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die Frau des Oligarchen (fm:Dominante Frau, 4192 Wörter) [3/3] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Jul 15 2026 Gesehen / Gelesen: 804 / 692 [86%] Bewertung Teil: 9.00 (12 Stimmen)
sie nehmen ihn beide in Besitz

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© Max Huber Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

Klicken Sie hier für die ersten 75 Zeilen der Geschichte

Er starrte auf die Worte, las sie dreimal, viermal, als könnten sie sich verändern, als könnte er etwas übersehen haben. Aber da war nichts. Keine *Bitte*, kein *Wenn du willst*, kein *Ich habe dich vermisst*. Nur Befehl, nur Erwartung, nur die Annahme, dass er kommen würde, dass er bereit sein würde, dass er nackt sein würde.

Sein Schwanz war hart, bevor er überhaupt aufstand.

Er duschte schnell, zog sich eine Jogginghose und ein T-shirt über und machte sich sofort auf den Weg. Die Straßen verschwammen vor seinen Augen, Ampeln wechselten ihre Farbe, ohne dass er es registrierte. Er parkte illegal, rannte die letzten Meter, sein Atem schwer, seine Lungen brennend.

Die Tür zum Penthouse stand offen. Niemand war zu sehen, weder Natalia noch sonst jemand. Die Stille im Flur war absolut, nur das leise Surren der Klimaanlage begleitete seinen Herzschlag. Er zog seine Schuhe aus, seine Socken, seine Hose, sein Shirt, ließ alles liegen wie eine Spur, die er zurückverfolgen könnte, wenn er wollte. Er wollte nicht.

Das Schlafzimmer lag im Halbdunkel, die Vorhänge zugezogen, nur ein Streifen Nachmittagslicht fiel durch den Spalt und zeichnete einen goldenen Balken über das cremefarbene Bettlaken. Jonas stand in der Tür, nackt, sein Schwanz steif vor seinem Bauch, seine Hände zitternd an seinen Seiten. Er wusste nicht, wohin mit seinem Blick, nicht, wie er sich verhalten sollte. Sollte er auf dem Bett liegen? Stehen? Sich hinsetzen?

Er entschied sich für das Bett, die Matratze gab unter seinem Gewicht nach, das Laken kühl gegen seine erhitzte Haut. Er legte sich auf den Rücken, dann auf die Seite, dann wieder auf den Rücken, seine Hände gefaltet über seinem Bauch, dann an seinen Seiten, dann umklammerten sie seine Oberschenkel, als wollten sie ihn festhalten. Die Minuten dehnten sich, jede Sekunde ein kleiner Tod. Er hörte jedes Geräusch im Haus, jedes Knarren, jedes Rauschen der Belüftung, und jedes Mal erstarrte er, bereit, und jedes Mal war es nichts.

Dann Schritte. Hochhackige Schritte, die langsam, unendlich langsam näher kamen. Die Tür öffnete sich, und Natalia stand im Rahmen, eine Silhouette gegen das Licht des Flurs. Sie trug einen seidenen Morgenmantel, tiefrot, der sich wie Wasser um ihre Kurven legte. Ihre kurzen blonden Haare waren zerzaust, als wäre sie gerade aufgewacht, ihre blauen Augen fixierten ihn sofort, ließen keinen Teil von ihm aus.

Sie sagte nichts. Sie ging zum Bett, ihre Bewegungen flüssig, kontrolliert, die Absätze klickten auf dem Parkett, dann verstummten sie auf dem dicken Teppich. Sie blieb stehen, neben dem Bett, und betrachtete ihn wie ein Kunstwerk, das sie bewertete. Ihre Finger glitten unter den Gürtel des Morgenmantels, lösten die Schleife, und der Stoff fiel auf den Boden wie eine abgestreifte Haut.

