Eisige Finger - brennende Sehnsucht (fm:Dominante Frau, 4695 Wörter) [2/2] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Max Huber | ||
| Veröffentlicht: Mar 12 2026 | Gesehen / Gelesen: 648 / 531 [82%] | Bewertung Teil: 9.50 (10 Stimmen) |
| unbefriedigt schickt sie ihn nach Haus um ihn vor der Cam weiter in den Wahnsinn zu treiben | ||
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geflüstert hatte – „Marco“, als wäre es eine Bestätigung seiner Rolle, seines Platzes an ihrer Seite. Und dann hatte sie ihn einfach gehen lassen, mit einem pochenden Schwanz und dem Versprechen auf mehr.
Als er die Ausfahrt zu seiner Stadt erreichte, war er ein Nervenbündel, ein Wrack von einem Mann. Sein Kiefer war so fest zusammengebissen, dass die Schmerzen in seinen Ohren pulsierten, seine Nackenmuskeln waren steinern. Er parkte den Wagen vor seinem Haus und saß einfach nur da, die Hände noch immer ans Lenkrad gekrampft. Das Licht des Innenraums war aus, nur die schwache, orangefarbene Beleuchtung der Straße warf lange, unheimliche Schatten ins Auto. Sein Körper schrie nach Erleichterung, nach einem schnellen, harten Griff, der diese unmenschliche Spannung beenden würde. Aber er bewegte sich nicht. Er konnte nicht. Es fühlte sich falsch an. Es fühlte sich an wie Verrat, als würde er die Regeln ihres Spiels brechen, bevor es überhaupt richtig begonnen hatte.
Er stieg aus, schloss das Auto ab und trottete wie ein alter Mann zu seiner Haustür. Jeder Schritt war mühsam, seine Beine fühlten sich an wie Blei. Er fühlte sich älter als seine Jahre, völlig ausgelaugt, aber gleichzeitig elektrisiert, als würde ein Hochspannungskabel durch seinen Körper laufen und jede Zelle mit schmerzhaftem Verlangen aufladen. In seiner Wohnung war es kalt und tot still. Er warf seine Jacke auf einen Stuhl und zog sich die Schuhe aus, jede Bewegung kam ihm vor, als würde er durch Wasser gehen. Die Wohnung fühlte sich fremd an, steril und leblos, im Vergleich zur warmen, lebendigen, kontrollierten Atmosphäre von Karins Heim. Hier gab es keine Regeln, keine Führung, keine Erwartungen. Nur ihn und seinen unerträglichen, pochenden Schwanz.
Sein Handy vibrierte auf dem Couchtisch. Ein einziger, kurzer, heftiger Impuls, der durch den Raum schwappte und sein Herz zum Rasen brachte. Er wusste, wer es war, bevor er überhaupt aufschaute, sein Körper wusste es. Mit zitternden Fingern nahm er das Gerät auf. Der Bildschirm leuchtete auf und zeigte eine Nachricht von ihr. Nur ein Satz, karg und direkt, ohne Emoticons, ohne jede Förmlichkeit jenseits der Anweisung selbst.
„Komm in den Chat, wenn du zuhause bist.“
Ein kalter Schauer lief ihm über den Rücken. Sie wusste. Sie wusste genau, wie lange er brauchen würde, wann er ankommen würde. Sie hatte es alles geplant. Die ganze Fahrt, die ganze Qual war kein Zufall gewesen, sondern ein bewusster Teil ihres Spiels, ein Test seiner Disziplin. Er schluckte schwer, sein Mund war trocken wie Wüstensand. Er ging zu seinem Laptop, der auf dem Schreibtisch im Arbeitszimmer stand, und öffnete ihn. Der Startton des Systems war ohrenbetäubend laut in der erdrückenden Stille seiner Wohnung. Er loggte sich ein, öffnete den Messenger, und seine Finger flogen über die Tastatur, getrieben von einer Mischung aus Verzweiflung und unkontrollierbarer, süchtiger Vorfreude. Er tippte die Worte, die ihm sofort in den Sinn kamen, die Formel, die er noch immer nicht ablegen konnte, die ihre Distanz und seine Unterwerfung zementierte.
