotos und solange ich die hatte, spielte es keine Rolle mehr.
Ich sammelte ein, was im Zimmer lag. Zwei Hosen, zwei Hemden, T-Shirts, Unterwäsche, Socken, beide Paar Schuhe, die Badeshorts, die noch feucht über der Stuhllehne hingen. Die Bademäntel. Ihre Brieftaschen aus Bens Jacke, das Bargeld ließ ich darin. Alles zusammen in die beiden Sporttaschen, mit denen sie angekommen waren.
Dann zog ich mich an, nahm meine eigene Tasche und zog die Tür leise hinter mir zu.
Am Gangende stand der Wäschewagen der Reinigungskraft neben dem Aufzug. Ich hatte ihn schon beim Hochgehen gesehen. Die Handtücher und die Bademäntel gingen dort hinein. Den Rest brachte ich in den Müllraum hinter der Tiefgaragenzufahrt und verteilte die Sachen auf zwei Container, damit niemand ein vollständiges Bild fand.
Eine letzte Sache. Ich hatte im Auto einen Umschlag vorbereitet. Darin zwei Telefonnummern, eine von einem Freund Bens, eine von einem Freund Phils, beide abgeschrieben, bevor ich die Geräte gelöscht hatte. Kein Wort dazu, keine Nachricht, nur die Nummern. Ich legte ihn am Empfang ab und bat darum, ihn am Morgen um elf uhr aufs Zimmer zu bringen, nicht früher.
Eine kleine Gnade, mehr nicht. Ich wollte sie gedemütigt, nicht in echter Gefahr.
Dann ging ich zu meinem Auto, in dem sie hergefahren waren und fuhr los.
Kapitel 11: Die Heimfahrt
Anderthalb Stunden Fahrt lagen vor mir und ich ließ auf der ganzen Strecke den Tag noch einmal vor meinem inneren Auge ablaufen. Der Whirlpool, das Salzbecken, das Dampfbad, die Erdsauna, das Zimmer, jeder einzelne Höhepunkt, jedes Mal, wie sie mich im Stehen genommen hatten, Phils Härte, seine Dominanz, all das drängte sich noch einmal auf, ich konnte nicht anders, als es zu genießen, selbst jetzt noch. Aber genauso deutlich wurde mir, wie sehr das alles ausgeartet war, wie ich viel früher hätte bremsen müssen und wie richtig es jetzt war, dass ich es beendet hatte. Nackt, ohne Handy, ohne Geld, ohne Auto in einem Hotel mitten im Nirgendwo aufzuwachen, das würde den beiden eine Lektion sein, die sie nicht vergessen würden.
Drei Tage waren vergangen, Phil hatte nur das absolut Nötigste mit mir geredet. Irgendwann konnte ich es nicht mehr ertragen, dieses Schweigen zwischen uns. Es war nicht so, dass ich mich danach gesehnt hätte, dass es wieder würde wie vorher. Aber ein Haus, in dem drei Menschen wohnen und zwei einander nicht ansehen, ist auf eine Art unerträglich, die mit Schuld nichts zu tun hat.
An einem Samstagnachmittag, als Peter beim Tennis war, bat ich die beiden in die Küche. Phil war ohnehin da. Er war in diesen zwei Wochen jedes Mal da gewesen und hatte kein einziges Mal etwas von mir verlangt.
Mit den Worten „Tusche, wir haben Gleichstand“ legte ich zwei Fotos auf den Tisch, die ich einen Tag später im Drogeriemarkt ausgedruckt hatte. Das war der unangenehmste Teil der ganzen Aktion gewesen.
Phil sah als Erster hin. Er brauchte zwei Sekunden, dann schoss ihm das Blut ins Gesicht. „Das ist gestellt“, sagte er. „Wir haben geschlafen. Du hast uns hingelegt.“
„Ja“, sagte ich.
„Das ist nicht fair!“ Er stand auf. „Sabrina, das war verdammt mies, was du da abgezogen hast“, brauste er auf. „Was auf unseren Videos war, war echt. Jede Sekunde. Das hier ist erfunden.“
„Ja“, sagte ich noch einmal.
„Setz dich hin, Philipp“, sagte Ben, der mit einem Bedauern auf die Bilder sah.
„Lass gut sein“, sagte er zu Phil. „Sie hat recht.“
„Ben...“
„Wir hatten unseren Spaß“, sagte Ben. „Und wir sind zu weit gegangen. Ich hab es schon im Juli gewusst und trotzdem weitergemacht, weil es ging.“ Er sah mich an. „Tut mir leid, Sabrina.“
Ich hatte vieles erwartet. Aber das nicht.
Phil knurrte noch einmal, dann setzte er sich doch. „Verdammt, Sabrina“, sagte er und es klang beinahe beleidigt, „du bist eine verdammt geile Stute.“ Er schüttelte den Kopf. „Aber ja. Das ging zu weit.“ Er verschränkte trotzig die Arme vor seiner Brust und schwieg.
Das Eis war gebrochen, ich war froh, dass keiner böse auf den anderen war und so erzählten mir die beiden, was im Hotel am nächsten Morgen geschah. Die beiden erzählten mir, wie sie sich mithilfe der Nummern aus dem Umschlag hatten abholen lassen, wie sie sich vor dem Personal mit einer dünnen Geschichte über einen Diebstahl herausgeredet hatten, ohne auch nur ansatzweise die Wahrheit sagen zu können, ohne sich selbst zu belasten. Sie wussten, dass die ganze Aktion nach hinten losgegangen war und dass daran niemand außer ihnen selbst schuld war. Am allermeisten ärgerte sie aber das Löschen ihrer Smartphone-Accounts und das Zurücksetzen der Smartphones. Alles. Absolut alles war gelöscht und für immer verloren.
Ich hatte gewonnen. Das war der Moment, auf den ich neun Tage hingearbeitet hatte und ich stand in meiner eigenen Küche und wartete darauf, dass es sich so anfühlte, wie ich es mir ausgemalt hatte.
Aber es fühlte sich nach gar nichts an.
Die Videos waren weg. Die beiden würden mich nie wieder anfassen. Ab morgen würde ich wieder eine Frau sein, die nach der Arbeit einkaufen fährt und nicht auf einem Parkplatz hält. Ich würde neue Unterwäsche kaufen. Ich würde nachts schlafen. Ich würde meinen Mann lieben, wie ich ihn immer geliebt hatte und er würde nie erfahren, was in diesem Sommer geschehen war.
Und irgendwo in mir sagte eine Stimme, sehr leise und sehr deutlich, dass ich genau das nicht wollte. Ich glaube, die beiden werden das, was wir hatten, vermissen.
Genau wie ich.
„Es war mies von euch“, sagte ich schließlich.
„Aber...“
Mehr sagte ich nicht.
Damit sitzt der Übergang perfekt, die Grammatik ist sauber und der emotionale Abschluss des Kapitels trifft genau den richtigen, melancholischen Ton!
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Danke, dass ihr euch für den fünften Teil die Zeit genommen habt. Es bedeutet mir viel, dass ihr mich auf diesem Weg begleitet.
Wenn euch das Lesen genauso viel Freude bereitet hat, würde ich mich sehr über eine kurze Bewertung freuen. Euer Feedback ist für mich der beste Antrieb, weiter an neuen Kapiteln zu sitzen.
Und schreibt mir gerne per Nachricht, wie euch dieser Teil gefallen hat. Ich freue mich über jeden Austausch mit euch.
Sabrina
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