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die Frau des Oligarchen (fm:Dominante Frau, 5453 Wörter) [4/4] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Jul 20 2026 Gesehen / Gelesen: 1369 / 1170 [85%] Bewertung Teil: 8.69 (16 Stimmen)
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Natalia stand vor dem offenen Kleiderschrank im Hauptschlafzimmer und ließ die Finger über die Stoffgleise gleiten. Seide, Kaschmir, feiner Jersey. Ihr Blick war nicht auf die Kleidungsstücke gerichtet, sondern auf das, was dahinter lag – die Kontrolle, die sie in den letzten vierundzwanzig Stunden aufgebaut hatte. Ein junger Mann, nackt in ihrem Gästezimmer, mit einem schwarzen Lederarmband um das Handgelenk. Ihr Eigentum.

Sie griff nach dem seidenen Morgenmantel in dunklem Burgunderrot und zog ihn über die nackte Haut. Der Stoff legte sich kühl an ihre Brüste, die jeden Mann verrückt machten, gross, fest, wie die einer 20jährigen. Der Gürtel des Mantels blieb offen. Sie wollte nicht bedeckt wirken. Sie wollte verfügbar wirken – aber nur für sich selbst.

Das Licht der Morgensonne fiel durch die hohen Fenster und warf lange Schatten über den polierten Marmor. Es war kurz nach sechs. Sie hatte schlecht geschlafen, aber nicht aus Unruhe. Aus Vorfreude. Die Art von Vorfreude, die man spürt, wenn man weiß, dass das Frühstück heute mehr sein würde als Kaffee und Croissants.

Sie ging zum Badezimmer, wusch sich das Gesicht mit eiskaltem Wasser, betrachtete ihr Spiegelbild. Die blonde Pixie-Cut-Frisur saß perfekt. Die Oberlippe, letzte Woche aufgefüllt, spannte leicht. Sie legte sich einen schmalen Goldring um den rechten Zeigefinger und betrachtete ihre manikürten Nägel – französische Manikür, wie immer. Dann verließ sie das Schlafzimmer und ging in Richtung Küche, aber nicht zum Frühstückstisch. Noch nicht.

Sie drückte die Klingel, die mit dem Dienstbotenzimmer verbunden war.

Katarina erschien innerhalb von zwei Minuten. Sie trug ihr dunkles Dienstbotenkleid, die Hände vor dem Körper gefaltet, die Augen niedergeschlagen. „Frau Natalia?"

Natalia lehnte sich gegen die Küchenzeile und verschränkte die Arme unter der Brust. Der Morgenmantel öffnete sich weiter, aber das schien sie nicht zu kümmern. „Weck ihn. Jetzt. Sag ihm, er soll zum Frühstückstisch kommen. Nackt." Sie machte eine Pause, die kaum eine Sekunde dauerte, aber genug Raum ließ, um die Worte zu betonen. „Er wird ab jetzt immer nackt sein. In dieser Wohnung. Verstanden?"

Katarinas Wangen röteten sich. „J-ja, Frau Natalia."

„Und Katarina." Natalia hob die Hand, als das Mädchen sich umdrehen wollte. „Lass ihn warten. Sag ihm, er soll sich hinsetzen und still sein. Ich komme, wenn ich komme."

Katarina nickte, verbeugte sich kurz und verschwand durch den Seitengang, der zum Gästezimmer führte.

Natalia blieb allein in der Küche. Sie holte eine Tasse aus dem Schrank – das weiße Porzellan mit dem goldenen Rand, das sie sich aus Paris hatte kommen lassen – und goss sich Espresso ein. Sie trank langsam, in kleinen Schlucken, und ging dabei zum Fenster, das auf den Kurfürstendamm blickte. Die Stadt unten war noch halb verschlafen. Autos, Straßenbahnen, ein paar Fußgänger. Niemand von ihnen wusste, dass in diesem Penthouse ein einundzwanzigjähriger Mann gerade aus dem Schlaf gerissen wurde, um nackt an einem Frühstückstisch zu sitzen und auf eine Frau zu warten, die ihn führ die Befriedigung ihrer Phantasien benutzte.

Der Gedanke ließ sie lächeln. Es war kein warmes Lächeln. Es war das Lächeln einer Frau, die gelernt hatte, dass Langeweile nur dann erträglich wird, wenn man jemanden findet, der sie löscht.

Sie trank den Espresso zu Ende, spülte die Tasse nicht ab – Katarina würde sich darum kümmern – und ging dann langsam in Richtung Essbereich. Jeder Schritt auf dem Marmor hallte leise nach. Sie hatte keine Eile. Eile war etwas für Menschen, die keine Macht hatten.

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Jona saß am Tisch. Nackt. Die Hände lagen auf den Oberschenkeln, die Finger leicht gespreizt. Sein Blick war auf die Tischplatte gerichtet – poliertes Walnussholz, so dunkel, dass man beinahe Spiegelungen darin

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