„Karin, sind Sie da?“
Er starrte auf die drei kleinen Punkte, die erschienen, als sie zu tippen begann. Sie tanzten, verschwanden, tauchten wieder auf, ein kleiner, grausamer Tanz auf Kosten seiner Geduld. Jede Sekunde war eine Ewigkeit, eine kleine Folter. Sein Herz hämmerte gegen seine Rippen, als wollte es aus seiner Brust ausbrechen. Er fühlte sich nackt, ausgeliefert, völlig verletzlich, obwohl er hunderte Kilometer von ihr entfernt war und fully bekleidet war. Die Antwort erschien auf dem Bildschirm, präzise, unmissverständlich, ein Befehl, der keinen Raum für Diskussionen oder Zögern ließ.
„Lade mich auf deine Cam ein... jetzt.“
Sein Atem stockte. Die Cam. Er hatte nicht damit gerechnet, war darauf nicht vorbereitet. Sein erster Impuls war Panik, ein kalter Schreck, der ihm durch die Adern schoss. Er sah aus, wie er sich fühlte – zerzaust, gezeichnet, mit einem Schwanz, der seine Hose wie ein Zelt spannte und seine Erregung für jeden sichtbar machte. Aber der Gedanke, sie zu widersprechen, kam ihm nicht in den Sinn. Es war keine Option. Es existierte nicht in seiner Welt, nicht in ihrer Dynamik. Er klickte auf das Cam-Symbol, sein Finger zitterte so sehr, dass er es fast verfehlte. Ein Fenster öffnete sich und bat um Erlaubnis, auf seine Kamera zuzugreifen. Er zögerte nur für den Bruchteil einer Sekunde, dann klickte er auf „Zulassen“.
Sein eigenes Gesicht erschien auf dem Bildschirm, blass, die Augen weit und von einem dunklen Ring der Erschöpfung umgeben, ein Schatten von Bartwuchs auf dem Kinn. Er richtete die Kamera so aus, dass sein Gesicht und sein Oberkörper zu sehen waren, versuchte, eine gewisse Haltung zu wahren. Dann erschien ihr Bild in einem kleinen Fenster in der Ecke. Karin. Sie saß nicht mehr in ihrem Ledersessel. Sie lag auf dem breiten, dunklen Bett, das er nur aus der Erinnerung kannte, auf die Ellenbogen gestützt, ihr langes, dunkles Haar fiel ihr wie ein Seidenschal über die Schultern. Sie trug ein schwarzes seidenes Negligé, tief ausgeschnitten, das die vollen, perfekten Kurven ihrer Brüste andeutete, ohne sie ganz zu zeigen. Sie hielt ein Glas mit rotem Wein in der Hand, und ein kleines, wissendes, fast schon grausames Lächeln spielte um ihre vollen Lippen.
Sie sagte nichts. Sie schaute ihn nur an, ihr Blick war eine körperliche Untersuchung, die ihn durchdrang, die Schichten seiner Kleidung und seiner Fassade durchschaute und direkt in seine Seele blickte. Er fühlte sich ausgezogen, enthüllt, viel mehr als er es physisch in ihrer Wohnung gewesen war. Die Stille dehnte sich, wurde dicker, schwerer, fast greifbar. Er konnte das leise Klingen des Weinglases hören, als sie einen bedächtigen Schluck nahm, ihre Augen ihn dabei niemals verließen. Ihr Blick wanderte langsam über sein Gesicht, seine Schultern, dann tiefer, auf den Bildschirm, als würde sie seinen Körper unter der Kleidung scannen, jede Welle der Erregung, die durch ihn schockte, wahrnehmen.