Darunter trug sie nichts. Ihre Brüste, perfekt geformt, die Haut makellos, die Nippel hart in der kühlen Luft. Ihr Bauch, weich, kurvig, die Hüften, die er schon so oft bewundert hatte, jetzt auf Augenhöhe, jetzt so nah, dass er den Duft riechen konnte – ihr Parfum, schwer, orientalisch, gemischt mit etwas Säuerlichem, dem Geruch ihrer Erregung.

Sie legte eine Hand auf seine Brust, drückte ihn sanft zurück auf das Kissen, als er sich aufrichten wollte. Ihre Finger wanderten tiefer, über seine Bauchmuskeln, die sich unter ihrer Berührung anspannten, weiter, um seinen Schwanz zu umschließen, fest, fast zu fest. Er stöhnte auf, ein unartikulierter Laut, der ihr Lächeln hervorrief, dieses kalte, berechnende Lächeln, das er inzwischen kannte und fürchtete und suchte.

"Du hast mir gefehlt", sagte sie, und ihre Stimme war Rauch und Samt, und er wusste, dass sie log, dass sie ihn nicht vermisst hatte, nicht wirklich, aber das machte es nur schlimmer, nur besser. "Aber du hast gewartet. Du bist gut, Jonas. Ein gutes Spielzeug."

Sie kletterte auf das Bett, ein Knie auf jeder Seite seiner Hüften, und ließ sich langsam auf sein Gesicht sinken. Ihr Gewicht drückte gegen seine Brust, ihre Schenkel umfingen seine Wangen, und dann war sie da, ihre Pussy, nass, offen, der Geruch erdrückend, direkt vor seinem Mund. Er brauchte keinen Befehl. Er leckte, seine Zunge fand ihre Spalte, tastete sich vorwärts, und sie stöhnte, ein tiefes, zufriedenes Geräusch, das in seinem Unterleib vibrierte.

Er leckte sie mit einer Hingabe, die ihn selbst erschreckte. Er vergrub sein Gesicht in ihr, seine Nase an ihrem Kitzler, seine Zunge in ihrer Öffnung, die süße, salzige Flüssigkeit, die ihn ertränken wollte. Sie bewegte sich über ihm, ihre Hüften kreisten, pressten sich gegen seinen Mund, und er folgte ihrem Rhythmus, saugte an ihren Lippen, leckte ihre Klitoris, bis sie zitterte, ihre Finger in sein Haar gruben, zogen, ihn festhielten genau dort, wo sie ihn brauchte.

"Ja", hörte er sie atmen, "ja, so, du kleine Hure, so genau."

Das Wort traf ihn wie ein Schlag, aber er leckte weiter, härter, seine Zunge müde, sein Kiefer schmerzend, aber er hörte nicht auf, konnte nicht aufhören, nicht wollte, während sie über ihm kam, ihre Schenkel sich um sein Gesicht pressten, ihr Saft über sein Kinn lief, seine Kehle hinab.

Sie rührte sich nicht sofort. Sie blieb sitzen, schwer, atemlos, und er hörte sie lachen, leise, amüsiert. Dann bewegte sie sich, schob sich nach vorne, und er dachte, sie würde aufstehen, aber stattdessen spürte er etwas Neues, etwas Feuchtes, etwas Weiches an einer Stelle, an der noch nie jemand gewesen war.

Eine Zunge. An seinem Anus.

Er erstarrte, sein ganzer Körper spannte sich, seine Hände krallten sich in das Laken. Die Zunge kreiste, tastend, fordernd, und er wollte schreien, wollte *nein* sagen, aber seine Stimme war erstickt unter ihrem Gewicht, unter dem Schock der Empfindung. Es war nicht Natalia – sie war noch da, über ihm, ihre Finger spielten mit seinen Haaren, aber die Zunge, die Zunge war hinter ihm, zwischen seinen gespreizten Beinen, die er nicht einmal bemerkt hatte, wie sie geöffnet worden waren.

Er versuchte, sich zu bewegen, aber Hände umfassten seine Knöchel, zogen sie auseinander, fest, unerbittlich. Er kannte diese Hände, diesen Griff. Dimitri. Er war hier, er war immer hier gewesen, im Schatten, wartend, während Jonas sich auf Natalia konzentriert hatte, während er sich hatte fangen lassen.

