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Ein Spieleabend mit ungeahnten Folgen (fm:Fetisch, 2674 Wörter) [5/5] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Jan 24 2026 Gesehen / Gelesen: 229 / 146 [64%] Bewertung Teil: 8.60 (5 Stimmen)
Kapitel 9

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Kapitel 9: Das dauerhafte Zeichen

Die frische Luft draußen schlug mir wie eine scharfe, klare Welle ins Gesicht. Nach der schwülen, parfümgeschwängerten Atmosphäre des Studios fühlte sie sich beinahe schmerzhaft rein an. Sie drang durch die dicke Schicht Make-up auf meiner Haut und schien für einen kurzen Moment den chemischen Nebel in meinem Kopf zu vertreiben. Ich holte tief Luft, und der Sauerstoff ließ mich klarer denken. Die Trance aus dem Getränk wich langsam, aber sie hinterließ eine bleierne Müdigkeit und eine neue, ungewohnte Schärfe der Wahrnehmung. Jeder Blick, der auf mich fiel, war nun nicht mehr nur ein diffuser Schmerz, sondern ein messerscharfer Eindruck.

Während Gerd mich mit ruhigem, bestimmten Zug an der Leine weiterführte, mein neues, platinblondes Haar im leichten Wind wehte und die großen, goldenen Creolen an meinen Ohren leise klirrten, schossen mir plötzlich Gedanken durch den Kopf. Gedanken, die vorher von Schock und Betäubung erstickt worden waren. Der Film. Die Shemale. Die Person mit den perfekten Brüsten, den gleichen Stiefeln, die Gerd so gnadenlos genommen hatte. Was war aus ihr geworden? War sie noch da, irgendwo in seinem Leben? War ich nur das nächste Projekt, die nächste leere Leinwand, die er bemalen und formen konnte, bis ich brach oder mich völlig auflöste? Ein kalter Schauer lief mir den Rücken hinab, trotz der Enge des Latex-Bustiers.

Doch bevor ich in diesen Gedanken versinken konnte, riss mich Gerds Stimme heraus. Wir waren vor einem anderen Geschäft stehen geblieben. Das Schild war schlicht, schwarz-weiß, mit einer eleganten, serifenlosen Schrift: "Stigma - Body Art & Modification". Keine verspielten Verzierungen, nur professionelle Strenge. Ein einzelnes, beleuchtetes Display im Schaufenster zeigte hochauflösende Fotos von filigranen Tattoos, komplexen Piercings und Brandings. Es war ein Ort des ernsten, dauerhaften Wandels.

"Hier sind wir", sagte Gerd, und seine Stimme klang fast feierlich. Er löste den Riemen vom D-Ring meines Halsbands, wickelte ihn auf und steckte ihn ein. Stattdessen legte er einen Arm um meine Taille, seine große Hand ruhte auf meiner Hüfte, besitzergreifend und führend zugleich. "Heute setzen wir das letzte, dauerhafte Zeichen. Etwas, das bleibt. Immer."

Ich blickte zu ihm auf. Durch die langen, künstlichen Wimpern hindurch musste ich die Augen zusammenkneifen, um sein Gesicht scharf zu sehen - meine Brille fehlte ja. Sein Ausdruck war entschlossen, seine Augen glänzten vor einer Art ehrfürchtiger Vorfreude. Die letzte Barriere in mir, ein winziger, verängstigter Rest des alten Leon, brach zusammen. Eine einzige, heiße Träne löste sich von meinem unteren Lid. Sie bahnte sich einen Weg durch die dicke Schicht des mattierenden Puders auf meiner Wange, hinterließ einen glänzenden, salzigen Streifen in der perfekten Maske, bevor sie von meinem Kinn tropfte und einen winzigen dunklen Punkt auf den glänzenden schwarzen Latex meines Bustiers hinterließ.

"Bitte...", flüsterte ich, und meine Stimme klang fremd, gepresst durch den Schmollmund, den der Lippenstift mir aufzwang. "Nicht noch mehr. Ich kann nicht..."

Gerd ignorierte die Träne, das Flehen. Stattdessen nahm er meine Hand - die Hand mit den langen, blutroten Fingernägeln - in seine. Seine Finger schlossen sich warm und fest um meine. Es war keine brutale Geste, sondern eine, die Trost und Unausweichlichkeit zugleich vermittelte. "Du kannst. Und du wirst. Es ist der letzte Schritt, Leon. Das Siegel auf dem Dokument. Komm."

Er öffnete die Tür, und ein leises Summen von Nadelmaschinen empfing uns, vermischt mit dem gedämpften Bass von Hip-Hop-Musik. Der Raum war klinisch sauber, in hellem Grau und Weiß gehalten. Die Wände waren mit Entwürfen und Fotografien von Körperkunst tapeziert. Der Geruch nach Desinfektionsmittel und einer speziellen, leicht süßlichen Seife lag in der Luft. Hinter einem schlichten Tresen saß ein Mann, vielleicht Ende zwanzig, mit kurz rasierten Haaren, einem gepflegten Bart und einer Reihe diskreter Piercings entlang seines linken Ohrs. Er trug ein schwarzes T-Shirt und sah auf, als wir eintraten. Sein Blick war neutral, professionell, als er mich musterte - keine Überraschung, keine Verurteilung, nur eine schnelle, fachmännische Einschätzung.

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