„Steh auf“, sagte sie schließlich. Ihre Stimme war ruhig, aber es war kein Wunsch. Es war ein Befehl, der durch die Lautsprecher seines Laptops klang und jede Faser seines Körpers zum Zittern brachte.
Er gehorchte sofort, schob den Stuhl zurück und stand auf. Die Kamera erfasste nun seinen gesamten Oberkörper. Er wusste, dass sie die sichtbare, massive Beule in seiner Hose sehen musste, das unmissverständliche Zeichen seiner Sehnsucht und seines Gehorsams.
„Geh ein paar Schritte zurück“, befahl sie, ihre Stimme noch immer ruhig, aber mit einer unterschwelligen Schärfe.
Er tat, wie ihm geheißen, bis er in der Mitte des Zimmers stand. Er stand da, regungslos, die Hände an den Seiten, wie ein Soldat, der auf seinen nächsten Befehl wartet.
„Zeig mir, was ich dir angetan habe“, flüsterte sie, ihre Stimme jetzt rau, fast heiser vor einer Art unterdrückter Gier.
Seine Hände zögerten für einen Moment. Er war sich seiner selbst bewusst, seiner Verletzlichkeit, der Absurdität der Situation. Aber ihr Blick, der ihn durch den Bildschirm fixierte, ließ keine andere Wahl zu. Langsam, mit zitternden Fingern, öffnete er den Knopf seiner Hose. Der Reißverschluss folgte mit einem leisen, zischenden Geräusch, das in der Stille ohrenbetäutend laut war. Er ließ die Hose zu seinen Füßen gleiten, wo sie in einem weichen Haufen zu Boden fiel. Sein Schwanz sprang hervor, hart, dick, die Eichel glänzend vor Erregung, die Spitze bereits mit einem klaren Tropfen Schmierflüssigkeit bedeckt. Er stand nur noch in seinem Hemd und seiner Unterhose vor der Kamera, ein Bild der vollkommenen Unterwerfung.
Auf dem Bildschirm sah er, wie Karin ihr Weinbecher neben sich auf das Bett stellte. Sie lehnte sich weiter vor, ihr Gesicht füllte das kleine Fenster aus, ihre Augen leuchteten. Ein glückliches, zufriedenes, triumphierendes Lächeln breitete sich auf ihren Lippen aus.
„Gut“, sagte sie, ihre Stimme nun ein sanftes, aber bestimmtes Murmeln. „Sehr gut, Marco. Jetzt nimm ihn in die Hand. Aber“, sie hielt inne, ihr Blick wurde härter, durchdringender, „spritz nicht. Verstanden?“
Er nickte, unfähig, ein Wort zu formen, sein Kehlkopf schien blockiert zu sein. Seine Hand schloss sich um den heißen, pochenden Schaft. Ein lautes, unkontrollierbares Stöhnen entkam ihm, als er die erste Berührung nach Stunden der Qual spürte. Es war fast zu viel, ein Stromschlag der Lust, der durch seinen Körper fuhr. Er konnte sie auf dem Bildschirm sehen, wie sie zusah, wie sie jede einzelne seiner Reaktionen beobachtete, ihre Züge eine Maske der Kontrolle und des Genusses. Ihre Kontrolle war absolut, auch über hunderte Kilometer hinweg. Das Spiel hatte gerade erst begonnen, und er war bereits verloren, gefangen in ihrem Netz aus Lust und Befehlen.
Seine Hand umschloss seinen harten, pulsierenden Penis, die Haut gespannt und glänzend im kalten Licht des Laptop-Bildschirms. Jeder Atemzug war ein Röcheln, ein Kampf gegen den Druck, der in seinen Hoden brodelte und nach Entlastung schrie. Er starrte in die Kamera, in das triumphierende Lächeln von Karin, die auf ihrem Bett lag, eine Verkör perung der ruhigen, unaufgeregten Macht. Sie nahm einen langsamen Schluck von ihrem Wein, ihre Augen verließen nie sein Gesicht, niemals das Bild seiner Qual.