Die Zunge drückte härter, feuchter, und Jonas stöhnte, ein verzweifelter Laut, halb Protest, halb Ergebenheit. Es fühlte sich falsch an, so falsch, und doch war sein Schwanz härter als je zuvor, pochte gegen seinen Bauch, verlangte Berührung, die ihm verwehrt blieb. Natalia beugte sich vor, ihre Brüste hingen über ihm, ihre Finger umfassten sein Kinn, zwangen ihn, ihr in die Augen zu sehen.

"Du willst das", flüsterte sie, und es war keine Frage. "Du willst, dass er dich nimmt. Sag es."

Er schüttelte den Kopf, automatisch, ein letzter Widerstand, aber sie lachte nur, und dann spürte er etwas anderes, etwas Hartes, etwas Kaltes, das gegen seine Öffnung drückte. Gleitmittel, viel davon, kalt und schleimig, und dann Druck, stetig, unerbittlich.

"Bitte", hörte er sich sagen, und er wusste nicht, wofür er bat, ob er aufhören wollte oder weitermachen, ob er fliehen wollte oder endlich gefangen werden.

"Schhh", flüsterte Natalia, und ihre Lippen berührten seine Stirn, einen Moment Zärtlichkeit inmitten des Sturms. "Lass los, Jonas. Lass einfach los."

Er schloss die Augen, und in der Dunkelheit hinter seinen Lidern gab er nach. Seine Muskeln entspannten sich, unfreiwillig, gezwungen von der Beharrlichkeit des Drucks, und dann war Dimitri in ihm, sein Schwanz, dick, heiß, unerbittlich, glitt hinein, Zentimeter für Zentimeter, und Jonas schrie, sein Mund gegen Natalias Schenkel gepresst, sein Körper gespalten, gefüllt, genommen.

Dimitri bewegte sich langsam, fast zärtlich, aber die Größe von ihm war erdrückend, ein Brennen, ein Dehnen, das an die Grenze des Erträglichen ging. Jonas atmete stoßweise, seine Finger suchten Halt, fanden Natalias Hände, die sich in seine legten, ihn festhielten, während ihr Mann ihn von hinten nahm, während sie ihn von vorne betrachtete, triumphierend, besitzergreifend.

"Guck mich an", befahl sie, und er öffnete die Augen, sah in ihr blaues, kaltes Glück, während Dimitri schneller wurde, härter, seine Hüften gegen Jonas' Arsch schlugen, ein rhythmisches Pochen, das durch seinen ganzen Körper ging. "Guck mich an, während er dich fickt. Guck mich an, während du meine kleine Schlampe wirst."

Er sah sie an. Er konnte nicht anders. Er war gefangen zwischen ihnen, zwischen Dimitris Schwanz, der ihn ausfüllte, vollstopfte, und Natalias Blick, der ihn leer machte, alles nahm, was er war, und ihn zu etwas anderem formte, zu etwas, das nur hier existierte, nur in diesem Moment, nur zwischen diesen beiden Menschen, die ihn benutzten, die ihn besaßen.

Dimitri grunzte hinter ihm, ein tiefes, tierisches Geräusch, und seine Finger gruben sich in Jonas' Hüften, zogen ihn zurück, trafen ihn tiefer, und Jonas stöhnte, ein endloser, wimmernder Ton, der aus seiner Kehle kam, ohne dass er ihn kontrollieren konnte. Es tat weh, es brannte, es war zu viel, und doch war sein Schwanz hart, so hart, und er wollte berührt werden, wollte kommen, wollte diesen Höhepunkt, der sich irgendwo in der Ferne auftürmte wie ein Sturm.

Natalia beugte sich vor, ihre Hand glitt zwischen ihre Körper, umfasste seinen Schwanz, und er stöhnte auf, ein Schrei fast, bei der Berührung, bei der plötzlichen Intensität. Sie wichste ihn langsam, im Gegentakt zu Dmitris Stößen, und er verlor jeglichen Halt, jegliche Kontrolle, war nur noch Empfindung, nur noch Fleisch, das genommen wurde, das gab, was verlangt wurde.

