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Veröffentlicht: May 20 2020 Gesehen / Gelesen: 3454 / 2313 [67%] Bewertung Geschichte: 9.53 (62 Stimmen)
Die weiteren Erlebnisse von Marlene und Jens

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Getrennt

Jens

Erschöpft ließ sich Jens auf sein Sofa fallen. Die Heimfahrt hatte er wie ein Automat hinter sich gebracht, nichts denkend, nichts fühlend. Er hatte sich auch strikt verboten, während der Fahrt über die Gründe seines Verlustes nachzudenken. Erst jetzt in der Stille seiner vier Wände ließ er das Erlebte vor seinem inneren Auge ablaufen, versuchte er zu analysieren, wie es dazu gekommen war. Schnell war ihm klar, dass genau das geschehen war, was er befürchtet hatte, Maria hatte seine eigenen Worte, dass er Marlene freie Wahl bei Sexpartnern gelassen hatte, geschickt gegen ihn genutzt. Womit er nicht gerechnet hatte war der Umstand gewesen, dass sich Marlene anscheinend unter der Woche alleine gefühlt hatte und Maria dieses Gefühl verstärkt hatte. Wenn es nicht ihn betroffen hätte, so hätte Jens Maria zu dieser Meisterleistung der Manipulation gratuliert, fand, dass Maria in diesem Fall jede Fiktion übertroffen hatte, indem sie eine liebende Frau dazu gebracht hatte ihren Geliebten zu verlassen, sich auch sexuell umzuorientieren.

In den nächsten Tagen versuchte sich Jens seinen Gemütszustand nicht anmerken zu lassen, was ihm nicht gelang, zu tief war die Wunde, zu groß der Schmerz über den Verlust Marlenes. In jenen Tagen bemerkte er ebenso, dass er selbst einem Irrtum aufgesessen war, dass er im Prinzip keinen engen Freund hatte, nette Arbeitskollegen mit denen er nach Dienstschluss ab und zu auf ein Bier ging zuhauf, allerdings niemand mit dem er seine innersten Gedanken teilte. Somit ein Grund wegfiel, weshalb er nicht zu Marlene ziehen sollte, was jetzt wohl unmöglich geworden war.

Er versuchte sich durch Schreiben abzulenken, bisher waren seine Geschichten zwar ebenfalls eher dunkel gewesen, jetzt wurden sie aber bösartig und brutal, strotzten vor Leid, Schmerz und erzwungenen Demütigungen. Und bei jeder Szene stellte er sich Maria und Marlene vor, die in den Klauen ihrer Peiniger vor Angst, Schmerz und Hoffnungslosigkeit schrien. Keine noch so extreme Spielart ließ er aus, Fäkaliensex, Sodomie, Verstümmelungen, suhlte sich in der Verzweiflung seiner Figuren, versuchte so seinen Schmerz zu lindern. Kaum hatte er jedoch eine Erzählung beendet, versuchte dieser den Feinschliff zu geben, ekelte er sich davor, merkte, dass solche Geschichten nicht seines waren und löschte sie. So verging Tag um Tag gleich, Arbeit, Tastatur, Schlaf, Jens wurde zum Roboter bar jedes Gefühls.

Mit der Zeit wurde der Schmerz Jens abgelöst durch Zorn, nicht auf Maria, sondern auf Marlene, dass sich diese so leicht hatte manipulieren lassen. Jens sagte sich, dass Marlenes Liebe anscheinend doch nicht so groß gewesen war, sie wohl das Luxusleben in einem Palais, Promiskuität, einem Leben mit ihm, vorzog. Jens sah Bilder vor sich, wie Marlene sich gleichzeitig mehreren Männern hingab, dabei lüstern lachte, ihre Brüste, Titten korrigierte er sich, gierigen Mündern entgegenreckte. Dabei glaubte er zu hören, wie sie unersättlich nach immer neuen Schwänzen schrie, die ihre Fotze und Arschfotze stopfen sollten. Bebend erwachte Jens aus diesem zornigen Wachtraum, beschloss sich zu rächen, ebenfalls ohne tieferes Gefühl, nur aus Geilheit zu ficken was sich anbot, befand, dass es am einfachsten über die Dating-Site war. Da er ja seine Geschichten dort veröffentlichte hatte er einen Account, wobei er Kontaktaufnahme bisher gesperrt hatte, jetzt gab er dafür seine Einwilligung und schon bald hatte er ein Date. Über den Verlauf diese Dates war nicht viel zu sagen außer, dass es einige Luft nach oben hatte, vor allem was den Befriedigungsfaktor bei Jens betraf.

Es folgte dennoch Date auf Date, obwohl keines davon Jens erfüllte, lernte er doch emphatischer zu werden, was die Wünsche seiner Partnerinnen anbelangte. Die Altersspanne seiner Partnerinnen war groß, sie reichte von jungen Twens, die neugierig waren mit einem Mann zu ficken, der ihr Vater sein könnte, bis hin zu Frauen über 60, die ihre Sexualität noch nicht begraben wollten. Obwohl er mit sich zufrieden war, wenn seine Partnerinnen stöhnten und keuchten, dabei ihre Orgasmen durchlebten, so waren es für Jens doch nur kurze Momente der Ablenkung von seinem Gram. So verging Woche um Woche, Zorn und Schmerz ließen langsam nach, seine seelische Wunde schwärte nicht mehr, begann zu vernarben, die Leere die Jens fühlte, blieb jedoch. Aber auch die Abschiedsworte Marias, "Ich werde es dich wissen lassen", an die er

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