„So“, flüsterte sie, ihre Stimme ein seidener Rauch, der durch die Lautsprecher kroch und seine Haut kitzelte. „Zeig mir, wie sehr du es willst. Zeig mir, was ich dir angetan habe.“
Ihre Worte waren ein Befehl, und sein Körper gehorchte, bevor sein Verstand protestieren konnte. Seine Finger begannen sich zu bewegen, eine langsame, zögerliche Bewegung von der Basis bis zur Eichel. Ein zitternder Seufzer entkam ihm, als sein Daumen über die empfindliche Spitze strich, die bereits mit seinen Lusttropfen gefeuchtet war. Der Anblick von ihr, die entspannt und beobachtend da lag, während er sich vor ihr selbst quälte, war eine unerträgliche Mischung aus Demütigung und purer, unverfälschter Lust.
„Ja“, sagte sie, ihre Stimme nun einen Ton tiefer, eine Spur von Zufriedenheit in jedem Klang. „Genau so. Langsam. Ich will jede Bewegung sehen. Ich will sehen, wie du für mich brennst.“
Seine Hand beschleunigte sich unwillkürlich, der Rhythmus wurde fester, dringender. Die Wellen der Erregung schlugen gegen ihn, hoch und unerbittlich. Er konnte den Geruch seines eigenen Schweißes riechen, das leise, feuchte Geräusch seiner Hand, die an seiner Haut arbeitete. Seine Kniesehnen spannten sich an, seine Hüften begannen, einen leichten, stoßenden Rhythmus zu finden, als würde er versuchen, in seine eigene Faust zu ficken. Er war so nah, so verdammt nah am Abgrund. Die Welt schrumpfte auf den Punkt zusammen, an dem seine Haut seine Haut berührte, auf den Bildschirm, auf ihre Augen, die ihn mit kalter, brennender Intensität musterten.
„Hör auf“, befahl sie.
Ihre Stimme schnitt durch den Nebel seiner Lust wie ein Eisenschwert. Seine Hand erstarrte sofort, mitten auf dem Schaft. Ein lauter, gequälter Laut kam ihm über die Lippen, ein Mischung aus Schmerz und Frustration. Sein ganzes Körper zitterte, ein einzelner Muskel, der sich unter dem unerträglichen Druck verkrampfte. Sein Herz hämmerte gegen seine Rippen, ein panischer Trommelwirbel in der Stille seines Zimmers. Er starrte sie an, die Augen weit vor flehender Bitte.
Sie lachte leise, ein tiefes, vibrierendes Geräusch, das ihn bis ins Mark erschütterte. „Schon fertig, kleiner Mann? Dachte ich mir.“ Sie nahm noch einen Schluck Wein, ihre Lippen färbten sich dunkelrot. „Wir haben gerade erst angefangen.“
Sie legte das Weinglas beiseite und beugte sich leicht vor, ihr Gesicht füllte einen größeren Teil des Bildschirms aus. Die Seide ihres Negligés glitt über ihre Brüste, betonte die sanften Kurven. „Jetzt“, sagte sie, ihre Stimme kaum mehr als ein Flüstern. „Spielen wir ein kleines Spiel.“
Sein Atem stockte.
„Du wirst dich wieder berühren“, fuhr sie fort, und jedes Wort war wie ein Tropfen Gift und Honig zugleich. „Du wirst dich selbst ficken, genau so, wie du es willst. Du wirst dich an den Rand bringen, so nah, dass du spürst, wie deine Seele brennt.“ Sie machte eine Pause, ließ die Spannung in der Luft knistern. „Aber du wirst nicht kommen. Verstanden?“
Er nickte stumm, unfähig, einen Laut von sich zu geben.
„Gut. Beginne.“
Widerwillig, zögernd, begann seine Hand wieder zu arbeiten. Diesmal war die Bewegung langsamer, fast ängstlich. Er spürte jede einzelne Nervenendung in seinem Penis, jedes Pochen seines Blutes. Die Erregung stieg wieder an, unaufhaltsam wie eine Flutwelle. Er schloss die Augen, versuchte, sich auf etwas anderes zu konzentrieren, aber es war sinnlos. Alles, was er sehen konnte, war ihr Gesicht, alles, was er hören konnte, war ihre Stimme in seinem Kopf.
