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Der Funke im Baumarkt – Zweiter Teil (fm:Sex bei der Arbeit, 2318 Wörter) [2/2] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Jun 13 2026 Gesehen / Gelesen: 16 / 15 [94%] Bewertung Teil: 0.00 (0 Stimmen)
Die Arbeitskollegen werden immer vertrauter miteinander

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Am Montagabend nach dem langen Freitag-Call war die Zentrale im Münsterland fast menschenleer. Die meisten Kollegen waren schon vor Stunden gegangen. Nur vereinzelte Lichter brannten noch in den oberen Etagen, und die automatischen Türen summten leise, wenn man durch die Gänge ging. Es roch nach abgestandenem Kaffee, nach dem Reinigungsmittel, mit dem der Boden am Nachmittag gewischt worden war, und nach dem leichten Duft von frischem Holz, der aus den Musterflächen im Erdgeschoss nach oben zog.

Desiree kam extra aus dem Home-Office für den Termin mit Sebastian und parkte ihren Wagen auf dem fast leeren Parkplatz. Sie trug heute eine schlichte, aber figurbetonte weiße Bluse mit dezenten rosa Streifen, eine dunkle Stoffhose und flache Schuhe. Ihre blonden Haare hatte sie hochgesteckt, ein paar Strähnen fielen ihr ins Gesicht. Sie war nervös. Seit dem Freitagabend-Call hatte sie kaum geschlafen. Ihr Mann hatte die Kinder ins Bett gebracht, sie hatte im Wohnzimmer gesessen und an Sebastian gedacht – an seinen Bart, seine ruhige Stimme, die Art, wie er sie angesehen hatte. Sie fühlte sich schuldig. Und gleichzeitig so erregt wie seit Jahren nicht mehr.

Sebastian wartete schon im großen Besprechungsraum im dritten Stock. Die Jalousien waren halb heruntergelassen, nur eine Stehlampe und die Bildschirme der beiden Laptops spendeten Licht. Er trug ein dunkelblaues Hemd, die Ärmel hochgekrempelt, und die beigefarbene Fleecejacke über dem Stuhl. Die Brille saß auf seiner Nase, der Bart war frisch gestutzt. Als sie hereinkam, stand er auf. Für einen Moment sahen sie sich nur an.

„Hallo“, sagte er leise. Seine Stimme klang etwas heiserer als sonst.

„Hallo“, antwortete Desiree. Sie legte ihre Tasche ab und setzte sich ihm gegenüber. Der Tisch zwischen ihnen fühlte sich plötzlich viel zu klein an.

Sie fingen an zu arbeiten. Die Kampagne musste finalisiert werden. Sie gingen die Fotos vom Store-Besuch durch, wählten die besten für einen Instagram-Karussell-Post aus – die Gartenlounge bei goldenem Abendlicht, die Kücheninsel mit der hellen Platte, die Werkstatt-Ecke mit den Akku-Werkzeugen, die so einladend aussahen, als könnte man sofort loslegen. Sebastian erklärte noch einmal, welche Beleuchtung in den Filialen besonders gut für Videos war. Desiree schrieb Skripte für Reels: eine kurze Sequenz, wie man die Lounge aufbaut, eine andere, wie man mit der neuen Säge saubere Schnitte macht, mit Holzspänen, die durch die Luft wirbeln.

Sie lehnten sich beide über den Tisch, um auf einen Bildschirm zu schauen. Ihre Schultern berührten sich. Desiree spürte die Wärme durch den Stoff. Sebastian roch nach seinem Aftershave – frisch, holzig – und nach etwas, das nur er selbst war. Sie spürte, wie ihr Herz schneller schlug. Er drehte den Kopf leicht zu ihr. Ihre Gesichter waren nah. Für einen langen Moment sahen sie sich in die Augen. Keiner sagte etwas. Die Luft zwischen ihnen knisterte.

Sie arbeiteten weiter. Sebastian stand auf, um Kaffee zu holen. Als er zurückkam, stellte er den Becher vor ihr ab und blieb einen Augenblick stehen. Seine Hand berührte kurz ihren Unterarm. Die Berührung war leicht, aber sie brannte sich ein. Desiree blickte auf. Er sah sie an, als würde er etwas sagen wollen, das er nicht aussprechen durfte.

Gegen halb zehn war der berufliche Teil weitgehend erledigt. Sie hatten Termine für Drehs festgelegt, die Posting-Strategie für die nächsten vier Wochen skizziert und die wichtigsten Fotos ausgewählt. Der Raum war still. Nur das leise Summen der Klimaanlage und das ferne Rauschen des Verkehrs draußen waren zu hören.

Sebastian lehnte sich zurück und rieb sich die Augen unter der Brille. „Ich brauche eine Pause. Einen Drink. Du auch?“

Desiree zögerte nur eine Sekunde. „Ja. Ich auch.“

Sie fuhren mit getrennten Autos zu einem kleinen, gemütlichen Pub in Münster, den Sebastian kannte – ein Ecklokal mit dunklen Holztischen, gedimmtem Licht und einer ruhigen Ecke hinten. Sie setzten sich an einen kleinen Tisch in der Ecke. Die Bedienung brachte Wein für sie und ein Bier für ihn. Das Licht war warm und weich, es spiegelte sich in

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