Mittleres Management Teil 5 (fm:Ehebruch, 6103 Wörter) [5/5] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Cerar | ||
| Veröffentlicht: Aug 17 2026 | Gesehen / Gelesen: 1715 / 1544 [90%] | Bewertung Teil: 9.07 (30 Stimmen) |
| Logische Konsequenzen. Geht so Eheberatung oder ist das das Ende? | ||
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Teil 5
Logische Konsequenzen. Geht so Eheberatung oder ist das das Ende?
Es war kein erholsamer Schlaf. Irgendwie träumte sie in einzelnen Szenen von der wilden Orgie, die sie durchlebt hatte, ohne zu realisieren, dass die Traumerlebnissse sich tatsächlich zugetragen haben. Und dann wieder erschienen ihr Mann und auch ihr Sohn in anderen Traumabschnitten. Ihr Gewissen spielte ihr einen üblen Streich
Elke wurde gegen 6:30 Uhr durch das Herumfummeln einer Hand an ihren Oberschenkeln wach. Sie erschrak: jemand versuchte ihr zwischen die Beine zu greifen, um an ihr Geschlecht zu gelangen! Völlig benommen sprang sie aus dem Bett und brauchte erst einmal einen Moment, um sich zu ordnen. Wo war sie? Warum war sie hier? Wie kam es dazu, dass sie nackt in einem Bett mit anderen gelegen und geschlafen hatte?
Sie rannte in das Bad und verschloss eilig die Tür hinter sich. Nur langsam, Stück für Stück realisierte sie ihren Zustand. Sie glaubte, am ganzen Körper zu kleben, und unangenehm zu riechen. Gleichzeitig kamen ihr Bilder aus der vergangenen Nacht ins Gedächtnis, Bilder von einer Sexorgie, an der sie teilgenommen hatte und die ihr aus durchlebten Albträumen so schrecklich nahe waren, als sei das alles eben erst geschehen.
Sie nahm sich den an der Wand hängenden Bademantel vom Haken, zog ihn rasch über, stürzte anschließend aus dem Bad heraus und suchte im Halbdunkel des Raums nach ihren Sachen. Die Unterwäsche war ihr egal, Hauptsache sie hatte Ihre Oberbekleidung und die Handtasche. Dann verließ sie fluchtartig das Zimmer.
Sie fuhr mit dem Aufzug zu ihrer Etage, musste sich nur kurz orientieren, dann war sie in ihrem eigenen Zimmer in Sicherheit, ja, Sicherheit, so zumute empfand sie es. Ein Blick in den Spiegel zeigte ihr ein Gesicht, das noch alle Spuren des nächtlichen Geschehens überdeutlich aufwies. Sie wollte nur noch duschen, wollte das Unsägliche abwaschen, wegwaschen. Sie duschte sehr lange und wusch sich mehrmals. Angestrengt versuchte sie, den Verlauf des Abends zu rekonstruieren, was ihr aber nur teilweise gelang. Das so erstellte Bild war schockierend genug.
Als sie nach fast einer halben Stunde das Wasser abstellte, sich abtrocknete und anschließend die Haare föhnte, nahm ihre gedankliche Auseinandersetzung einen anderen Aspekt auf. Sie ist schließlich verheiratet, hat einen Sohn, hat Familie! Wie würde er, ihr Mann Manfred, reagieren, wenn er von dieser massiven Verfehlung erführe? Sie kannte Manfred nur zu gut. Er würde sie verlassen! Er durfte es nie, nie erfahren!
Sicherlich hat er zur gleichen Zeit, als sie sich „vergnügte“ ihr eine liebevolle Mail geschrieben. Elke begann zu heulen. Sie musste unbedingt diese Nachricht lesen, doch wo war ihr Handy? Sie musste es bei Eric liegen gelassen haben? Wie sollte sie da drankommen? Sie wollte diese Menschen nie, nie wiedersehen. Sie würde, das wurde ihr in diesem Moment klar, das Seminar beenden. Man würde sie mit Sicherheit verhöhnen und als billige, willige, für jeden zu habende Schlampe abstempeln. Der Traum von Elke Wagner als Managerin war ausgeträumt, dessen war sie sich sicher. Und es folgte gleich noch eine bittere Erkenntnis: was, wenn man zu Hause in der Firma davon erfährt? Sie hatte vermutlich nicht nur ihren Ruf, sondern auch Ihre Arbeit verloren.
Elke war dem Verzweifeln nahe. All ihre Gedanken kreisten jetzt nur noch um ihr Handy. Sie musste es wieder haben, aber wie? Sie wollte unter allen Umständen vermeiden, bis zum Seminarbeginn zu warten und dann allen wieder begegnen. Andererseits wusste sie nicht einmal das Stockwerk und die Zimmernummer, wo sie die Nacht verbracht hatte.
An der Rezeption müsste man ihr doch weiterhelfen können, ja klar, spukte es durch ihren Kopf! Dort wollte man ihr zwar die Zimmernummer nicht verraten, war aber bereit anzurufen. Und Eric war auch sofort bereit, es ihr zu geben. Sie musste es nur bei ihm abholen. Auch war er einverstanden, dass sie nicht mit ihm in das Zimmer gehen würde.
Sie wollte schon zum Aufzug gehen, als die Rezeptionistin sie noch
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