„Ich sehe dich“, sagte sie. „Ich sehe, wie du kämpfst. Ich sehe, wie dein Körper nach mir schreit, obwohl ich nicht da bin.“ Ihre Stimme wurde härter, kälter. „Aber denk daran, Marco. Dies ist mein Spiel. Meine Regeln.“
Seine Hand bewegte sich schneller, die Bewegungen wurden rauer, verzweifelter. Er stöhnte laut auf, ein rohes, tierisches Geräusch. Er konnte den Höhepunkt riechen, nah und verlockend wie eine Oase in der Wüste. Seine Muskeln verkrampften sich, seine Zehen krallten sich in den Teppich. Er war da, direkt am Rande, bereit, über die Klippe zu springen.
Und dann fielen ihre Worte, die wie Eissplitter in seine Seele traten. „Wenn du spritzt“, sagte sie, ihre Stimme ruhig und absolut ohne Emotion, „ist es vorbei. Verstanden? Wenn du auch nur einen Tropfen verlierst, ist alles vorbei. Und du wirst mich nie wieder sehen.“
Die Worte trafen ihn härter als ein Schlag ins Gesicht. Die Welt kam mit einem Mal wieder scharf in den Fokus. Die Lust war immer noch da, ein brodelnder Vulkan in seinem Unterleib, aber nun war sie mit eiskalter Angst durchtränkt. Sie nie wieder sehen? Die Vorstellung war unerträglich, schlimmer als jede körperliche Qual. Seine Hand erstarrte wieder, diesmal aus purer, panischer Angst. Er zitterte am ganzen Körper, kalter Schweiß brach ihm auf der Stirn aus.
Er starrte sie an, seine Augen voller Entsetzen und Flehen. Sie musterte ihn mit einem Ausdruck von fast wissenschaftlicher Neugier, als würde sie das Verhalten eines Versuchstiers beobachten. Ein kleines, unbeteiligtes Lächeln spielte um ihre Lippen. „Gut“, sagte sie schließlich. „Siehst du? Du kannst lernen. Du kannst gehorchen.“
Sie lehnte sich wieder zurück, nahm ihr Weinglas in die Hand und drehte es langsam hin und her, beobachtete, wie das rote Licht an den Wänden ihres Zimmers tanzte. „Ich bin müde“, sagte sie plötzlich, ihre Stimme nun müde und gelangweilt. „Es war ein langer Tag. Ich sollte ins Bett gehen.“
Marcos Herz sank. Ins Bett gehen? Nein. Nicht jetzt. Nicht so. Er war ein Wrack, ein Nervenbündel, das nach ihrer Forderung hing, nach ihrer Kontrolle. Ohne sie war er nur noch ein Mann in einem kalten, leeren Zimmer mit einem schmerzhaft steifen Schwanz.
„Bitte…“, keuchte er, das Wort kaum verständlich.
Sie hob eine Augenbraue. „Bitte? Bitte was?“
„Bitte… gehen Sie nicht.“
Sie lachte wieder, dieses leise, verächtliche Lachen. „Oh, mein armer Junge. Du denkst, das geht darum, was du willst? Du bist noch nicht ganz da, was?“ Sie seufzte theatralisch. „Aber du hast recht. Es ist… unbefriedigend, dich so zu sehen.“ Sie zögerte, als würde sie eine tiefere Wahrheit formulieren. „Es fühlt sich nicht richtig an, wenn du dich selbst anfasst. Es ist so… ungeschickt. So verzweifelt.“
Ihr Blick wanderte über seinen Körper, der immer noch vor der Kamera stand, seine Hände nun zu Fäusten geballt, um nicht der Versuchung nachzugeben. „Du bist ein Mann, der Führung braucht. Deine Hände wissen nicht, was sie tun. Sie sind grob und ungeschickt.“ Sie machte eine Pause, ihr Blick wurde nachdenklich. „Aber es gibt Wege, das zu ändern.“
Marco war verwirrt, sein Gehirn kämpfte darum, ihre Worte zu verarbeiten, während sein Körper immer noch vor unterdrückter Lust schrie. „Wege?“, fragte er heiser.