"Komm für mich", flüsterte sie, ihre Lippen an seinem Ohr, ihr Atem heiß, schwer. "Komm, während er in dich kommt. Zeig mir, wie sehr du das willst."

Er konnte nicht widerstehen. Dimitri stieß ein letztes Mal tief, hielt ihn fest, und Jonas spürte die Hitze in sich, die Pulsation, während sein eigener Orgasmus ihn überrollte, heftig, zuckend, sein Sperma über Natalias Hand spritzte, über seinen Bauch, während er schrie, während er weinte, während er sich verlor in der Welle der Empfindung, die ihn hinwegnahm.

Danach war es still. Dimitri zog sich zurück, langsam, und Jonas spürte die Leere, den Schmerz des Verlusts, bevor er sich dafür hassen konnte. Natalia stand auf, zog ihren Morgenmantel über die Schultern, und betrachtete ihn, das Laken, das Durcheinander.

"Gut", sagte sie, und das war alles. Sie ging zur Tür, Dimitri folgte ihr, und Jonas lag allein, nackt, benutzt, sein Atem noch unregelmäßig, sein Körper zitternd.

Die Tür fiel ins Schloss. Er schloss die Augen und lächelte, unfreiwillig, verloren.

Zwei Tage vergingen, in denen Jonas kaum schlief. Seine Finger glitten ständig über das Display seines Smartphones, prüften Nachrichten, die nicht kamen. Die Erinnerung an Natalias Schlafzimmer, an Dmitris Hände auf seinen Hüften, an den Moment, als er gekommen war, während ein Mann ihn von hinten nahm – all das spielte sich in endlosen Schleifen in seinem Kopf ab. Er duschte dreimal am Tag, als könnte er etwas abwaschen, das tiefer saß als seine Haut.

Die Nachricht erreichte ihn am Dienstagmorgen, während er in einer Vorlesung über Sportphysiologie saß. Das Vibrieren in seiner Tasche ließ seinen Puls sofort beschleunigen. Er ignorierte den Blick des Professors, öffnete das Display unter dem Pult.

„Heute. 14 Uhr. Penthouse."

Keine Unterschrift nötig. Keine Erklärung. Jonas starrte auf die Worte, bis sie verschwammen, dann steckte er das Telefon weg. Seine Hand zitterte leicht, als er seinen Stift wieder ansetzte. Die Tafel vor ihm zeigte Formeln zur Berechnung von Sauerstoffverbrauch, aber in seinem Kopf drehte sich alles um das cremefarbene Bett, den tiefroten Morgenmantel, die Art, wie Natalia ihn ansah, als wäre er bereits ihr Eigentum.

Er verließ die Vorlesung früher, fuhr nach Hause, packte einen Rucksack. Seine Hände strichen über die graue Jogginghose, das schwarze T-Shirt, die sauberen Socken.

Das Penthouse empfing ihn mit der gleichen kühlen Pracht wie zuvor. Der Fahrstuhl öffnete sich, und Katarina stand bereits im Flur, die Augen gesenkt, die Wangen gerötet. Sie verbeugte sich, als sie ihn erblickte, ihre Finger zitterten leicht an den Seiten ihres schlichten schwarzen Kleides.

„Frau Natalia erwartet Sie im Wohnzimmer", murmelte sie, ohne ihn anzusehen. „Sie... sie hat gesagt, Sie sollen Ihre Sachen hier lassen."

Jonas ließ den Rucksack von der Schulter gleiten.

„Danke", sagte er, aber das Wort klang hohl in dem großen Raum.

