Wir suchen Geschichten! Hast du eine Geschichte geschrieben? Bitte hier einsenden! Danke schön!

Mareike 1/3 Dünenstille und ein Rauchstreifen im Wind (fm:Lesbisch, 3384 Wörter)

Autor:
Veröffentlicht: Jul 17 2026 Gesehen / Gelesen: 814 / 699 [86%] Bewertung Geschichte: 9.00 (18 Stimmen)
Mareike flieht vor dem Druck des Abiturs in ein abgelegenes Ferienhaus an der Nordsee, um Stille und Einfachheit zu finden. Als sie die ältere Nachbarin Claire trifft, die seit Jahren jeden Juni hierherkommt, wird ihre selbstgewählte Isolation durchbroche

[ Werbung: ]
mydirtyhobby
My Dirty Hobby: das soziale Netzwerk für Erwachsene


Breite der Text unten anpassen: (braucht 'cookies')
[ 10% ] [ 20% ] [ 30% ] [ 40% ] [ 50% ] [ 60% ] [ 70% ] [ 80% ] [ 90% ] [ 100% ]

© Misttueck Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

Das Klappern der Kofferrollen auf dem Schotterweg ist das einzige Geräusch weit und breit. Ich ziehe meinen Koffer hinter mir her, über den unebenen Weg, der zwischen dürrem Strandhafer und niedrigen Dünenbüschen hindurchführt. Die Sonne brennt auf meine Schultern, und ich spüre, wie der Schweiß zwischen meinen Schulterblättern hinabläuft. Der salzige Geruch der Nordsee liegt schwer in der Luft, vermischt mit dem süßlichen Aroma der trockenen Dünengräser. Vor mir taucht das Ferienhaus auf – klein, rotbraun gestrichen, mit weißen Fensterläden, die im Wind leicht klappern.

Es ist kleiner, als ich es mir auf den Fotos vorgestellt habe. Aber das ist gut so. Genau das brauche ich. Einfachheit. Stille. Nichts, was mich an die letzten Monate erinnert – an die endlosen Lernnächte, die Prüfungshefte, das drückende Gefühl in der Brust, wenn ich an die Zukunft dachte.

Ich lasse den Koffer stehen und drehe mich einmal um die eigene Achse. Hinter mir liegt der schmale Pfad, der zurück zur Landstraße führt. Vor mir das Haus. Links, vielleicht zwanzig Meter entfernt, steht ein weiteres Ferienhaus, etwas größer, in einem blassen Blaugrau gestrichen. Ansonsten: Dünen, Himmel, das ferne Rauschen des Meeres. Der Strand ist etwa dreihundert Meter entfernt, schätze ich. Man kann ihn nicht sehen, aber man hört ihn – ein leises, gleichmäßiges Rauschen, wie Atmen.

Ich fische den Schlüssel aus meiner Jackentasche – ein alter, schwerer Messingschlüssel, der an einem ledernen Anhänger mit der Aufschrift „Duinrust" baumelt. Dünenruhe. Passt. Das Schloss klemmt ein wenig, dann gibt es nach, und die Tür schwingt nach innen auf.

Drinnen riecht es nach geputztem Holz und Feuchtigkeit. Ein kleiner Flur, dann der Hauptraum: eine winzige Küchenzeile, ein Tisch aus hellem Holz, zwei Stühle, ein Sofa, das wahrscheinlich schon bessere Tage gesehen hat. Ein Fenster zur Vorderseite, eins zur Seite – beide mit weißen Gardinen, die im Luftzug zittern. Ich schiebe das Fenster zur Seite auf, und sofort strömt die salzige Luft ein, bringt das leise Rauschen des Meeres näher.

Ich öffne die Gardinen, und das Licht flutet den Raum. Das Holz des Fußbodens ist hell, fast weiß. An der Wand hängt ein gerahmtes Foto von den Dünen bei Sonnenuntergang, daneben ein Regal mit drei Büchern – zwei auf Niederländisch, einer auf Deutsch. Ein Reiseführer für die Region. Ich blättere nicht einmal hinein.

Ich bringe den Koffer ins Schlafzimmer. Ein Doppelbett, bezogen mit weißer Bettwäsche, ein Nachttisch mit einer kleinen Lampe. Das Fenster hier geht zum Seitenweg hinaus, zum Nachbarhaus. Die Gardinen sind hier dicker, dunkler. Ich lasse sie geschlossen.

Zurück im Hauptraum öffne ich die Terrassentür. Eine kleine Holzterrasse, gerade groß genug für zwei Liegestühle und einen kleinen Tisch. Davor eine niedrige Hecke, die den Blick auf das Nachbarhaus teilweise verdeckt. Aber nicht ganz. Von hier aus sehe ich die Terrasse des blaugrauen Hauses, einen Teil des Gartens, und eine Fenstertür, die derzeit geschlossen ist.

Ich setze mich auf einen der Liegestühle, lasse mich in das durchhängende Gestell sinken, und schließe die Augen. Das Rauschen des Meeres ist wie ein weißes Rauschen, das alles andere überdeckt. Die Sonne wärmt mein Gesicht, meine Arme, meine nackten Beine. Ich trage einen einfachen weißen Baumwollrock, der bis über die Knie reicht, ein hellblaues Top, Sandalen. Mein Haar – kurz, blond, fast pixie-artig geschnitten – trocknet in der Sonne, nachdem ich es auf der Fahrt hierher noch feucht vom Waschen gehabt hatte.

Ich streiche mit der Hand über meinen Oberschenkel. Die Haut ist warm, leicht braun vom letzten Sommer, der nie ganz verblasst ist. Meine Finger wandern hinab zum Knie, dann zurück. Ich strecke mich, lasse den Atem langsam ausströmen. Zum ersten Mal seit Wochen fällt mir das Atmen leicht.

Die ersten Stunden vergehen mit Ankommen. Ich packe meinen Koffer aus – nicht viel, was ich dabei habe. Ein paar Shirts, zwei Röcke, eine Jeans, Badesachen, Unterwäsche, ein Buch, Sonnencreme, Zahnbürste. Alles findet seinen Platz in dem kleinen Schrank im Schlafzimmer oder

Klicken Sie hier für den Rest dieser Geschichte (noch 378 Zeilen)



Autoren möchten gerne Feedback haben! Bitte stimmen Sie ab und schicken Sie dem Autor eine Nachricht
und schreiben Sie was Ihnen an der Geschichte (nicht) gefallen hat.
autor icon Misttueck hat 1 Geschichte(n) auf diesen Seiten.
autor icon Profil für Misttueck, inkl. aller Geschichten
email icon Email: misttueck@gmail.com
Ihre Beurteilung für diese Geschichte:
 
Privates Feedback zum Autor senden:

Ihre Name:
Ihre Email: (optional, aber ohne kann der Autor nicht antworten!)
Ihre PRIVATE Nachricht für Misttueck:

Abstimmen und/oder Private Nachricht an Autor schicken:


Alle Geschichten in "Lesbisch"   |   alle Geschichten von "Misttueck"  





Kontakt: EroGeschichten webmaster Art (art@erogeschichten.com)
Datenschutz - Inhalte melden/entfernen lassen

Eroticstories.com: Sex Stories written in english