„Ja“, sagte sie und ihr Lächeln wurde verschwörerisch. „Toys. Es gibt Spielzeuge, die man per App von überall auf der Welt fernsteuern kann.“
Sein Atem setzte aus. Ein Spielzeug? Das war… das war eine ganz neue Ebene. Eine Ebene der totalen, absoluten Kontrolle. Sie würde nicht nur beobachten. Sie würde die Hand am Schalthebel haben, auch aus der Ferne.
„Stell es dir vor“, fuhr sie fort, ihre Stimme nun sanft und verführerisch. „Ein kleines Gerät, das genau dort sitzt, wo es am meisten wehtut. Oder am meisten Spaß macht. Und ich hätte die Kontrolle. Ich könnte die Intensität bestimmen. Ich könnte dich bis zum Äußersten treiben und dann… einfach ausschalten. Ich könnte dich stundenlang am Rande halten, mit nur einem Tippen auf meinem Handy.“
Die Vorstellung war so überwältigend, so erschreckend und gleichzeitig so erregend, dass Marco die Knie weich wurden. Er musste sich an seinem Schreibtisch abstützen, um nicht umzufallen. Sein Penis zuckte bei dem Gedanken, eine kleine, klare Flüssigkeit tropfte auf den Boden.
„Du solltest dir etwas besorgen“, sagte sie, es war kein Vorschlag, es war ein Befehl. „Etwas Gutes. Etwas, das hält, was es verspricht. Suche im Internet. Du wirst wissen, was du brauchst, wenn du es siehst.“
Sie stand langsam auf, ihr Körper eine Silhouette vor dem warmen Licht ihres Zimmers. Das Seidennegligé schmiegte sich an ihre Figur. „Und dann“, fuhr sie fort, während sie langsam aus dem Bildschirmbereich ging, „wirst du übermorgen um 20 Uhr wieder vor der Cam sein. Verstanden?“
„Ja“, stammelte er. „Ja, Karin.“
Ihr Gesicht erschien für einen letzten Moment im Bild, nah und eindringlich. „Und du wirst auf mich warten“, sagte sie, ihre Stimme ein leises, bedrohliches Flüstern. „Egal, wie lange es dauert. Vielleicht komme ich sofort. Vielleicht komme ich in einer Stunde. Vielleicht komme ich gar nicht. Aber du wirst da sein, bereit, und du wirst warten.“
Der Bildschirm wurde schwarz.
Stille.
Sein einziges Geräusch war sein eigenes, hechelndes Atmen. Er stand da, nackt und zitternd in seinem kalten Zimmer, der Laptop war nur noch ein schwarzer Spiegel, der sein verzweifeltes Gesicht reflektierte. Die Erregung war immer noch da, ein dumpfer, pochender Schmerz zwischen seinen Beinen, aber sie war nun untrennbar mit Angst, Hoffnung und einer völligen, absoluten Unterwerfung verbunden.
Er sank auf seinen Stuhl, sein Körper fühlte sich schwer und erschöpft an. Sein Blick fiel auf seinen immer noch steifen Schwanz, ein Denkmal seiner Qual und seiner Hingabe. Sie nie wieder sehen zu dürfen. Die Worte hallten in seinem Kopf nach. Das war die Drohung. Das war das Versprechen.
Er wusste, dass er tun würde, was sie sagte. Er würde das Spielzeug kaufen. Er würde um 20 Uhr da sein. Er würde warten, so lange es dauerte. Er war gefangen, und im tiefsten Inneren seines Wesens wusste er, dass er genau das wollte.