Der Weg ins Wohnzimmer fühlte sich länger an als beim letzten Mal. Die hohen Fenster ließen das graue Berliner Winterlicht herein, das die teuren Möbel in ein kühles Schimmern tauchte. Natalia saß auf einem der cremefarbenen Sessel, Beine übereinandergeschlagen, einen Kristallbecher mit klarem Wasser in der Hand. Sie trug keine Sportkleidung, sondern ein enges schwarzes Kleid aus einem Stoff, der wie flüssige Seide an ihren Kurven lag. Der Ausschnitt war tief genug, um die präzise Kontur ihrer Brüste zu zeigen.

„Jonas." Ihre Stimme füllte den Raum ohne Anstrengung. „Setz dich."

Er wählte den Sessel ihr gegenüber, nicht den neben ihr. Ein kurzes Lächeln spielte um ihre Lippen, gefüllt und perfekt geformt.

Sie nippte an ihrem Wasser, ließ den Blick über seinen Körper wandern. Jonas saß aufrecht, die Hände auf den Knien, bereit für ein Training, für eine Anweisung, für irgendetwas, das er kannte.

„Dimitri ist in Moskau", sagte sie, als würde das eine Erklärung sein. „Er kommt am Wochenende zurück. Und er hat mir erlaubt, dir ein Angebot zu machen." Sie legte den Becher beiseite, lehnte sich vor, ihre Ellbogen auf die Knie gestützt. „Ein sehr großzügiges Angebot, wie ich finde."

Jonas' Kehle wurde trocken. Er wollte etwas sagen, eine Frage stellen, aber ihre Augen hielten ihn fest – dieses unerbittliche Blau, das ihn seit dem ersten Treffen durchbohrt hatte.

„Du ziehst hier ein", sagte Natalia. „Heute. Du bekommst das Gästezimmer im hinteren Flügel, eigenes Bad, eigenen Zugang. Du kannst dein Studium fortsetzen, natürlich. Die Universität ist nur drei Stationen mit der U-Bahn." Sie zählte die Bedingungen auf wie Features einer Immobilie. „Aber als Trainer bist du exklusiv für mich da. Keine anderen Kunden. Keine Ausreden. Wenn ich trainieren will, trainiere ich. Wenn ich andere Dinge will..." Sie ließ den Satz unvollendet, ließ ihn in der Luft hängen wie Rauch.

„Die Bedingungen", fuhr sie fort, und ihre Stimme wurde weicher, gefährlicher, „sind absoluter Gehorsam. Sexuelle Unterwerfung. Jederzeitige Verfügbarkeit – für mich, und wenn Dimitri anwesend ist, für uns beide." Sie sagte es so sachlich, als würde sie über Parkplatzregeln sprechen. „Du bist jung, Jonas. Du hast Potenzial. Aber Potenzial muss geformt werden, diszipliniert. Ich würde das für dich tun."

Jonas' Hände pressten sich fester auf seine Knie. Sein Herz hämmerte gegen seine Rippen, ein rhythmisches Pochen, das sich mit der Stille des Raumes mischte.

„Du hast die Wahl", sagte Natalia, und zum ersten Mal klang etwas wie echte Spannung in ihrer Stimme durch. Nicht Ungeduld – mehr wie die Vorfreude einer Katze, die mit ihrer Beute spielt. „Entweder sagst du jetzt nein. Dann ist das hier beendet. Du bekommst noch bis Ende des Monats bezahlt, wie vereinbart, und wir gehen getrennte Wege. Oder..." Sie stand auf, glatt wie Wasser, und trat näher. Ihr Parfum erreichte ihn zuerst – etwas Teures, Holziges, das in seiner Nase brannte. „Oder du sagst ja. Dann beweist du es mir. Jetzt."

Sie blieb vor ihm stehen, so nah, dass das schwarze Seidengewebe seine Knie fast berührte.

„Steh auf", befahl sie leise.

Jonas stand. Seine Beine fühlten sich fremd an, als gehörten sie jemand anderem.

„Zieh dich aus."

Der Raum schien sich zu verengen. Das graue Licht von draußen, die teuren Möbel, Natalias unbewegtes Gesicht – alles wurde zu einem Tunnel, in dem nur dieser Befehl existierte.