Der kalte, bläuliche Schein des Laptop-Bildschirms war die einzige Lichtquelle in Marcos Homeoffice. Die Luft um ihn herum war noch von der Nacht durchtränkt, ein Hauch von Schweiß und der unauslöschliche Geruch seiner eigenen, unbefriedigten Erregung. Sein Körper fühlte sich müde an, die Muskeln verspannt, aber unter der Oberfläche pochte ein hartnäckiger, schmerzhafter Drang. Karins Stimme war ein Echo in seinem Schädel, eine kalte, präzise Direktive, die jeden seiner Gedanken lenkte. *Ein Spielzeug. Ferngesteuert.*
Seine Finger zitterten leicht, als sie über das Touchpad glitten. Das Suchfeld leer, der Cursor blinkte wie ein ungeduldiges Herz. Was sollte er eingeben? Die Worte schienen ihm im Hals stecken zu bleiben, zu beschämend, zu konkret. Doch die Angst, sie zu enttäuschen, war stärker. Er tippte ein: „Ferngesteuertes Sexspielzeug für Männer“. Die Ergebnisse luden, eine Flut von Bildern und Begriffen, die ihn zu überwältigen drohten.
Sein Blick schweifte über die Seite. Cockringe. Leder, Metall, Silikon, einige mit Vibrationsfunktion, andere mit Noppen. Er stellte sich vor, wie so ein Ring seine Eichel umschließen würde, eng und unerbittlich, während Karin mit einem Fingertippen auf ihrem Handy die Intensität steuern würde. Die Vorstellung ließ seinen Schwanz in der Boxershorts zucken. Aber war das genug? Würde es ihr gefallen, ihn einfach nur zu stimulieren? Oder wollte sie mehr? Sie wollte Kontrolle. Absolute Kontrolle.
Sein Scrollen ging weiter. Penispumpen. Zylindrische, durchsichtige Geräte, die versprachen, ihn größer und härter zu machen. Er las die Beschreibungen – Vakuumsaugen, Druckregulierung. Er konnte fast spüren, wie sein Fleisch in dem Zylinder anschwellen würde, an die Grenzen des Glases gedrückt, während sie aus der Ferne beobachtete, wie er sich selbst ausdehnte und quälte. Es war eine intensive, fast meditative Form der Folter. Doch es schien zu... statisch. Sie wollte ihn in Bewegung halten, an den Rand treiben.
Dann stieß er auf Penismassagegeräte. Automatische Masturbatoren. Sie sahen aus wie futuristische Zylinder, mit weichen, texturierten Einsätzen, die sich drehten, stießen und vibrierten. Die Bilder waren explizit, zeigten einen harten Schwanz, der von der Maschine umschlossen und bearbeitet wurde. Das war es. Das war die totale Entmündigung. Er würde nur noch ein Gefäß sein, ein Objekt, das von einer Maschine und durch Karins Willen benutzt wurde. Sein Atem stockte. Er klickte auf eines der teuersten Modelle, mit App-Steuerung, unzähligen Vibrationsmustern und einer Funktion namens „Edging-Modus“. Sein Herz hämmerte gegen seine Rippen. Das war perfekt. Das war die Hölle und der Himmel, den sie ihm versprochen hatte.
Doch noch war er nicht fertig. Die Suche hatte ihm mehr gezeigt, als er erwartet hatte. Seine Augen blieben an einer anderen Kategorie hängen: Toys für den Po. Plugs, Beads, Vibratoren. Ein kalter Schauer lief ihm über den Rücken. Das war ein Territorium, das er nie betreten hatte. Es war intim, verletzlich, ein Ort totaler Unterwerfung. *Fuck sogar das*, dachte er, ein bitterer Laut auf seinen Lippen. Die Vorstellung war schockierend, aber sie ließ ihn nicht los. Was würde sie sagen, wenn er ihr zeigen würde, dass er bereit war, sogar diese Grenze zu überschreiten? Würde es ihr zeigen, wie sehr er sie wollte, wie sehr er bereit war, alles für sie aufzugeben?