„Jede... jede Sache?" Seine Stimme brach, und er hasste sich dafür.

„Jede Sache." Natalia lächelte nicht. „Wenn du bereit bist, zu gehören, dann zeig es mir. Nackt. Knieend. Bereit."

Jonas' Finger zitterten, als er sich das T-Shirt über den Kopf zog. Die kühle Luft des Penthouse traf seine Brust, ließ seine Haut zu Gänsehaut werden. Seine Schuhe folgten, dann die Socken, dann die Hose mit der Unterwäsche darunter. Er stand nackt vor ihr, breitschultrig und athletisch, aber in diesem Moment fühlte er sich klein – kleiner als je zuvor in seinem Leben.

"und jetzt knie dich hin und zeig mir dass du bereit dazu bist"

Seine Knie trafen den dicken Teppichboden ohne dass er den Befehl bewusst befolgt hätte. Der Stoff war weich gegen seine Haut, fast zu weich, als würde er versinken. Er kniete aufrecht, die Hände auf den Oberschenkeln, genau wie sie es wollte.

Natalia trat einen Schritt zurück. Ihre Augen wanderten über ihn, langsam, methodisch, als würde sie Inventur machen. Seine Schultern, seine Brust, den flachen Bauch mit den definierten Muskeln, den Schritt, wo sein Schwanz halb erregt hing – eine Reaktion, die er nicht kontrollieren konnte, die ihn vor ihr demütigte, bevor sie ihn überhaupt berührt hatte.

„Gut", sagte sie schließlich. Das Wort klang wie ein Urteil. „Das ist ein Anfang."

Sie ging um ihn herum, ließ ihre Fingerspitzen über seine Schulterblätter gleiten. Die Berührung war leicht, fast nicht vorhanden, und dennoch ließ sie ihn zusammenzucken.

„Du wirst lernen, auf meine Stimme zu reagieren, bevor du denkst", sagte sie hinter ihm. Ihr Atem strich über sein Ohr. „Du wirst lernen, deinen Körper als mein Eigentum zu betrachten. Nicht als Werkzeug, das du kontrollierst – als Werkzeug, das ich kontrolliere." Ihre Hand legte sich auf seinen Nacken, drückte sanft, aber unmissverständlich nach unten. „Bück dich. Hände auf den Boden. Zeig mir, wie bereit du bist."

Jonas gehorchte. Die Position öffnete ihn, machte ihn sichtbar auf eine Weise, die schlimmer war als Nacktheit. Seine Wangen brannten, aber etwas anderes brannte tiefer – ein Pulsieren in seinem Unterleib, das er nicht leugnen konnte.

„Schön", murmelte Natalia. Ihre Hand glitt über seinen Rücken, die Wirbelsäule hinab, bis zu der Einbuchtung über seinem Steißbein. „Du hast Angst. Das ist gut. Angst macht dich aufmerksam." Ihre Fingerkuppen kreisten dort, wo seine Haut am empfindlichsten war, und er unterdrückte ein Zittern. „Aber du hast auch Lust. Das ist besser. Lust macht dich gehorsam."

Sie trat zurück, ließ ihn in der demütigenden Position zurück. Jonas hörte ihre Schritte, das leise Klacken ihrer Absätze auf dem Marmor, dann wieder auf dem Teppich. Als sie zurückkehrte, hielt sie etwas in der Hand – ein schmales Lederband, schwarz, mit einer kleinen silbernen Schnalle.

„Dies", sagte sie, und ihre Stimme hatte diesen Tonfall der Lehrerin, der ihn seit dem ersten Treffen verrückt machte, „wirst du tragen, jederzeit. Es ist kein Halsband – das wäre zu offensichtlich für Andere. Es ist ein Armband. Aber du wirst wissen, was es bedeutet. Und solange du es trägst, weißt du, dass du bereit sein musst. Für alles."

Die Schnalle schloss sich mit einem leisen Klicken. Das Leder war kühl, dann warm von seiner Haut. Jonas starrte darauf, auf das schwarze Band, das jetzt zu seinem Fleisch gehörte.