Er öffnete einen neuen Tab. Schwarze Butt-Plugs aus Edelstahl, einige mit einem rosafarbenen Juwel an der Basis. Andere, die vibrierten und ebenfalls per App gesteuert werden konnten. Er starrte auf die Bilder, sein Verstand in einem Kampf zwischen Scham und einem aufkeimenden, dunklen Begehren. Er stellte sich vor, wie er auf Knien vor ihr lag, nicht nur seinen Schwanz, sondern auch seinein jungfräulichen HIntern ihr darbot, bereit, gefüllt und benutzt zu werden, ganz nach ihrem Belieben. Es war eine Vorstellung, die so mächtig war, dass ihm schwindlig wurde.
Der Laptop-Ventilator summte leise, das einzige Geräusch im Raum. Die Entscheidung lastete schwer auf ihm. Was würde sie wollen? Was von ihm erwarten? Der Cockring war einfach, die Pumpe intensiv, der Masturbator die ultimative Maschinisierung. Der Plug... der Plug war etwas anderes. Das war ein Treueeid. Das war die Aufgabe, ihr nicht nur seinen Körper, sondern auch seine Seele, seine tiefsten Ängste und seine Bereitschaft zur totalen Demütigung zu übergeben.
Er schloss die Augen. Er sah ihr Gesicht vor sich, die ruhige, selbstsichere Miene, die Art, wie ihre Lippen sich zu einem leichten, spöttischen Lächeln verzogen. Sie würde keine halben Maßnahmen akzeptieren. Sie würde den Beweis wollen, dass er verstand, was es bedeutete, ihr zu gehören. Es ging nicht nur darum, seinen Orgasmus zu kontrollieren. Es ging darum, alles zu kontrollieren. Jeden Zentimeter seines Körpers.
Sein Finger bewegte sich wieder über das Touchpad. Er kehrte zur Seite mit dem automatischen Masturbator zurück. Er fügte ihn zum Warenkorb hinzu. Sein Puls raste. Dann zögerte er. Er öffnete wieder den Tab mit den Plugs. Sein Blick fiel auf einen schlanken, schwarzen Vibrator, der für Anfänger geeignet war, aber dennoch die App-Funktion besaß. Er dachte an Karins Worte. *Ich werde dich an den Rand bringen und dann plötzlich stoppen.* Sie konnte das mit seinem Schwanz tun. Aber sie konnte es auch mit seinem Arschloch tun. Die Doppel-Quälerei. Die totale Kontrolle über zwei seiner empfindlichsten Stellen.
Mit einem tiefen, zitternden Atemzug klickte er auch auf den „In den Warenkorb“-Button beim Plug. Es fühlte sich an wie ein Sprung ins kalte Wasser, ein unumkehrbarer Schritt. Er hatte es getan. Er hatte seine Bereitschaft signalisiert, alles zu riskieren. Er ging zur Kasse, gab seine Adresse ein, seine Kreditkarteninformationen. Mit jedem Klick fühlte es sich an, als würde er einen weiteren Teil seiner Freiheit weggeben. Als er auf „Bestellen“ drückte, schloss er die Augen.
Die Bestellbestätigung erschien auf dem Bildschirm. „Ihre Bestellung wird bearbeitet.“ Es war vorbei. Er hatte seine Wahl getroffen. Er wusste nicht, ob es die richtige war. Er wusste nicht, ob sie lachen oder ihn loben würde. Aber er wusste, dass er es versucht hatte. Er hatte versucht, ihr zu zeigen, dass er verstanden hatte. Die Erregung in ihm war jetzt ein dumpfer, schmerzhafter Schmerz, gemischt mit einer Anspannung, die fast unerträglich war. Er war nun nur noch ein Wartender. Er wartete auf die Pakete. Und er wartete auf ihr nächstes Wort.
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