„Steht auf", befahl Natalia.

Er richtete sich auf, seine Glieder steif von der ungewohnten Position. Sie stand direkt vor ihm, so nah, dass er die kleinen Linien um ihre Augen sehen konnte, die Fülle ihrer Lippen, die Art, wie ihr Atem schneller ging, als ihre Stimme vermuten ließ.

„Willkommen zu Hause, Jonas", sagte sie. Und dann, mit einem Lächeln, das ihn an den Abgrund führte: „Jetzt zeig mir, wie dankbar du bist."

Ihre Hand legte sich auf seine Brust, über sein Herz, das wie ein gefangenes Tier hämmerte. Die andere Hand glitt tiefer, umschloss seinen jetzt vollständig erigierten Schwanz, und Jonas stöhnte auf, bevor er es verhindern konnte – ein rauer, gebrochener Laut, der im Raum hing wie ein Geständnis.

„Oh", flüsterte Natalia, und diesmal lächelte sie wirklich, dieses kalte, triumphierende Lächeln, das er bereits kannte. „Du bist bereit. Das habe ich gewusst."

Sie führte ihn zurück zum Sessel, ließ ihn darauf sinken, während sie neben ihm kniete. Ihre Hand bewegte sich rhythmisch, präzise, mit dem gleichen technischen Verständnis, mit dem sie ihre Fitnessroutinen plante. Jonas' Kopf fiel zurück gegen die weiche Lehne, seine Augen schlossen sich, öffneten sich wieder, suchten ihre.

„Schau mich an", befahl sie. „Während ich dich berühre. Du sollst wissen, wer dich besitzt."

Er gehorchte. Ihr Gesicht war so nah, dass er jeden Atemzug spüren konnte, jeden Pulsschlag in der kleinen Vene an ihrer Schläfe. Ihre Hand arbeitete schneller, ihr Daumen strich über seine Eichel, und Jonas' Hüften begannen sich zu bewegen, gegen seinen Willen, gegen seine Würde, dem Rhythmus folgend, den sie vorgab.

„Bitte", hörte er sich sagen, und das Wort war genau wie beim letzten Mal – ein unfreiwilliges Geständnis, ein Aufgeben.

„Bitte was?" Ihre Stimme war sanft, mörderisch.

„Ich... ich weiß nicht..."

„Doch." Ihr Griff wurde fester, fast schmerzhaft. „Du weißt es. Sag es."

Seine Finger krallten sich in den Sessel. „Bitte... lassen Sie mich..."

„Kommen?" Sie lachte leise, ein Klang wie zerbrechendes Glas. „Nein, Jonas. Nicht jetzt. Du hast noch nicht genug bewiesen."

Sie ließ ihn los, stand auf, und er stöhnte vor Enttäuschung auf, bevor er sich zurückhalten konnte. Natalia trat zurück, betrachtete ihn mit den Armen verschränkt – nackt, erigiert, verzweifelt auf dem Sessel ihres Wohnzimmers.

„Du wirst heute Nacht allein schlafen", sagte sie. „Im Gästezimmer. Das Armband bleibt an. Und morgen..." Sie wandte sich zum Gehen, blieb an der Tür stehen, ohne sich umzusehen. „...fangen wir mit deiner Ausbildung an. Richtig."

Die Tür fiel hinter ihr ins Schloss. Jonas saß reglos, das Lederband an seinem Handgelenk pulsierend wie ein zweites Herz. Draußen begann es zu schneien, graue Flocken gegen die Fenster, die ihn in dieser Welt gefangen hielten, die er gerade freiwillig betreten hatte.

Er legte die Hand auf seinen immer noch harten Schwanz, zog sie sofort wieder zurück. Nicht ohne Erlaubnis. Nicht mehr.

Das Armband schimmerte im Halbdunkel. Jonas atmete tief ein, roch noch immer ihr Parfum auf seiner Haut, und wusste, dass er nie wieder derselbe sein würde.



Teil 3 von 3 Teilen.
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